Gast am 27 Nov 2012 14:47:17
Alle Internetgeschäfte wo es um viel Geld geht, wickelt man nur Live vor Ort ab.
Vor dem Kauf:
Die Ware prüfen, den KFZ-Brief kontrollieren, kurz bei der Zulassungsstelle angerufen, ob das KFZ gestohlen gemeldet ist. (oft sieht man das Nummernschild schon im Internet, was aber nicht unbedingt was bedeuten muss). Nach einer technischen Überprüfung kann man sich dann entscheiden, ob man das Fahrzeug will.
Der Kauf:
Immer einen nicht verwandten Zeugen mitnehmen. Eine Kopie des Personalausweises oder die PA-Nummer des Verkäufers fordern und prüfen. Ein ehrlicher Verkäufer hat da nichts dagegen.
Wenn alles in Ordnung ist, geht man gemeinsam in die Bank und holt das Geld. Dort findet dann die Übergabe Geld gegen Brief statt.
Wenn dies Entfernungsbedingt nicht geht, dann wartet eben ein Freund in einer öffentlichen Gaststätte mit viel Publikum.
Nach dem Kauf findet dann dort die Übergabe Fahrzeug und Brief gegen Bargeld statt.
Für ganz Vorsichtige: Fast jede Polizeiwache akzeptiert eine Übergabe in der Wache. Kein Betrüger würde da je mitmachen.
Niemals mit dickem Geldbeutel zu einem Übergabepunkt gehen!
Immer höchste Vorsicht walten lassen, wenn der Verkäufer nicht der Besitzer ist.
Bei Händlern jegliche mündliche Zusage im Vertrag festhalten.
Verkäufer: Achtung, Geld genau kontrollieren. Es ist leider zu viel Falschgeld im Umlauf. Am besten wieder zur Hausbank und dort das Geld gleich einzahlen. Dann Brief und Fahrzeug erst raus rücken.
Schecks sind Gagga.
Letztlich steckt hinter 90% aller Betrugsfälle eben auch viel Naivität des Käufers. Keiner verkauft sein WoMo 50% unter Wert.