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Kühlbox selber gebaut ?


Fischer23 am 23 Mai 2013 10:59:43

Hallo,
ich habe das leidige Thema der Kühlbox. Die Problematik 12V oder 230V und Inverter ist noch nicht gelöst und auch das Volumen bzw. die Raumaufteilung.
An den billigen Boxen stört mich das absolut schlechte Wärmedämmverhalten. An den besten Boxen mit A+ von Waeco stört mich der grausame Preis von 800-1100,- oder eine schlechte Raumaufteilung, weil ich erstens eine Klappe nach von brauche und nicht nach oben, weil wir im Transporter ein Bett ab Fensterkante haben und zweitens eine Innenbreite von mindestens 45cm gebraucht wird, da langes Zeug gelegt werden muss, was da rein soll. Schon deshalb mögen es mindestens 60 Liter sein, vermutlich die CF80 von Waeco zum Beispiel, zum Preis eines billigen Gebrauchtwagens, aber eben mit dem Deckel an der falschen Oberseite statt vorn. Also stand der Gedanke nach einer 50 Liter Wohn-Kühlbox mit 65mm Wanddicke, sogar eben eine Gefrierbox, wo das Thermostat umgebaut wird. Zumindest erreicht man mit der eine Einschaltzeit von 18% in der geringsten Gefrierstufe. Davon können die WoMo-Boxen bei 5°C Innentemperatur wohl nur Träumen, denn um so kälter es wird, desto dauerhafter läuft das Ding.
Der Nachteil von dem Ding, es braucht einen Wechselrichter und verschwendet Wirkungsgradstrom.
Der Motor hat 75 Watt gemessen. Der Einschaltstrom beträgt in der Ersten Sekunde 650 Watt, was zumindest der Wechselrichter aushalten muss. Damit wird dieser so groß dimensioniert, dass er mit den 75% wiederum in Unterlast läuft und ggf. nur 65-70% Wirkungsgrad hat, den Rest also in Hitze verbrät, auf Kosten der Batterie und auch im Leerlauf nutzlos 5-12 Watt je nach Typ von vorn herein verbrät, nur weil er angeschaltet ist, was am Tag zumindest 16Ah die Batterie nur vom „an sein“ kostet, zzgl. der 75W*18% Betriebzeit = 14 Watt zzgl. die 30% Wirkungsgradverlust von 4 Watt. Das ergäbe dann 40Ah, die die Kühlbox pro Tag braucht.

Aus diesem Umstand voller Kompromisse ist es momentan nicht gut zu lösen.

Eine Idee wäre diese Kompressormodule von Waeco zu nutzen (CU 54 bzw. CS NC15) und den 230V-Würfel auf 12V umzurüsten, was mit 500-600,- gelöst wäre, weil dann das Wechselrichterproblem wegfällt, die gute Dämmung und die Frontöffnung erhalten bleibt. Nachteil sind die Kosten und der Umbau.

Das Modulsystem ist steckbar und ich hab keine Ahnung, wie ich das im Kühlschrank vorhandene eingebaute Kühlteil steckerfertig bekäme, wohl welche anlöten müsste, damit es an den Kompressor passt, den ich hinten dran auswechsel.

Was fällt euch dazu ein ?

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EwanMcLee am 23 Mai 2013 11:11:40

Wie währe es mit einem Kompletten Selbstbau? Zum Kühlen eine Peltierelement-Lüfter Kombination. Diese kann mit 12V direkt betrieben werden (oder über ein 230V auf 12V Netzgerät) und über ein Thermostatmodul gesteuert werden. Nun noch eine gute Isolierung aussen herum und eine Türe wie Du sie haben möchtest.

Ewan

viking92 am 23 Mai 2013 11:15:53

Moin,

schau mal z.B. hier (unter Kühlanlagen) --> Link
Evtl. lohnt sich ein Selbstbau, nach ganz persönl. Vorgaben, wirklich.
Zumal das Teil keinen WR benötigt & echte Kompressortechnik ist.

& viel Erfolg dabei

Anzeige vom Forum


Fischer23 am 23 Mai 2013 11:43:16

Die typischen Kühlschränke gefallen mir zwar, haben aber durch kleine Wanddicke enorme Kälteverluste, die bei dem RF 60 mit 220Ah /Tag dargelegt wurden, das ist das vierfache und quält den Akku bzw. die Akkunachladung. Ich glaube sowas bringt gar nichts, vor allem im aufgeheizen Auto. Styropor außen rankleben wirkt dann leicht russisch. Als Hohe habe ich zudem nur 62cm Platz.

viking92 am 23 Mai 2013 11:55:41

Auf der von mir verlinkten Seite gibt es Einzelkomponenten, um sich eine Kühlbox nach eigenen Vorstellungen zurechtzuzim....bauen. :wink:

EwanMcLee am 23 Mai 2013 13:27:39

Fischer23 hat geschrieben:.... Styropor außen rankleben wirkt dann leicht russisch. Als Hohe habe ich zudem nur 62cm Platz.


Ich würde auch beim Selbsbau kein Styropor nutzen, lieber Styrodur. Das ist fester und lässt sich besser bearbeiten. Wenn Du die gewünschten Innenmaße + 5mm hast Laminiere den Innenteil. Baue ein Gehäuse drum herum und schaue dann wie dein Kühlagregat, welches auch immer, ins oder an das Gehäuse passt. Bei deinen Vorgaben bleibt dir wohl nur diese Variante. Ich würde ein Kühlagregat wählen dass direckt mit 12V betrieben wird. Ein passendes Netzteil ist ja auch zu bekommen.

Ewan

Fischer23 am 23 Mai 2013 17:07:33

viking92 hat geschrieben:Auf der von mir verlinkten Seite gibt es Einzelkomponenten, um sich eine Kühlbox nach eigenen Vorstellungen zurechtzuzim....bauen. :wink:



Ach, ich sehs gerade :) .

Gast am 23 Mai 2013 18:26:36

Fischer23 hat geschrieben:Die typischen Kühlschränke gefallen mir zwar, haben aber durch kleine Wanddicke enorme Kälteverluste, die bei dem RF 60 mit 220Ah /Tag dargelegt wurden, .


Hm, das muss du mir mal erklären mit den 220Ah. Meine Engel-kühlbox hatte ein Verbrauch 32Watt/12V --> Link wobei die nicht immer eingeschaltet war. Bei anderen Geräten sieht das nicht anders aus. --> Link

LongJohn

Fischer23 am 23 Mai 2013 21:47:48

Gehe mal auf den angebotenen Link, dann aufs Datenblatt und finde den Verbrauch. Ich habs nur abgelesen. "220Ah/24h"
Aber wenn du so fragst und ich nachreche, kommt zumindest ein nicht seltener Datenblattfehler zum Vorschein, denn das ist die Angabe bei Vollast. Man sieht also, dass die Hersteller keine Ahnung vom Strom haben, denn das Ding wird nicht unentwegt kühlen, gleich gar kein Kühlschrank, in Gefrierschrank jedoch schon bei dünner Dämmung.
Ist aber ganz einfach die Rechnung. Das Ding hat 110 Watt = 9A *12V . Wenn es 1h läuft, verbrät es 9Ah. Läuft es 10h, verbrät es 90Ah und bei 24h ergäbe es die besagten 220Ah und würde keinerlei Abschaltung bedeuten. Unser Gefrierwürfel mit -15°C lag aber schon bei nur 18% ED und der hat auch nur 75Watt.
Damit wird es richtigsein, dass diese Angabe falsch ist.
Wenn man die kWh/24H mit 1,9 betrachtet, käme man zumindest auf 70% Einschaltdauer. Da das Ding eine Absorberbox ist, kämen wir der Sache schon näher, weil diese Technik bekannt für miese Kühlleistungen ist, lediglich mit Gas betreibbar ist zum Vorteil. Somit kein Kompressor ist und damit technischer Ausschuss wäre.
Deine Engelbox mit halbem Volumen ist aber auch shon deshalb sparsamer.

Fischer23 am 23 Mai 2013 23:28:34

Ich hab gerade noch mal so rein Nebenbei die Effizienz errechnet.
Weil mein Kühlwürfel mit 6,5cm Wanddicke noch kein passendes Thermostat drin hat muss ich anders rechnen.
20°C außen, -15°C innen = 35°C Temperaturdifferenz (TD) dabei 18% Einschaltdauer (ED) des 75Watt Motors, ergibt wiederum 14 Watt theoretische Dauerlast und 1,1A also 1,1Ah/h bzw. 27Ah/Tag, eben bei 35°C Differenz. Ein 90er Akku könnte sie daher ca. 2-3 Tage betreiben.

Der Verbrauch ist identisch wenn:
20°C außen, -15°C innen = 35°C TD
30°C außen, - 5°C innen = 35°C TD
40°C außen, + 5°C innen = 35°C TD



Für die Waeco CF80 „A+“ gibt man an, jeweils bei +5 °C Geräte-Innentemperatur

0,65 Ah/h bei +20 °C Umgebungstemperatur = 15°C TD und 8 Watt
1,19 Ah/h bei +32 °C Umgebungstemperatur = 27°C TD und 14 Watt

Die Vermutung liegt nahe, dass wir bei 35 °C Differenz bei 2A / 2Ah/h und 24 Watt Dauerleistung liegen würden.

Im allgemeinen heißt es, dass jegliche Autokühlboxen alle samt nie gut gedämmt seien, eben nicht im Vergleich zu den Heimkühlschränken. Dabei hat die CF80 zumindest schon 5cm Wanddicke. Umgerüstete Gefrierboxen sind deshalb schon um einiges sparsamer.

Auch darf man nicht vergessen, dass jegliches eingebrachtes normalwarmes Kühlgut, erst mal viel Energie zusätzlich zieht, um runtergekühlt zu werden.

Diese Effizienzberechnung ist zumindest dann nötig, wenn die Box als Hauptverbraucher mit dem verfügbaren Akku harmonieren muss. Eine Box ist sinnlos, wenn sie nur während der Fahrt angelassen werden kann, weil sie jegliche Kälte in kurzer Zeit wieder in Wärme verwandelt durch miese Dämmung und Übel aller Billigboxen, da man in den seltensten Fällen den ganzen Tag fährt. Die Ausgaben für so eine Box auch wenn nur 200,- sind dann völlig für umsonst investiert.
1000,- für so eine CF80 sind da schon sehr grenzwertig anzusehen und nur deshalb so ungesund hoch, weil zu wenige Mitbewerber so ein Ding herstellen, weil genau wie bei Kühlschränken 200,- für so ein Ding durchaus angemessener wären.

bernhardm am 24 Mai 2013 08:51:35

Was spricht dagegen, den Spannungswandler auf der 12V Seite per Lastrelais über den Thermostat des Kühlschrankes (mit) zu schalten? Damit wären die Verluste des Wandlers in den Leerlaufzeiten kompensiert.

Was spricht dagegen, die Einbauniesche zusätzlich zu isolieren? Also nicht mit der russischen Methode, sondern Sandwich Wände mit zusätzlicher Isolierung zwischen den (Holz?) Aussenseiten?

Für den Selbstbau gibt es ja fertige 12V Kompressormodule im Yachtbereich zu kaufen. Die sind genau für sowas vorgesehen, es gibt sogar Källtespeicher für die Dinger, die bei Verfügbarkeit von Land- oder Solarstrom geladen werden können, und dann eine gute Zeit Betrieb ohne Einschalten des Kompressors ermöglichen. Der ganze Spaß ist natürlich nicht billig - aber auch nicht teurer als eine gute Kompressorbox.

Fischer23 am 24 Mai 2013 09:26:59

bernhardm hat geschrieben:Was spricht dagegen, den Spannungswandler auf der 12V Seite per Lastrelais über den Thermostat des Kühlschrankes (mit) zu schalten? Damit wären die Verluste des Wandlers in den Leerlaufzeiten kompensiert.


Daran hatte ich auch schon gedacht, weis nur nicht ob der das verträgt, zumal der Wandler auch erst hochfahren muss.

viking92 am 24 Mai 2013 09:30:02

Fischer23 hat geschrieben:Die Vermutung liegt nahe, dass wir bei 35 °C Differenz bei 2A / 2Ah/h und 24 Watt Dauerleistung liegen würden.

Ich sage mal.....mit entsprechender Solarleistung, sind diese 2 A völlig vernachlässigbar. :wink:
Im Somer lief unser Absorber (ca. 8 - 10 Std.) & umgerüstete Peltier-Box kpl. übers Bordnetz.

Wird es die einizige Kühlmöglichkeit bei Dir sein, oder soll es eine Zusatzbox werden?

Viel Erfolg & zeig uns Bilder, wenn's fertig ist. :)


andwein am 24 Mai 2013 11:39:54

Hallo Fischer23,
Grundsätzlich ein sauber durchdachtes (und gerechnetes) Thema "Kühlbox 12V / 230V".
Die Lösung der Energiefrage wird interessant werden.
Andreas

Fischer23 am 24 Mai 2013 11:58:06

Das Thema Solar auf dem Dach habe ich erst mal völlig fallen gelassen, da dank Chemtrails sowieso kaum noch Sonne da ist, aber im wesentlichen kosten die flexiblen fast unsichtbaren Module zwischen 600,- und 1500,-, weil ein Transporter nicht mit solchen verschandelnden Klumpen rumfährt, sondern nur die 5mm Module in Frage kämen, Solara oder die von Büttner. Bei einem eckigen WoMo ist das was ganz anderes.
Zum Verleich ist der Ladestrom von "das Auto mal im Standgas laufen lassen" zu den klecker-Amperes der Solarzellen kein Vergleich mehr. Auch ist es nicht lustig, das Auto in die Sonne zu stellen, wo von Beginn an eine so große Hitze mehr entsteht, dass schon daraufhin die Kühlbox mehr verbraucht. Es ist also Irrsinn für mich.

viking92 am 24 Mai 2013 12:07:44

Fischer23 hat geschrieben:.... da dank Chemtrails sowieso kaum noch Sonne da ist....

:D
Noch reicht's

Fischer23 hat geschrieben:Es ist also Irrsinn für mich.

Ok, macht natürlich Sinn.
Hatte das mit dem KaWa überlesen.


rolfblock am 24 Mai 2013 17:19:46

Warum nicht mit 230 V betreiben? Und dabei den Wechselrichter nur einschalten, wenn er für den Kompressor gebraucht wird.. DieThermostatsteuerung kann auch mit 12 V die Temperatur messen und reagieren. Und über die Fernbedienungsbuchse den Wechselrichter schalten. Also nur winzige geschaltete Ströme .
Der Wechselrichter braucht im Stand by wesentlich weniger als 1 mA.

Ostwestfale am 24 Mai 2013 17:28:36

Such mal nach der Zeitschrift Palstek - da gab es mal einen Artikel zu dem Thema.

Danfoss cf 35 it der Kompressor und läuft mit 12 und 24 Volt.

Alles andere mit Peltier-Elementen und Wechselrichter ist wirkungsgradtechnischer Wahnsinn.

Da Gibt es auch Speicherelemente die dann die ganze Nacht Energie aufnehmen und somit ein
laufen des Kompressors während dieser Zeit verhindern.

Typische Lieferanten sind die Läden fürs Bootszubehör:

SVB
Compass24
A.W.Niemeyer

Viel Erfolg und Spass

Bon Voyage

schreck77 am 05 Jul 2015 13:49:09

zu fischer23 krude Verschwörungstheorien haben in einem Tech-Forum nicht zu suchen, wenn Du von der Welt und elektrotechnischen Standardberechnungen überfordert bist, dann poste besser bei den Esoterikern! Chemtrails, dass ich nicht lache... armer irrer!

zum kühlboxproblem: ein normaler Absorberkühlschrank mit bestmöglicher Energieeffizienzklasse tut es i. d. R. - mein Nachbar praktiziert das seit Jahren mit 500 Watt Solar auf dem Dach und ist zusätzlich noch den ganzen Tag mit dem Rechner online. (im Sommer versteht sich)

Die vielgepriesenen Kompressorkühlschränke sind zwar in der Summe effizienter, jedoch knicken die Batterien beim Anlaufstrom gerne ein.

Ich selbst erwäge ein Peltierelement direkt mit einem Ventilator ohne Pufferbatterien an ein Solarpanel anzuschließen (mit Regler) so dass es einfach nur dann arbeitet wenn es drauf ankommt, hat das schon mal jemand gemacht?

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