


Hauptdarsteller:
Danny:
Danny ist ein richtiger Rüde, denkt er auf jeden Fall (eigentlich ist er kastriert). Ursprünglich aus Ungarn, jetzt lebt er seit 1,5 Jahren im Sauerland. 3,5 Jahre alt, schokobraune unbekannte Rasse mit riesigen Tatzen.
Nebendarstellerin:
Bruna:
Bruna ist eine richtige Lady und Zicke. Deutsch Drahthaar aus Spanien. Hat nach ca . 2 Jahren den Weg ins Sauerland gefunden und ist jetzt so 7-8 Jahre alt.
Boah … was war das eine Woche. Immer die totale Hektik …
Gewusel in der Wohnung – haufenweise Sachen ins Womo verladen – Claudia und Andy machen einen etwas nervösen Eindruck … und ich … ich werde gar nicht Großartig beachtet. Höre immer nur „Danny – du stehst im Weg“ oder „Eyh, Dicker mach mal Platz da“ … dabei will ich doch nur Wissen was los ist … und dann … kommt Frauchen von der Arbeit. Ab ins Womo, es geht los. Mal schauen wo es hin geht?
Jetzt, nachdem wir los gefahren sind, machen die beiden einen ziemlich entspannten Eindruck. Yeah!
Eine Stunde … 4 Stunden … passieren tut nicht wirklich was. Meine Kumpeline Bruna pennt die ganze Zeit unter dem Tisch und ich habs mir vorne bei Frauchen gemütlich gemacht. Ich muss gestehen, das Fahren im Womo ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.
Ups, wir werden langsamer … ah endlich wir sind da. Mit Frauchen und Bruna raus aus dem Womo … und … wo sind wir denn hier? Sie nennen es Cambrai und der Ort liegt in Frankreich. Claudia ist erst mal mit mir und Bruna auf Gassirunde gegangen. Na mal schauen was es hier so alles gibt. Es riecht nach Ente. Lecker.






Wieder in unserer rollenden Hundehütte angekommen hatte Andy schon das Futter für uns vorbereitet … man hatten wir einen Kohldampf. Die beiden hatten sich dann auch was zu essen gemacht … und danach sind wir alle schnell eingedöst.
Die Nacht war ziemlich kurz. In der Früh ist Claudia nochmal die Entenrunde mit uns gegangen.
Sie war ein bisschen böse auf Bruna und mich. Angeblich haben wir uns unmöglich benommen. Verstehe ich gar nicht, nur weil wir den Enten etwas nachgelaufen sind. Dafür sind die doch da, oder nicht?
Ansonsten verlief der Tag wie gestern. Fahren … pippi machen … fahren … pippi machen … fahren.
Langweilig. So richtig blöd fand ich auch, dass es mittlerweile ziemlich heiß geworden ist. Nicht mein Wetter.
Endlich stellt Andy den Motor ab. Scheinbar sind wir da. Nix wie raus. Der Ort heißt Saujon.
Boah, was geht denn hier ab. Scheinbar machen wir eine Enten-Womo-Reise. Wie toll ist das denn. Frauchen hat Probleme uns unter Kontrolle zu bekommen und bindet uns erst mal am nächsten Baum an. Wir sollen uns beruhigen. Ist uns egal, Entenwatching ist angesagt.



Claudia hat sich dann doch noch erbarmt und ist eine schöne große Runde mit uns gegangen. Ich wollte direkt in Richtung „Ente“ und hab einen ziemlich deftigen Anschiss bekommen. Danach hab ich meine Entenjagd eingestellt. War glaube ich besser so.
Ansonsten war der Abend unspektakulär. Im Schatten vom Anhänger haben wir alle ein wenig gechillt. Es war bullenwarm. In der Nacht gab es ein Gewitter, das lässt mich ja völlig kalt. Bruna hat gezittert, Gewitter mag die gar nicht.
Der nächste Morgen begann mit der üblichen Gassirunde. Frauchen nahm allerdings nicht den Weg am Kanal entlang. Da war ihr zu viel Geflügel. Verstehe ich gar nicht.
Das Womo musste auch noch Wasser lassen. Das war gar nicht so einfach.
Komisch sprechen die hier in Frankreich. Claudia und Andy haben es aber geschafft den hinterlistigen Automaten zu bezwingen
.



Die Besatzungen der anderen rollenden Hundehütten waren alle noch im Tiefschlaf.

Ach nö, schon wieder Auto fahren. So langsam hab ich keinen Bock mehr. Meine Kumpeline Bruna nimmt das ganz gelassen. Die pennt einfach. Zum Glück war es nicht mehr so warm, durch das Gewitter hat es sich ziemlich abgekühlt.
Nach einer Stunden war aber schon wieder Schluss mit fahren. Herrchen streckte mal wieder diese Plastikkarte aus dem Fenster und wir fuhren auf einen großen Parkplatz.


Wir durften aussteigen und haben uns mit Frauchen erst mal die Beine vertreten.



Als wir zurück kamen war der Parkplatz schon ziemlich voll, die Sonne schien und alle Menschen glotzten auf das große Wasser. Sie faselten immer etwas von Fähre und Gironde. Keine Ahnung was das ist.


Plötzlich wurden alle ganz hektisch und Andy fuhr unser Heim direkt auf diese Fähre.


Wir durften aussteigen. Toll. Nicht so toll fanden meine Kumpeline und ich die Eisengittertreppe. Da haben wir uns doch glatt geweigert die zu benutzen. Hat sich gelohnt, wir durften auf den Arm. Oben saßen schon ganz viele Menschen und Vierbeiner. Wir haben uns einfach in eine schattige Ecke gesetzt. Bruna mag so Menschenansammlungen nicht, ich fand es spannend. Leider durfte ich nicht so wie ich wollte. Spielverderber.






Nach 20 Minuten war der Spuk schon zu Ende. Runter sind wir die Treppe dann gelaufen. Wollen ja nicht das die Beiden Rücken bekommen. Dann ging es wieder rein ins Womo. Was für ein rein und raus heute.
Nach 1 Stunde war aber wieder Schluss mit rollen. Unsere Menschen stiegen aus und wir durften nicht mit. Gelegenheit für ein Schläfchen. War ja ziemlich aufregend bis jetzt.
Als sie wieder kamen rollten wir noch ein paar Meter und dann wurden Stühle und Teppich ausgeladen. Markise raus, das ist ein sicheres Zeichen, hier bleiben wir länger. Ist auch gut so, langsam sind Bruna und ich etwas gestresst von der langen Reise.


Das Gassiauto ist auch dabei. Prima, da können wir schöne Ausflüge machen und alle kommen mit.

Für heute ist aber erst mal Schluss mit Aktion. Morgen ist auch noch ein Tag. Wir sind Hundemüde.
Am nächsten Morgen wollte Claudia unbedingt ans Meer. Mir ist es ja egal wo ich meine Gassirunde drehe. Also gehen wir mit ihr ans Meer. Wir sind über einen großen Sandhaufen gelaufen auf dem es wunderbar nach Kaninchen gerochen hat. Leider waren zwischen ihnen und mir ein blöder Bretterzaun.




Der Spaziergang war klasse, so kann jeder Tag beginnen. Bis zum Nachmittag haben wir es uns im Schatten gemütlich gemacht. Danach ging es im Gassiauto die Umgebung erkunden. Zuerst in den nächsten Ort (Montalivet) den Menschen beim Surfen zugucken. Es gibt spannenderes für Hunde.



Danach ein wenig bummeln in Soulac sur Mer. Leider war es dort ziemlich voll und heiß. Wir waren froh als wir wieder im Schatten vor dem Womo lagen.



Den nächsten Tage verbrachten wir mit Spaziergängen am Meer und in einem schönen großen Pinienwald.
Heute haben wir die beiden mal ausschlafen lassen. Irgendwann hat Herrchen sich dann aus seinem Schlafplatz bequemt und wir sind dann auch gleich eine Runde an den Strand.
Nach dem üblichen Gewusel der beiden ging es mit dem Smart los. Nach einer ruckeligen Fahrt, bei der sich meine Kumpeline ziemlich breit gemacht hat im Kofferraum, sind wir an einem anderen Sandhaufen ausgestiegen. Meine Menschen nannten den Ort „Cap Ferret“.



Als ich so über den schönen Strand schlender kommt doch das blöde Wasser auf mich zu und macht mich klitsch nass. Wie ich das hasse. Und was machen Andy und Claudia? Lachen sich kaputt, gemein ist das.
Was solls, wir sind dann noch ein ganzes Stück weiter gegangen. Ab da hab ich aber Abstand zu der salzigen Brühe gehalten.



Als wir dann wieder am Auto waren war ich richtig kaputt. Ist doch anstrengend, so ein Marsch durch den Sand. Zum Glück gab es etwas zum Saufen.


Frauchen wollte unbedingt noch Austern probieren. So Meeresgetier esse ich ja nicht. Haben wir ihr den Gefallen getan und uns in einem kleinen Fischerdorf auf die Suche nach dem glibberigen Zeug gemacht.
Nix wars mit Austern, alle Läden dicht.




Heute war ein wirklich aufregender Tag. Die nächsten 2 Tage verbringen wir mit ausruhen.
Um 22 Uhr rennen Bruna und ich immer mit Frauchen und ganz vielen anderen Menschen und Artgenossen über den großen Sandhaufen an das salzige Wasser. Dann holen alle ihre komischen kleinen Kästchen aus den Taschen und schauen dadurch.
Frauchen konnte einfach nicht genug davon bekommen.



Heute bin ich mit Claudia schon ganz früh raus. Bruna durfte natürlich auch mit. Es war herrlich kühl und die Kaninchen auch schon wach. Nach dem Frühstück ging es wieder los mit dem Gassiauto.
Zum Glück war der Weg diesmal nicht ganz so holprig und nach einer gefühlten Ewigkeit durften wir aussteigen. Bäume, das find ich klasse. Erst mal das Revier markiert und dann gings ab. Komische Geschäfte hier.

Boah, das nenne ich mal einen Sandhaufen. Die „Dune du Pilat“ hat sogar eine Treppe. Nix wie rauf da, Herrchen am Ende der Leine hab ich dabei ganz vergessen.







Runter gings noch schneller wie hoch. Fast hätte ich mich gekugelt. Herrchen hat etwas gebremst.

Durst, ich sag nur „ DURST „


Nachdem wir uns ein wenig erholt haben ging es weiter mit dem Auto. Nachdem Claudia und Andy mal wieder mit einem Kassenautomaten gestritten hatten durften wir den Parkplatz verlassen. Nach kurzer Zeit
War aber schon wieder Schluss. Arcachon musste erschnüffelt werden. Damit waren meine Menschen aber schnell fertig, war ihnen wohl zu heiß. Was soll ich denn sagen mit dem dicken Fell.




Nix wie nach Hause zum Womo in den Schatten.
Meine Menschen sprangen erst mal in den Pool. Wasser ist mir ja nix, auch wenn es auf 27°C erwärmt wurde.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit dem üblichen Rumhängen. Meine Kumpeline Bruna war immer ganz scharf auf den Spaziergang am Strand. Sie liebt dieses Bällchenspiel.
Ist mir viel zu blöd, ich schaue lieber zu oder buddel ein Loch. Am liebsten würde ich ja mal nach den Kaninchen in den Dünen schauen, das wurde mir aber verboten. Spielverderber.



Damit es uns nicht zu langweilig wird, sind wir mal zu einem See gefahren. War ein schöner Spaziergang.
Diese Pinienwälder sind spitze.



Anschließend noch kurze Schnüffelrunde durch Carcans-Plage. Typischer Touriort mit bayrischen Riesenrad.
Vor dem Ding hatte Bruna schreckliche Angst, deshalb sind wir schnell wieder abgehauen.




Zurück auf dem CP gabs für Andy und Claudia was Süßes und für uns Fellnasen ein Rinderohr zu Knabbern. Schöner Tag, wie eigentlich alle.

Am übernächsten Tag ging es wieder früh raus. Gutes Zeichen, wir machen einen Ausflug.
Alle wieder rein in den Smart und über die Rappel Straße Richtung Osten.
Raus aus dem Auto .. und … wo sind wir denn hier … das riecht alles ganz anders.
Meine Menschen nennen es Bordeaux.
Als erstes gings ab in den Botanischen Garten. Da wurde erst mal der Kackbeutelspender geplündert.
Hier gabs endlich wieder Enten und anderes Geflügel, schöne Abwechslung zu den Kaninchen in den Dünen. Das gefiel mir super, meinen Menschen eher weniger.



Dann ab in die Straßen mit den großen Steinhäusern. Hier gabs massenhaft Tauben, auch nicht schlecht.














Das war ein aufregender Rundgang. Bordeaux ist eine super Stadt und an einem Montagmorgen auch für uns Fellschnuten völlig in Ordnung.
Meine Menschen müssen noch entleert werden und dann ab auf den CP.

Unser Gassiauto darf bei der Hitze auf dem Rückweg noch unter die Dusche. Besser der als ich.

Meine Kumpeline Bruna hat auf jeden Fall für Heute genug.

Den Rest des Urlaubs verbrachten meine Dosenöffner mit faulenzen.
Abends gingen wir wie immer mit Frauchen an den Beach.
Auch wir wurden von dem kleinen Kasten nicht verschont.




Am nächsten Tag wurde das Gassiauto wieder in seine Box gesperrt. Ein Zeichen, es geht Heim.
Ich kann euch sagen, eine ziemlich öde Fahrt. In Beaune hatte das Gewackel dann endlich ein Ende.
Den SP kenn ich schon. Meine Menschen gingen mit uns noch eine Runde durch den Ort und dann war der Tag auch schon zu Ende.




Auf Wiedersehen Frankreich, wir kommen bestimmt wieder.

Wisst ihr was das schönste an zu Hause ist?
„Rasen“




