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Statt eines elektrischen Kamins (wer braucht so was?), möchten wir eine nostalgische Tischlampe zulegen. Da es nicht die Lampe von dem Toilettenmiefentsorger sein musste (200,- €), wollte ich eine herkömmliche Lampe zu legen und umbauen auf 12 Volt. :)
Wie es der Zufall will, habe ich eine Lampe beim A...-Discounter entdeckt und spontan mitgenommen. Zu Haus ausgepackt, stellte ich erfreulich fest, dass es sich um eine Lampe mit LED handelt. Die festgelötete LED-Platine ist mit 24 Volt angegeben und wird über einen Stecker von 230V auf 24V runtergeregelt.
Da die Lampe recht hell ist, denke ich mir, wenn ich diese LED direkt mit 12 Volt beschicke, dass sie etwas dunkler und meinen Wünschen entsprechend leuchten würde. :oops:
Ist dieser Gedankengang richtig und zerstöre ich diese LED nicht? (Weniger müsste doch gehen?) :oops:
Hallo, hast Recht die wird eben nicht so Hell leuchten, kaputt geht da nichts.
wibbing am 08 Mär 2014 09:43:09
Das leuchtet garnichts.
Weisse LED haben eine Schwellenspannung von 2,5 - 3V. Darunter fliesst kein Strom und es leuchtet auch nichts.
Bei 12V sind normalerweise 3 LEDs mit einem Vorwiderstand oder besser einem Stromgenerator in Serie geschaltet ( bei 24V 6 Stück ). D.H. unter 7,5V passiert nichts. Dann fangen die LED müde an zu glimmen.
Damit da Licht kommt braucht es wenigsten 9-10V und bei 24V Lampen halt 18-20V.
m.f.g. Lothar
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dieter2 am 08 Mär 2014 10:49:28
Man könnte eventuell andere Vorwiederstände einlöten.
Dann geht das auch mit 12 V
Dieter
rkopka am 08 Mär 2014 12:59:46
dieter2 hat geschrieben:Man könnte eventuell andere Vorwiederstände einlöten.
Dann geht das auch mit 12 V
Wie schon vorher geschrieben hängt das von der Schaltung ab. Wenn (sehr wahrscheinlich) alle in Reihe geschaltet sind, dann kannst du mit den Vorwiderständen nichts machen. Also einfach mal an 12V hängen. Wenn gar nichts leuchtet, dann ist es so und du müßtest die interne Schaltung ändern auf 2x 3in Serie. Auf den Fotos sieht man ziemlich viele Widerstände, das ist ungewöhnlich, evt. ist das nur wegen der Verlustleistung der Widerstände. Ansonsten scheint alles direkt in Serie dran zu hängen. Das paßt auch zu den Angaben auf dem Kleber.
Der Umbau ist eigentlich recht einfach. Du muß nur auf der Platine eine Bahn trennen (evt. auch einen der Widerstände entfernen - aber nicht wegschmeissen) und dann 2 Kabel hinzufügen.
RK
Gast am 08 Mär 2014 20:10:30
Moin Jungs,
danke erstmal für die Nachrichten. Na, da habe ich ja wohl zu simpel gedacht. :oops: Werde mal 12 V anlegen und schauen was passiert.
Spricht denn etwas dagegen, so eine Platine wie in den anderen Womo-Leuchten eingebaut sind, einzulöten?
Eine andere Frage, kann man diese Platinen, egal ob 12V oder 24V, eigentlich dimmen?
dieter2 am 08 Mär 2014 20:29:38
Ich habe bei uns einen anderen Weg gewählt, eine normale Tischlampe mit einer 230V Sparbirne. Die wird von einen Wechselrichter versorgt wenn kein Landstrom anliegt. Sonnst natürlich am Netz.
Dieter
rkopka am 08 Mär 2014 20:34:34
owner hat geschrieben:Werde mal 12 V anlegen und schauen was passiert.
Wenn man mit schon mal den Lötkolben benutzt hat, ist der Umbau relativ einfach. Mit guten Fotos beider Seiten der Platine, wo man auch die Leiterbahnen gut sieht, kann ich das entsprechend einzeichnen.
Spricht denn etwas dagegen, so eine Platine wie in den anderen Womo-Leuchten eingebaut sind, einzulöten?
Nein, nur muß man erstmal eine finden, die genau paßt. Eine andere Möglichkeit wäre ein DC/DC Wandler 12->24V. Wenn man etwas sucht, kann man da schon was halbwegs günstiges finden, besonders da der Strom ja sehr gering ist.
Eine andere Frage, kann man diese Platinen, egal ob 12V oder 24V, eigentlich dimmen?
Jein. Kommt auf den Dimmer an. Einfach die Spannung 0-12V zu verändern, bringt wenig, da bei ca. 9V die LEDs ausgehen. Ein PWM Regler dürfte besser gehen. Auf jeden Fall macht es weniger Probleme als bei Leuchtstofflampen. Es hängt auch von der Art der Platinen ab. Deine scheint nur Vorwiderstände zu haben, da geht es einfach. Es gibt andere mit Wandlerelektronik drauf. Die, die immer für Womo empfohlen werden. Da gibt es welche, die ihre Helligkeit tatsächlich mit der Spannung ändern, die könnte man dimmen. Andere halten die Helligkeit konstant im ganzen Spannungsbereich, da ist nichts mit dimmen.
RK
Ostwestfale am 08 Mär 2014 21:22:09
Um es kurz zu machen: Ohne massiven Umbau geht es nicht... Entweder du machs aus der Reihenschaltung von 6 LED eine Parallelschaltung von 2 x 3 in Reihe geschalteten LED oder du holst dir in der Bucht einen kleinen boost konverter der dir aus 12V dann 24V macht. Dann macht das Einstellen der LED aber einigermaßen viel Arbeit weil LED werden stromrichtig betrieben. Vielkeucht findest du auch einrn Boost Converter der Konstantstrom raus gibt. Du brauchst für 3,6 Watt 150 mA Konstantstrom.
Das Einsetzen einer anderen Platine halte ich für suboptimal da das Thermomanagement nicht passt.
Bon Voyage
rkopka am 08 Mär 2014 22:28:48
Ostwestfale hat geschrieben:Um es kurz zu machen: Ohne massiven Umbau geht es nicht...
Naja so massiv auch wieder nicht. Ein Schnitt und 2 Drähte anlöten sollte reichen, wenn die Schaltung so ist, wie ich denke.
Dann macht das Einstellen der LED aber einigermaßen viel Arbeit weil LED werden stromrichtig betrieben. Vielkeucht findest du auch einrn Boost Converter der Konstantstrom raus gibt.
Nicht nötig. Die Lampe ist schließlich für 24V ausgelegt mit Vorwiderständen. Wenn der Konverter 24V erzeugt, reicht das.
Das Einsetzen einer anderen Platine halte ich für suboptimal da das Thermomanagement nicht passt.
Das kann tatsächlich Probleme machen. Andererseits sind die 12V Module, die man statt Halogenlampen einsetzt, auch ohne besondere Kühlkörper zu betreiben und haben keine besonderen Vorschriften für die Kühlung. Außerdem liegt die Platine frei in der Luft, hat also gute Kühlung.
RK
Ostwestfale am 08 Mär 2014 22:50:08
Das ist eine Alukernleiterpkatte. Da ist mit Ändern durch Laien dich recht schnell Feierabend.
Bin Voyage
PS Dieses Betreiben von LED mit Vorwiderständen an konstanter Spannung ist leider nicht auszurotten aber trotzdem bleibt es semiprofessionell.
rkopka am 09 Mär 2014 00:05:47
Ostwestfale hat geschrieben:Das ist eine Alukernleiterpkatte.
Das kannte ich noch nicht, interessant.
Da ist mit Ändern durch Laien dich recht schnell Feierabend.
Bei dieser einfachen Schaltung (wenn alles einfach in Serie ist) spielt das Platinenmaterial keine große Rolle.
PS Dieses Betreiben von LED mit Vorwiderständen an konstanter Spannung ist leider nicht auszurotten aber trotzdem bleibt es semiprofessionell.
Es ist billiger, wenn man eine konstante Spannungsquelle zur Verfügung hat und kein weiter Spannungsbereich gefragt ist. Das Resultat ist unter diesen Voraussetzungen das gleiche und selbst die Verluste sind die gleichen (wenn man keinen Schaltregler als Stromquelle nutzt). Und Schaltregler bringen andere Probleme mit sich, wenn man nicht sehr sauber konstruiert.
RK
Ostwestfale am 09 Mär 2014 03:26:27
Bei Alukernleiterplatte wurd die Wärme sehr gut abgeführt. Da ist das Löten ohne Übung nicht so einfach. Die Leiterbahnzüge sind laminiert. Da ist das Trennen nicht so einfach wie bei FR4.
Bon Voyage
Gast am 09 Mär 2014 10:42:58
Moin,
Danke, Danke, wie ich sehe, ist LED doch nicht so einfach wie ich dachte. :oops: Auch wenn ich technisch nicht ganz auf den Kopf gefallen bin, aber um das Ganze nicht zu kompliziert und überteuert wird, werde ich diese Tischlampe erst einmal über Wechselrichter im täglichen Gebrauch testen und wenn sich das Licht und die Optik als angenehm herausstellt, dann auf eine adäquate Lampe suchen.
Jungs, seit bedankt ob Eurer vielen Tipps und Ratschläge. :dankeschoen:
Hiba am 09 Mär 2014 11:29:11
Ich hätte an Deiner Stelle jeweils ein kleines Kabel in die Steckeröffnungen gesteckt und dann die anderen Enden der Kabel gegen die Batteriepole einer 12 Volt Batterie gehalten. Du kannst dabei keinen Schaden anrichten. Wenn Du die Pole verwechselt haben solltest bleibt die Lampe dunkel denn bei Dioden fließt der Strom in eine Richtung oder gar nicht. Und da die Lampe für 24 Volt ausgelegt ist, nun aber 12 Volt bekommt, wird sie entweder gar nicht oder dunkler oder vielleicht auch normal leuchten. Das kannst Du aber nur durch dieses völlig ungefährliche Experiment erfahren und nicht durch Schaltungsdeutungen von Mitstreitern die diese Lampe nicht kennen.
Macht für nen extrem schmalen Euro aus 12 Volt wieder 24 Volt. Für die o.g. semiprofessionelle Anwendung: - Anschliessen -24 Volt Ausgangsspannung einstellen -LED anschliessen -In ein Gehäuse oder eine kleine Tupperdose zur Isolation
und fettich.
Kritische Punkte: - 24 Volt GENAU einstellen (aber ein digitales Multimeter ist heutztage recht genau und gehört in jedes Wohnmobil.) - Nicht verpolen. Weder die Elektronik noch die LED. - Sicherung davor ( 0,5 - 1 Ampere) -Leitungen so kurz wie möglich, sonst ist nix mehr mit Radiomhören und so.
Setzt dieses Teil nochmal dahinter und stellt 3,6 Watt ÷ 24 Volt = 150 mA oder 0,15 Ampere ein. Das ist dann die professionelle Königsklasse. Dann aber die Ausgangsspannung des ersten Modules auf 27 oder 28 Volt (jetzt unkritisch).
Bon Voyage
thomas56 am 09 Mär 2014 11:36:26
warum nicht einfach eine 12V-SMD gegen die 24V tauschen? :gruebel: Hätte ich auch mit 230V so probiert.
a.miertsch am 09 Mär 2014 11:47:22
Es gibt doch in der Bucht so ein verstellbares12V Netzteil, das bis18V stufenweise einstellbar ist. Habe das vor Jahren mal für ein paar € erstanden. Damit habe ich mein Laptop befüttert. Also müsste man doch auch die Lampe damit betreiben können, vorausgesetzt die 18V reichen als Schwellenspannung. Albert
Ostwestfale am 09 Mär 2014 12:30:12
Was für ne 12 V SMD willst du einsetzen? Die Beiträge vorher gelesen???
18 Volt reichen nicht... 6 x 3,3 Volt sind 18,8 Volt plus das was an den Vorwiederständen abfällt. Dürftr also per Dimensionierung seinen Sollichtstrom bei 23,5 bis 24,5 V DC erreichen. Bei 18 Volt vermutlich noch nicht mal ein brauchbares Schummerlicht.
Bon Voyage
Gast am 09 Mär 2014 20:13:43
Moin Hinnirk,
das ist ja interessant. Das war nämlich meine Angst, dass ich bei nicht richtiger Polung die Platine zerstören würde. Aber wenn das nicht passiert, werde ich dies mal probieren. Danke für den Hinweis.