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Hallo, bin gerade dabei, einen mppt-Solarladeregler victron 75/15 an einen Schaudt EBL 262 anzuschließen. Am Victron kann man mit einer Brücke 4 Pins so überbrücken, dass kein konventioneller Ladealgorithmus, sondern der "Battery Life algorythm" eingestellt wird. Er soll, kurz gesagt, die Batterien im Solarmodus besser laden. Meine Frage jetzt, ob das beim Anschluss über den EBL überhaupt etwas bringt? Wird der Solarladestrom durch das EBL geschleift, also am internen Ladegerät vorbei? Wenn nicht, ist der Battery-Life-Modus doch sinnlos, oder? Dann regelt die Ladung doch der EBL!? Hat jemand so eine Kombination? Besser wäre der Direktanschluss an die Aufbaubatterie, gerade bei einem Mpp-Regler wegen der optimierten Ladekurven. Aber bei einem "Batteriecomputer" wäre das wohl ohne Direktanschluss am EBL verfälschend. Ich habe auf den Batteriecomputer verzichtet.... :wink: Ja schon, aber es geht ja auch um die Starterbatterie. Und wenn die Leitung nur durchschleift und mit dem Trennrelais zwischen den beiden Batterien verteilt würde, wäre das eigentlich optimal. Dann könnte ich auch an der Spannungsanzeige des EBL den Ladefortschritt sehen. Edit: Hier ein Blockschaubild des EBL. Vielleicht kann jemand etwas daraus lesen... Die Starterbatterie wird bei einem Mpp-Regler über einen Nebenausgang mitgeladen oder nötigenfalls durch einen "Standby-Lader z.B. von Büttner mit 2 A "gestärkt". So nutze ich mein Solar und meine Aufbaubatterie. Zu den hier aufgeführten Geräten kann ich mich allerdings weitergehend nicht äußern, ausser, dass ich Batteriecomputer nicht akzeptiere. Ich bevorzuge auch die Methode mit einem Voltmeter, die jedes noch so einfach aufgebaute Board-Panel liefert. Aber Erfahrung und eher überdimesnionierte Batteriekapazität sind da wohl unabdingbar. Felix52 :) Das EBL schleift externe Zusatzladegeräte direkt durch. Alle Ladequelken sind parallel geschaltet und ergänzen sich. Die Aufbaubatterie wird nur vom internen Schaudtlader bei Netzbetrieb geladen. Während der Fahrt werden Aufbau- und Startbatterie über ein Relais, über die D+ Leitung gesteuert, parallel geschaltet. Dann liegen Zusatzlader parallel zur Ladung über die Lichmaschine. Ich nutze diesen Effekt z.B., um meine AGM Batterien mit einem MPPT Laderegler über die Solarzellen richtig voll zu bekommen. Über das EBL funktioniert das nicht, weil nur zwischen Säure und Gel umgeschaltet werden kann. Die Startbatterie ist über einen Extraausgang eines Solarreglers angeschlossen und wird so auch bei Sonnenschein befüllt. Danke für eure Antworten, aber ob ich so richtig verstanden habe? Ich versuche es mal: Mein Victron Solarregler ist kein Duo-Regler, d.h. er hat keinen eigenen Ausgang für die Starterbatterie (und ich würde auch gerne auf einen Standby-Lader von felix52 verzichten). Deshalb hätte ich den Victron gerne über das EBL angeschlossen, denn das, so dachte ich zumindest, verteilt den Ladestrom an Starter- und Wohnraumbatterie. und Ich habe nur Blei-Säure Batterien. Dann müsste doch der Solarregleranschluss über das EBL funktionieren, oder? Ich habe auch diesen Laderegler. Denn pin musst du rausnehmen um diesen Lifealg. zu haben. Besser ist direkt an Batterie. Das laden der Starterbatterie finde ich selber unnötig, da die locker mehrere Monate so stehen kann. Den Radio aube ich an der Aufbaubat. Über das Ebl hat du zu viele Verluste. Habe ich wirklich Verluste, wenn das Signal durchgeschleift wird? Ja die hast du. Unterdessen habe ich dein Schema studiert. Die starterbatterie wird nicht über Solareingang geladen. Das Relais wird nur bei Netz eingeschaltet. Also mache denn Regler möglicht nahe an Batterie und hänge es direkt an. Ich rechne mit ca. 0.5V Verlust über Ebl.
Den Betrag finde ich übertrieben. Immerhin würde das bei bei einem Strom von 10A schon 5W Verlustleistung bedeuten. Schließlich sind nur ein paar wertige Steckkontakte und etwas Strippe im EBL. Vielleicht erklärst du uns deine Rechnung mal. Das sind so meine Erfahrungswerte. Ich habe schon viele Solaranlagen eingebaut und messungen dazu gemacht. Die Originalen Leitungen sind meist dünne 2.5 ev. 4m2. Je nachdem sind da nochmals 2-6 m Leitungen hin und zurück und bei voller Belastung bei zb. 15A hat man da schon gute Verluste. Darum hänge ich immer direkt an. Bei Kühlschrankschaltung sind die Leiterlängen noch viel Grösser. Auch die verkürze ich indem ich den direkt anschliesse. Der zieht gute 16A. Aber hier mal eine Berechnung: I = 16 A l = 5 m K = 56 Ohm * mm^2/m A = 2,5 mm^2 U = 13 V Damit ergibt sich ein Spannungsfall von 8,79 % = 1.1427V Klar hat man bei vollem Solarstrom Verluste in der Leitung. Das ist aber in dem Betriebspunkt wurscht, weil man ja im Überfluss mit kostenlosem Strom bulk lädt. Wichtig ist es die Absorptionsphase sauber auszuregeln. Dann wird aber der Strom durch den Innenwiderstand der fast vollen Batterie schon so stark begrenzt, dass kaum noch Spannungsabfall auf den Ladeleitungen entsteht. Dito bei float. Also vollkommen egal wo angeschlossenen wird. Liebe , Alf. Vielleicht hat er ja noch Verbraucher dran. Und du weisst ja auch nicht ob er wirklich viel Überschuss hat. Alles von anfangan richtig und möglichst evizient machen ist besser als später bei änderungen des Bedarfs nochmals alles neu zu machen, wie in deinem Fall. Bei mir ist das EBL direkt neben den Batterien. Deshalb ist die Leitungslänge kein Kriterium. Bei mir sitzt der Laderegler und der EBL direkt bei der Batterie unterm Fahrersitz. Also auch kurze Leitungen. hokeyass, du hast Recht. Besser ist, es vorher richtig als nachher alles nochmal zu machen. Aber auch Kudlwackerl hat Recht, man soll die Kirche im Dorf lassen (sehr frei zitiert ;-)) Aber nochmal zur Ausgangsfrage: Wenn ich jetzt den Ladestrom durch den EBL schleifen würde, dann müsste der BatteryLive-Modus auch an der Batterie genauso ankommen (natürlich ausgenommen der Leitungsverluste), oder? Vielleicht hier der Text aus dem Datenblatt: Der BatteryLive-Modus überwacht den Ladezustand der Batterie und erhöht täglich leicht den Schwellenwert zur Abschaltung der Last bis die Konstantspannung erreicht ist. Ab diesem Punkt wird der Schwellenwert für das Abschalten der LAst moduliert, so dass die Konstantspannung etwa einmal wöchentlich erreicht wird. Der BatteryLive-Modus erhöht die Lebensdauer der Batterie im Vergleich zum herkömmlichen Batteriemanagement, erheblich. hockeyass, hattest du mit dem Regler im Zusammenhang mit dem BatteryLive-Modus und der Batterie(lebensdauer) schon Probleme? Nein nie Probleme. Du musst aber darauf achten das die Batterie max. zu 50% entladen wird. Je weniger je länger hält eine Batterie. Ja der Algorütmus kommt bei der Batterie an, allerdings mit einer etwas kleineren Spannung. Hast du aber keine Verbraucher mehr drann und die Batterie ist voll, so ist der Verlust auch weg. Verlust steigt im Quadrat mit steigender Amperzahl. Woran merkt man, wann eine Batterie zu 50%entladen ist? Ich habe nur die Spannungsanzeige vom EBL. Wikipedia hilft: --> Link Die Spannung sollte nicht unter 12,53 V absinken, das sind ca. 85 % der vollen Ladung. Bei 12,24 V ist der Akkumulator halb geladen, bei 11,89 V ist er fast entladen. Sollte er noch weiter entladen werden, kann er auch bei nachfolgender Vollladung nur einen Teil ihrer ursprünglichen Kapazität erreichen. Das Verfahren ergibt nur dann eine halbwegs verwertbare Angabe, wenn die Batterie nicht hochohmig geworden ist. Einen hochohmigen Akkumulator erkennt man daran, dass er beim Laden sehr schnell „voll“ ist, die Spannung aber sofort, auch bei Entnahme kleiner Ströme, wieder zusammenbricht. Ist die Starterbatterie dagegen noch in Ordnung, sollte sie auch problemlos und ohne dass dabei die Spannung zu stark einbricht für ein paar Sekunden das ungefähr Dreifache ihrer Nennkapazität/1h an Strom liefern können. Klemmenspannung Ungefährer Ladezustand >12,8 V Voll geladen ca. 12,4 V Normal geladen ca. 12,2 V Schwach geladen ca. 11,9 V Normal entladen <10,7 V Tief entladen Dami sollte eine ungefähre Einschätzung möglich sein. Sicherlich melden sich noch Spezialisten mit weiteren Details. Okay danke! Bleibt die Frage, wie genau die LED-Anzeigetafel des EBLs das anzeigt... Schlecht. Je mehr Dioden je besser. In solchen Fällen hilft ein billiges Digitalmultimeter weiter: Amazon Link Die gibt es auch im Baumarkt deines Vertrauens. Einen Multimeter wollte ich nicht auch noch für unterwegs mitnehmen. Wenn schon, würde ich einen kleinen Voltmeter einbauen. Aber bisher gibt es ja noch die EBL-Anzeigetafel. Die Frage ist: Wird das Spannungssignal am Voltmeter verfälscht, wenn die PV-Anlage an der Batterie hängt? Aber das wäre nicht so tragisch; da ich in die Leitung vom Modul her einen Batterietrennschalter einbaue, könnte ich zur Messung die Zellen vom Bordsystem abtrennen.
Solange die Batterie über PV geladen wird, hast du in der Tat einen verfälschten Messwert. Besser messen, wenn die Sonne weg ist, oder Trennschalter betätigen. Allerdings musst du dann eine Zeit warten, bis sich die Batterie darauf eingestellt hat. Ich schätze mal so ca. 1/2 h. Aber da gibt es Spezis hier, die das genauer wissen. Überleg dir das noch mal mit dem Multimeter. Das Ding ist vielseitiger einsetzbar als ein fest eingebautes Voltmeter. Wenns dunkel ist hast du keine PV Spannung und am Tag ist die Spannung durch PV höher. Wenn du also am Tag 13V hast, ist die Ladung eher noch gut wenn bewölkt. Wenn sie nur bei 12.2V ist, kann man dafon ausgehen das Batterie eher leer ist. Aber das ist nur so ungefähr. Multimeter habe ich, aber mitnehmen wollte ich ihn nicht, weil der dann eh nur herum liegt. Aber der Voltmeter zu 1€ ist ja total billig. Gerade kurz bestellt. Ich kann den ja dann irgendwo im Bordnetz einbauen wo er nicht so auffällt. Vielleicht kommt noch ein kleiner Microtaster dazu, dass die Anzeige nicht immer an ist.
Wenn jetzt noch definiert wird was das "herkömmliche Batteriemanagement" bedeutet und was "erheblich" bedeutet (2 Zyklen oder 200?) könnte man ja was dazu sagen. Die Beschreibung ist eigentlich die einer I/UoU Ladung, wobei deren Parameter meist auch nicht im einzelnen bekannt sind. Marketinggeschribsel! Andreas Hier mal noch ein Abschnitt aus dem manual: Informationen zum Batterieladevorgang Der Lade-Regler beginnt jeden Morgen bei Sonnenschein einen neuen Lade-Zyklus. Die Maximaldauer der Konstantspannungsphase wird durch die Batteriespannung bestimmt, die kurz bevor das Solar-Ladegerät sich morgens einschaltet, gemessen wird: Batteriespannung Vb (beim Einschalten) Maximale Konstantspannungszeit Vb < 23,8 V 23,8 V < Vb < 24,4 V 6 h 24,4 V < Vb < 25,2 V 4 h Vb < 25,2 V 2 h 1 h (teilen Sie bei einem 12 V System die Spannungen durch 2) Wird die Konstantspannungsphase aufgrund einer Wolke oder einer stromfressenden Last unterbrochen, wird der Konstantspannungsvorgang fortgesetzt, wenn die Konstantspannung später wieder erreicht wird, bis die Konstantspannungsphase abgeschlossen ist. Die Konstantspannungsphase wird außerdem dann beendet, wenn der Ausgangsstrom des Solar-Ladegeräts auf unter 1 A abfällt. Das liegt dann nicht am geringen Solar-AnlagenAusgang sondern daran, dass die Batterie voll aufgeladen ist (Schweifstrom Unterbrechung). Dieser Algorithmus verhindert ein Überladen der Batterie aufgrund des täglichen Konstantstromladevorgangs, wenn das System ohne Last bzw. mit nur geringer Last betrieben wird. Vielleicht sagt das mehr aus? Hi, das ist letztlich trotzdem ein belangloses Marketing BlaBla, weil bei Benutzung des Wohnmobils zuallererst mal die entnommene Ladung in die Batterie eingespeichert werden muss. (Bulk) Mit wechselnden Strömen, je nachdem was die Sonne so hergibt. Man hatt halt eben keinen konstanten Strom und damit auch keine bekannte Dauer für die Bulk. Erst danach beginnt die eigentliche Kennlinienladung mit der Absorptionsphase, wenn es denn noch lange genug Hell ist und man keine starken Verbraucher einschaltet. Nur selten kommt man überhaupt in die Erhaltungsladung, float ... Bei der Erhaltungsladung (oftmals gepulst sowie temperaturüberwacht) wird nur noch der Selbstentladung des Akkumulators entgegengewirkt. ![]() Also eher nur wenn das Womo geparkt ist ... Liebe , Alf Geht doch hier um die Steuerung der Zeitdauer in der Konstantspannungsphase = Absorption. Warum wird diese je nach Anfangsladungszustand der Batts (über "Morgenspannung" pi mal Daumen) in 3 Stufen geschätzt? Nicht um Überladung zu vermeiden, sondern um unnötige Gasung mit erhöhtem Wasserverbrauch bei den Nassen (Gel rekombiniert ja) zu minimieren, zumal das Nachfüllen bei den verfluchten "Untersitzeingebauten Batts" so unsäglich ist (Sitz abbauen). Da deshalb die "Wasserwartung" vernachlässigt wird, verkürzt sich u.a. die Lebensdauer der Nassen. Deshalb bei der Unterbringung Verschlossene (Gel od. AGM )einbauen, wobei ich bei dem schon länger dauerndem AGM-Chaos wieder zu Gel zurückgekehrt bin. Markenbatt, aus Platzgründen 190 mm hoch,Naß um 100Ah z.Zt. 120€, Gel, völlig wartungsfrei 160€, z.B. Exide 950 = 80Ah, wobei Gel bei gleicher Zyklenzahl zu 70% = 56Ah, Naß zu 50% = 45-52 Ah entladen werden kann, die 80er hat somit kein Defizit. Gr. Richi
Hallo, wenn es vermeintlich billig ist, wird gekauft. Da könnte man die Anzeigetafel ausbauen, sie ist wieso ungenau? Ein Multimeter gehört immer in das Wohnmobil, eines der wichtigsten Werkzeuge! Das Multimeter hatte ich die letzten 20 Jahre immer im VW Bus dabei und nie gebraucht. Daheim beim Basteln natürlich schon. Gut da gab es eigentlich keine Elektronik...
Mir sagt es, dass (gemäß der Textpassage) der Solarregler keine I/UoU Ladekennlinie (nämlich Konstandstrom, dann Spannung) fährt, sondern eine reine Spannungsladung. Weil der Strom mit voller Batterie immer weniger fließt, wird die Spannung laufend erhöht. Jedenfalls meine Interpretation des Textes! Die Übersetzung/Beschreibung ist übrigens dürftig, Beispiel Konstantspannungszeit Vb???, hallo was soll die Zeit bei Spannungsangaben??. Aber vielleicht bin ich zu kritisch wenn ich von der Qualität der Beschreibung auf die Qualität des Produktes schließe??? Andreas Wie dem auch sei, das DIng ist eingebaut! Ich muss nur noch wärmere Tage abwarten, um das Panel aufs Dach zu kleben. Dann kann ich ja mehr berichten. Anfangs lasse ich ihn mal im BattreyLife-Modus, dann schauen wir mal. Jetzt muss ich doch nochmal nach dem Anschluss an den EBL fragen. Das Modul ist auf dem Dach, die Aufbaubatterie ist im Battery-Live-Modus über den Eingang "Solarregler Block 2" am Schaudt EBL 262 (Schaltplan hier im Thema Seite 1 zu sehen) geschaltet und das Ganze läuft super: Jetzt im März habe ich eine Eingangsspannung von über 27 Volt. Soweit so gut. Nach wie vor würde ich gerne Aufbau- und Starterbatterie über den EBL laden. Könnte es sein, dass ich über den Eingang "Zusatzlader Block 3" am EBL die Starterbatterie mitgeladen bekomme? Bin zwar kein Profi, aber es sieht doch auf dem Schaltplan so aus, als würde das Zusatzladegerät zum Trennrelais, also auch zur Starterbatterie laufen, oder liege ich da falsch? Hallo Deine Starterbatterie wird nur über das Trennrelais verbunden. Das Relais schaltet nur bei D+. Willi
Wo misst du die 27V?? Am Eingang des EBLs Solarregler Block 2??? Oder am Eingang des Solarreglers?? Oder habe ich was übersehen? leicht verwirrt, Andreas Danke, Bfwilli! Ich habe es mir fast gedacht, nachdem der Solareingang am EBL auch nur durchgeschleift wird. Dann kaufe ich eben so einen Standby-Charger: --> Link An andwein Mit der Eingangsspannung von 27 Volt meinte ich natürlich die Spannung vom Solarpanel - und das bei diesigem Himmel im März! Bin vollauf zufrieden mit dem Panel: |
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