Wir kommen gerade aus Estland zurück. Die Gastfreundschaft der Menschen im Westen ist groß. Englisch allerdings nötig. Die Autos sehen oft sehr verstaubt aus, weil sich Schotterstrassen nicht umgehen lassen, wenn man das Land sehen will. Wenn das Navi nicht funktioniert, klappt es so besser: Man braucht gute Karten mit km-Angaben. Auf jedem Bushalteschild steht der Ortsname ( von dem Ort ist meist nichts zu sehen). Mithilfe der Karte, den ausgerechneten km, dem Tageszähler und dem Schild an der Haltestelle kann man gut durchs Nirgendwo kommen und findet auch die Abzweigung im Wald.Als wir am Letzten Tag von Tartu nach Valga auf der Strasse Nr.3 fuhren, fanden wir zwischen Noo und Elva links einen Fischer, der in seinem Teich Lachsforellen fischen läßt. Anschließend gart er sie für die Gäste und man kann ein komplettes Menü an seinen Teichen in einem wunderschönen Tal in rustikaler Umgebung genießen. Unseren Fisch ließen wir uns fangen! Das machte er auch. Noch ist das ein Geheimtip!
Estland ist wirklich eine Reise wert!!!!


