Wir sind in Edinburgh mit einem Mietauto (kein WoMo) gestartet und über Glasgow bis Alexandria gefahren. Nach einer ersten Übernachtung fuhren wir, bei typisch Schottischem Nieselwetter weiter am Loch Lomond (grösster See Schottlands) entlang, durch die wunderschönen Schottischen Highlands nach Fort Wiliams. Bereits hier kamen wir zum staunen kaum heraus und mussten immerwieder anhalten um Fotos zu machen....




Nach kurzem Aufenthalt in Fort Wiliams ging es weiter an wunderschönen Seen, Hügeln und Landschaften vorbei bis ins malerische Fischerdörfchen Mallaig.
Wir fuhren auch am Glenfinnan Viadukt vorbei... Harry Potter Fans kennen diese schöne Brücke aus den Kinofilmen.








In Malaig assen wir auch zum ersten Mal schottisch... Fish n`Chips :D
Auch den Hogwarts Express selbst bekamem wir in Mallaig noch zu Gesicht :D
Am nächsten Morgen ging es mit der Fähre weiter auf die Insel Sky. Diese ist bisher der Höhepunkt unserer Reise. Die weiten und verschiedenen Landschaften waren wunderschön. Nach jeder Kurve und jedem Hügel bekamen wir etwas neues zu sehen!






Hier am Kiltrock sollte eigentlich ein grosser Wasserfall über die Klippe rauschen... jedenfalls nach den Fotos welche wir im Internet gesehen haben. Allerding hatte das merheitlich sonnige Wetter, welches uns bisher glücklicherweise begleitete, zur Folge, dass der Wasserfall zu einem auf dem Foto nicht sichtbaren Rinnsal geschrumpft ist... :?


Weiter ging die fahrt an der Küste entlang bis Uig, wo wir am Abend mit der Fähre auf die äusseren Hebriden, genauer auf die Insel Harris, übersetzten.
Was wir am nächsten Tag auf dieser Insel zu sehen bekamen überraschte und faszinierte uns.
Nach einer längeren Fahrt durch eine kahle und felsige Landschaft, tat sich eine wunderschöne Meeresbucht auf mit glasklarem Wasser und kilometer langem, weissen und menschenleeren Sandstrand.... Traumhaft!!!!! Leider war das Wasser zum Baden doch etwas zu kalt :wink:






Als wir uns endlich von diesen wunderschönen Bildern losreisen konnten ging die Reise, bei weiterhin strahlendem Sonnenschein und Temp. um 23°C, weiter auf die Insel Lewis (die grösste Insel der äusseren Hebriden).
Stundenlang fuhren wir durch die felsige, kahle und trotzdem faszinierende Landschaft. Teilweise bekam man Kilometer weit kein Haus, dafür überall Schafe (so wie in ganz Schottland).


Standing Stones auf Lewis
Museumsdorf auch auf Lewis
Spät Abends legte die Fähre von Stornoway ab nach Ullapool auf dem schottischen Festland. Ankuft um ca. 23.55h
Tags darauf fuhren wir mit ein bisschen "Heimweh" nach den Hebriden weiter zur touristischen Hochburg von Schottland... Loch Ness!
Wir haben uns, wie schon viele vor uns, vorgenommen das Monster zu finden und zu bändigen. Allerdings bekamen auch wir es nicht zu Gesicht.
Trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt. Bei weiterhin sehr sonnigen und warmem Wetter (Sogar meine Freundin entledigte sich dem Pullover!!!! :D ) besichtigten wir die als "Nessie Ausguck" bekannte Ruine des Urquhart Caslte. Eine sehr grosse, gut gepflegte und beeindruckende Schlossruine... beindrucken war allerdings auch der Eintrittspreis.



Nach der Übernachtung im Glenmore Forest Nationalpark ging die Reise weiter an die schottische Ostküste.
Glenmore Forest Nationalpark
Unser erstes Ziel an der Küste war die Grossstadt Aberdeen ausser dem riesigen Strand und dem Funbeach (mit zig Restaurants, Kinos, Achterbahnen und ander Atraktionen) fanden wir die Stadt allerdings nichts besonderes.
Deshalb fuhren wir bald weiter nach Stonehaven, wo wir das Dunnotar Castle besichtigen wollten. Allerdings wurde daraus vorerst nichts. Der Nebel an der Küste war so dicht, dass man kaum die Hand vor Augen sehen konnte (vorausgesetzt man hat einen 20m langen Arm um die Hand so weit vom Kopf zu halten :wink: ). Weil wir das Schloss undbedingt sehen wollten, übernachteten wir deshalb in Stonehaven und hofften auf besseres Wetter am nächsten Morgen.
Dieser Wunsch wurde und teilweise erfüllt, der Nebel war weg, dafür Regnete aus allen Wolken. Aber was sind schon Schottlandferien ohne Regen?! Deshalb liesen wir uns vor den paar Tropfen nicht beirren, montierten unsere Regenjacken und stürzten uns tapfer in die Fluten.
Es stellte sich jedoch heraus, das es mittlerweilen nicht mehr so stark Regnete... :)
Also machten wir uns auf den Weg zum Dunnotar Castle. Und das Warten hatte sich defintiv gelohnt. Beeindruckend wie die sehr gut erhaltene Ruine auf dem Felsen vor der Küste trohnt.



Mitlerweile hat auch der Regen aufgehört und wir fuhren der Küste entlang weiter bis nach St. Andrews. Ein hübsches und ziemlich Touristisches Städtchen. Wir besichtigten noch die Imposante Ruine der Kathedrale. Von dem Gebäude ist nicht mehr sehr viel übrig, allerding lässt das Fundament die riesigen Dimensionen erahnen welche die Katherale gehabt haben muss.




Tags darauf, unser letzter ganzer Tag in Schottland, reisten wir weiter nach Edinburgh. Dieser letzte Abschnitt war eigentlich nichts besonderes. Viele mehr oder weniger grosse Städte und Dörfer. Deshalb zogen wir gleich durch und hofften so noch etwas mehr Zeit in der Stadt verbringen zu können. Allerdings konnten wir den Weg zum Hotel kaum finden, weil mitten in der Stadt eine riesige Baustelle war, welche sich uns und dem Navi in den Weg stellte. So verloren wir viel Zeit und es war schon mitte Nachmittag als wir unser Zimmer bezogen hatten.
So blieb nur noch Zeit etwas zu essen und schon mussten wir uns auf den Weg machen ins Edinburgh Castle wo der Letzte grosse Höhepunkt unserer Reise auf uns wartete: Das Tattoo!



Das war definitiv ein würdige Abschluss unserer Reise, welche gespickt war mit Höhepunkten!
Schottland hat uns extrem gut gefallen. Diese Vielseitigkeit und Schönheit der Natur fesselt einem und lässt kaum mehr los. Eine Rückkehr ist sicher nicht ausgeschlossen..... :wink:


