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Reisebericht: Niederlausitzer Heide


herrjeh99 am 03 Mai 2013 22:21:10

Wie immer schöner und mit Bildern in meinem Blog unter:
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Niederlausitzer Heide 26. – 28. April 2013

Zwei Gründe gaben an diesem Wochenende das Ziel vor: Die Niederlausitzer Heidelandschaft war uns zum Einen bisher völlig unbekannt, zum Anderen hatten wir drei Zeltplätze gefunden, die gemeinsam unter Themencamping firmieren und günstige Stellplätze für Wohnmobilfahrer offerieren.

Freitagmittag ging es zu Rekord-Niedrig-Preisen (Diesel 1,339 Euro!) zunächst an die Tankstelle und dann noch zum Gasflaschen-Dealer (Hornbach zu 17,70 Euro die 11-kg-Flasche). Unser Plan, über die Autobahn anzureisen, wurde aber durch Stau in alle Richtungen verhindert, und so ging es über kleine Straßen nordwärts Richtung Großenhain und dann weiter Richtung Lauchhammer. Dort durch den Ort und dann durch Grünewalde war an vielen Stellen noch die Industrie- und auch die DDR-Vergangenheit der Region deutlich zu sehen. Ein Stück entfernt liegt der Campingplatz Grünewalder Lauch am gleichnamigen See.

Der Zeltplatz selber wirkt mehr wie eine Kleingartenkolonie, bestehend aus hauptsächlich Dauercampern, deren Wohnanhänger nie wieder fahren werden. Er liegt direkt hinter dem öffentlichen Badestrand, ansonsten ruhig an See und Waldrand. Neben dem Platz gibt es eine komplett umzeunte Fläche für Wohnmobile, die völlig unkompliziert 8 Euro (ohne Sanitärnutzung) und 15 Euro (mit Sanitär) kostet, 2 Euro für einmal komplett V+E und Strom aus der Säule nach Verbrauch. Also keine Extrakosten pro Person oder ähnliches. Dieses Preis-Konzept verfolgen alle drei Plätze, die zum Themencamping gehören. Wir hatten das große Glück, ganz allein auf dem Platz zu stehen, das Wetter war auch entsprechend schlecht angesagt.

Direkt nach der Ankunft wollten wir eine kleine Runde um den See drehen – daraus wurde aber nichts. 500 m hinterm Zeltplatz entdeckten wir einen kleinen Brandherd, der sich auch ohne Hilfsmittel nicht mehr hätte löschen lassen. Durch den Wind drohte der Brand vom Feldrandstreifen auf den Wald überzugreifen, also riefen wir die Feuerwehr an. Die blieb 20 Minuten später ca. 300 m von uns entfernt stehen – wir sahen nur das Blaulicht im Wald. Dort gab es einen weiteren Brand, offensichtlich Brandstiftung. Nachdem beide Stellen gelöscht waren, hatte wir genug von der Runde und beendeten den Abend im Wohnmobil.

Am Samstagvormittag schafften wir es dann ohne unliebsame Überraschungen, den See zu umrunden. Viele, viele Wochenend-Grundstücke, ein weiterer Zeltplatz – aber vieles davon auch noch mit dem Charme der 70er und 80er Jahre. Dennoch eine schöne, wenn auch unspektakuläre Landschaft. Am Nachmitttag wollten wir wieder einmal dem Geocaching frönen und hatten uns eine Runde rund um den Ort Grünewalde ausgesucht. Trotz blühender Bäume war es kein so richtiger Frühlingstag, im Gegenteil, der Regen wurde immer heftiger, so dass wir den Kurs nach der Hälfte der Strecke abbrachen und im Regen zum Campingplatz zurückkehrten.

Sonntagvormittag war das Wetter freundlicher, wir checkten aus und fuhren los in Richtung des Kerngebietes der Heidelandschaft. Vorher gab’s vom Campingplatz eine “Verpflegungstüte” mit auf den Weg – generell gibt man sich viel Mühe, die Gäste freundlich zu behandeln und natürlich auch zum Wiederkommen zu animieren. Wir fuhren im Bogen um den Kern des Naturschutzgebietes “Forsthaus Prösa” herum an Hohenleipisch vorbei und fanden in Kraupa einen Parkplatz. Von hier aus brachen wir zu einer schönen Wanderung auf. Seit dem Mittelalter erstreckte sich hier eine durchgehende Waldfläche – erst die NVA rodete in den frühen 60er Jahren große Flächen für zwei Truppenübungsplätze. Mit der Wende wurden diese Flächen nicht mehr genutzt und es entstanden zwei Heidelandschaften.

Die Heide werden wir definitiv wieder besuchen, vor allem wenn sie Ende August, Anfang September blüht.

Auf der Rückfahrt hielten wir uns wieder an die kleinen Straßen, kurz vor Meißen machten wir einen Zwischenstopp im nördlichsten Weinbauort an der Elbe, in Diesbar-Seußlitz. Mehr zu diesem Ort und seiner Umgebung wird es spätestens am nächsten Wochenende zu lesen geben….

Gefahren an diesem Wochenende: 192 km
Gewandert: 28 km in insgesamt 5:15 Stunden, das sind 5,33 km/h (allerdings gab es in Summe auch keine nennenswerten Höhenmeter.)


Die vorhergehenden Reiseberichte:
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Zum Wein hier:
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