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Hallo liebe Kollegen, ich hab da mal ein Problem was ich mir selbst nicht erklären kann. Zuleitung mit 230V und Ladegerät gibt zuerst 14,1 V weiter und nach einigen Minuten sogar über 16V. Klar das ich da den Stecker gezogen habe. Problem was wahrscheinlich zu dem Problem geführt ist folgendes: Womo umgeparkt und vergessen 230V abzuklemmen, Leitung gerissen. Eventuell Kurzschluß herbeigeführt. Da ich einen Eura fahre mit Kontrollpaneel wird mir da die Ladetätigkeit angezeigt. Seit dem Zwischenfall jedoch nicht mehr. War zufällig bei Eura und die Überprüfung ergab 14,1 V, kurzzeitig bei der Prüfung. Nur nach einigen Minuten wie oben beschrieben. AGM Batterien brauchen aber normale Ladeströme und jetzt mal eure Tipps. Im Voraus danke, und ja, bitte nicht über meine Dummheit diskutieren. maredo Das Teil wo das Ladegerät mit verbaut wurde, wird einen wech bekommen haben, den Hersteller anschreiben, ob die das Teil überprüfen können
Ich habe meine Anschlussdose extra deswegen nach links gebaut, das ich das Kabel sehe, wenn ich auf der Fahrerseite einsteige ... Wenn du AGM Batterien hast, kann das Ladegerät auf 14, 7 Volt eingestellt sein. Mit Temperatursensor an der Batterie kann bei Frost durchaus eine Ladespannung von 15 Volt und mehr daraus werden. Falls du mit Multimeter gemessen hast: Achte auf Stellung V DC, bei V AC erhältst du zu hohe Anzeige. Liebe , Alf Es ist sehr unwahrscheinlich, dass durch Dein Fahrmanöver irgend was am Ladegerät kaputt gegangen sein kann, es entsteht keine Überspannung, wenn Du die 220V Seite abreist, ist so, wie wenn Du den Stecker ziehst. Auch ein Kurzschluß macht nichts, da fliegt nur die Sicherung heraus. Woher soll also eine Überspannung kommen? Blitzeinschlag ist was anderes, da kommt eine nicht definierte Energiemenge auf die Leitung, und dann können Geräte schon mal drauf gehen. Ich würde einfach mal mit einem Multimeter an der Batterie messen, was da ankommt. Bei Kälte können höhere Spannungen vom Ladegerät abgegeben werden (Temperaturkompensation). Es hängt auch von der jeweiligen Ladephase / Programm ab: (UIoU), In der I-Phase wird die Spannung so weit angehoben, bis der programmierte Ladestrom I konstant erreicht wird, bis die Batterie 80% Ladung hat. Also nicht wundern, dann fällt der Strom ab und es wird mit einer konstanten Spannung weiter geladen, bis die Ladeschlußspannung erreicht ist. Danach schaltet der Laderegler auf 13.8V Erhaltungsladung runter... Manche Ladegeräte Stressen die Batterie auch mal mit einer höheren Spannung für kurze Zeit, um sie zu Desulphatieren, vor allem wenn sie zu tief entladen war. Ca-Ca Batterien haben das oft im Ladezyklus mit drin. Spannung immer an der Batterie messen, Manche Ladegeräte kompensieren die Leitungsverluste, Ladestrom bei Bedarf mit DC-Zangenmultimeter messen, normale Multimeter vertragen keine so großen Ströme. das interessiert mich brennend, was da passiert ist! Hatte das gleiche Problem vor ein paar Jahren mit einem Auto von 1995. Bei Netzanschluss hatten die 12V-Batterien >16V und die 24V-Batterien >32V. Auch nach Netztrennung ging die Spannung nicht runter. Zusätzlich gemessen habe ich direkt an den Batterien. Habe dann aus Panik die Klima`s über WR und Zündung laufen lassen. Nach einer Stunde ging die Spannung dann leicht runter, nach abschalten der Klima`s ging die Spannung sofort wieder hoch und ich habe die Anlagen weiter laufen lassen. Weiß bis heute nicht was das war, erledigt hat es sich von selbst. Hallo maredo, - um welches Ladegerät bzw. EBl handelt es sich ? - mit welchem Messgerät (Voltmeter, Multimeter) wurden die Spannungen gemessen ? , Gizmo ![]() ![]() Da sind die Ladephasen eines modernen Ladegerätes (Hier das CTEK Profi-Teil), Die Spannungen werden durch die Temperaturkompensation bei Kälte noch mal angehoben... Ich denke, Phase 1 erklärt das Phänomen... ;D Da darf ich mich schon mal bedanken ehe ich morgen in die Tiefen der Seitensitzbank verschwinde. Werde mich dann mal melden was mir alles so passiert ist und ich gefunden habe. Vor allen Dingen werde ich mal prüfen ob die Spannungsanzeige auch wieder abfällt. maredo Fakt ist mittlerweile: Ladestrom steigt an auf 16V und bleibt über längere Zeit so hoch, die Batterien erwärmen sich nicht. Es sind AGM Batterien. Aussentemperatur 0 Grad C. Trennen vom Landstrom: Anzeige geht sofort auf 14,1V zurück. Ladegerät ist ein CBE cb560 mit 16 Amp. Irgendwie habe ich trotzdem das Gefühl das Gerät hat ne Macke, auch wenn die Grafik in diesem Thread diesen Ladestrom zuläßt. Dagegen spricht das die Experten nur 14,7V als Ladestrom zulassen. Da blicke ich nicht durch. Helft mir bitte. maredo Womit hast du denn gemessen? Mir scheint das Messgerät geht vor. Welchen Messwert meinst du? Die 16V werden am Kontrollpanel angezeigt, gemessen mit Spannungsmesser 15,4V. maredo Duu schreibst ... geht sofort auf 14, 1 v zurück ... Womit sind die 14, 1 gemessen? Meine Batterien gehen sofort runter auf 13.x V. Vielleicht geht einfach dein Messgerät falsch? Lieber Kudi, das Kontrollpanel gibt diesen Wert her. Bin dann nicht mehr zu den Batterien gekrochen um dort zu messen. maredo
Hallo Maredo, könnte es nicht sein, dass es sich um das Ladegerät CBE 516 mit 16 Ampere handelt? Das habe ich bei meinem Eura (Bj 2006) auch verbaut. Das CBE 516 hat auch keine explizite AGM- Stellung (nur Nass und Gel). Interessant deshalb, weil dieses Ladegerät keine „Entsulfatierungsphase“ hat, wie im Schritt 1 der CETEK- Ladekurve gezeigt und somit diesen Wert aus Gründen der Entsulfatierung nicht erreichen dürfte. Deine unterschiedlichen Spannungen (Kontrollpanel – Spannungsmeßgerät) treten bei mir auch auf. Unterschied (bei mir) Panel zum Meßgerät ca. < 0,3V. Du schreibst: „Die 16V werden am Kontrollpanel angezeigt, gemessen mit Spannungsmesser 15,4V“. Das würde bei Dir eine Ungenauigkeit des Panels von 0,6V bedeuten. Diese Anfangsspannung (15,4V) kann m.E. am Anfang des Ladevorgangs bei diesen Temperaturen schon auftreten, zumal die nach Trennung vom Landstrom am Panel angezeigten 14,1V dann real 13,5V wären. Du solltest mal 4-5 Stunden nach Trennung vom Landstrom die Batterien messen und zwar an den Polen (da wird Dir ein hinkriechen nicht erspart bleiben). Interessant wäre, ob die Batts dann ca 12,8V anzeigen. Ok, dann wäre es interessant den Strom noch mal ran zulassen. Werde im laufe des Tages mehr wissen. maredo Danke schon mal. Jetzt ist es 17:00 Uhr, die Ladeanzeige im Display behauptet 16V Ladespannung. Ok, an der Batterie sind es 15,8V. Das ist wahrscheinlich zu hoch. Muß jedoch zugeben das ich das in dem Umfang noch nie so genau beobachtet habe. Mir also kein Bild machen kann. Nach ziehen des Netzsteckers geht die Spannungsanzeige auf 14,3-14,2-14,1 und letztlich auf 13,8V zurück, was ich für normal halte. Die Abweichung zwischen Kontrollanzeige und Messgerät beträgt 0,2V, das halte ich für vertretbar als grobe Richtlinie. Die Batterien haben sich trotz der langen Ladezeit nicht erwärmt. Wat nu? Kann man damit fahren ohne Risiko für Leib und Leben oder sollte man auf Dauer das Ladegerät gegen ein Neues austauschen? maredo was passiert wenn du bei 16V grosse Verbraucher einschaltest (z.B. Fön über Wechselrichter)? Ich frage das, weil ich denke, dass sich damals bei mir etwas aufgehängt hat, was sich aber von selbst wieder erledigte. DAs funzt einfach. maredo Dann wissen wir nun also dass deine panel Anzeige um 1,2 und dein unbekanntes Messgerät 1 Volt vorgehen. Die Leerlaufspannung der AGM sollte bei 2,13 Volt je Zelle sein, also rund 12,8 Volt. Alles klar? Ich mein ja bloß, Alf. Danke für eure Hinweise und Tipps. Bin keinem Böse wenn er mir vernünftige Ratschläge gibt. Nach deiner Rechnung bin ich aber um einiges daneben, das löst eben grundsätzlich Fragen aus. maredo
Hallo , also eine Ladeschlußspannung v. 15,8V ist zu hoch --> Link Normalerweise müßte die Spannung nach Ziehen des Netzsteckers innerhalb von 3-4 Stunden auf 12,8V absinken. 13,8V dürfte es nur im Rahmen der Erhaltungsladung haben, nicht bei abgezogenem Stecker. :? Hast Du vielleicht noch ein anderes Ladegerät angeschlossen (Solar??)? Die Abweichung des Panels um 0,2V /< Messgerät habe ich auch(0,2 - 0,3V). Ist normal. Ist irgendwie eigenartig. Frag mal direkt "kintzi". Ja, es ist noch ein Solarregler eingebaut. Allerdings liegt im MOment Schnee auf den Platten. Deshalb spielen die wohl kaum ein Rolle. 3 Stunden später sind es wie normal 12,8V. maredo Also ist doch der Lader " marode " !?! Gr. Richi Hallo, theoretisch könnte es schon so sein wie "Kudl" schreibt: ...die panel Anzeige um 1,2 und dein unbekanntes Messgerät 1 Volt vorgehen". Wobei ich um ein Vorgehen des Panels um 1,2V und ein Defekt zweier Geräte nicht recht glauben mag. Ausschließend könntest Du das mit einer Vergleichsmessung mit einem anderen Meßgerät. (wieder kriechen :cry:) Bestätigt sich die erste Messung, wird es wohl doch so sein, dass das Ladegerät schadhaft ist. Oder die Anhebung der Ladespannung (Temperaturkompensation)... Zitat Oder die Anhebung der Ladespannung (Temperaturkompensation)... Ohne Defekt doch nie so hoch,nicht mal in Ant/Arktis. Meist max 15Volt. Gr. Richi So sehe ich das. Denke ein neues Ladegerät muß her. maredo Hallo maredo, da wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben. Wenn ich mir ein neues Ladegerät kaufen müsste, würde ich allerdings darauf achten, dass man alle 3 Batteriearten (Naß, AGM, Gel) explitiz darauf einstellen kann! Dein CBE 516 hat keine AGM- Stellung (obwohl Du AGM verbaut hast).
Digitale Meßgeräte, auch die ganz billigen, sind heute so gut, daß eine derartige Abweichung kaum vorstellbar ist. Ausnahmen: die Batterie des DVMs ist schwach, oder es wurde mal mit Überspannung/Überstrom mißhandelt. RK Mit schwacher Hoffnung noch mal in die Innereien der Sitzbank begeben und neuen Versuch gestartet. Nach der Beschreibung gibt es noch eine zweite Sicherung im 230V Bereich. Die ist 2A stark und aus Glas. Sicherung auf Durchgängigkeit gemessen und Fehlanzeige. Ersatzsicherung genommen, eingebaut und wieder 15,9 V. Ladegerät ist also geschrottet oder für Elektroniker als Bastelspaß zu haben. Habe nun den 230V Anschluß deaktiviert über den FI Schalter, da brennt dann ja nix mehr an. Ladung also nur noch über Solar oder LM möglich bis zum Einbau eines neuen Gerätes. Da kommen natürlich Fragen auf. Baut man direkt auch einen Ladebooster ein? Ist es sinnvoller ein Ladegerät mit mehr als 16A einzubauen? Was nimmt man da überhaupt? Danke für eure Hilfe maredo
Hallo, kommt darauf an, wieviel Akkukapazität du hast. Bei mir sind 3x95 Ah verbaut - da hat der Womo-Hersteller 2 Ladegeräte zu je 18 Ah mitgeliefert, damit man die in einer angemessenen Zeit geladen kriegt. Was man nehmen soll? - eine gute Frage. ich denke daran, bei mir das Schaudt-Zusatzladegerät, das nur bis 14,4 V lädt rauszuwerfen, und das neue Schaudt-Zusatzladegerät einzubauen, das definitiv für AGM-Akkus geeignet sein soll. Das kommt aber erst jetzt im Frühjahr raus. In meinem Fall sollte ich dabei denVorteil haben, daß ich dieses Gerät an meinen vorhandenen Schaudt EBL 29 anschließen kann, in dem dann das "Erstladegerät" (ebenfalls 18 Ah) weiterhin seinen Dienst tun kann. Seltsames ist geschehen. Nachdem ich das Kontrollpaneel vom STrom trennte und wieder einschaltete wird wieder mit normalen Spannungen geladen. Hab ich nun einen Geister-Eura? maredo Hallo, vermutl. nicht, aber ein "resettetes" Kontrollpanel. :D (Vielleicht hast Du ihm aber auch ein paar liebe Worte ins Ohm geflüstert :lach: :lach: :lach: ) Hast du wohl eine "mikroprozessor" Digitalanzeige für die Batteriespannung. :D Liebe , Alf Ok, kein Geister Eura, lach. Seltsam ist es trotzdem. Jedenfalls wird nicht angezeigt das das Fahrzeug am Strom hängt. Stört mich nicht, bin ja derjenige der den Strom anschließt. maredo |
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