Hallo udob,
ich brauche keine SP in City-Nähe kleiner 500 m. Mein SP bei Familien- und Freundebesuch liegt ca. 300 m von einer Haltestelle der U 17 entfernt. Da bin ich in 13 Minuten in der Innenstadt ( Hirschland- oder Limbecker Platz), in gleicher Zeit fußläufig vom Hauptbahnhof im Saalbau, Im Aalto- Theater und, nach etw 7 Minuten Fahrt und ebenfalls sieben Minuten Fußweg im Folkwang-Museum. Von der Margaretehehöhe ist man in etwa der gleichen Zeit über die Lührmannstr. zur Gruga oder zur Messe Essen gelaufen. Wenn ich unbedingt zum Baldeneysee möchte, steig ich in den entsprechenden Bus. Jedes simple Smartphone zeigt dem interessierten Nutzer die Möglichkeiten des ÖPNV.
Fass doch einfach nicht alles als persönlichen Angriff gegen Dich und Essen auf. Fakt ist, das man ohne Probleme, sehr ruhig stehend, vom Revierpark Nienhausen mit dem ÖPNV ebenfalls die Essener Innenstadt aufsuchen kann. Die Örtlichkeiten im ehemals Zechen- und Kokereiumfeld könnten sicher für manche schöner sein, aber dort ist man weder am ADW noch in der Bronx. Das hat auch nichts mit der Glorifizierung des Weserberglandes oder des Westerwaldes zu tun.
Wir hatten vor geraumer Zeit eben diese unterschiedlichen Ansichten, daran hat sich nach meiner Bewertung leider nichts, bzw. nicht viel geändert. Ich werde in den nächsten Wochen mal wieder, wie in den letzten Wochen fast regelmäßig in Essen sein und mich mit der Situation vor Ort befassen. Schon allein, damit nicht immer behauptet wird, dass sich jemand, der nicht in Essen wohnt, kritisch und möglicherweise in Unkenntnis der Essener Situation, hier äußert.
Leider erfordert die gesundheitliche Situation meiner Schwiegermutter das fast wöchendliche Aufsuchen Essens. Das machen wir, da sich das Meiste an einem Tag erledigen lässt, zur Zeit mit der DB und dem "Schöner Tag NRW-Ticket für 39,50" für den Preis kann ich mit zwei Personen nicht mit dem
Womo insgesamt 420 km fahren. Da ist eine kurze Runde , vorbei an der RWE-Verwaltung und einen Blick in die Baedekkerstr. werfend, mit einer Fortführung der Runde zum Bismarkplatz eher gut für die in Augenscheinnahme des Stellplatzes. Wie sich die Nutzung dann im Sommer darstellt, kann dann ja von Dir im Sommer, bzw. zur Reisemobilsaison, begutachtet und beschrieben werden.
Ich werde weiterhin behaupten, dass der SP hinter dem Giradet-Gebäude, der nur zu Messezeiten geöffnet wird, sowohl für alle Veranstaltungen als auch für einen City-Besuch ideal wäre. Nur diese Option sieht niemand in der Stadtverwaltung Essen. Nebenbei, dort , auf dem Parkplatz hinter Giradet, könnten sicher mehr als fünf Stellplätze in ruhiger Lage angeboten werden.
Nebenbei gesagt, die Formulierung mit dem "fahrenden Volk" hab ich immer noch in Briefform von der Stadt Essen vorliegen.
Eigentlich liest sich das damalige Schreiben so, als hätte ich ein Sakrileg, (laut Duden einen Fehltritt, eine Übeltat) begangen, in dem ich, als "Tourist", mir herausnahm, nach einem Stellplatz in Essen zu fragen und zeitgleich auch noch einen geeigneten Platz vorschlug.
Das Schreiben beginnt so schön mit: "Sehr geehrter Herr...,
fälschlicherweise haben Sie beim Ordnungsamt der Stadt Essen nach einem ausgewiesenen Stellplatz gefragt. Zuständig dafür wäre nur das Amt für Verkehrsmanagement ....".
Das ist ganz genau der Ton, mit dem man einem Bürger zunächst einmal klarstellt, wie denn die Zuständigkeiten in Essen geregelt sind und dass man dies ja als Fragestelle im voreilenden Gehorsam wissen muss.
Aber hören wir auf, das hat alles nichts mehr mit dem SP in der Baedekkerstr. zu tun.