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Hallo Leute, wollte auf meinen LKW-Kofferaufbau auch Solarmodule befestigen. Nun hatte ich ursprünglich vor, handelsübliche Solarmodule (egal ob mono oder polykristallin etc) zu nehmen und diese mit großen 30x30 oder 45x45 Aluminiumprofilen zu befestigen. Die Aluminiumprofile sollten mit dem Fahrzeugdach verschraubt und geklebt sein (wegen Dichtigkeit), mit den Modulen normal verschraubt. nachdem ich kürzlich mit meinem PKW beim TÜV war, habe ich auch gleich nochmal wegen der geplanten Solarmodule auf nachgefragt und welche Befestigung da zu empfehlen ist. Nun meinte der Herr vom TÜV, dass er mit meiner vorgeschlagenen Befestigung (Aluminiumprofile) durchaus zufrieden wäre, dass ihn aber das Glas der Solarmodule und dessen Bruchsicherheit interessieren würde, falls diese fest mit dem Fahrzeug verbunden wären. Würden die Solarmodule allerdings als "Ladung" kurzfristig befestigt und mitgeführt, müssten diese nicht vom TÜV geprüft werden.... Ich hatte allerdings vor, meine Solarmodule relativ fest zu verschrauben und sie nicht jedesmal als Ladung rauf und runterzutun. In der Forumssuche habe ich leider nur allgemeine Fragen zu Solarmodulen gefunden, daher nun meine Frage an Euch: - was habt Ihr für Solarmodule auf Eurem Mobil und was hat der TÜV dazu gesagt? Habt Ihr spezielle flexible/bruchsichere Module oder handelsübliche vom Hausdach drauf? Geklebt, geschraubt oder mit Schnellverschlüssen? - falls das ganze schwierig ist, gibt es spezielle KFZ zugelassene Module fürs Wohnmobil und gibt es da bezahlbare??? Bin gespannt auf Eure Antworten UWE TÜV hat sich für meine Solarmodule (seit 3 Jahren und mit jährlicher HU) nie interessiert! Wahrscheinlich nicht einmal bemerkt, dass da Solarmodule drauf sind!! In einem anderen Zusammenhang war mal die Rede, dass ab einer bestimmten Höhe (Fußgängerschutz), es egal sei was du anschraubst! Deinem TÜV -Fuzzi würde ich nicht mehr Vertrauen, alles was über 2 meter Höhe fest verbaut ist, geht den einen Scheissdreck an, von wegen Glas der Module und Bruchsichereheit, möchte der Herr einen zusatzverdienst einstreichen ? Auch ich war schon 2 x beim TÜV für HU/AU. Da hat das auch niemanden interessiert. Prinzipiell würde ich aber auch den/die Prüfer nicht auf irgendwelche Dinge hinweisen, bin bisher damit auch gut gefahren. Hhmmm, interessante Frage. Normalerweise braucht in der Tat jedes Teil, welches am Fahrzeug befestigt wird irgendwelche Zulassungen. Für Solarmodule gibt es die nicht. Ich habe allerdings auch noch nie gehört, dass sich der TÜV dafür interessiert, ausser wenn die eingetragene Höhe überschritten wird. Also ich würde nicht mehr zu diesem Tüv gehen.... In der Tat ist die Frage und die Antworten sehr Interressant. Bisher!!!! hat keiner danach gefragt. Da steckt eine Menge Potential drin. Hier sind auch Prüfingenieure vom Tüv Dekra und sonstige Untersuchungsbedienstete unterwegs :eek: ( Es gibt doch den Spruch, ungestellte Fragen muß/soll Mann/Frau nicht Beantworten ) Ist gut möglich das eine Lawine losgetreten wird, habe ich in den letzten 35 Jahren schon mal erlebt und kostet uns Allen heut richtig Geld jedes Jahr, wir Alle wissen, wenn der Zug mal rollt.... kann ein Brandheisses Thema werden und dann wird hier geschimpft und gejammert. Denn Übereifrige Agile Zeitgenossen können uns das Leben noch schwerer machen. Rudolf
Also ich sehe das ganz genauso. Fest am KFZ verbaute Teile benötigen eine Zulassung. Die veränderte Höhe müsste eigentlich auch eingetragen werden. Aber was solls, ich fahre seit Jahren höher (Antenne, Solar)und keines meiner Dinge auf dem Dach hatte ein "E1" oder "e1" Prüfzeichen. Zitat aus Wikipedia (nicht unbedingt der Hort der Wahrheit, aber trotzdem interessant) "Bei Betrieb von Geräten, die ohne „e“- oder „E“-Kennzeichnung in einem Kraftfahrzeug betrieben werden, kann unter gewissen Umständen die Betriebserlaubnis erlöschen". no risc, no fun, Andreas Als wir zum TÜV gefahren sind hat der weder nachgefragt was auf dem Dach ist noch hat er es sich angeschaut, der glaub ich hat das gar nicht bemerkt, das wir Solar drauf haben. Lektion 1: Wie weckt man schlafende Hunde? Ich möchte mal auf die Anfangsfrage zurückkommen denn der TÜV- Mitarbeiter hat nicht ganz unrecht. Es gibt bei den Bruchsicherheiten und Verarbeitungen der Module große Unterschiede. Glaslaminierte Module, egal ob poly, mono oder CIS können mit Gläsern von 3 - 5mm Stärke oder mehr gekauft werden. Weniger Glas = leichter und auch billiger aber beim Fahren werden sie geschüttelt und gewunden. Also Vorsicht, wenn Module für Hausinstallationen ins Auge gefasst werden, denn sie sind dafür genauso wenig überprüft wie für 100km/h + Wind über längere Zeit. Dann schau bitte auf die Verarbeitung der Anschlussdose. Früher wurden die Dosen vergossen und verklebt und waren zu 100% fest und dicht, heute gibt es Klebepads und schlimmstenfalls Silikon zum Befestigen, letzteres aber nur bei absoluten Billigheimern. Die Lötstellen in den Dosen sind manchmal ziemlich freitragend und schwingen auf der Pflasterstrasse fröhlich mit - bis sie brechen. Sind ja auch fürs Hausdach gemacht. Es gibt aber auch Dosen mit Steckkontakten, wäre für's Womo besser. Dann lohnt ein Blick auf die Rückseite. Sind dort durch die Rückseitenfolie kleine Beulen oder Spitzen zu ertasten, sind die Lötstellen im Inneren schlecht ausgeführt. Das bedeutet, das beim Laminieren kein schützendes EVA zwischen Lötverbinder und Folie fliessen konnte und durch die mechanische Beanspruchung bohrt sich die Unebenheit durch die Rückseitenfolie und von dort aus löst sich dann allmählich die Dichtigkeit in Wohlgefallen auf. Grundsätzlich musst du selbst einschätzen, ob du Hausmodule aufs Womo schraubst aber mit den paar genannten Kriterien kannst du das Risiko schon gut minimieren. Viel Glück :) oje oje was daraus wohl wird ...... andreas; no risc no fun aber jeder haftet mit seinem Privatvermögen. raidy ; lektion 1: wie weckt man schlafende Hunde. genau das wollt ich zum Ausdruck bringen , aber es scheint der ein oder andere, nicht so richtig :? bis das das grosse :cry: und dann :roll: Rudolf Hi, seit ca 20 Jahren fahre ich mit fest verschraubten handelsüblichen Solarmodulen (Massenware) durch die Gegend. An meinen früheren Fahrzeugen waren die 100 Wp-Module an Spoilern aus dem Solar-Zubehörhandel verschraubt, die wiederum mit Sikaflex auf das Dach geklebt und zusätzlich verschraubt waren. Bei meinem momentanen Womo sind die Module mit der Dachgalerie verschraubt. Bisher hat sich noch kein TÜV dafür interessiert. geloni Gegenfrage: Haben alle eure Satellitenschüsseln die Ihr auf dem Dach spazieren fahrt eine Zulassung? Die Richtlinie zur E Prüfung besagt: Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlaments .... zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge und es gilt: <zitat> Grundlage für diese Prüfungen sind die so genannten ECE-Regelungen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (Economic Commission for Europe, ECE) in Genf. Das so gekennzeichnete Bauteil darf in Deutschland und Österreich ohne speziellen Eintrag in die Fahrzeugpapiere mitgeführt und betrieben werden – es bedarf also weder eines „TÜV-Gutachtens“, d. h. Teilegutachten (TGA), noch einer EG-BE/ABE, solang der in der Genehmigung vorgegebene Verwendungsbereich eingehalten wird. In Deutschland ist die Anerkennung der E-Kennzeichnung in § 21a der StVZO geregelt. </zitat> Jetzt stellt sich noch die Frage, welche Teile (s.o.) betrifft das!? Das wiederum steht genau in der StVZO §22a --> Link Dort steht von Solar, Satanlagen oder sonstwas erstmal gar nichts. Sehr wohl aber alles was mit Scheiben zu tun hat: §40 (1) Sämtliche Scheiben – ausgenommen Spiegel sowie Abdeckscheiben von lichttechnischen Einrichtungen und Instrumenten – müssen aus Sicherheitsglas bestehen Jetzt kann man überlegen, fallen Solarmodule unter Scheiben? Sind Sie lichttechnische Einrichtungen? Wenn ja wären sie nicht prüfpflichtig, wenn nein ..... :eek: Frank Hausmodule sind technisch nicht Ohne. Auch ich werde auf meinem Lkw die Teile verbauen ( 4 245W Haussolarmodule). Du mußt aber wie oben gesagt, auf Schwingungen aufpassen!!! Insofern hat der TÜVler recht (wahrsch. mal ein Eigenbau.Womo gesehen) Ich gehe von aus, daß deine Module oben auf dem Aufbau flach montiert werden sollen. Mit den serienmäßigen Tragprofilen kein Problem, überlege aber hier aufstellbare Auflagen (für Winterbetrieb). Dann solltest Du hinter dem Rahmen eine elastische Auflage montieren um das Durchschwingen der Modulplatte zu begrenzen. Aber nicht fix montieren, bei Hagel muß die Platte die Stöße abfedern können. Ich überlege außerdem einige Windungen Schläuche dahinterzusetzen. Im Sommer kann man so evtl. die Wärme nutzen, im Winter so das Modul freiheizen. edit: Frag mal Jonson nach seinen Erfahrungen (jonsonglobetrotter.de) sowie in den Allrad-Foren.
Hallo Frank, danke für die gute Recherche. JA, es bleiben Fragen. Zumindest aber scheine ich mit meinen flexiblen verklebten Module ohne Glas auf der sicheren Seite zu sein. *freu*. Ja Raidy, DU bist fein raus ;-) Was war der Preis?? Meine 245er Module kosteten je 136 Euros (Umpp ca. 37 VDC, Impp ca. 8,x A)
Meinst du mich? Wenn ja: Mehr natürlich (640Wp ~1700€). Aber wiegt auch nur die Hälfte, macht keinen TÜV-Ärger wegen Glas,und ich habe sie ja "kostenlos" von der Hagelversicherung bekommen und noch ein paar Tausender übrig. 8) Außerdem: Wenn ich mir das nicht mehr leisten könnte, würde ich das Hobby aufgeben. Frage: Wer hat denn hier überhaupt schonmal wegen Solarpanels oder sonstigen Anbauten (Bullfänger usw. jetzt mal ausgenommen) Ärger bekommen? Ich mache mich jedenfalls nicht heiss. Lebt sich ganz gut damit :P Dem TÜV interessierte noch nicht mal der unkorrekte Abstand der TFL. Moin Manmanman, über was man sich alles nen Kopp machen kann wenn's draußen ungemütlicher wird. Es wird Zeit, dass der Sommer wieder kommt und die Schönwetterfahrer wieder auf andere Gedanken kommen. :roll: Christian, mit stinknormalen Glasmodulen für 69€/100W im Alurahmen per Sika 252i vollflächig aufgeklebt das ganze Jahr unterwegs ....und den TÜV interessiert das 'n feuchten... Du klebst ja wahrscheinlich die Alurahmen mit Sika oder ähnlichem ein, also keine Schwingungsprobleme!. Befestige nun die Module mit Flügelmuttern und somit sind sie demontabel und nicht mehr "FEST"! Vorteil dabei: wenn im Herbst u. Winter die Sonne flach einfällt kannst Du die Module schräger stellen und mehr Energie genießen. Rolf :ton: Moin Ja, sowas mit beweglichem Schrägsteller hatte ich an meinem ersten Womo, da hatte sich der Vorbesitzer ausgelebt. Leider ist das Konstrukt nicht so der Hit gewesen und hat erstens trotz Zink gerostet, zweitens geklappert und hatte drittens an der Fixierung des Klapperatismusses Wassereintritt den ich nie so recht wegbekommen habe... Deshalb habe ich jetzt schon am 2. Womo lieber eine feste, dichte Fixierung unter die kein Siff oder Wasser kommen kann und verzichte auf die letzten Prozent im Winter. Christian Hallo Chris, ist schade, daß der Vorbesitzer zwar ne gute Idee hatte aber keine Ahnung von der fachgerechten Ausführung. Mit Kunststoffscharnieren und Niroschrauben passiert sowas nicht! Aber ist ja Schnee von Gestern! Nur Deine Meinung im Winter auf die "letzten Prozent" Ladung verzichten zu können ist mir unverständlich. Schließlich geht es hier um mind. 70% weniger Leistung, das im Winter, wo ja auch das Heizungsgebläse richtig Strom zieht. Würde ich schnell ändern, wirst Dich wundern. , Rolf Moin Rolf Hmmm.... auch deshalb hab ich doch grad neue 240Ah reingebaut :oops: Hätte aber im Winter immer bissl Sorgen, daß mir das Gestell einfriert, ich muss schließlich jede Woche nach 5 Tagen Stehen wieder heimfahren :? Hast du mir da vielleicht ein paar Bilder von einer guten Lösung? Christian |
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