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habe mir übers Wochenende einen Batteriemonitor von Victron, Typ 702 eingebaut. Die Einstellmöglichkeiten sind schier unerschöpflich und einiges davon macht mir Kopfzerbrechen.
Zunächst muss die Batteriekapazität eingestellt werden. Das ist recht einfach. In meinem Fall sind das bei 2x90AH = 180 AH. Im nächsten Schritt und das ist mein Problem soll die Vollladungsspannung eingestellt werden.
Laut Anleitung Victron: (Link zu multilingualer Anleitung --> Link) Seite 135
Die Batteriespannung muss über diesem Spannungswert liegen, damit die Batterie als voll aufgeladen angesehen wird. Der Parameter Voll-Ladung sollte stets leicht unterhalb der Spannung am Ende des Ladevorgangs des Ladegerätes liegen (für gewöhnlich 0,2 V oder 0,3 V unterhalb der "Erhaltungs-" Spannung des Ladegerätes). Siehe Punkt 3.7
In Punkt 3.7 findet man dann (Seite 129):
Empfohlene Einstellungen: Nennspannung der Batterie 12 V --> empfohlene Einstellung für Voll-Ladungs-Spannung = 13,2 V
Diese Empfehlung scheint mir jedoch komplett falsch zu sein weil:
Mein EBL 101 liefert eine Ladeschluss-Spannung von 14,3 V. Dies wäre dann die Voll-Ladungsspannung. Danach schaltet er um in die Erhaltungsspannung und hier liefert der EBL 13,8 V. Wenn man der Empfehlung von Victron folgt, wären das ja dann bereits 13,5 V statt der aus Anleitung Punkt 3.7 empfohlenen 13,2 V.
Wenn man nun z.B. 13,5 V (0,2-0,3 V unterhalb der Erhaltungs-Spannung eingibt) besteht dann nicht die Gefahr, dass die Batterie viel zu früh als VOLL angezeigt wird. Schlimmer noch: Gibt man nur 13,2 V als Voll-Ladungsspannung ein, wird die Batterie noch früher als VOLL angezeigt, obwohl sie vielleicht erst zu 75% voll ist.
Kann mir jemand hier von den Stromspezialisten sagen, welcher Wert tatsächlich korrekt ist. Lieben Dank für einen Tipp.
P.S.: Die Genauigkeit dieses Batteriecomputers ist ja schon vielfach als sehr gut beschrieben worden. Das war auch der Grund, mir genau diesen zuzulegen. Im Betrieb werden in der Tat kleinste Stromverbräuche erkannt. Habe z.B. sämtliche Verbraucher ausgeschaltet und nur eine einzige LED-Lampe eingeschaltet. Sofort wurden vom Victron 2,5 Watt Stromverbrauch quittiert. Der kleine Kamerad scheint also tatsächlich sehr genau zu messen.
Der Wert sollte sich zwischen 14,1 und 14,4V bewegen, aber immer leicht unter dem eigentlichen Vollladungsparameter. Dabei ist der Batterietyp entscheidend. Was hast du verbaut? Gel-, AGM- oder Nass-Batterien? Mit der Typbezeichnung sollte auch das Datenblatt mit allen Spannungen ausfindig zu machen sein. Ansonsten gibt es für die einzelnen Typen Durchschnittskennwerte.
Bodyworks am 06 Jul 2014 02:26:08
Hi Markus,
lieben Dank für Dein schnelles Feedback. Ich verwende 2 Varta LFD 90, Dual Purpose. Konventionelle Blei-Säure Batterie mit Vliestechnologie. Keine AGM! --> Link
Es wird im Datenblatt keine Ladespannung genannt. LG Frank
Anzeige vom Forum
kintzi am 06 Jul 2014 03:54:15
BC mißt doch Spannung u. Strom ohne Bedarf einer Einstellung. Lediglich die Kapazität bedarf einer Einstellung, hier 180 Ah. Die Spannung i.d. Absorptionsphase ist konstant bei 20-25°C u. wird v. der Einstellung des Lader vorgegeben, meist 14,4V, auch 14,3V, wenn Lader nicht höher kann (eigentlich f. Gel gedacht). Die Batts sind voll, wenn Ladestrom gegen 0,0 Amp. geht, also 180Ah oder 100% (Batts neu u. i.O). In jedem Fall muss in der Erhaltungsladung 100% angezeigt werden. Gr.R PS: Am Anfang v. Vollladephase (Absorpt.) muß BC 80-85% zeigen, dabei Strom meist noch um 6-8 A.
Bodyworks am 06 Jul 2014 04:15:12
Klar misst der BC die jeweils anliegende aktuelle Spannung. Während der Absorptionsphase werden die momentan zur Batterie geschickten Ampere angezeigt. Die Ladespannung nimmt mit zunehmender Ladung jeweils ab. Liegt die Erhaltungsspannung an, werden nur noch minimale Amperezahlen (ca. 0,5 A) vom BC gemeldet. Bis hierhin ist ja alles normal und völlig in Ordnung. Im BC muss man jedoch die Voltzahl Wert für die Volladungsspannung eingeben. Ich vermute, dass der BC diesen Schwellenwert benötigt, um die Batterie als VOLL zu "deklarieren". Ich verstehe jedoch nicht, warum in der Bedienungsanleitung hierfür ein Wert von 13,2 V angegeben wird. Die Voll-Ladungsspannung meines EBL beträgt 14,3 V, die Erhaltungsspannung 13,8 V. Wenn ich nach Anleitung vorgehen würde, würde die Batterie ja deutlich früher vom BC als VOLL erkannt oder irre ich mich da?
kintzi am 06 Jul 2014 07:18:55
Zitat: Die Ladespannung nimmt mit zunehmender Ladung jeweils ab.
Falsch! Meinst Du den Strom? Dann hättest Du recht.
In Bulk (Hauptldg.) zunächst je nach Entladungstiefe 12,xx, Strom, was der Lader hergibt. ( I ) Spannung langsam bis zur Ladeschlußspannung ansteigend, Strom zurückgehend. Wenn Schlusssp. (14,3V bei Dir) erreicht, 80-85% Ldg. Beginn Vollladungsphase ( U1 ) Meist zeitgesteuert, naß 3-4h, Gel bis 14h.Spannung konstant 14,3V, Strom weiter abnehmend, bei Gel bis 0 A, Nass meist 0,1-0,2A. BC-Anzeige langsam v. 80 auf 100%, nass 3-4h, verschlossen bis 14h. Danach Erhaltung 13,8V ( oU2 ) o für automat. Umschaltung. Anzeige voll, Strom gegen 0.
Natürlich sind die Angaben im Manual falsch. Bei Dir würde ich 14,3V eingeben. Gr.R PS: Varta gehört jetzt auch Exide, diese zu Johnson Control, wenn ich recht erinnere.
Gast am 06 Jul 2014 08:44:02
Hi frank, Die victrons sind auch für große Batterie Bänke gedacht für USV anlagen. Da Hängen bis zu 10 victron Anzeigen über USB an einer zentral Einheit.
Bei USV Anlagen kommt es eigentlich nie zur hauptladung bzw ladeschlusspannung . Der wert 13,2 ist also nur ein vorgegebener Wert der die erhaltungsladung für USV Anlagen beschreibt . Also richtig.
Für deine Anwendung muss das umgestellt werden also 14,1 Zudem gibt es einen zweiten Wert . Die Spannung ab wann die Batterie nicht mehr als voll erkannt werden soll.
Nun gibt es einen Konflikt bei solaranlage. Im Bereich 12,8-14,4 kann die Batterie sowohl voll wie auch teilentleert sein. Das hängt damit zusammen das die Solar ständig wechselnde ströme bringt. Mit diesen beiden Werten kann man dies ziemlich gut umgehen. Ich würde den zweiten Wert auf 12,6 stellen und beobachten ob in allen Situationen die volladung nicht zu lange angezeigt wird evtl dann erhöhen.
schnatterente am 06 Jul 2014 10:39:22
Bodyworks hat geschrieben:Es wird im Datenblatt keine Ladespannung genannt.
Ich würde mal zu Varta schreiben, da wirklich nicht richtig ersichtlich, welche Ladekennlinien für die Batterien richtig sind. Bei Nassbatterien mit Vliestechnik gibt es nämlich ein paar feine Unterschiede und die Ladeschlussspannung kann da von 14,3V bis 14,7V gehen. Es kann sogar sein, das die Batterien durch das EBL nie richtig voll geladen wurden. Hast du die Batterien nachgerüstet, oder war von Haus aus dieser Typ verbaut?
Bodyworks hat geschrieben:Die Voll-Ladungsspannung meines EBL beträgt 14,3 V, die Erhaltungsspannung 13,8 V. Wenn ich nach Anleitung vorgehen würde, würde die Batterie ja deutlich früher vom BC als VOLL erkannt oder irre ich mich da?
Du irrst dich nicht, bei dieser Konstellation sollte der Wert bei 14,2V eingestellt werden, aber nur vom EBL her. Langfristig sollte ja z.B. auch der Peukert Effekt korrekt auf die Batterien abgestimmt sein, da kann nur Varta genaueres sagen :)
Gast am 06 Jul 2014 10:57:18
... Eigentlich gibt Varta unter dem von frank gelisteten Link alle Infos die benötigt werden! Varta hat dort die nötigen Lade-kennlinien als Diagramm dargestellt!
Hier wird klar alle nicht AGM Batterien mit 14.4v ladeschlusspannung und die AGM mit 14.8v angegeben.
Allerdings konnte ich keinen Hinweis finden das die Batterien die frank verwendet , Professional Dual Purpose, mit fliestechnik ausgestattet ist.
Es ist als Anwendung klar " für ältere Womos" angegeben welches darauf hin deutet das sich diese Batterien mit älteren ladegeräten begnügen.
uwet am 06 Jul 2014 12:02:46
Hi, der Ladezustand von 100% wird bei Bleiakkus niemals irgendwo bei 14,...V erreicht. Das ist der Punkt in der Ladekennlinie wo von Hauptladephase in Nachladephase(3-12h) umgeschaltet wird. Das ist zwischen 80% und 90% je nach Laderegler(mit oder ohne Fühlerleitung) und vor allem abhängig vom Spannungsabfall an den Zuleitungen zum Akku wenn ohne Fühlerleitung gearbeitet wird. In der Nachladephase die abhängig ist vom Bleiakkutyp(GEL oder AGM) sinkt der Ladestrom kontinuierlich bis auf einen konstanten Wert der akkutyp- und kapazitätsabhängig ist. Ändert sich dieser Strom über längere Zeit nicht mehr ist der Akku voll. Die Ladespannung sinkt irgenendwann auf 13,8V Erhaltungsladung, das ist der erste Wert wenn wir uns 100% anfangen zu nähern. Der 2. Wert ist der sinkende Ladestrom, man sollte beobachten wo er sich bei Volladung einpegelt und sich diesen Wert merken. Als Parameter sind dann in den Victron eine Spannung nahe der Erhaltungsladespannung und ein Strom leicht über dem Ladestrom den man am Ende der Volladung ermittelt hat einzugeben. Wenn diese beiden Werte gleichzeitig anliegen synchronisiert der Victron dann automatisch auf 100%. Wie man den Peukertfaktor ermittelt ist in der Bedienungsanleitung gut beschrieben.
Uwe
WomoKindi am 06 Jul 2014 12:03:54
erst mal kintzi hat den Ladevorgang schön beschrieben.
Bodyworks, willst also den Vc Wert einstellen? nimm genau den Wert den der Batt. Hersteller dafür vorsieht, und dein Lader natürlich auch erreichen muß. Schweifstrom It ist der Strom wo man annimmt, wenn ein Akku nur noch so wenig aufnimmt bei Ladeendspannung, das er voll sein müsste, das funktioniert natürlich nur mit konstanten Ladern, Solar ist weil vom Wetter abhängig eben oft nicht konstant. und wenn doch max. für einen Sonnentag (etwa10h bei flach liegenden Modulen wenn überhaupt)
Dann Volladungserfassungszeit der Tcd ist die Zeitspanne die bei erreichen der obigen Werte so noch vergehen müsste, bis der BC die Batt. als 100% voll mit seiner Anzeige abgleicht. lässt sich zB. beim 600er Victron nor auf max. 50min einstellen, :roll: und wer jetzt bei kintzi beim lesen aufgepasst hat, müsste verstanden haben, das selbst off.naß Batt. so um die 4h brauchen bis wirklich von 100% voll ausgegangen werden kann, also schon mal wieder Fehlanzeigen vorprogrammiert, bei verschl. Batt noch viel deutlicher der Blödsinn.
Und noch mal, wer mir erzählen will das er mit Solar einen Gel oder AGM innerhalb eines Tages zu echten 100% voll geladen bekommt, wohnt wohl auf nem Planeten, wo der Tag mindestens 48h hat :wink: Und dann noch, wessen Lader hat oder lässt sich auf solche Zeiten zur Vollladungsphase ( U1 ) einstellen, ich kenne nur wenige, habe meinen auf 8h programmiert, so das er es bei Nichtnutzung des Womos wenigstens schafft wenn auch nur über mehrere (meist 2-3) Tage.
Auch noch wichtig, der CEF Wert Ladewirkungsgrad, wer meint das man mit zB. echten 20Ah (zB Anzeige des Solarreglers) in einen Akku geladen, da auch 20Ah eingebracht hat, hat den Ladewirkungsgrad vergessen. Müsste also nach Batt. Herstellerangaben gesetzt werden, habe ich von keinem von denen je bekommen, ich habe nach langen Testen jetzt 80% für AGM genommen, und komme damit gut hin.
PC(Peukert) wer hat es schon geschafft den von seinem Batt. Hersteller zu erfragen???
Noch was, die unterschiedlichen Temperaturen die unsere mob. 12V Anlagen ausgesetzt sind, und zwar von Ladern mit Temperaturkompensation berücksichtigt werden, kann der BC auch nicht erfassen/berücksichtigen. :!:
So, macht was draus. Ich habe für meine Batt. Sorte und Kapazität und vorhandene Ladequellen und Verbrauchern nach längeren Testen Werte genommen, die nun eine relativ genaue Ladezustandsanzeige ermöglichen, und kann mich seitdem auch auf den BC recht gut verlassen.
(steht unter anderem auch alles in der Bedienanleitung erklärt, warum will die bloß Niemand lesen?)
WK
Ps. derzeitige Anzeige im Urlaub, verbraucht 32,7 Ah Kapazität 92,9% bei derzeitiger Nutzung Momentaner Verbrauch/Ertrag noch 240h, ist im Moment recht starker Wolkendurchzug :) und ich verbrauche etwa 9A Stehe im Halbschatten unter Bäume mit 500Wp, Ertrag schwankt zwischen 5 und 17A wird sich aber in einer Stunde mit den Schatten für den weiteren Tag erledigt haben, dann wird also geladen wenn die Sonne weiter scheint.
schnatterente am 06 Jul 2014 12:16:03
WomoKindi hat geschrieben:Stehe im Halbschatten unter Bäume mit 500Wp, Ertrag schwankt zwischen 5 und 17A
Naja das beißt sich ja auch, Solarmodulbesitzer parken eigentlich grundsätzlich in der Sonne :ja:
Wir haben auch 530Wp und wenn wir in der Nacht die Batterien nicht mit Kaffee leer gesaugt haben, geht der MPPT schon am frühen Vormittag in Absorbtionsladung (2,5h) und hat danach noch Zeit für eine ausgiebige Erhaltungsladung (5h), warum soll das für eine "richtige" Vollladung nicht reichen? Das geht natürlich nur in den Sommermonaten, keine Frage. Aber auch wir schaffen das leider selten, da 2 Kompressorkühlis laufen und Wolken dazwischen funken ;-)
Gast am 06 Jul 2014 12:25:12
Ja , Kintzi hat das richtig erklährt.
Uwe ist da bissel auf dem Holzweg.
Wenn man die 13,2 als Volladung vorgibt würde der BM alles über diesen Wert als 100% Kapazität anzeigen wenn kaum Strom fliest!. Das wäre jeden Tag der Fall wenn die Solar genau das Bringt was auch verbraucht wird.
Eine Volladung der Batterie ist nur mit der Ladeschlusspannung möglich. Mit der Erhaltungsspannung kann man die Bat nicht volladen...sondern nur die Volladung erhalten....das sollte jedem klar sein.
Gast am 06 Jul 2014 12:33:23
Falls noch Zweifel darüber bestehen ob man die Batterie von Frank mit 14,4 oder 13, xxx voll bekommt . Hier das passende Diagramm zur Varta Bat von Frank. Hier sieht man deutlich das die Batterie nach verlassen der 14.4V keine Ladung auf nimmt bzw das sie voll ist....dann kann sie keine nennenswerte Ströme mehr auf nehmen...wie sollte sie auch
WomoKindi am 06 Jul 2014 12:36:21
Hallo S-Ente
Dann haste aber off. Naß Batt. nix Gel nix AGM wie die meisten inzwischen.
Der Solarfahrer steht also immer in der Vollsonne "Sahara" :D viel Spaß. Ich nicht. Ja ich kenne auch solche Spezi.
Ne Du, warum, wenn der Platz ausreicht im Laufe eines Tages insgesamt im Durchschnitt meinen Bedarf auszugleichen auch ohne auf 100% zu kommen, gönne ich mir sogar die Abschattung von Bäumen der Schüssel den off.. Dachluken .
Mein Womo ist zur Nutzung gedacht (nicht nur als Stromerzeuger) und um es mir auch unter anderem darin angenehm zu machen, :wink: Und wenn man Solar so plant, das selbst in der Übergangszeit genug und im Winter noch etwas an Ertrag kommt, dann kann man sich auch den Luxus des Schattens im Sommer erlauben. :ja:
uwet am 06 Jul 2014 12:43:12
WomoKindi hat geschrieben:willst also den Vc Wert einstellen? nimm genau den Wert den der Batt. Hersteller dafür vorsieht, und dein Lader natürlich auch erreichen muß.
Hi, wenn man den Wert der Ladeendspannung einträgt und die Sonne geht weg synchronisiert der Victron weil Spannung stimmt und Strom gegen Null vorzeitig auf 100%. Das ist der falsche Weg. Erst muß die Hauptladung(80-90%) beendet sein, entspricht der Ladeendspannung, und die Nachladung bei 13,8V begonnen sein. Deshalb auf eine Spannung von 13,.. einstellen und auf den ermittelten Restladestrom plus 0,1A oder höher. Den Batteriewirkungsgrad kann man nur durch probieren rauskriegen in dem man die automatische Synchronisation durch unsinnige Werte (12V 0,0A) ausschaltet und dann den Wert im BC für den Wirkungsgrad verändert bis die Batterieanzeige nach mehreren Tagen knapp 100% erreicht. Das ist ein längeres Programm. Man erreicht dadurch das der BC eigentlich nie die 100% errechnet sondern nur 99,..% und den Vollzustand durch die später wieder eingeschaltete Synchronisation über die Ladespannung und den Restladestrom einstellt. Damit kann es nie passieren das mehr angezeigt wird als drin ist im Akku.
Uwe
schnatterente am 06 Jul 2014 12:54:34
WomoKindi hat geschrieben:Ne Du, warum, wenn der Platz ausreicht im Laufe eines Tages insgesamt im Durchschnitt meinen Bedarf auszugleichen auch ohne auf 100% zu kommen
Eben, warum nicht - ist bei uns auch öfters so. Aber trotzdem kannst du nicht behaupten, dass man mit Solar (viel Wp und einem ordentlichen Laderegler) nie die Batterien vollgeladen bekommt, schau einfach mal bei AMUMOT, der hat sogar auf dem Dach Module reduziert, weil die Batterien fast ständig vollgeladen sind. Du gibst deiner Solaranlage keine Chance dazu, wenn ständig Schatten dazwischen kommt und die Verbraucher am Tag durchgehend 9A ziehen. :wink:
Gast am 06 Jul 2014 12:57:57
uwet hat geschrieben:Hi, wenn man den Wert der Ladeendspannung einträgt und die Sonne geht weg synchronisiert der Victron weil Spannung stimmt und Strom gegen Null vorzeitig auf 100%. Das ist der falsche Weg.
Ne Uwe, du bist auf dem Holzweg. Dafür gibt es am Victron 702...den Frank hat... einen zweiten Wert der eingestellt werden muss. Dieser zweite Wert beschreibt deine Schwellspannung um oder unter 13.8 oder was auch immer! Das hatte ich schon beschrieben um genau dieses Problem nicht auf kommen zu lassen.
Bin aber gerne bereit dazu zu lernen... :ja:
WomoKindi am 06 Jul 2014 12:59:08
Ne Uwe, geht die Sonne weg sinkt auch die Spannung, ohne Sonne Ladung, bleibt die nicht auf Ladeendspannung, dann noch wenigsten die 50min eingestellt und das funktioniert recht gut. Plus siehe hunter hat der 600 auch und hatte es weiter oben schon mal beschrieben.
Der BC braucht alle die schon mal oben genannten Einstellungen zusammen um vernünftig zu arbeiten.
Gast am 06 Jul 2014 13:03:48
WomoKindi hat geschrieben:Ne Uwe, geht die Sonne weg sinkt auch die Spannung, .
...nicht unbedingt. Mein votronic hält die Spannung solange die Panele über 14,xx VSpannung bringen. Dies bis kurz vor Sonnenuntergang. Ob Schatten oder nicht!
Aber hier gibt es sicher riesen Unterschiede zwischen Herstellern.
WomoKindi am 06 Jul 2014 13:11:54
S-Ente, Du willst mich nicht verstehen, ich schrieb innerhalb eines Tages geht das außer bei Nass gar nicht, an mehreren Tagen nacheinander ohne Verbrauch gehts es, der Rest ist ein sich selber in die Tasche lügen, oder einfach das nicht verstehen der BCs und warum sie den meisten hier groben Unsinn anzeigen, außer sie sind regelmäßig am Landstrom und lassen dem 230V Lader entsprechend Zeit seine Arbeit zu beenden.
Zu A.... ist bestimmt nicht schlecht der Junge, aber bitte nicht Vergessen bei manchen Aussagen, da steht ein Shop dahinter. :wink:
Gast am 06 Jul 2014 13:22:43
WomoKindi hat geschrieben: ich schrieb innerhalb eines Tages geht das außer bei Nass gar nicht,
Ne du, dieses würde auf eine Gel Bat zutreffen da die Ladephase min 14h dauert. Ein gutes Ladegerät berücksichtigt dies. Nur sollte man hier nicht die AGM in einen Topf werfen. Gerade die AGM mit entspr Ladekennlinie ist in der Lage die Ströme auf zu nehmen.....je mehr desto besser! Steht das Ladegerät allerdings auf GEL Einstellung wird das nix!
uwet am 06 Jul 2014 13:23:02
Genau, er hält eine Spannung um die 14,..V und der Strom geht gegen Null. Habe ich jetzt 14,4V als zu unterschreitende Spannung eingestellt sind bis auf die Zeit die Sync-Parameter erfüllt. Habe ich aber 13,8V eingestellt, also die Spannung die der Nachladephase entspricht, die der Solarcontroller auch ausgibt wenn diese Phase wirklich erreicht wurde und der Strom geht gegen Null wirkt nur noch der vorgenannte Zeitparameter. Mit 14,4V kann schon bei kleiner 80% nach längerem Wolkenhimmel falsch auf 100% synchronisiert werden. Das alles gilt natürlich nur bei Solarladung, ist Landstrom ohne Unterbrechung im Spiel klappt Sync immer.
Uwe
WomoKindi am 06 Jul 2014 13:35:34
nethunter hat geschrieben:[code="WomoKindi"] ich schrieb innerhalb eines Tages geht das außer bei Nass gar nicht,[/code]
Ne du, dieses würde auf eine Gel Bat zutreffen da die Ladephase min 14h dauert.
Man Leute was habe ich denn geschrieben, lest doch einfach noch mal. :roll:
Ps. S-Ente, und noch was, meine Verbraucher ziehen nicht durchgehend 9A, das oben war eine Momentaufnahme. Das geht bei mir übern Tag zwischen 0- 170A zeitweise, je nach Lust und Laune. Nennt sich Nutzung. :wink: Manche können einfach nicht lesen, sehen nur immer im anderen Text was ihnen gerade in den Kram passt. :?
Wenn ich hier einige so schreiben sehe, bei eurer (Nicht)Nutzung wofür braucht Ihr dann überhaupt ein Womo, Strom, Solar, usw.
Ihr Theoretisiert viel zu viel, müsstet doch eigentlich wissen wie die Praxis aussieht. Oder wollt ihr Eure Praxis den oft sehr falschen Anzeigen eines BCs unterordnen, nur das die Theorie dann halbwegs stimmt. ;D
S-Ente, die Chance des echten Vollladens bekommt meine Anlage, wenn ich das Teil mal 1-4 Tage nicht Nutze. oder bei langen schlecht Wetterzeiten auch mal aus diesem Grund dann ans 230V Netz gehe, weil Efoy das nun mal überhaupt nicht schaffen kann. Und dann darf der BC das auch gerne so vermelden.
BATT ist 100% VOLL :lach:
WomoKindi am 06 Jul 2014 13:43:18
uwet hat geschrieben:Habe ich aber 13,8V eingestellt, also die Spannung die der Nachladephase entspricht, die der Solarcontroller auch ausgibt wenn diese Phase wirklich erreicht wurde und der Strom geht gegen Null wirkt nur noch der vorgenannte Zeitparameter. Mit 14,4V kann schon bei kleiner 80% nach längerem Wolkenhimmel falsch auf 100% synchronisiert werden.
Uwe der BC erkennt aber keine Phase bei der Einstellung sondern einen Mindestwert (in V) gibst Du nun 13.8V ein, erfüllt alles was darüber ist auch diese Vorgabe.
Gegenteiliges bitte Belegen. :wink: So Leute, macht alle was ihr wollt, ich bin im Urlaub.............................
WK
Gast am 06 Jul 2014 13:47:10
uwet hat geschrieben:Genau, . Habe ich jetzt 14,4V als zu unterschreitende Spannung eingestellt sind bis auf die Zeit die Sync-Parameter erfüllt. Uwe
...du kommst der Sache näher :mrgreen:
Allerdings sprach hier keiner von 14,4 V die eingestellt werden sollten sondern...wie in der Beschreibung...ca-0.3...also ca 14.1V
Die Angezeigte Volladung ist abhängig...richtig...vom zeitfaktor der eingestellt werden muss. Ist die Spannung > 14,1V , der Strom gegen 0A aber die Zeit nicht abgelaufen kann der BM nicht 100% anzeigen.
Der Grund warum der BM ua auf diese knapp unter Ladeschlusspannung eingestellt werden solltte ist zb das der BM alles was über zB 13,8V liegt und über den genannten Zeitraum keinen Strom aufnimmt als Voll angezeigt wird...das ist aber kein klarer Hinweis das die Bat voll ist....gell?
Hier mal als Beispiel die Lima des Motors. Bringt diese nur 13,9 V würde die Bat als voll angezeigt nach einer Zeit X obwohl diese nicht Voll sein kann....vielleicht nach 20h oder so....
Die Parameter bei denen die Batterie als Voll zu bezeichnen sind: - erreichen der Ladeschlusspannung - Stromaufnahme gegen 0 - diese Werte gehalten über Zeitfaktor X - evtl noch erreichen der eingegebenen Batterie Kapazität (wie nach Erstkalibrierung)...dies weiss ich aber nicht inwieweit dies berücksichtigt wird. Liegt dieses in der Rechnerpriorität oben sind die ein zu stellenden Werte zweitrangig. Dies glaub ich allerdings weniger da ich einen Victron 602 beim Kumpel eingestellt hatte der genau diese Werte auf Werkseinstellung hatte und viel zu früh 100% angezeigt hatte!
Dies werd ich aber nächstes Woende bei meinem 702 austesten.
Gast am 06 Jul 2014 13:53:43
WomoKindi hat geschrieben:Man Leute was habe ich denn geschrieben, lest doch einfach noch mal. :roll: :
Ich habe das hier gelesen....
WomoKindi hat geschrieben:Und noch mal, wer mir erzählen will das er mit Solar einen Gel oder AGM innerhalb eines Tages zu echten 100% voll geladen bekommt, wohnt wohl auf nem Planeten, wo der Tag mindestens 48h hat
Dies bezog sich darauf das deine Aussage man max auf GEL beziehen könnte. Ansonsten ist das überhaupt kein Problem die Batterien voll zu bekommen über Solar! Und ich meine richtig voll
Bodyworks am 06 Jul 2014 14:17:43
uwet hat geschrieben:Die Ladespannung sinkt irgenendwann auf 13,8V Erhaltungsladung, das ist der erste Wert .... Der 2. Wert ist der sinkende Ladestrom ...
Hi Uwe, vielen Dank für deinen Tipp. Ich vermute, dass Du beim 2. Wert den sog. Schweifstrom meinst, den man beim BC einstellen kann. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht der Ladestrom nach der 1. Ladephase in Richtung 0 A zurück. Konkret misst der BC bei mir 0,16-0,18 A für die Erhaltungsladung. Die Batterien hängen nun seit ca. 16 Std. am Landnetz und der BC zeigt eine Spannung von 13,73 V an. In der Anleitung vom Victron steht:
03. Tail current (Schweifstrom) Nachdem der Ladestrom unter den Wert des eingestellten Schweifstroms (ausgedrückt als Prozentsatz der Batteriekapazität) abgefallen ist, gilt die Batterie als voll aufgeladen. Anmerkung: Einige Batterie-Ladegeräte stoppen den Ladevorgang, wenn der Strom unter einen voreingestellten Schwellwert abfällt. Der Schweifstromwert muss höher als dieser Schwellwert sein. Standard Bearbeitungsbereich Schrittweite 4 % 0,5 – 10 % 0,1 %
Wenn die Batterien nun 180Ah (=Batteriekapazität) liefern und der Ladestrom während der Erhaltungsladung 0,18 A beträgt, entspricht das dann einem Schweifstrom von 0,1% (180 x 0,1% =0,18A)? Der kleinste einstellbare Wert beim BC ist jedoch 0,5%. Dies wären dann 0,9 A. (180/0,5*100). Bedeutet das nun, dass wenn der Ladestrom unter 0,9 A liegt, der BC die Batterie als VOLL ansieht. Oder müssen beide Parameter (Spannung > 14,1 UND Ladestrom < 0,9A) erfüllt sein. Gegenwärtig wird die Batterie als VOLL mit 100% angezeigt.
Gast am 06 Jul 2014 14:36:07
...du müsstest den Scheifstrom in dem Moment ablesen kurz bevor der Lader auf Erhaltung umstellt um dies richtig bewerten zu können. Nun ist das Ding ja schon 16h am Netz. Der Wert dürfte im Bereich > 1V liegen. Bei mir sind es 2-3V, allerdings bei 320AH und ältere Batterien. Also dürften 0,5-1,0% der richtige Wert sein.
Welches Ladegerät ist verbaut?
Bodyworks am 06 Jul 2014 14:43:52
nethunter hat geschrieben:Welches Ladegerät ist verbaut?
Gegenwärtig hängt alles noch an einem EBL 101, der die Blei-Säure Batterien mit 14,3 Ladeschluss Spannung und 13,8 V Erhaltungsspannung lädt. Nächste Woche packe ich mir die schon bestellten 2x 100 Wp Solarpanels auf's Dach die mit Votronic MPP 250 Duo Digital und Temperatursensor geregelt werden.
uwet am 06 Jul 2014 14:44:48
Hi, vielleicht habe ich mich unverständlich ausgedrückt. Morgens wenn die Sonne anfängt Solarstrom zu liefern beginnt die Hauptladephase. Sie endet mit ca. 80-90% Ladung bei 14,2V bis 14,8V je nach Einstellung für Akkutyp(Gel,AGM) und dem Blei zugesetzten Elementen. Dann beginnt die Uhr im Solarcontroller zu laufen, für Gel zwischen 8 und 12 Stunden für AGM soll es welche mit 3 Stunden(meistens sind es aber auch 8 Stunden) geben. In dieser Zeit wird die Spannung vom Solarcontroller konstant auf der Ladeendspannung(14,2 - 14,8 je nach Einstellung) gehalten und der Strom sinkt langsam über die Zeit bis die Batterie voll ist(100%). Gute Controller halten bei Wolken(Stromunterbrechung) die Uhr an, schlechte zählen einfach die Zeit ab egal ob Strom da war. Ist diese Zeit vorbei geht der Solarcontroller in Erhaltungsladung(Synchronisationspunkt für 100% Ladung) im allg. bei 13,8V und es fließt der Erhaltungsstrom der nie Null wird. Deshalb bewirken Einstellungen am Victron über der Erhaltungsladespannung und weit über dem Erhaltungsstrom eine vorzeitige Synchronisation auf 100% die nicht wirklich im Akku sind. Wenn ich hier bei einigen lese die Spannung sinkt nie unter 14,...V dann ist deren Akku auch nie zu 100% voll sonst hätte der Laderegler ja die Spannung auf Erhaltung(13,8V) runtergeschaltet.
Uwe
Bodyworks am 06 Jul 2014 14:47:10
nethunter hat geschrieben:Der Wert dürfte im Bereich > 1V liegen. Bei mir sind es 2-3V, allerdings bei 320AH und ältere Batterien.
Meinst Du nicht A für Ampere, also Stromstärke ??? Volt können es ja nicht sein ???? Oder welche Einstellung meinst Du ?
Gast am 06 Jul 2014 14:48:10
Bodyworks hat geschrieben:Meinst Du nicht A für Ampere, also Stromstärke ??? Volt können es ja nicht sein ???? Oder welche Einstellung meinst Du ?
Ups....jep hast Recht sollte A werden
Gast am 06 Jul 2014 15:08:38
uwet hat geschrieben:Hi,
.... beginnt die Hauptladephase. Sie endet mit ca. 80-90% Ladung bei 14,2V bis 14,8V je nach Einstellung für Akkutyp(Gel,AGM) und dem Blei zugesetzten Elementen. Dann beginnt die Uhr im Solarcontroller zu laufen, für Gel zwischen 8 und 12 Stunden für AGM soll es welche mit 3 Stunden
...richtig...da bin ich voll dabei, wiedersprichst dich allerdings mit deinen Postings zuvor
uwet hat geschrieben:(meistens sind es aber auch 8 Stunden) geben.
...wo steht das bzw welches Ladegerät soll dies machen und wozu. Die AGM braucht zum Laden soviel Strom wie es geht und so schnell es geht, mansche geben eine Mindestladestrom bzw sogar Konstandstrom von 30% der Kapazität an.
uwet hat geschrieben:In dieser Zeit wird die Spannung vom Solarcontroller konstant auf der Ladeendspannung(14,2 - 14,8 je nach Einstellung) gehalten und der Strom sinkt langsam über die Zeit bis die Batterie voll ist(100%).
...zustimm :idea:
uwet hat geschrieben:Deshalb bewirken Einstellungen am Victron über der Erhaltungsladespannung und weit über dem Erhaltungsstrom eine vorzeitige Synchronisation auf 100% die nicht wirklich im Akku sind.
Uwe
Genau diese Einstellungen sollen sicher stellen das die die Ladeschlussspannung erreicht wurde...alles andere ist Käse!
Kurz zum Verständniss: Batterien können zu unterschiedlichen Anwendungen konstruiert worden sein: 1. zyklischer Betrieb, Batterie wird entladen und aufgeladen mit der dem Batterietyp passenden Ladeschlusspannung bzw Kennlinie. Batterie muss vollen Zykluss durchlaufen 2. Standby Betrieb, Batterie steht konstant unter Erhaltungsstrom. Eine Ladung richtung Ladeschlusspannung kommt idR paar mal vor in ihrem Dasein 3. Starterbat, Batterien müssen bei grossen Tempschwankungen enorme Ströme kurzfristig liefern, sonst nix Sie werden umgehend ohne Kennlinie geladen, kommen nie richtung Ladeschlusspannung und erreichen nie eine Erhaltungsphase! Sie werden in der Regel aber auch nie leer...
Genau zu diesen unterschiedlichen Anwendungen können am Victron die Einstellungen geändert werden.
Der Victron kann die Batterie frühzeitig bei 14,1V Ladespannung als Volladung erkennen da andere Parameter, wenn richtig eingestellt, fehlen. Andersrum passiert dies eher, wenn dieser Wert von der Ladeschlusspannung zu weit abweicht!
Bodyworks am 06 Jul 2014 15:11:57
Also nochmal kurz zusammengefasst: Ab nächster Woche verfügt auch mein WoMo über Solarstrom, so dass ich im Gegensatz zu bisher etwas autarker und nicht ständig auf Landstrom angewiesen bin. Es kommen 200 Wp auf's Dach, die mit einem Votronic 250 MPP Duo geregelt werden. Der Solarregler liefert eine Schlussladespannung von 14,4 V und eine Erhaltungsspannung von 13,45 V für Blei/Säure Batterien.
In meinem Votronic 702 BC stelle ich folgendes ein: 1. Vollladungsspannung = 14,1 V (entspricht der Anleitung ca. 0,2-0,3V unterhalb Schlussladespannung) 2. Schweifstrom = 0,5% (entspricht 0,9 A bei 2x 90AH = 180Ah Gesamtkapazität während der Erhaltungsspannung) 3. Zeit für Ladezustandserkennung = 50 Min = Maximalwert, der beim BC eingestellt werden kann, damit die Batterien nicht zu früh als VOLL "deklariert" werden.
Macht das soweit Sinn
Gast am 06 Jul 2014 15:19:18
...du hasts :D
Ob man die 50 Minuten ausnutzen muss glaub ich nicht!
Diese Zeit wird erst ablaufen können wenn der Strom nicht weiter schwankt.
Ich denke das dies bei 20-30 Minuten reichen muss.
Die solar bringt ständig wechselne Ströme wenn die Erhaltungsphase nicht erreicht wurde. Sprich solange die Batterie noch Kapazität aufnehmen kann erkennt das der Victron da sich die Ströme änderen wegen den Lichtverhältnissen. Erst wenn dieser Wert konstant bleibt fängt die Zeit an ab zu laufen....
Bodyworks am 06 Jul 2014 15:37:06
nethunter hat geschrieben:...du hasts :D Ich denke das dies bei 20-30 Minuten reichen muss.
Na das ist doch was. :D Dann ist mir das jetzt endlich klar. Danke an alle, die sich an diesem Tröht beteiligt haben. :lol:
uwet am 06 Jul 2014 15:56:26
Und nicht vergessen: Kalibrieren, d.h. wenn kein Strom fließt sollte auch 0,00A in der Anzeige stehen.
Viel Glück Uwe
Bodyworks am 06 Jul 2014 16:07:35
uwet hat geschrieben:Und nicht vergessen: Kalibrieren, d.h. wenn kein Strom fließt sollte auch 0,00A in der Anzeige stehen. Uwe
Du meinst Setup Nr. 9 ? Alle Verbraucher abklemmen (im EBL Batterie trennen) und dann auf 0 kalibrieren, gelle?
Gast am 06 Jul 2014 16:18:50
...so wird's gemacht.
Allerdings kann ich dich enttäuschen .
Da sind noch ca 20 anderer Parameter ein zu stellen
uwet am 06 Jul 2014 16:29:48
Bodyworks hat geschrieben:Du meinst Setup Nr. 9 ? Alle Verbraucher abklemmen (im EBL Batterie trennen) und dann auf 0 kalibrieren, gelle?
Der Solarcontroller muß auch ab, der liefert entweder Strom oder verbraucht Ruhestrom ohne Sonne/Panele.
Uwe
kintzi am 06 Jul 2014 18:17:44
Eiaeiaei, Mann/Frau, ist das alles so scheußlich schwierig u. das für Kameraden/innen, bei denen man/frau schon froh ist, wenn Unterschied Spannung u. Strom halbwegs klar hat. Ein BC sollte beide, V+A, recht genau können. Die errechnete Kapazität in Ah kann doch +/- 5% schwanken, erlaubt die Blutchemie beim Hausarzt auch. Wichtig ist doch , daß der Womobetreiber ungefähr weiß, wie er die Werte zu interpretieren hat, selbst verschuldete Batt.-schäden vermeidet u. Störungen erkennt, evtl. damit Fehler einkreisen kann. Ob die Batts zu 60 oder 50% entladen sind, ist eigentlich wurscht. Wichtiger ist die Plausibilitätskontrolle des Wertes anhand der Leerlaufspannung,bei 50% um 12,1V, natürlich ohne Fremdspannung durch Solar. Die BC, bes. Victron leisten zwar tolles, aber nicht jeder ist in der Lage, ein Formel I-Fahrzeug zu fahren. Zu Peukert: betrifft eigentlich unsere Hochstromfanatiker (Kaffee, Toaster,Fön, Standklima).Genügt doch, wenn man weiß, daß die Spannung erheblich einbricht u. auf die Lebensdauer der Batts geht. Wenn ich den Fön brauche, ist mir Peukert wurscht. Bin aber informiert über die 130A u. darüber, daß Spannung meist unter12V einbricht. Wenn halbentladene Batts zeitlich sehr schnell, besonders unter 3A aus dem Solarpanel, Ladeschlußspannung erreichen, braucht man weder zu strahlen noch damit anzugeben, die Sammler haben halt keine Kapazität mehr u. sind futsch, wie man postwendend bei der mageren, schnellen Entladung merken kann.
Lieber ein nicht so genaues, aber leicht bedienbares/einstellbares Gerät als ein insuffizient eingestelltes High End Gerät. Oder: was nützt mir eine teurer Verstärker mit 25 kHz Frequenzgang, wenn die Speaker nur 12 kHz können u. ich mit 72 J nur bis 8 kHz höre.
Noch was: nachdem die Batt-Hersteller meist keine Alterungsdaten veröffentlichen, ist für die Batt/den Batt-Satz die altersbedingte Kapazitätsminderung nur abzuschätzen. Wer fährt schon jährlich den Zeitnahme-Test mit 5A/Biluxbirne zu Kap.-Ermittlung? Für BC-Präzision ist gerade dieser Faktor für die richtige Ah-Berechnung ab dem 3. Gebrauchsjahr recht wichtig einzustellen. Mit den modernen elektron. Batt-Diagnose-Geräten ist dies aber leicht festzustellen. Habe den Ring RBA 600 , zeigt Kap.in % der Norm an, nat. auch in Ah. Habe hier schon darüber berichtet. Leider nicht ganz billig, lohnt sich aber, wenn man seinen nach ca. 2 Jahren ausrangierten Verbr.- Batts, dann meist 70%, für ein zweites Leben in den Benzin-Pkws ge/mis-braucht. Gr.R
andwein am 07 Jul 2014 09:51:06
Also den Faden finde ich klasse. Wer den liest und darüber nachdenkt spart echte 200-400 € und eine Menge Zeit. Meine Meinung: Ein Batt Computer ist für Wohnmobilanwendung bei X verschiedenen Ladequellen ein gutes Schätzeisen, aber mehr auch nicht. Die 5-teilige LED Anzeige ist fast genauso aussagekräftig. Andreas
uwet am 07 Jul 2014 10:34:12
andwein hat geschrieben:Also den Faden finde ich klasse. Wer den liest und darüber nachdenkt spart echte 200-400 € und eine Menge Zeit. Meine Meinung: Ein Batt Computer ist für Wohnmobilanwendung bei X verschiedenen Ladequellen ein gutes Schätzeisen, aber mehr auch nicht. Die 5-teilige LED Anzeige ist fast genauso aussagekräftig. Andreas
Diese Aussage gilt 1.für Bleiakkus und 2. wenn man ausschließlich Wohnmobilnutzer ist.
Uwe
marmarq am 07 Jul 2014 10:52:52
andwein hat geschrieben: Die 5-teilige LED Anzeige ist fast genauso aussagekräftig. Andreas
Wie Recht Ihr (Andreas u. Richi) habt! Heute mit (allerdings Votronic) Batt.-Monitor unterwegs, bin ich zugegebener Weise auch nicht viel schlauer, in Sachen momentaner Ladezustand unserer Bordbatterie als früher. Soen BC ist halt ein nettes Spielzeug für Technik begeisterte!
Das vorgänger Womo, ausgestattet mit einfach Grün/Gelb/Rot LED´s, tat´s (aus heutiger Sicht) nach ner gewissen Eingewöhnungsphase der LED-Anzeige genauso gut.