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Anschließen eines zusätzlichen Ladegerätes


pitson am 11 Nov 2014 19:21:21

Hallo und Guten Abend,
Ich möchte ein zusätzliches Ctek Ladegerät anschließen.
Bin mir aber nicht so sicher wie ganz genau, da ich 2 Batterien habe. Welchen von den Plus bzw. Minus Pol oder ist es egal
oder den Minus von der einen und Plus von der anderen?
Vielen Dank im voraus und schönen Abend.

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silent1 am 11 Nov 2014 19:27:04

pitson hat geschrieben:oder den Minus von der einen und Plus von der anderen?
Vielen Dank im voraus und schönen Abend.


Genau so! :ja:

kheinz am 11 Nov 2014 20:53:23

Auch wir haben zwei bzw. mit dem Fahrzeugakku drei Akkus in unserem Wohnmobil. Und alle drei Akkus werden mit einem Ladegerät das zwei Ausgänge hat, geladen.
Und um jetzt, mit dem Anschluß eines Externen Ladegerätes (ctek) für die Akkus der Einrichtung - mit dem eingebauten Ladegerät - keine Probleme zu bekommen, unterbreche ich die Zuleitung zwischen eingebautem Ladegerät zu den Akkus der Einrichtung wenn ich das Ctek Ladegerät anschließe.

MfG kheinz

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silent1 am 11 Nov 2014 20:59:05

Du kannst ohne Probleme beide Geräte parallel betreiben.

kheinz am 11 Nov 2014 23:00:11

silent1 hat geschrieben:Du kannst ohne Probleme beide Geräte parallel betreiben.

???????
Was ist, wenn jedes Gerät für sich, nach einer Ladekennlinie die Akkus ladet? :mrgreen:

MfG kheinz

thomas56 am 11 Nov 2014 23:09:28

dann steigt ein Gerät aus und das Bessere "gewinnt"!

DigiMik am 12 Nov 2014 03:09:09

Moinsen,

wenn man schon über mehrere Ausgänge und Lader verfügt, dann sollte man die Kraftspender auch jeder für sich einzeln laden.
Lädt man Akkus zusammen, wird nie mehr aufgeladen, als der Schwächste an Leistung aufnehmen kann.
Bei gleich starken und alten Akkus mag das noch unerheblich sein.

LG vom Mikesch

jochen-muc am 12 Nov 2014 08:59:07

ACHTUNG es gibt keine doofen Fragen :D

Ich hätte mal eine Frage

Warum verbauen eigentlich so viele ein zusätzliches Ladegerät ?

Genügt es nciht enfach das Womi am Strom hängen zu lassen ? Dafür ist doch das überall verbaute Elektrodingens (EBL ? ) drin, was für die Ladung der Batterien sorgt

silent1 am 12 Nov 2014 09:16:58

Bei vielen ist es so, das die serienmäßige Ladetechnik die Akkus nicht maximal voll laden kann (Ladeschlußspannung).
Mein Ladegerät beispielsweise hat keine AGM-Stellung. Daher zusätzlich das CTEK um die Dinger mal richtig voll zu packen.

jochen-muc am 12 Nov 2014 09:17:38

silent1 hat geschrieben:Bei vielen ist es so, das die serienmäßige Ladetechnik die Akkus nicht maximal voll laden kann (Ladeschlußspannung).
Mein Ladegerät beispielsweise hat keine AGM-Stellung. Daher zusätzlich das CTEK um die Dinger mal richtig voll zu packen.



Und wie bekomme ich raus ob das bei mir auch der Fall ist ?

silent1 am 12 Nov 2014 09:27:36

Du hast doch ein neues Womo. Eigentlich sollte das schon passen. obwohl, wenn man die Geschichten über Hymer und AGM liest :roll:
Schau nach was für Batterien bei Dir verbaut sind und ob Dein Ladegerät da richtig für eingestellt ist (Blei/Säure, Gel, AGM).
Wenn du es noch genauer wissen willst messe die Ladeschlusspannung und lese nach ob sie für Deine Akkus ausreichend ist.
Ich hoffe ich habe mich jetzt hier als Elektrohonk nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt :D

Heimdall am 12 Nov 2014 09:27:55

jochen-muc hat geschrieben:Und wie bekomme ich raus ob das bei mir auch der Fall ist ?


Indem du feststellst welche Art von Akkus du laden möchtest, Säure, Gel oder AGM, und dann schaust ob dein EBL die passende Einstellmöglichkeit hat.

xbmcg am 12 Nov 2014 10:33:37

Zunächst mal ist das EBL (Elektroblock) nur ein Stromverteiler / Regler - das Ladegerät ist ein separater Kasten, der über das EBL
seine 14.3V / 18A anbietet und einen externen Schalter hat, um die Spannung für Blei-Akkus abzusenken (dieser wird als Dip-Schalter
am EBL herausgeführt).

Über einen Steuerausgang vom Lader wird ein Relais im EBL zugeschaltet, was zusätzlich zur Bordbatterieladung über eine
Diode (Spannungsabfall 0.7V) und ein Thermistor einen begrenzten Erhaltungsladestrom für die Startbatterie "abzweigt" (13.6V, ca. 1A)
Diese Schaltung verhindert, dass die Startbatterie vor sich hin kocht, wenn Landstrom anliegt.

Wenn das EBL auf Nassbatterie eingestellt wird, sind die Spannungen insgesamt geringer: 13.8V für Bordbatterie / 13.1V für Startbatterie

Am EBL ist serienmäßig ein Eingang für ein weiteres externes Ladegerät und ein Solar-Laderegler vorgesehen (Parallel zum Bord-
Ladegerät), diese wirken aber nur auf die Bordbatterie und nicht auf die Startbatterie.

Man kann mehrere Laderegler problemlos parallel betreiben, auch wenn das eine oder andere nicht an ist.

Die Regler bieten eine bestimmte Spannung der Batterie an, der Strom resultiert aus der Spannungsdifferenz der Batterie und dem Ladegerät
und den Innenwiederstand der Batterie:

Beispiel:

14.4V Regler Ausgang - 12V aktuelle Batteriespannung = 2.4V
Aktueller Batterie-Innenwiederstand (Abhängig von Batterie-Technik, Kapazität, Ladezustand, Temperatur) z.B. = 0.3Ohm
Aktueller Ladestrom: I = U/R : 2.4V/0.3Ohm = 8A

wenn die Batterie z.B. auf 12.8V geladen ist:
14.4V-12.8V = 1.6V
Innenwiederstand nun z.B. = 0.4Ohm
Ladestrom: 1.6V/0.4Ohm = 4A

Ladeschlußspannung erreicht 14.4V:
14.4V-14.4V = 0V
Innenwiederstand nun z.B. = 0.5Ohm
Ladestrom: 0V/0.5Ohm = 0A

Der Batterie ist es egal, wer die Spannung anbietet, entsprechend der Wiederstandsgesetze fließt dann der mögliche Lade-Strom
und teilt sich auf die einzelnen Stromquellen (Ladegeräte) entsprechend ihrer auf.

Auch den Ladereglern ist es egal, ob da eine Batterie (Stromquelle) alleine dranhängt oder auch andere Stromquellen. Für sie
entscheidet die Spannungsdifferenz über den fließenden Strom. Die Ladegeräte haben genau wie die Batterie auch einen Innenwiederstand,
dem man auch nach dem Wiederstandgesetz ermitteln könnte. Nach einer entsprechend hohen Last am Ausgang bricht die Spannung
ein und kann nicht mehr die 14.4V halten aus dem fließenden Strom und der Spannungsdifferenz zu den 14.4V Leerlaufspannung könnte
man den Innenwiederstand des jeweiligen Reglers errechnen. Dieser ist der begrenzende Faktor für die maximal möglichen Ladeströme
eines Ladegerätes / Lichtmaschine etc.

Je höher der Innenwiederstand eines Ladegerätes ist, umso früher bricht die Ladespannung zusammen und umso geringer ist der jeweilige
Ladestrom und der Ladevorgang dauert dann entsprechend länger. Beobachten kann man das in der realen Welt bei jedem Ladevorgang.

Man misst die Batteriespannung (z.B.12V), man misst die Leerlaufspannung des Ladegerätes (z.B.14.4V) schließt das Ladegerät an und misst
12.2V: das heißt über den Batterieinnenwiederstand fallen 0.2V ab, über den Ladegerät-Innenwiederstand fallen 2.2V ab, da der Strom durch
beide Wiederstände gleich ist (Serienschaltung) ergibt sich dass das Ladegerät einen 11 Mal größeren Innenwiederstand hat, als die Batterie.
Wenn man den Ladestrom misst, kann man diese Wiederstände auch genau berechnen, indem man die Spannung durch den Strom teilt.

Aus dem Verlauf der Veränderung des Innenwiederstandes der Batterie und der Spannung über die Zeit ergibt sich eine Lade(kenn)Linie.

Nun gibt es ja auch noch Laderegler mit entsprechenden Kennlinien für eine optimale Ladung.
Diese erreicht man durch die Veränderung der angebotenen Ladespannungen. Am Anfang bietet das Ladegerät eine höhere Ladespannung an,
was z.B. zu einem höheren Ladestrom führt, bei einer bestimmten erreichten Spannung regelt das Ladegerät seine Spannung herunter
und lädt dann mit weniger Strom den Rest voll, damit die Batterie nicht überladen wird, ist die Lade-Schlußspannung erreicht, schaltet das
Ladegerät noch weiter herunter (z.B. auf 13.8V oder 13.1V), so dass nur noch eine Erhaltungsladung mit geringem Strom unterhalb der
Gasungsspannung stattfindet. Die Zeitangaben für die einzelnen Phasen sind in der Regel Schall und Rauch, sie gelten für eine bestimmte
zu ladende Kapazität (entladene Batterie) bis zur Vollladung. Da sowohl die Kapazität der Batterie, als auch der Ladezustand vor Beginn
der Ladung stark variiert, variieren natürlich auch die nötigen Ladezeiten.

Hier trifft oft Marketing auf Physik.

Um das abzukürzen: klemm einfach das CTEK an die Batterie, die geladen werden soll und fertig.

rkopka am 12 Nov 2014 10:47:01

DigiMik hat geschrieben:Lädt man Akkus zusammen, wird nie mehr aufgeladen, als der Schwächste an Leistung aufnehmen kann.
Bei gleich starken und alten Akkus mag das noch unerheblich sein.

Hier muß man vielleicht unterscheiden. Die Leistung gibt nur an, wie stark (schnell) geladen wird, hat aber noch nicht direkt mit dem erreichbaren Ladezustand zu tun.

Wenn die Akkus parallel geschaltet sind, dann haben sie nach außen die gleiche Spannung. Das/die Ladegerät(e) sehen nur diese eine Spannung. Ein schlechterer Akku nimmt dann einfach weniger Ladestrom auf, der bessere mehr. Am Ende wird aber trotzdem die Ladeendspannung erreicht werden, das Ladegerät schaltet ab. Die Akkus haben immer noch die gleiche Spannung. Auch wenn der bessere Akku vielleicht am Anfang mehr Kapazität pro Zeit aufnimmt, bekommen doch alle soviel, wie sie verkraften. Der schlechtere Akku gibt ja auch weniger Strom ab unter Belastung, wird also schwächer entladen.

Also muß man eher umformulieren:
Lädt man Akkus zusammen (parallel), wird der stärkste Akku immer am stärksten geladen.

Das kann von Bedeutung sein, wenn der Ladestrom z.B. auf 30A begrenzt ist, die 2 Akkus aber nur je 15A vertragen. Wenn dann eine Batterie schwächelt, verschiebt sich der Strom zur stärkeren Batterie, die dann u.U. den doppelten erlaubten Strom abbekommt.

RK

viking92 am 12 Nov 2014 10:57:19

xbmcg hat geschrieben:Wenn das EBL auf Nassbatterie eingestellt wird, sind die Spannungen insgesamt geringer: 13.8V für Bordbatterie / 13.1V für Startbatterie

Hy Hooo.... :wink:

beim Schaudt z.B. bleibt die Schlussspannung identisch (14,3 V). Es ändert sich nur die Dauer der Absorptionsphase, von einer auf acht Stunden.
Die Erhaltung wird mit 13,8 gefahren.

Warum verbauen eigentlich so viele ein zusätzliches Ladegerät ?

Da die max. Ladespannung von 14,3 V für einige Batt.-typen nicht ausreichend ist, hängt man einen passenden Zusatzlader parallel an das vorhandene LG.

Ich möchte ein zusätzliches Ctek Ladegerät anschließen.
Bin mir aber nicht so sicher wie ganz genau

Klemme die beiliegenden Polzangen direkt auf eine der beiden Batt.
Wichtig ist nur die richtige Polung. Dann Stecker rein & gut ist :wink:


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