Hallo an alle!
Ich bin neu hier im Forum und habe schon sehr viel hilfreiches hier gelesen, vielen Dank dafür!
Nun habe ich eine Frage, zu der ich hier noch nichts gelesen habe.
Zuerst berichte ich mal ein bisschen unsere Wohnmobilgeschichte.
Letztes Jahr kauften wir uns eine schreckliche Schrottmühle, der typische emotionale Anfägerkauf. Wir begannen es zu restaurieren (alles bis auf den Rahmen raus und Neuaufbau) doch nach einigen Monaten gaben wir auf. Wir waren nur zu Zweit, mit einem Baby.
Nun haben wir nach langer Suche und mit einem grossen Wissen am Wohnmobilen uns vor kurzen ein Eura Mobil Aktiva Bj. 2000 gekauft. Es ist einiges daran zu schleifen, doch bisher scheint es ein sehr guter Kauf gewesen zu sein. Aber mit seinen 14 Jahren hat es natürlich auch einige Krankheiten.
Ein grosses Problem befindet sich im Heck, eine verfaulte untere Rahmenleiste (Ecken). Nun kommt dies wahrscheinlich vom Spritzwasser. Doch so sehr? In der Rückwand ist mit dem Feuchtemessgerät nichts zu entdecken.
Die komplette Leiste war mit Sika zugeschmiert, was sich einfach so abziehen liess.
Der Stossfänger wurde irgendwann mal mit Polyurethanschaum ausgeschäumt, mit samt den unteren Wasserabflusslöchern.
Nun ist meine Frage an euch ob die Feuchtigkeit auch daher kommen könnte?
Da sich dort das Wasser gestaut hat und erst nicht durch die vorgesehenen Löcher abfliessen konnte, dann die Wand hochzog und durch die Sika-Barriere nicht mehr raus kam?
Klingt das logisch?
Zwecks der Reparatur: altes raus, neues rein kleben/schrauben und dann Bitumenfarbe oder lieber Wachs drauf?
Hat die fehlende Wirkung der Leiste auch eine grosse Auswirkung auf die Statik der Rückwand?
Unser anderes Problem ist nämlich der neu montierte Fahrradträger (haben wir in einer Werkstatt machen lassen).
Wir reisten ca 1300km ausschliesslich auf gut befestigter Fahrbahn und führten ein etwa 10kg schweres Fahrrad mit uns.
Nun stellten wir fest, das die Rückwand sich von der querverlaufenden Zwischenwand gelöst hat.
Diese Fuge im Bad war perfekt mit Polyurethan verfugt.
Durch die Separation haben wir den Verdacht, dass der Fahrradträger die Rückwand des Wohnmobils destabilisiert. Wenn den so ist, gefährdet dieser Anbau die Sicherheit des Fahrzeugs.
Könnte die fehlende intakte Leiste auch dazu beitragen?
Dazu kommt noch das unserer Meinung nach sind die labilsten Punkte der Rückwand direkt unter dem Fenster, da in diesem Punkt die Sandwichkonstruktion unterbrochen ist. Und genau dort befinden sich die oberen Fixierungspunkte des Fahrradträger.
Wir fragen uns was die korrekte Lösung für dieses Problem sein könnte. Wäre das Richtige es so zu belassen und abzuwarten was passiert, oder einen passenderen Ort für die Anbringung der oberen Punkte zu finden?
Oder ist das alles Übertrieben und wir sind durch unsere Vorerfahrungen nur viel zu genau?
So viele Fragen. Ich hoffe ihr könnt uns helfen, wir zerbrechen uns hier schwer die Köpfe.
Sonnige aus dem norden Spaniens,
Milow
P.s. lade morgen früh Fotos der rückseitigen Ecken hoch

