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sinnvolle Womo-Groesse fuer Irlandfahrer


Eileen am 23 Jun 2006 11:34:53

Nach Jahren im kleinen VW-Bus habe ich nun die ersten Er"fahrungen" mit einem "richtigen" Womo auf irischen Strassen.

Also meine Kiste ist 2.22 m breit, 6.30 m lang und ca 3 m hoch.

Meinen Er"fahrungen" nach ist das dann auch so ungefaehr die Maximalgroesse mit der sich die schoenen Ecken Irlands noch einigermassen entspannt erleben lassen.

Wie schon anderweitig erwaehnt sind die Hauptverkehrsachsen im Inland kein Thema ...nur gibt's da halt nicht viel zu sehen. Und auf den Kuestenstraesschen wird's stellenweise echt gemein eng.

In der Laenge ist sicherlich noch ein Meterchen oder so mehr drin, aber bei der Breite zaehlt jeder Zentimeter.

Selbst sogenannte "Haupstrassen" (N-Roads) in den schoeneren Ecken haben nicht immer eine Fahrspurbreite von 2.5 m. Steinmauern ragen vom Strassenrand herein, ebenso wie Hecken und Baeume oder der Fahrbanrand ist schlicht und einfach weggebrochen. Verkehr ist trotzdem jede Menge und ein entgegenkommender LKW treibt einem schnell mal die Schweissperlen auf die Stirn oder schlimmer noch ... einen "Zierstreifen" in die Womo-Wand.

Da sind die einspurigen Straesschen fast entspannter zu fahren. In der Regel ist man dort das groessere Fahrzeug und kann ein bischen das "Recht des Staerkeren" ausspielen, wenn es um's rueckwaertsfahren oder ausweichen geht.

Zu Uebernachtungsplaetzen habe ich mich ja auch schon ausgelassen ...man muss sie suchen. Da kommt es dann auch schon oefter mal vor, dass man auf Verdacht ein kleines Straesschen runterfaehrt, das immer enger wird und schliessllich vor einem Gatter oder einer Mauer endet. Mit einem 2.5 x 9 Meter Mobil moechte ich mir das anschliessende Rueckfahr- und Wendemanoever nicht antun wollen :D

Was ich damit sagen will?

Ich moechte niemanden davon abhalten "meine" wunderschoene Insel mit dem Womo zu besuchen. "Dickschiffahrer" moechten aber bitte nicht allzu enttaeuscht sein, wenn sie nicht allzuviel zu sehen bekommen, weil sie sich nach ein paar haarigen Erfahrungen nicht mehr von den Haupstrassen runtertrauen.


Ach ja ...nochwas:

Wer jetzt sagt ....alles kein Problem ...enge Strassen bin ich schon oefter gefahren ...

Bitte eines nicht vergessen: ALLE irischen Strassen sind wie Tunnelfahrten ... zwar ist oben blauer Himmel, aber an der Seite ist IMMER eine Mauer oder eine Hecke (oder eine von einer Hecke bewachsene Mauer) ...Strassenrand ist wirklich immer gleich Ende von Platz. Da ist also nix von wegen beim Wenden oder in engen Kurven den Heckueberhang mal grosszuegig ueber die weisse Linie raushaengen ... dann isser weg, der Heckueberhang :eek:

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Aretousa am 23 Jun 2006 15:26:50

Egal was du schreibst- immer werden in mir Bilder wach die sagen "Nun fahr doch endlich mal wieder hin". Unser letztes Wohnmobil war einiges unter 6 Metern, zwei Meter noch was breit und 3,20m hoch (incl Box) und du hast Recht manchmal war es schon ganz schön kniffelig um die Ecken zu kommen. Ja und manchmal sucht man ganz schön lange um einen Platz zu finden an dem man mal Rast machen kann um zum Beispiel ein paar Lammkotletts auf den Gasgrill zu schmeißen. So ging es sogar schon mit dem PKW- im Womo braucht man den Platz für den Grill zwar nicht- aber trotzdem nen Parkplatz. Wir haben schon mal so lange bei herrlichstem Wetter gesucht- dass es dann als wir nen feinen Platz fanden natürlich wieder regnete.........
Aber trotzdem......siehe mein erster atz. Im Moment steht I mal widewr auf Platz 1 für 2007 (vielleicht Osterferien????)

RandyBuddy am 23 Jun 2006 17:22:23

Also das sieht so aus wie der Uwe die Insel fuer sich behalten will und die Besucher deshalb abschreckt .... :D
Aber im Ernst: Er hat schon recht dass das Fahrerlebnis nicht grad das tollste ist (obwohl die Landschaft dann alles wieder wett macht).
Ich fahre normalerweise nur Verbindungsstrassen mit meinem Flitzer (6m lang, 3m hoch und 2.28 breit). Bisher habe ich mich noch nicht getraut Stichstrassen zum Meer oder See zu fahren. Da ich jedoch schon mit dem Auto weit auf der Insel rumgekommen bin weiss ich inzwischen wo ich fahren kann und wo es kritisch wird. Fuer Bescuher wird es da schon schwieriger.
Eine Gefahr die Uwe erwaehnt hat ist mir trotzdem einmal fast zum Verhaengnis geworden: Die Strassenbefestigung ist normalerweise uebel und die kleineren Strassen haengen zum Strassenrand. Der Alkoven ragt dann schnell ueber den Fahrbahnrand hinaus. Da musste ich einmal eine Vollbremsung machen da ich rechts Gegenverkehr hatte und links am Strassenrand ein Strommasten auftauchte ... :-o ... ist grad nochmal gut gegangen.
Hier ein paar Tips um das Problem etwas zu reduzieren so dass man die Landschaft stressfrei geniessen kann:
- sendet mir eine PM und ich kann Euch fuer den Sueden/Westen Irlands Tipps geben wo man fahren kann und was man vermeiden sollte
- plant genuegend Fahrzeit ein und konzentriert euch auf spezielle Ecken
- kauft Euch Fahrradkarten von diese speziellen Ecken - auf denen sieht man besser ob die Strassen ins Niemandsland fuehren
- reist wenn die anderen nicht reisen (August ist alles auf Achse - besonders schlimm ist das erste Wochenende im August mit dem Montag als Feiertag) - da kann es sein dass der Gegenverkehr auf den kleinen Strassen nie ended und Parkplaetze ueberfuellt sind. Generell sind am Wochenende bei schoenen Wetter die Strassen Richtung Strand propfe
- die Suche fuer einen Uebernachtungsplatz im Hinterland oder in kleinen Staedten ist manchmal besser per Fuss oder per Fahrrad - wenn man versucht mit dem Schlitten die kleinen Strassen zu erkunden kanns brenzlig werden
- erkundigt Euch bei Busunternehmern die nach Irland fahren welche Strecke die nehmen. Die koennt Ihr alle auch fahren und die fuehrt Euch zu allen Sehenswuerdigkeiten (man kann dann ja immer rnoch Abstecher in ruhigere Gegenden machen)

Also viel Spass,
Andreas & Tina

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Eileen am 23 Jun 2006 17:53:34

RandyBuddy hat geschrieben: Bisher habe ich mich noch nicht getraut Stichstrassen zum Meer oder See zu fahren.


Muttu rueckwaertsfahren ueben !!

Grade die Stich- und Nebenstraesschen machen's ja interessant ...schon manch toller Uebernachtungsplatz wurde so entdeckt.

Was mich am allermeisten nervt, sind die N-roads, auf denen der ganz normale Verkehr tobt obwohl sie grade mal breit genug fuer zwei PKW sind.

Killarney zur Moll's Gap waere so ein Beispiel ...da machte das Fahren schon im VW Bus wenig Vergnuegen, besonders, wenn einem der zehnte Reisebus entgegenkommt ...im "richtigen" Womo steht's mir noch bevor.

Auf meine naechste Beara Rundfahrt freue ich mich auch schon :D
(in Eyeries vor dem Laden links ab, da fuehrt ein "Feldweg" zum Strand in einer herrlichen Bucht ...musst du mal probieren ...das schaffst du ....und das lohnt sich !)

Aretousa am 23 Jun 2006 18:18:55

Das lesen jetzt 10325 (oder so ähnlich) registrierte User und die fahren dann alle in deine tolle Bucht. Solltest vielleicht zu einem Forumstreffen einladen :D :wink:
Ich merke mir den Tipp jedenfalls- auch wenn er nicht für mich gedacht war
Aretousa

Eileen am 23 Jun 2006 19:35:42

Na, so ein grosses Geheimnis ist es nun auch wieder nicht .... die Bucht sieht man schliesslich von der Hauptstrasse ...und wer den "Feldwegtest" besteht, der hat sie sich verdient.

"Meine" Buchten gebe ich oeffentlich nicht preis :P

Eileen am 23 Jun 2006 19:45:07

Das ist sie uebrigens, die Bucht ...und die "Strasse", die hinfuehrt

Eileen am 23 Jun 2006 19:53:54

...und das ist eine regulaere, Tempo 100 "Hauptstrasse" irgendwo an der Westkueste (wie breit ist ein MB 100?)

Aretousa am 23 Jun 2006 20:10:07

Immerhin gehen die Rindviecher links

Eileen am 23 Jun 2006 20:14:27

Die hatten ja auch keine andere Wahl ... auf der anderen Seite stand mein Bus :D

walli am 05 Apr 2007 13:02:06

Hallo zusammen.
Wir waren im Sommer 2006 für fünf Wochen mit unserem 7,17 m langen, 3,35 m hohen und 2,25 m breitem Wohnmobil in Irland. Einmal rund um die Insel. Und ihr habt Recht. Es ist eng. Aber auch alles zu machen. Mann sollte nur genügend Zeit einplanen. Wir versuchen nach Möglichkeit nicht die auch in Irland gut ausgebauten Fernstraßen zu nutzen sonder abseits an der Küste zu bleiben. Nur sollte man nicht denken, hier 50 km in einer Stunde zu schaffen. Es gab Strecken, da haben wir für 1,5 km fast 30 Min gebraucht. Wenn man davon ausgeht, das das kleinere Fahrzeug zurücksetzt, ist das eine prima Sache, bis der erste Reisebus kommt. Dann sind auch wir mal rund einen Kilometer rückwärts gefahren. Das Problem beim rückwärtzfahren ist dabei eigeltlich ja nicht das fahren, sonder doch eher der Beifahrer, der sich sichtlich nervös in die Armlehne und Haltegriff krallt.:eek: Wobei, der Beifahrer sowieso im Linksverkehr eher nervös ist. Aber, Irland lohnt sich. Auch mit einem "großen" Mobil. Land und Leute sind Traumhaft!!
Liebe
Udo

Redeppe am 05 Aug 2007 15:26:27

welche strecke seid ihr denn gefahren?Bekomme ich tipps als "neueinsteiger"?

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Irische Strassen (Bilder)
Wohnmobilanfänger in Irland
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