Hallo, seit einigen Jahren beobachtete ich bei den Doppelölfiltern RD 3003 der Fa.Tecnocar (Typ bei den 2,8 JTD in den 244ern bis Ende 04 eingebaut) trotz richtiger Montage Ölspuren /Trpf. nach einigen Hundert bis Tausend km.
Gestern von 4 wöchiger Tour (ca. 5 Tkm) zurückgekehrt, seit Ölwechsel mit Filterwechsel März d. J. insgesamt ca. 10 Tkm, Ölpfütze unter Motor. Der Wagen hat eine Vollkapselung des Motorraums mit Fensterabdeckung für Filter u. Ölwechsel, diese war Öl-nass.
Der Filter war ziemlich Öl-verschmiert u. ließ sich von H A N D etwa um 180° wieder festdrehen. Mit Filterschlüssel noch etwa 45° nachgezogen ist jetzt alles wieder dicht. Nicht auszudenken, wenn ich bei weiterer Autobahnfahrt mehr Öl verloren hätte, denn wenn die Leuchte brennt, ist`s fast eh zu spät. Der voll im Saft stehende Motor mit seinen 115 Tkm soll doch nicht wegen Ölmangel ad exitum kommen.
Dann erinnerte ich mich, dass Meister Udo bei Mario schonmal vor Jahren wegen Ölspuren bei mir Filter nachziehen musste, obwohl der Filter 3 Mon. zuvor ordnungsgemäß installiert war, wobei ich immer entgegen der Anweisung (handfest) gefühlvoll mit dem Schlüssel noch ca. die 30-45° weiter anziehe.
Glücklicherweise ist der Gewindestutzen, auf dem der Filter sitzt, mit ca 20mm recht lang, so dass man ihn nicht verliert! :razz:
Aber zum Ölablassen zwischen Flanschfläche u. Dichtung reichen aber trotz dem Feingewinde 1-2 Umdrehungen. Ich schätze, daß ich ca. 1/4 l Öl verloren habe, in welcher Zeit ??
Irgendwo hier im Forum steht eine Geschichte über Triebwerksschaden wegen Rostloch im Öl-Filter!
Jedenfalls habe ich so etwas noch nie erlebt. Weiß jetzt aber, warum bei sämtlichen Flugmotoren die Filter mit Draht gesichert sind.
Gr. R

