aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

GFK an der Verkleidung flicken


tobi02 am 08 Feb 2014 22:20:46

inzwischen hat das WOMO so die eine oder ander Kampfspur abbekommen. an 2 oder 3 Stellen ist die Kunststoffverkleidung "zerknittert" :roll: :D z.B hinter der AHK.

Den Austausch wollte ich mir ersparen. Alleine das Teil was hinter der AHK sitzt kostet bei Dethleffs etwa 500€ :abgelehnt:

Ich habe mal die Erfahrung gemacht das Glasfasermatte und Epoxydharz auch nicht die optimale Lösung sind um das von hinten zu flicken. Die Matte wird durch den Harz steinhart und reisst gerne mal wieder. Ich hatte auch schon mal den Fall (vor Jahren/zehnten :wink: ) das der Harz auf dem Kunststoff nicht hielt. War wohl Silikon im Kunststoff drin.
Wie macht man es optimal? Klar Kunststoff stark aufrauhen - und sonst?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

mv4 am 08 Feb 2014 22:24:03

dat musst du kleben...mit dem selben Material ...Kunstoffschweisen

flairmichel am 08 Feb 2014 22:24:43

Amazon Link

vlt so etwas -kannst dich ja mal dort einlesen

lg
Michel

Anzeige vom Forum


tobi02 am 08 Feb 2014 22:27:20

mv4 hat geschrieben:dat musst du kleben...mit dem selben Material ...Kunstoffschweisen


Das kann ich nicht selber machen. Dann kann ich auch neu kaufen. Das ist auch nicht günstiger und man muss danach auch noch lacken.

a.miertsch am 09 Feb 2014 12:12:35

Der Michel weiß, wie es geht.
Aber gut angeschliffen und mit EPOX und dünnem Glas hält das auch. Wenn es zu dick ist fehlt die Elastizität.
Müllerweisheit: "Zuviel zerreißt den Sack". :lach:
Albert

mv4 am 09 Feb 2014 12:34:12

er hat ja von Kunststoff geschrieben...und jeder Kunststoff lässt sich nun mal nicht mit epoxi kleben...dazu müsste man erstmal wissen um welchen Kunststoff es sich handelt.

hymers740 am 09 Feb 2014 15:24:33

Hallo Tobi,
sieh mal bei Polo Motorradzubehör, dort gibt es Kunststoff Repair für Motoradverkleidungen, ist für mich absolut genial und der Preis 39,99€.
Habe an meinen grauen Teilen bis heute super Erfahrungen gemacht.

Klaus

rs270550 am 11 Feb 2014 19:42:36

mv4 hat geschrieben:er hat ja von Kunststoff geschrieben...und jeder Kunststoff lässt sich nun mal nicht mit epoxi kleben...dazu müsste man erstmal wissen um welchen Kunststoff es sich handelt.

Mit Epoxy kann man Alles verbinden, gewußt, wie! Auch Stahl mit Holz, z.B.. Nass, mit Epoxy, anschleifen, dann Gelege drauf, durchtränken, härten lassen. Gelege: Gewebe, am besten was dünnes, so ca. 50-60 Gramm-Gelege, keinesfalls ne Matte! Sauber anschleifen, Gelege drauf, durchtränken bis das Gelege durchsichtig ist. Heißt: mit "etwas" Epoxy und nem Pinsel drauf herum tippen, aber fest! Das wars. Danach mit Epoxy und feinstem Bindemittel spachteln, großflächig!! schleifen, lackieren. Noch Fragen?
Rolf

gipsy30 am 11 Feb 2014 20:40:04

Ich habe meinen kleinen Riss in der Stossstange mit Sika 221 aufgefüllt. Fast kaum zu sehen, man kann im So bzw Winter erkennen dass die Stossstange etwas arbeitet. Den Riss sehe ich als Dehnfuge und lass es so.

mv4 am 11 Feb 2014 20:50:26

Rolf...ich hatte geschrieben nicht jeder "Kunststoff" ...aber wenn du das so gut bringst ...dann bringe ich dir in Zukunft PP und PE Platten zum kleben mit epoxi vorbei...wenn es wieder abfällt...zahlst du einen Grillabend im Frozzel-Fred... :lach:

Gast am 12 Feb 2014 00:01:52

Hier eine Übersicht der möglichen Verklebbarkeit von Kunststoffen und der passenden Kleber: --> Link

rs270550 am 12 Feb 2014 14:10:28

mv4 hat geschrieben:Rolf...ich hatte geschrieben nicht jeder "Kunststoff" ...aber wenn du das so gut bringst ...dann bringe ich dir in Zukunft PP und PE Platten zum kleben mit epoxi vorbei...wenn es wieder abfällt...zahlst du einen Grillabend im Frozzel-Fred... :lach:

Tja, hast gewonnen! Aber daß Du auch genau "diese" Ausnahmen kennst?! Allerdings werden diese Materialien, meines Wissens nach, nicht an Aufbauten von Womos verwendet. Da sollte die von mir beschriebene Methode schon funktionieren. Übrigens: Deine Platten kann man mit einem Reparaturstift und Heißluftfön wieder verbinden, sieht aber schrecklich aus!
Rolf

rs270550 am 12 Feb 2014 14:10:29

mv4 hat geschrieben:Rolf...ich hatte geschrieben nicht jeder "Kunststoff" ...aber wenn du das so gut bringst ...dann bringe ich dir in Zukunft PP und PE Platten zum kleben mit epoxi vorbei...wenn es wieder abfällt...zahlst du einen Grillabend im Frozzel-Fred... :lach:

Tja, hast gewonnen! Aber daß Du auch genau "diese" Ausnahmen kennst?! Allerdings werden diese Materialien, meines Wissens nach, nicht an Aufbauten von Womos verwendet. Da sollte die von mir beschriebene Methode schon funktionieren. Übrigens: Deine Platten kann man mit einem Reparaturstift und Heißluftfön wieder verbinden, sieht aber schrecklich aus!
Rolf

mv4 am 12 Feb 2014 14:35:15

Rolf ...die lassen sich schon kleben...zb. mit einen Spezaial Primer und Sabatack 750 oder auch spezielle Sikaflex Kleber...aber ohne Primer geht es nicht
oder wie du schreibst mit dem gleichen Material mit sich selbst verschweisen..
Polyproblem :mrgreen: Platten sind gar nicht so unüblich im Wohnmobilbau...fast alle Doppelböden sind aus Mono-Pan Platten..leicht und extrem stabil...aufgrund der schlechten Klebe-Eigenschaften wird dort geschraubt und genietet.

Dnik am 12 Feb 2014 20:04:35

Google mal nach der Plätzli Technik. Kommt aus dem Modellbau und damit hab ich schon die unmöglichsten Dinge wieder repariert...

a.miertsch am 12 Feb 2014 20:48:12

Mit Epoxy kann man Alles verbinden, gewußt, wie! Auch Stahl mit Holz, z.B.. Nass, mit Epoxy, anschleifen, dann Gelege drauf, . Gelege: Gewebe, am besten was dünnes, so ca. 50-60 Gramm-Gelege, keinesfalls ne Matte! Sauber . Heißt: mit "etwas" Epoxy und nem Pinsel drauf herum tippen, aber fest! Das wars. Danach mit Epoxy und feinstem Bindemittel spachteln, großflächig!! schleifen, lackieren. Noch Fragen?
Rolf[/quote]

Ja, hast die Körnung des Vorschleifmittels vergessen anzugeben ( P40-80). Ich würde "Nass in Nass" arbeiten, spart den Zwischenanschliff. Ansonsten, so und nicht anders :daumen2: Nur das Epoxi aus der Holzwirtschaft ist nicht so geeignet.
Ist eigentlich ganz einfach, man kann es sich nur nicht merken. :lach:
Albert

tobi02 am 13 Feb 2014 12:39:31

Was der Unterschied von Matte und Gelege ist weiss ich (google is your friend...) aber warum nimmt man Gelege?

rs270550 am 13 Feb 2014 13:22:02

Gelege ist ein Gewebe, so wie beim Hemd, also "eigenstabil". Außerdem kann man es auch "diagonal" verlegen, z.B. um Rundungen. Eine Matte besteht hingegen aus lose übereinander liegenden Fasern, die verpresst sind. Nimm ein Stück von Beidem und ziehe mal dran, der Unterschied wird sofort klar. Das gelege reißt nicht, die Matte löst sich in die einzelnen Fasern auf. Hierdurch wird bei der Verarbeitung auch bedeutend Harz benötigt. Zu welches Epoxyd-Harz: Wir haben derzeit unser Schiff komplett mit dem Harz eines großen Chemie-Konzerns in Leverkusen gebaut, preiswert! Ein Geschäft für "Kleinmengen" gibt's ebenfalls in Leverkusen. Ansonsten etwas aus dem Bootsbau: SP- oder West-Harze. Für Kleinmengen einfach die nächste Bootswerft fragen, 2 Gläser mitnehmen und abfüllen lassen. Mischungsverhältnis genauestens!!! einhalten. Am Besten mit Einwegspritzen arbeiten. Schon gemischte Reste können über Nacht im Tiefkühler gelagert werden. Werden aber am nächsten Tag, nach auftauen, schneller hart! Füllmittel: auch hier gibt's Unterschiede. Z.B. baumwollfasern, sehr stabil aber schwer zu schleifen. Zum "nachglätten" gibt's ein beiges Pulver, sehr leicht, leicht zu schleifen aber ohne zusätzliche Stabilität. Da Diese aber ja schon durch Gelege u. Harz erreicht sein sollte, sonst 2 Lagen aufbringen, reichts aus. Diese Spachtelmasse großflächig aufbringen, damit kein "Puckel" sichttbar bleibt.
Rolf

tobi02 am 13 Feb 2014 13:41:24

:mrgreen: Ich komme aus der norddeutschen Tiefebene- und zwar nicht wassernah. Die nächste Bootswerft wäre mir zu weit weg. Das Epoxydzeug vom Autoteilemann wirds auch tun.

Füllen und Schleifen fällt flach. Die Plastikverkleidung ist ja gerissen bzw gebrochen (nicht ausgebrochen. Das hängt alles noch an einem Stück zusammen). Ich klebe nur das Gelege von hinten gegen. Die Risse sind dann von aussen natürlich noch zu sehen - und eigendlich müsste man am Ende der Risse noch eine Bohrung setzen damit es nicht weiter reisst. Aber darauf verzichte ich mal. Dann muss ich ja wieder spachteln und lacken lassen und für den Preis kann ich auch eine neue Verkleidung kaufen. Das wird alles nicht toll aber reicht so. Ich muss für die 3 Platikteile bei Dethleffs so um die 800 oder 900 Flocken auf den Tisch legen. Nö!

Danke Kinnas für den seelischen Beistand.

a.miertsch am 13 Feb 2014 15:01:04

Gibt noch eine Möglichkeit.
Epoxitharz in der Rolle. Diese kleinen Rollen Knetmasse, wo man sich den Prim abschneidet tüchtig durchknetet und dann aufträgt. Kann man auch mit Matte verstärken. Kosten um die 5 €, aber nun geht es nicht mehr billiger.
Aber auch hier gilt, ordentliche Klebflächenvorbereitung.
Albert

Dnik am 13 Feb 2014 18:44:03

Nur von hinten wird nicht halten. Kunststoff ist flexibel und das fertige Gfk nicht. Das wird dir innerhalb von einem Urlaub reissen. Wenn es dir eh egal ist das man den riss sieht würde ich eher eine dünne Blechplatte von hinten gegen nieten. Das hält eher...

rs270550 am 13 Feb 2014 19:52:04

Hallo Tobi,
wie Du Dich entscheidest bleibt natürlich Dir überlassen, wollte Dir nur helfen! Zu teuer? Ich hatte mir meine hintere Plastikstoßstange auf einem PP ramponiert. Mit der von mir beschriebenen Methode war es aber einfach. Das Teuerste waren die beiden Sprühdosen Haftvermittler und der Lack. Zu sehen ist nichts mehr. Gesamtkosten so ca. 25 €, Zeit ca. 4 Std., klar zusätzlich Wartezeiten. Aber an einem Wochenende leicht zu erledigen. Machs, wirst es nicht bereuen und bei weiteren Fragen wird Dir ja hier geholfen.
Rolf

a.miertsch am 13 Feb 2014 20:06:23

a.miertsch hat geschrieben:Gibt noch eine Möglichkeit.
Epoxitharz in der Rolle. Diese kleinen Rollen Knetmasse,Aber auch hier gilt, ordentliche Klebflächenvorbereitung.
Albert

Nur mal als Beispiel: Beim Smart meiner "Guten" war in 2006 ein Anfahrschaden am rechten Kotflügel, ca. 7cm lang.
Der hält mit dem Repair-Kit von der Epox-Rolle noch immer. Klar sieht man den Riss, wenn man genau hinschaut, aber, er hält. Den Urzustand kann keiner wieder herstellen, und Blech ist das was es heißt, "Blech".
Albert

rs270550 am 13 Feb 2014 20:42:49

Eben vergessen: das gesamte Material gibt's ja auch im Net. Außerdem noch im Dachdeckerbedarf! Ne Möglichkeit zur Beschaffung ist somit ja gesichert. Einseitige Rep. hält auch. oft ist eine Demontage aufwendig! Zur Knetmasse: Hierzu mit einem scharfen Messer den Riss V-förmig aufschlitzen, so erhält man eine größere Kontaktfläche. Aber, wie gerade gelesen, gehts wohl auch so. Nur, ich komme aus dem Bootssektor und mußte Garantien geben, deshalb das V. Und bitte vorher die Ränder mit Krepp abkleben, nach dem Einfüllen glattstreichen und das Krepp abziehen. Falls doch mit Gelege gearbeitet wird: zuerst ein kleines Stück auflegen, durchtränken etc., dann ein etwas größeres Stück, dann ein noch größeres, nie umgekehrt! Somit wird die Klebefläche vergrößert und sorgt für noch mehr Halt. 3 Lagen dünnes Gelege sind dann so ca. 2-3 mm hoch und verlaufen dünner nach außen.
Rolf
(Mann, hab ich mich jetzt verausgabt) :lach:

andwein am 14 Feb 2014 12:49:07

Aber gut erklärt!
Andreas

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Dachhaube, wieder undicht geworden
Feuchtemessung in Womo Wänden/Dach/Boden
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt