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Ende Oktober 2009 hatte ich das gleiche Problem. Damals wir jetzt wieder ein paar Wassertropfen auf dem Tisch bemerkt. Seinerzeit war auch ein Stück der Holzunterkonstruktion feucht geworden, an einer Verschraubung war Wasser eingetreten und auch jetzt wieder das gleiche Spiel.
Jetzt waren es 2 Teile, die vollkommen durchnässt waren. Die Undichtigkeit mußte also schon längere Zeit aufgetreten sein. Also alle 4 Holzteile entfernt. Jetzt muß erst einmal alles wieder trocken werden. Dies trifft aber nur auf Teile der Deckeverkleidung zu ( 2mm starkes Pappelsperrholz mit Folie auf der Sichtseite ).
Dann wird die Dachhaube ausgebaut und alle Klebereste entfernt. Will hoffen, dass es in den nächsten Tage trocken bleibt. Die Dachhaube ringsum mit Klebeband versehen, da bis auf 2 Schrauben die Haube nicht befestigt ist. Durch die Dachwölbung nuß die Dachhaube auch später wieder verschraubt werden. Die Verschraubung wird aber nicht mehr, wie bisher, in die Holzunterkonstuktion erfolgen. Vielmehr werde ich die Haube mit Edelstahlschrauben und Stopmuttern direkt mit dem Blechdach verschrauben.
Verklebung mit Sikaflex erscheint mit zu unsicher, da es sich um ein gewölbtes Dach handelt. Lt. Fabrikatsbeschreibung härtet Sika doch aus und bei gewölbtem Dach erscheint es mir, zumindest für mich dann doch nicht geeignet, weil ich ab und zu auf das Dach steigen muß. Befestigung des Reserverades und sonst. Teile. Vielleicht ein anderes Fabrikat. Dies zum Thema der Verklebung.
Jetzt zur Abdichtung. Es muß doch auch als Abdichtung noch eine andere elastische Dichmasse geben als Dekalin. Braucht ja auch nicht UV - beständig zu sein, da ja nur unter dem Rand der Haube aufgetragen wird.
Habe mal ein paar Bilder gemacht. Sieht im Moment auf den 1. Blick schlimm aus. Die etwas ausgefranste Verkleidung sieht man später nicht mehr. Das Blech, teilweise angerostet wird natürluch behandelt und die freien Blechflächen werden wieder mit einer Isolierung versehen. Es kommt k e i n Holz mehr als U.-Konstruktion herein. Für die Befestigung der Deckenverkleidung muß ich mir noch was einfallen lassen. Hab ja im Moment Zeit und werde in den nächsten Tagen die Dachhaube mit einer Folie bedecken, falls es doch regnen sollte. Fahrzeug steht im Freien vor meiner Garage, paßt wegen der Höhe leider nicht rein.
Werde jetzt die Bilder auf dem PC laden und mich dann nach einer Kaffeepause wieder melden.
es gibt noch andere Sachen...aber für unsere Zwecke ist nun mal Dekalin am besten geeignet. das härtet nicht aus!
mk9 am 19 Jan 2014 16:37:49
zunächst mal DANKE für die Antwort. Bedeutet das, dass ich unter dem Rand der Dachhaube in entsprechender Dicke dann Dekalin auftrage und anschl. die Haube verschraube ? Ohne Verschraubung geht es halt nicht, weil das Dach rund ist und entsprechende Sicken im Dach vorhanden sind.
Man kann es bei den Bildern sehen, die ich noch zeigen werden. Auf einem Bild sieht man nur 1 Schraube. Auf der anderen Seite ist die Haube auch noch verschraubt. Muß mir noch kürzere Edelstahlschrauben und entspr. Stopmuttern besorgen. Im Moment brauche ich keine weitere Verschraubung. Die Haube klebt im Moment noch an der alten Dichtmasse. Da aber noch ringsum ein Spartmaß vorhanden ist, ist das Klebenband angebracht.
Ich melde mich aber mit den Bildern noch.
Bis dann Manfred
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felix52 am 19 Jan 2014 16:56:46
Manfred, so vom ersten Lesen her und ohne Deine Bilder zu sehen, würde ich Dir raten, auf die gerade mal zwei Schrauben zu verzichten. Du solltest eine Klebelösung finden. Kann es nicht sein, dass ausserdem Schwitzwasser und nicht Undichtigkeit die Ursache für die Nässe ist? Schicker Peugeot... :ja:
Felix52 :)
gipsy30 am 19 Jan 2014 16:59:03
Es ist richtig, dass im allgmeinen Dekalin empfohlen wird, da Dekalin dichtet statt klebt, nur der hier nimmt Sika:
gipsy30 hat geschrieben:Es ist richtig, dass im allgmeinen Dekalin empfohlen wird, da Dekalin dichtet statt klebt, nur der hier nimmt Sika:
In dem Beispiel wird ja auch keine Dachhaube sondern ein Seitenfenster eingebaut, welches für Verklebung vorgesehen ist. Das würde mit Dekalin sicherlich nicht funktionieren. Meine neuen Hekis hatte ich damals auch mit Dekalin und Schrauben eingesetzt. Mein Dach war allerdings gerade. Wie das bei einem gebogenen Dach funktionieren soll, wird mir ohne Bilder nicht recht klar.
gipsy30 am 19 Jan 2014 17:55:22
sorry,stimmt , überlesen, es handelt sich um ein gewölbtes Dach
Anne42 am 19 Jan 2014 18:32:04
Manfred, frag doch mal bei einem Autohändler, was die nehmen, wenn die nachträglich ein Schiebedach einbauen!!
mk9 am 19 Jan 2014 19:08:00
Zunächst mal ein Dankeschön für Eure Beteiligung.
Bei den ersten beiden Bildern handelt es sich um die Seitenansicht des J9 ( vielleicht kann man die Dachwölbung erkennen ) bzw. um ein Bild vom Dach nach erfolgter Arbeit Ende 2009. Ich kann allerdings nicht sagen, welches Dichtmaterial ich damals genommen habe. Hat zwar bis jetzt funktioniert. Geklebt habe ich es nicht. In weiser Voraussicht vermutlich. Somit kann ich die Dachhaube jetzt ohne Probleme wieder herausnehmen.
Bei den anderen Bildern sieht man die zerstörende Wirkung von Wasser, wenn man den Beginn der Undichtigkeit nicht sieht. Erst dann, wenn auf dem Tisch im WOMO Wasser tropft ist es schon zu spät. So ist auch auf einem der Bilder eine Holzleiste zu sehen, zwar noch relativ festes Holz. Trotzdem Schrott.
Ihr könnt Euch jetz mal ein Bild von dem Schaden machen. Dekalin ziehe ich zunächst mal in Erwägung, aber keinen Kleber.
Ich hatte auch mal an eine Dichmasse gedacht, die wie Gummi elastisch bleibt. Aber festschrauben werde ich in jedem Falle die Haube dennoch, weil ja auch die Löcher am Rand vorhanden sind.
Zu den beiden Schrauben die jetzt noch das Dach halten: im Moment nur zur Sicherheit, da die Dachhaube relativ lose aufliegt und von innen nicht befestigt ist. Damals, nach erfolgter Reparatur. Sie auch die 3 Sicken im Dach. Seitenansicht vom J9. Vielleicht kann man die leichte Dachkrümmung sehen oder erahnen. andere 3 Teile ebenfalls entfernt, Schrott - siehe Text- Teilansicht der Deckenverkleidung aus Pappelsperrholz Und jetzt noch ein Bild von der Dachhaube, die nur provis. mit 2 Schrauben befestigt ist. Dazu meine Erklärung im Text zu beginn meines Themas.
Erst in den nächsten Tagen werde ich mich wieder mit der Reparatur befassen können. Das Problem besteht ja auch darin, dass ich geeignetes Material kaufen muß ( Schrauben und Muttern, Dichtungsmaterial ) und sehr wichtig ist, wie wird bzw. bleibt das Wetter. Das Blech muß von Kleberesten befreit werden, evtl. Rost beseitigen und angerostete Stellen streichen und schließlich die Temperatur in den nächsten Tagen.
So, das wäre es zunächst mal.
vom linken Niederrhein Manfred
charly49 am 19 Jan 2014 19:43:53
Hallo Manfred, wie tief sind die Sicken auf dem Dach? Ich habe bei meinem vorherigen WoMo die Dachhauben mit Tersostat VII Abdichtschnur 10mm (von Teroson) eingebaut und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Dichtungsschur ist dauerelastisch. Die Frage ist nur ob der Durchmesser von 10mm ausreichend ist.
mk9 am 19 Jan 2014 20:12:34
Hallo charly49,
ich denke, daß das mit 10mm zu knapp wird. Bisher habe ich die Sicken gesondert aufgefüllt. Komischerweise sind die Hölzer an allen 4 Stellen feucht. Vorne an der linken und rechten Seite nasses Holz. Aber ich werde das schon wieder hinkriegen. Erst einmal muß das feuchte Holz der Deckenverkleidung wieder ganz trocken werden. Bei den Temperaturen in den letzten Tage dürfte es doch mindestens eine Woche dauern. Täglich wird das kontrolliert. Hauptsache ist, dass es nicht regnen wird. Denn dann muß ich das Dach großflächig abdecken.
Ich bin aber optimistisch und mit niederrheinischer Zuversicht. Es gibt größere Probleme und wenn es dann wieder 3 oder 4 Jahre hält bin ich auch zufrieden.
Schönen nochmals. Manfred
nick352 am 19 Jan 2014 21:11:47
Ich würde mit 2Rahmen arbeiten.Einen der die Höhenunterschiede kompensiert und dann den Rahmen der Dachluke mit dem anderen Rahmen verkleben!! So würde ich das versuchen! nick
Gast am 19 Jan 2014 21:41:02
Ich denke auch , das du für deine Dachluke ein Unterteil brauchst, welches unten die Dachform aufnimmt und oben an die Luke passt. Du könntest einen Negativabdruck des Daches machen und daraus z.B. mit GFK ein Passformteil anfertigen. Dieses könnte jeweils unten und oben mit Dekalin sauber abgedichtet werden. wichtig ist, das an allen Stellen, also auch in den Sicken ein gleichmäßiger Anpressdruck erreicht wird.
pepe53 am 19 Jan 2014 22:45:35
Das Problem liegt in der Dichtmasse zwischen Dachhaube und dem gesickten Dachblech. Die Krümmung kann man vernachlässigen. Bei der Abdichtung mit Dekalin muß die Dichtmasse zwischen beiden Seiten eingepresst werden. Bei glatten Blechen kein Problem, aber im Bereich der Sicken wird das Dekalin nicht eingepresst, es liegt "lose" dazwischen. Das geht eine Weile gut, dann kommt es durch geringes Schwinden des Kittes zur genannten Undichtigkeit, Dekalin klebt halt nicht. Zum anderen ist dies keine abgedeckte Fuge. Das Dichtmaterial muß also uv-beständig sein. Ergo doch Sika , das klebt auf beiden Seiten und ist bei richtiger Auswahl auch uv-beständig. Wenn man eine Unterlage schafft, die in die Sicken eingepasst ist, dann hat man 2 Dichtebenen. Ob das dauerhaft dicht ist? Versuch macht kluch. :)
turbokurtla am 20 Jan 2014 08:57:43
Tag Manfred Sowas, also diese Sicken, sind natürlich immer schwer dicht zu bekommen und selbst wenns dicht ist muss man es immer ganau beobachten. Durch Wärme und Kälte wird das Blech extrem wandern, also dehnen und wieder zusammenziehen. Keinesfalls würde ich hier einen Kleber verwenden, und da ist es völlig wurscht was für einen, der wird immer irgendwo reißen. Einzigste Alternative wäre hier für mich Dekalin. Ne zusätzliche Möglichkeit wären trapezförmige, wasserdichte ( Kunststoff ) Klötze, die man vor dem Aufsetzen der Luke genau in die Sicken einpasst. Natürlich müssen die unten und oben mit schön viel Dekalin eingepasst werden und eine plane Fläche zum restl. Dach bilden. Dann die Luke mit Dekalin drauf. Kurt
a.miertsch am 20 Jan 2014 11:17:07
Ich würde, wie weiter oben schon angedeutet, einen GFK-Rahmen abformen und den so gestalten, dass das Fenster plan aufliegt. Also quasi ein umlaufendes U_Profil mit der geschlossenen Seite innen und dem Dachabbild unten. Den Rahmen kann man dann mit einer relativ dünnen Kleber/Dichtungsschicht auf das Dach setzen und von innen mit Hakenschschrauben festziehen. Ist viel Arbeit, aber das ist ein Weg, bei dem kein Loch ins Dach gebohrt werden muss Und je dünner die Kleber/ Dichtungsschicht, desto sicherer ist die Verklebung resp. die Dichtung. Albert
kikimobil am 20 Jan 2014 11:32:15
Moin, bei Fritz Berger gibt es einen Adapterrahmen für Dachhauben, der ist bei den Karmann-Kastenwagen mit Original-Blechhochdach verbaut:
Da ich erst wieder im Mai ( wegen Saisonkennzeichen ) fahren kann, habe ich ausreichend Zeit für die Reparatur. Zunächst möchte ich, dass das feuchte Holz der Deckenverkleidung vollständig austrocknet. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit wird das wohl eine Zeitlang dauern.
Heute habe ich mir noch einmal die Isolierung im bereich der Dachhaube angesehen. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass die seinerzeit vollflächigverklebte Iso-Matten sich gelöst haben und natürlich Schwitzwasser vorhanden ist. Das hat mir noch gerade gefehlt. Muß also doch entweder Schwitzwasser oder eingedrungendes Wasser den Kleber gelöst haben. Also werden da auch noch Probleme zu lösen sein. Zum Glück habe ich Zeit. Mit einer Heizung werde ich das problem wohl auch nicht lösen können. Bei Abkühlung entsteht ja auch an den Blechflächen wiederum Schwitzwasser.
Habe also Monate Zeit. Ich werde mich in jedem Fall wieder melden, und möchte mich nochmals bei Allen für Eure Vorschläge bedanken. Irgendwie werde ich das schon auf die Reihe bekommen.
Danke, und schönen vom linken Niederrhein Manfred
mk9 am 31 Jan 2014 20:42:54
Nun möchte ich mich wieder mal melden.
Heute, am 31.01., war schönes Wetter. Am Vormittag wurde die Dachhaube gelöst, d.h., dass die Schrauben entfernt wurden, Klebereste am Dach und an der Haube entfernt und mit Verdünnung alles gesäubert.
Tage vorher wurde eine neue Holzunterkonstruktion angefertigt. Hatte mich doch dazu entschlossen, da der Dachhimmel aus Pappelsperrholz ja noch befestigt werden mußte. Die Unterkonstruktion wurde 2-fach mit Kunstharzfarbe gestrichen, also wasserfest. War eine reine Vorsichtsmaßnahme, falls es doch wieder einmal undicht werden sollte. Glaube ich zwar nicht. Dichtmasse auf dem Dach aufgetragen und anschließend auf den Rahmen der Dachhaube. Dann die Haube in den Dachausschnitt gesetzt und zunächst mal an allen Ecken die Schrauben eingesetzt. Paßte alles genau, dann die restlichen Edelstahlschrauben eingeschraubt. In der U-Konstruktion waren Einschlagmuttern eingepreßt. Da ich alleine gearbeitet habe, war das die Voraussetzung für die Montage. Vorne an der Dachhaube kommen noch 4 Schrauben, die mir heute fehlten.
Ich zeige jetzt mal 2 Bilder. Das 1. Bild ist vom 19.Januar. Das 2. Bild zeigt eine der Befestigungsschrauben mit der Abdichtung.
Da ich seinerzeit die Dachhaube mit Schrauben befestigt hatte, blieb mir heute auch keine andere Möglichkeit. Ist auch sinnvoll, das das Dach leicht gewölbt ist.
Wenn alles fertig ist ( Befestigung der Innendecke und Montage des Rahmens ) melde ich mich wieder. Vielleicht in den nächsten Tagen.
Das wäre es für heute. Wünsche Euch ein schönes Wochenende. Für Samstag ist aber am linken niederrhein Regen angesagt. Hatte heute mal Glück.
vom linken Niederrhein Manfred
Gast am 31 Jan 2014 21:20:12
Was hast du denn nun als Dichtmaterial verwendet und wie hast du die Sicken aufgefüllt?
mk9 am 01 Feb 2014 15:18:46
Hallo longo,
ich möchte auf Deine Frage antworten. Zunerst wollte ich Dekalin verwenden. Konnte dieses Material aber nicht sofort bekommen und wollte aber auch nicht einige Tage mit der Reparatur warten.
Damals, d.h. als ich 1995 den Peugeot ausbaute, kannte ich das Dichtmittel Dekalin nicht. Also nahm ich dafür Teroson. Das hatte dann auch bis Herbst 2009 gehalten. Wäre nicht damals eine undichte Stelle an einer Schraubverbundung aufgetreten, so hätte ich damals die Haube auch nicht ausbauen müssen. Dann, im Herbst 2009, erneue Reparatur. Davon habe ich seinerzeit schon einmal berichtet. Wiederum eine Dichtmasse verwendet ( Fabrikat ? ) die dann bis Januar d.J. die Dachhaube abdichtete. Wiederum Wassereintritt an der gleichen Stelle wie 2009 (vorne links) .
Was ich jetzt verwendet habe ? Ein Klebe/Dichtstoff der Fa. Soudal. Aufgrund eines techn. Merkblattes wird dieses Material auch im Kraftfahrzeugbau und Caravanbereich verwendet. Natürlich ist Papier geduldig. Dennoch sagten mit die Angaben in vielen Punkten zu. Hätte ich sofort Dekalin oder Dekaseal wie es jetzt genannt wird bekommen, wäre dies zum Einsatz gekommen. Jetzt aber mal den Versuch mit diesem Mittel gemacht. Die bisherige Fehlerquelle habe ich erkannt und geeignete Maßnahme dagegen getroffen.
Ja, und die Sicken ( 3 an jeder Seite ) habe ich gut aufgefüllt, ebenso das Dachblech. Die Dachhaube ebenfalls mit dem Klebe/Dichtstoff versehen und die Dachhaube eingebaut und verschraubt. Allerdings wurden die Schrauben nur soweit angezogen, dass Teile der Dichmasse heraustraten und geglättet wurden. Nach Aushärtung ( 24 Stunden ) bleibt der Klebstoff elastisch. Wer genauere Angabe zu dem Mittel möchte, der kann unter dem Suchbegriff Soudal Fix All Classic mal nachsehen.
Wenn dann auch das Dicht weitere 5 oder 6 Jahre dicht bleibt, so stellt sich die Frage, ob ich dann noch mit meinem alten Peugeot J 9 unterwegs sein werde.
Wieder einmal viel geschrieben, aber in Stichworten wollte ich Dir nicht antworten.
Heute hat es bis jetzt geregnet. Es war gut, dass icham Freitag alles geregelt habe. Dach ich vorerst noch mit einer Plane abgedeckt, die ich am Montag wieder entferne und dann die Deckenverkleidung und den inneren Rahmen wieder befestige.
vom linken Niederrhein Manfred
PS ich sehe ein, dass evtl. Dekalin die bessere Wahl ist odergewesen wäre. leider aber nicht sofort bekommen und warten wollte ich nicht. Wer weiß, wie in der nächsten zeit das Wetter sich entwickelt.
Gast am 01 Feb 2014 17:09:39
Hmmm ja, ich hoffe, du hast Erfolg mit deiner Wahl und die Klebestellen vorher gut entfettet. Für meinen Geschmack ist das Zeug zu unbekannt (und zu billig). Es soll zwar witterungsbeständig sein aber von UV-Schutz habe ich nichts gelesen. Zum Auffüllen der Sicken hatte ich ja schon einen Vorschlag gemacht. Ich drücke dir die Daumen, das es bis zum Verkauf deiner Kiste hält!
mk9 am 01 Feb 2014 20:56:33
Hallo longo,
unter der Homepage von SOUDAL ist u.a. vermerkt, dass das Produkt witterungs- und UV - beständig ist. Zum Preis wäre zu sagen, dass er ca. 11 € gekostet hat. Bewi einem anderen Anbieter wird der Artikel mit ca. 6 € angeboten. Kann ich zwar nicht verstehen, habe es aber eben im Internet gelesen.
So wie die anderen Artikel der Firma beschrieben sind, dürfte es sich aber nicht um ein minderwertiges Fabrikat handeln.
Aber verkaufen werde ich meinen Peugeot ohnehin nicht. Wer wird denn ein Fahrzeug aus dem Jahre 1982 kaufen ? Hat weder eine Servolenkung, keine Airbags und ist ein Selbstausbau. Mit dem Fahrzeug wird ohnehin keiner zurecht kommen. Und bevor jemand mir das Fahrzeug mies machen sollte, wenn ich ihn überhaupt verkaufen sollte, werde ich den Peugeot eher in die Presse geben oder sogar verschenken.
Wenn alles fertig ist, also die Deckenverkleidung und Rahmen befestigt ist, werde ich ein Bild über die Reparatur zeigen. Bisher war der J9 ein zuverlässiges Auto, wenn ich oft im Forum von den Problemen anderer WOMO-Fahrer höre. Da ist Reparatur einer undichten Dachhaube doch ein Klacks und kostet mich lediglich mal eine Kartusche Dichtmasse. Zeit habe ich genug.
Schönen Sonntag wünsche ich Dir.
Manfred
mk9 am 09 Feb 2014 13:52:20
Möchte mich mal wieder melden und über den weiteren Fortschritt berichten.
Zunächst mal sind einige Tage mit Regenschauern vergangen. Alles ist dicht geblieben. Die braune Klebe / Dichtmasse hat, wie im techn. Merkblatt vermerkt, die Zusagen eingehalten. Ich hoffe, dass das auch bleibt.
Die Feinarbeiten auf dem dach folgen noch. Sieht wohl keiner wie es jetzt aussieht, stört mich aber da ich es ja schließlich kenne. Nur ist im Moment keine Zeit dazu. Hauptsache: dicht.
Den Innenrahmen muß ich wohl nocht befestigen. Einen zweiten Rahmen zur Verdeckung der beschädigten Deckenverkleidung muß ich noch anfertigen. Vielleicht werden Kunststoffleisten ringsum befestigt oder aber eine 2. und größere Rahmenverkleidung angefertigt. Dies aber hat ja mit der eigentlichen Arbeit der Dachhaube nichts zu tun.
Nun zwei Bilder. Ein Bild ohne und das 2. Bild mit entspr. Text.
Schönen vom linken Niederrhein Manfred
PS besser geht es mit der Reparatur leider nicht. Leider geht es ohne Verschraubung nicht. Ich hätte damals, 1995 -bei Ausbau des Kastenwagen-, besser einen Metalrahmen auf dem dach verschweißen sollen. Dann wäre ein Verklebung des daches die bessere Lösung gewesen. Wenn und aber, jetzt ist es nun mal so wie es ist.