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Bord-Elektrik / Ladetechnik


xbmcg am 28 Okt 2014 14:15:11

Hallo mal in die Runde.

Ich habe mich in den letzten Tagen zwangsläufig mit meiner Ladetechnik auseinandergesetzt und
habe da einige Dinge festgestellt, die vom Hersteller meines Erachtens stiefmütterlich umgesetzt wurden.

Ich habe mal wegen der Nachrüstung meiner Solaranlage die Mühe gemacht, die original verbauten Komponenten im
Carado zu sichten und durchzumessen und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Verbaut sind 2 AGM Banner / Bull Batterien mit je 95AH - Ladeschlußspannung 14.8V

Die Lichtmaschine regelt bei 13.8...13.9V ein, beide Batterien werden parallel über das Trennrelais geladen.

Der 220V Laderegler steht am EBL99 auf Gel und regelt bei 14.4V ein, wenn Landstrom anliegt, es gibt dann
Ladeerhaltung 13.8V / 2A für die Startbatterie als Abfallprodukt.

Keines der verbauten Systeme kann eine AGM Batterie bis zur Ladeschlußspannung zu 100% laden,

Fazit:

Die Bordbatterie ist dabei noch etwas im Vorteil, da sie über 220V bis zu 14.4V geladen wird.
Die Startbatterie bekommt Ihre Ladung nur von der Lima (13.8V = Nassbatterie Schlußspannung)
und/oder mit Landstrom nur eine Erhaltungsladung ebenfalls mit 13.8V / max. 2A.

Im Stand nach mehreren Stunden liegt die Startbatterie bei 11.8V - also relativ gut entladen,
Anlasser dreht aber ohne Probleme und Kaltstart des Motors ist auch noch problemlos.

Ich habe mir eine Solaranlage aufs Dach installiert und kann damit die Bordbatterie bis zur Schlußspannung
14.8V laden, das Ganze durch Temperatursensor an der Batterie überwacht, die Startbatterie wird über den
Regler mit "Ladeerhaltung" mit max. 2A mitversorgt (13.8V).

Hat jemand eine Idee, wie man die Startbatterie ohne ein weiteres externes Ladegerät / Ladebooster zu verbauen
voll bekommen kann?

Mein Solar-Laderegler hat einen AES Ausgang für den Kühlschrank, der bei voller Bordbatterie mit 20
Minuten Zeitverzögerung An/Aus schaltet. Man könnte doch dann mit einem Relais die beiden Batterien
überbrücken und damit auch die Startbatterie in den Genuss von 14.8V kommen lassen.

Alternativ könnte man mit dem AES Signal und 2 Dioden in den D+ Eingang am EBL99 einspeisen und so
LiMa-Ladung vortäuschen - dann müsste ja das Trennrelais diese Aufgabe übernehmen ohne zusätzlichen
Komponenten (1A - Dioden sollten ja eigentlich dafür reichen).

Habe ich einen Denkfehler?

Freue mich auf die Kommentare der Experten.

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Gast am 28 Okt 2014 14:47:09

xbmcg hat geschrieben:...
Ich habe mir eine Solaranlage ... installiert ... die Bordbatterie bis zur Schlußspannung
14.8V laden, ...durch Temperatursensor...überwacht, die Startbatterie wird über den
Regler mit "Ladeerhaltung" ... mitversorgt (13.8V)
.

... wie man die Startbatterie ...
voll bekommen kann?

...

Habe ich einen Denkfehler?

...



Du hast einen Denkfehler. Du bekommst deine Starterbatterie bereits mit deiner verbauten Technik komplett voll.

Liebe , Alf

viking92 am 28 Okt 2014 15:17:37

KudlWackerl hat geschrieben:Du bekommst deine Starterbatterie bereits mit deiner verbauten Technik komplett voll.
Liebe , Alf

Hy,

sehe ich auch so.
Man könnte den Solarregler evtl. schaltbar machen, so dass manuel zwischen Aufbau-& Starterbatt. gewählt werden kann.
Problem ist jedoch die Einstellung auf AGM. Wird die Starterbatt. auf Dauer nicht lange mitmachen.
Im Alltag würde ich mir keine grossen Gedanken drum machen & bei evtl. längeren Standzeiten kannst Du zur Not immer noch zw. einen Zusatzlder an die Starterbatt. hängen.

Hast Du mal gemessen, was reel an der Batt. ankommt?


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xbmcg am 28 Okt 2014 15:35:58

OK, woraus schließt Du, dass ich mit der vorhandenen Ladetechnik
(13.8V Ladeschlußspannung / Reglerspannung) die AGM Starterbatterie
(empfohlene Ladeschlußspannung 14.8V) voll bekomme?

Es sind 2 gleiche AGM Batterien verbaut, sowohl als Starterbatterie als auch als Bord-Batterie.

Die oben angegebenen Spannungen wurden beim Laden an den Batterien gemessen.

viking92 am 28 Okt 2014 15:39:20

Du hast also auch eine AGM als Starterbatt.? Musst Du doch sagen :D

Dann könntest Du den Solarregler natürlich schaltbar machen.
Genügend "Starterbatt."-Anschlüsse gibt es ja am 99'er. Ich hatte dafür den Rückseitigen missbraucht.


Gast am 28 Okt 2014 15:45:49

Aha! An deiner Stelle würde ich beide AGM als Aufbaubatterien nutzen und mir für den Motor eine normale Starterbatterie kaufen.

Und das nächste mal von Anfang an klarer schreiben wo das Problem ist.

Alf

xbmcg am 28 Okt 2014 15:46:17

Steht doch oben:

Verbaut sind 2 AGM Banner / Bull Batterien mit je 95AH - Ladeschlußspannung 14.8V

Muss noch messen, wieviel Strom das Trennrelais über den D+ Steuerkontakt zieht,
damit nicht so viel Solarleistung für das Relais draufgeht. Müsste sonst ein schwächeres
Relais parallel verbauen - kann mir dann aber die Dioden sparen.

xbmcg am 28 Okt 2014 15:49:10

KudlWackerl hat geschrieben:Aha! An deiner Stelle würde ich beide AGM als Aufbaubatterien nutzen und mir für den Motor eine normale Starterbatterie kaufen.



... Ja, das war die nächste Überlegung. Weiss aber nicht, wie vorgeschädigt / verhungert die Startbatterie mittlerweile ist. Muss ich erst messen -
oder ich schalte sie nicht parallel, sondern nutze sie einzeln umschaltbar. Aber erst mal müssen sie beide vernünftig geladen werden.

andwein am 28 Okt 2014 15:58:09

Also ich finde, es passt alles. Ich fahre/lade seit Jahren mit dieser Kombination
Und zum Thema "Umschalter" findest du hier etwas: --> Link
Andreas

xbmcg am 28 Okt 2014 16:14:26

Ja, so was habe ich gemeint, aber automatisch und erst wenn die Bordbatterie wirklich voll ist.
Der AES Kühlschrank-Schaltanschluss liefert die gewünschte Information ja bereits.

viking92 am 28 Okt 2014 16:26:32

xbmcg hat geschrieben:Steht doch oben:

Verbaut sind 2 AGM Banner / Bull Batterien mit je 95AH - Ladeschlußspannung 14.8V

Sorry...bin halt von 2 Aufbaubatt. ausgegangen.
Die paar mA, die das Relais benötigt....da musst Du Dir keine Gedanken drum machen.

Wenn Du den AES Ausgang nutzen willst, dann steuere damit ein externes Relais an. Das Gefrickel, um das original EBL Trennrelais umzubauen, willst Du Dir bestimmt nicht antun.
Sehe das Ganze allerdings eher suboptimal. u.U. wird die Starterbatt. somit täglich nur etappenweise gefüttert, da der Regler letzendlich entscheidet, wann die Starterbatt. geladen wird.


Gast am 28 Okt 2014 16:58:02

Mit der Info aus dem anderen Thread (--> Link)

Ergibt sich nun noch ein anderes Szenario: Deine Probleme können natürlich auch damit zusammenhängen, dass deine Anlage Überhaupt nicht die nötige Endspannung von 14,8 A bringen kann ... wie drüben geschrieben ... Meine überlegungen zum Thema Reiehnschaltung und MPPT stehen drüben.

Bei den von Dir benutzten Paneelen von Westech gibt es eine maximale Spannung bei Nennleistung (Nenntemperatur/Nennbeleuchtung/Nennxxx) von 17,8 Volt. Da sind durch nicht optimale Einstrahlung, Temperatur, Leitungswiderstände, Regelung usw. schnell mal die 14,8 Volt unterschritten.

Denk mal darüber nach!

Liebe , Alf

xbmcg am 28 Okt 2014 17:07:35

Ja, nicht ganz richtig:

Leerlaufspannung 20.8V,
die 17.8V werden erreicht bei Pmax von 100W/5.68A
Kurzschlußstrom: 6.14A

Aber im Prinzip schon, da mit Reihenschaltung die nötige Spannung
bei weniger Licht erreicht wird.

Wenn das Panel über 15.5V anliegen hat, ist der Regler vermutlich egal.

Bei meiner Beschaltung brauche ich allerdings dickere Strippen wegen der höheren Ströme.

... Ich hab keine Probleme, die Solaranlage schafft die AGM Bord-Batterie, nur die original
verbaute Technik (EBL, Lima+Regler, 220V Lader) nicht, die hört bei 14.3...14.4V für Bord und
13.8 für Startbatterie auf.

Gast am 28 Okt 2014 17:43:25

Falsch, Du hast das Prinzip einer nichtlinearen Kennline nicht parat.

Die Nenndaten der Solarpanel geben den stationären Betriebspunkt an. Also das heist:

Bei Nenn-Einstrahlung (90 Grad zum Panel) und Nenntemperatur des Panels und Nennlichtfarbe (!) hast Du bei 17,8 Volt deine 5,68 Ampere. Das sind dann die grob 100 Watt. Der Innenwiderstand ist bei genau diesem Betriebspunkt 17,8 / 5,68 A = 3,2 Ohm.

Wenn du einen Teil abschattest geht der Innenwiderstand sofort nach oben, macht aber nichts, weil die Freilaufdioden dafür sorgen dass der Strom um die abgeschatteten Zellen herum fließt. Die zugehörige Zellenspannung fehlt Dir dann. Die Module sind 3 x 8 verschaltet, sprich eine Zelle bringt 0,74 Volt.
Im Betriebspunkt hast Du mit 4 abgeschatteten Zellen schon zuwenig Spannung für die AGM weil dann unter 14,8 Volt. 8)

Wenn Du keine Nennbedingungen hast (hier in Deutschland sicher zu 95% des Tages der Fall) steigt der Innenwiderstand der Zelle an, die Spannung bricht aufgrund des erhöhten Innenwiderstands ein, der Strom (proportional der Einstrahlung) sinkt ab, Du hst wieder zuwenig Spannung um die Batterien fertig zu laden. :roll:

Deswegen hatte ich mich entschieden zur Erhaltungsladung auf MPPT und 24 Volt Panelspannung zu gehen. :ja:

Wenn es darum geht während des Tages Solarstrom zu erzeugen und die Batterien auf 80% bis 90 % zu laden, dann mag eine Parallelschaltung o.k. sein. geht es aber darum, während Abstellzeiten des WoMos komplett vollzuladen und die Batterien über den Winter zu bringen, ist deine Schaltung nicht optimal. 8)

Liebe , ALf :)

xbmcg am 28 Okt 2014 18:10:56

Danke, hab ich mir schon gedacht, dass meine Schaltung Verbesserungspotential hat.

Mit MPPT Regler holt man auf Grund der höheren Spannungsdifferenz mehr heraus,
da man bereits früher mit der Ernte beginnen kann und später aufhört.

Denn wo keine Spannung ist, fließt bekanntlich auch kein Strom. :ja:

Noch schaffe ich es mit der Anlage, dass sie bei Sonne ca. um 10..11 Uhr die Batterie mit 14.8V voll hat,
im Winter wird es aber wahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Wenn das Womo steht, muss die Anlage
ja auch nur die Selbstentladung ausgleichen...

So ein Regler ist aber schnell getauscht und man muss nur ein paar Kabel anders klemmen (Module in Reihe bringen)

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