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Wenn das wirklich so gut ist wird sich die Industrie darauf stürtzen. Geringe Kosten, kleine Abmessungen und handhabbare Technik. Elektroautos, WOMOs, Speichertechnik in Haushalten (ganze ganz wichtig in Bezug auf selbstproduzierten Ökostrom), KfZ-Bereich - Startstopautomatik und und und... ich bin gespannt! Meine Batteriesatz ist zum Glück noch recht neu. Der Wechsel steht frühstens in 5 Jahren an (wenn die Dinger mir nicht vorher erfrieren). Das kann man sich dann ja echt überlegen. Auch was die Halbarkeit angeht. Moderne Batterien haben doch deutlich unter 1000 Zyklen wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. AGM's liegen irgendwo bei 700-800 Zyklen - oder? Klingt doch sehr gut. Nach meiner langen Erfahrung der Zeitdauer zwischen einem Durchbruch und einer daraus entwickelten und bezahlbaren Technologie, müssen wir hier realistisch aber doch gut 10 Jahre ansetzen. Also erst bei dem übernächsten Akkuaustausch machbar. VG Bernd Ach das Frauenhofer wieder ;) Theorie und Praxis halt theoretisch toll praktisch funktionieren die nicht. Und in der Kombination von Silicium und Schwefel 100% aktuell noch nicht. Siebenfache Lebensdauer, da werden sich die (noch) vorhandenen Hersteller aber freuen... :-o
Es handelt sich um die bisher im Labor gefertigten Li- Schwefel Knopfzellen, deren Ladezyklus sie angeblich jetzt versiebenfacht hätten. Da sind sie allerdings nur um eine Nasenlänge voraus, aber immerhin. Nur, solange sich die Batterietechnik nicht mindestens in dem handhabbaren Bereich bewegt, wie herkömmliche Blei-Batterieen, ist das alles nur ein Experimentierfeld für Spezialisten. Auch wenn manche das nicht glauben wollen. Albert Ja die Aussage der 7fachen Lebensdauer ist nur Marketingrelevant :) Aktuelle Zellen auf dem System schaffen 50 Zyklen ;) mit ein paar Modifikationen an der Anode schafft man aktuell 250Zyklen von mir aus auch 350Zyklen... Dazu kommt noch das der irreversible Verlust zwischen 1. Laden und 1. Entladen sehr hoch ist bei der Formation der Zelle.... 50% Verlust von der theoretischen Kapazität :roll: und das was dann noch an Kapazität übrig ist, macht die zuvor genannten Zyklen ... Und unter welcher Belastung die Zellen die Zyklen erreicht haben weiß auch keiner ? Ferner die Spannungslage? Mit solchen Faktoren kann man ganz erheblich die Zyklen "verlängern" aber so was sieht dann nur auf dem Papier schick aus und im Praxisalltag nicht anwendbar. Bei solchen Meldungen muss man auch zwischen den Zeilen lesen ;) Kurz gesagt es sind Forschungszellen => überhaupt nicht Seriennah P.S. Ich arbeite / forsche bei einem Zellhersteller und würde sagen das ich den Markt ganz gut kenne Hallo bigdaddy050276, ich will es dir nicht unterstellen, aber mit dieser Einstellung sind schon ganze Konzerne pleite gegangen:
Nix für ungut, Volker :wink: Liest sich sehr schön. Las sich vor 10 Jahren auch schon sehr schön. Wird sich in 10 Jahren bestimmt auch sehr schön lesen. Wann verdammt nur schaffen es die "Frauenhofer", dass ihre schönen Vorhersagen auch mal eine Bestellnummer bekommen? :?
Genau das hat die Musikindustrie am Ende der Achtziger auch gesagt, als das Fraunhofer Institut in Erlangen den MP 3 Codec erfunden hat ;-) Merten Ja aber da wurde praxisnah geforscht mit At&T und Thomson oder etwa nicht... Da kam Theorie und Praxis zusammen und der gemeinsame Weg wurde gefunden! Nicht das es falsch rüber kommt... das Fraunhofer hat absolut kompetente Leute, nur das Problem meiner Meinung nach ist, dass die zu oft in Ihrer schönen heilen Welt sitzen und zuwenig wirklich mit der Wirtschaft draussen am Markt zusammenarbeiten wird. Kurz gesagt nicht Praxisnah. Meine Meinung und fertig . Volker So schnell gehen wir nicht Pleite keine Angst ;) Sind ja zusätzlich auch direkt in Asien und nicht erst seit ein paar Jahren in dem Business Alle: Kann man hier im Forum eigentlich auch eine Umfrage starten? Mich würde mal interessieren wie für Euch eine ideale Batterie / Zelle aussehen soll? Das Fraunhofer Institut hat hochkarätige Wissenschaftler, Labors und Fachkräfte. Ihr Können steht außer Frage und ich würde es auch niemals anzweifeln. Nur die Rate der Pressemitteilungen steht in keinem Verhältnis zu irgend einer Verfügbarkeit der hoch gepriesenen Entwicklungen. Das kann aber auch an den Auftraggebern liegen, nur ändert dies trotzdem nichts. Wenn ich etwas suche, dann werde ich den Bericht der Superbatterie zum Minipreis von 1995 bestimmt auch wieder finden. Bingo! Ich habe in all den Jahren sehr ähnliche Erfahrungen gemacht, natürlich nicht nur mit dem Fraunhofer. Und sicherlich geht es auch so weiter, wobei gerade in dieser Entwicklungsrichtung doch richtig viel Geld rein gesteckt wird/werden könnte. VG Bernd Mal ne andere Frage - Ich bin Nutzer von Batterien wie wir alle. Ich kann sie anschließen und den ganzen Kram, interessiere mich aber weniger wie sie Hergestellt werden und "was alles zur Herstellung" gebraucht wird. FRAGE : Wenn sowas - theoretisch - in einem Jahr ausgereift wäre (jaaaaa, ist es nicht :wink: ) und bezahlbar und jeder bestellt es. Haben die Firmen genug "rohmaterial" ? Also wenn wirklich kaum einer noch Blei ,Gel, AGM kauft sondern fast nur noch Lithium. Bis jetzt gibt es ja Lithium fast nur in "minizellen", also handy usw. Wirklich grosse Akkus sind ja Markttechnisch gesehen fast nicht vorhanden. Reichen da die Rohstoffe oder kann man froh sein das die Amis mehr Fracking machen und Öl verheizen anstatt Elektrisieren mit Akkus ?
Sind dir 1000 Ah genug? --> Link Wenn nicht, kannst du mehrere parallel schalten. :D Das verbaute Lithium ist recyclebar, geht also nicht verloren.
Das es grosse Li Akkus gibt ist klar. Ich meinte nur das sie noch recht wenig "verbaut" werden im verhältniss zur "alten batterietechnik". Aber das es Recyclebar ist beruhigt etwas. Denn was würde die beste Technik nutzen wen sie nur für nen kleinen teil der Kunden reichen würde. TEUER würde es werden 8) Ich kopiere, weil mit der anderen Funktion (zitieren) klappt das nicht mit der Datenmenge. TEUER würde es werden 1,6€/ Ah ist doch auch schon ganz schön happig. Stell dir mal vor, du machst beim Laden einen Fehler :D :lach: Aber man kann ja das Li wiedergewinnen. Albert
Unter Berücksichtigung der etwa 10-fachen Zyklenlebensdauer von LiFeYPo4-Akkus gegenüber Bleiakkus sind LiFeYPo4-Akkus etwa 4 mal billiger.
LiFeYPo4-Akkus erfordern ein Batterie-Management-System (BMS). Das lässt mir keinen Spielraum zum Fehler machen beim Laden.
und wenn diese Elektronik versagt wars ein teures Experiment?? oder ist die so gut dass sie zumindestens alles auf Aus stellt?
Wenn die Regelelektronik einer Lichtmaschine versagt, kann die Lichtmaschine 20 V abgeben. Wie teuer kann das für die Elekrtrik werden? Wenn ein Solarregler versagt, kann die Aufbaubatterie kurzgeschlossen oder hoffnungslos überladen werden. Wenn eine Airbag-Elektronik versagt und den Airbag auf der Autobahn grundlos auslöst, kann das sehr teuer werden. Elektronik lässt sich aber eigensicher konzipieren. Bei einem BMS ist das auch möglich. Neue Technologien stoßen immer auch zuerst auf eine Mehrheit von Skeptikern. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben. So ganz falsch ist es ja auch nicht, den blinder Technologieglauben hat schon so manches Chaos verursacht. Und so ist es eben auch mit der Lithium-Technologie. Am Anfang hat sie einige Probleme bereitet über die man jetzt immer noch redet und diese gerne zitiert. Blei-Technologie hat sich bewährt. Ich halte sie zwar für einen technologischen Saurier, aber Bewährtes ist immer beliebter als Neues. Ich kann mich noch gut daran erinnern als gegen 1975-80 die ersten Tastentelefone der Telekom (damals Deutsche Bundespost) eingeführt wurden. Fast alle haben sie verteufelt und sich an ihren Wahlscheiben festhalten wollen. Dann kam das Handy und wieder empfanden es die meisten als Quatsch. Genau diesen Weg geht nun auch die Lithium-Technologie. Die Zweifler von heute werden die Kunden von morgen sein. Ein paar technisch interessierte und "mutige" gehen diesen Weg heute schon, die anderen stoßen später hinzu. Wenn all die technischen Daten (Leistungsgewicht, Leistungsdichte, Haltbarkeit und Langlebigkeit) der Lithiumtechnologie stimmen, dann sind Blei-Batterien wirklich der Dinosaurier der Speichertechnologie. Die Geduld und Zähigkeit der Befürworter wie Singlefreiheit und andere hätte ich vermutlich nicht, gegen alle Contra-Argmumente so gelassen zu reagieren. Ich will auch niemanden von dieser Technologie überzeugen, halte sie aber für die weitaus bessere als Blei. Wenn meine jetzigen 1 Jahr alten Gel-Batterien aber mal gen Jordan gehen, kommt ganz bestimmt kein Blei mehr rein. Und mit etwas Glück sind die Preise bis dahin nochmals kräftig gefallen und die Langlebigkeit durch unsere "mutigen" Protoanwender hoffentlich in der Praxis bestätigt. Ich möchte mich hier mal kräftig bei den LiPo-Anwendern bedanken, die mit ihren Beiträgen Ihren Teil dazu betragen das Thema zu verstehen. Auch ich bin ein "vorsichtiger" Anwender, und meine herkömmliche Säure & AGM Batterien werden mir durch saubere Lade/Entladetechnik bestimmt noch weitere 5 Jahre treue Dienste leisten. Nichts desto trotz ist die Lipo-Technologier ein Weg mehr Energie zu speichern oder das Gewicht zu reduzieren. Und in fünf Jahren stelle ich dann um. Andreas Hallo, dem Dank von Andreas schließe ich mich nahtlos an! Nachdem mich die erste AGM-Batterie bereits nach einem Jahr 'verlassen' hat, bin ich nicht ganz so optimistisch und denke, dass der nächste Akku keiner mehr sein wird, der Blei enthält. Bleifreie , Paule2 Da schließe ich mich auch an, ABER das ganze gefummel ist Winterarbeit. Und vor allem KEIN Selbstzweck . Batterien sollen mein freies Womo-Leben ermöglichen und nicht in der nachberuflichen Phase schon wieder meine Freizeit einengen. Da ist es wurscht ob`s alte oder neu Technologien sind. Es kann auch nicht sein das der Kunde mal wieder die Experimente machen soll die eigentlich die Industrie ausführen sollte. Wie so oft: Die Ware reift beim Kunden. Zu welchem Preis?? Nö! Das hat andwein völlig Recht, abwarten und in Jahren neu entscheiden. So lange werden meine 3 EXIDE: 2 x 95Ah AGM`s + eine 95Ah Nass als Starter schon halten. Bisher 40 Monate an einem Schaudt 101C+1214 mit 14,56V gemessen heute!!! Also 90% !!! Da werde ich sicher keine Investition in unsichere Technik machen.
dito :wink: Zumindest ist durch Euch mein Interesse geweckt, bei Ableben meiner "ollen" Offenen, ebenfalls auf auf LiFeYPo4 umzusatteln.
Dem will ich mich auch anschließen! Leider ist das Verstehen für die neue Technik noch nicht so ausgeprägt, dass ich mir so ein System "einbauen können zutrauen täte"! Ist (für mich ) halt nicht so einfach mit BMS, Abschaltrelais, einzuhaltenden Grenzwerten beim Lade- und Entladevorgang usw. das ganze so einfach zu verstehen wie wenn man eine "normale" Batterie anschließt! Fertige Systeme die einfach eingebaut werden sind mir noch zu teuer! |
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