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Erfahrungen Forster 637 HB


selbstschrauber am 21 Jun 2015 09:57:58

Hallo zusammen,

in diesem Threat plane ich unsere (Langzeit)Erfahrungen mit dem Forster 637HB zu posten.
Die ersten Eindrücke habe ich ja unter "Wohnmobiltestberichte" bereits geschrieben.
Los ging es auf der Jungfernfahrt mit einem losen Abwasserschlauch am Waschbecken. (s. "Überraschung Jungfernfahrt" - threat)
Irgendwie hatte ich in der Nacht auch immer das Gefühl aus dem Bett zu rollen, es fühlte sich so an, als stünde das Auto stark bergab. Zunächst schob ich das auf einen unebenen Stellplatz. Als sich das ganze jedoch immer wiederholte habe ich darauf geachtet. Es stellte sich heraus, es liegt nicht am Stellplatz, sondern am Auto! Dieses steht hinten deutlich höher, als vorne. So fallen immer alle Türen zu, Braten in der Pfanne ist schwierig, da das Fett zu einer Seite läuft. Zum Glück ist der Wasserablauf der Dusche an der richtigen Stelle, nämlich in Fahrtrichtung vorne. Am nervigsten fand ich aber immer dass man nachts das Gefühl hat aus dem Bett zu rollen.
Also habe ich mal auf ebener Fläche nachgemessen:
Das Auto steht vorne deutlich tiefer als hinten, die Abweichung beträgt ca.3,5-4cm je m, d.h. bezogen auf den Radstand fast 12cm! Kein Wunder, dass die normalen Keile nicht ausreichen, das Auto in der Ebene waagrecht zu stellen.
Diese Abweichung halte ich nicht für normal und bin nicht bereit sie hinzunehmen. Wir haben unseren Händler damit konfrontiert, der uns die Stellungnahme des Herstellers dazu weiter leitete. Dieser verlangt eine Messung mit dem Leergewicht des Womos.- Sonderbar, damit dürfte sich das Problem noch deutlich verstärken? Im Übrigen hatten wir auf der Kurz-WE Tour sowieso nicht viel dabei. Bin mal gespannt, wie das weiter geht.

Ein weiteres Problem stellte sich ebenfalls heraus: Die Federung des Autos quietscht zum Gottserbarmen. Ich kann nicht einmal mein Brötchen aufschneiden, ohne dass das Auto quietscht. - Wir wurden von Stellplatznachbarn schon darauf angesprochen. Jede noch so kleine Bewegung im Auto quittiert dieses mit Quietschgeräuschen. Hier verweist Eura an Fiat. Bin mal gespannt, was Fiat dazu sagen wird.

Wenn ich dann da bin, kann Fiat vlt. gleich das 3. Problem lösen? Die Scheinwerfer leuchten nur wenige Meter vor das Auto, eine Fahren nachts ist kaum möglich. - Vermutlich hängt das mit der zu hohen Hinterachse zusammen?

Das 4. Problem habe ich noch nicht einmal kommuniziert: die schlecht schließende Eingangstür, die einen Spalt im unteren Drittel lässt.

Ehe Ihr jetzt schreibt: Wieso hast du das nicht vor dem Kauf gesehen und warum wolltest Du ein dem Auto ein Maxi-Fahrwerk usw, oder warum hast du das Auto so abgenommen etc:

Die Problematik des "Hinternhochstandes" war bei dem einzigen Fahrzeug dass wir auf der Messe besichtigen konnten, nicht gegeben. Ob das daran lag, dass dieses kein Maxifahrwerk hatte, oder dies andere Ursachen hatte, weiß ich nicht.
Wenn ein solcher Schiefstand mit dem Maxifahrwerk "normal" sein soll, dann hätte mich m.E. der Händler bei Bestellung dieser Option darauf hinweisen müssen. Eine Abweichung von mehr als 10cm von der Waagrechten ist m.E. nicht normal und nicht mehr zumutbar.

Bei der Fahrzeugübernahme ist mir zwar ein leichter Schiefstand aufgefallen, ich schob es damals - wie zu Anfang ja auch bei unserer Benutzung- auf den unebenen Hof des Händlers.

Mir ist bekannt, dass es spezielle "Höherlegungsfedern" für vorne gibt, nur bin ich nicht bereit die Kosten für deren Einbau zu tragen. Das soll bitte der Hersteller tun, der so etwas auf die Straße schickt. Natürlich würde sich das Problem auch dadurch -zumindest in gewissem Umfang- entschärfen, wenn das Womo sein "Kampfgewicht" mit Reserverad, TV, Werkzeug, Vorräten etc für 3 Wochen Urlaub erreicht, nur 10-12cm wird die Hinterachse dadurch nicht eintauchen, denn dann lägen die Gummipuffer schon auf. Außerdem halte ich mich mit derartigen Investitionen z.Zt. zurück, bis dieses Problem geklärt ist, denn so bin ich nicht bereit das Womo zu behalten.
Ich bin mal gespannt, wie das ganze weiter geht.

LG

Selbstschrauber

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RichyG am 21 Jun 2015 10:07:56

Finde deinen Erfahrungsthread sehr interessant!
Übrigens steht auch unser Gefährt hinten mit A... in der Höhe. Aber wie ich immer wieder sehe, ganz normal. Ist wohl den Herkunftsgenen unseres Basisfahrzeuges geschuldet.
Ich vermute mal, dass Ihr quer schlaft. Bei unseren Längsbetten ist das Problem nicht so groß. Wir haben aber (auch aus anderen Gründen) unsere Schlafrichtung geändert. Außerdem achte ich immer genau beim Parken auf den Untergrund. Musste erst einmal die Keile benutzen. Ein wenig Schiefstand toleriert meine Frau :mrgreen:
Das Quietschen ist bestimmt nix dramatisches. In der Fiatwerkstatt ein wenig Fett an die richtige Stelle und es wird gut sein.
Richy

Stephan2703 am 21 Jun 2015 10:23:39

Hallo,

unser Knaus ist vorne auch geschätzte 6 cm niedriger als hinten. Meistens sind Stellplätze aber auch leicht geneigt und ich habe ein Auge dafür entwickelt wie ich das Fahrzeug stellen muss um gerade zu stehen. Was ich natürlich nicht machen darf, ist, vorwärts bergab zu stehen. Dann adieren sich die Schrägen und kein Keil gleicht das mehr aus. Ist vielleicht nur eine Gewöhnungssache. Was hast du für Keile? Ich habe die Höhenverstellbaren mit 10cm Ausgleich. Ich schaffe also auch auf geradem Platz eine waagerechte Ausrichtung.

Zur Eingangstüre: Unsere ging so schwer das man von innen fast den Griff abriss um sie zuzubekommen. Das habe ich reklamiert und bekam eine frisch eingestellte Türe durch die der Wind pfiff. Dann habe ich mich selbst an die verstellbaren Einrastbleche gemacht. Eine Stunde hin und hergeschiebe, dann hatte ich die perfekte Einstellung. Tür schließt leicht ist aber auch dicht. Ich habe mal expliziet die Türen der Gebrauchtmobile meines Händlers gestestet. Geschätzte 3/4 sind schlecht eingestellt. Entweder zu stramm das man sie nur mit zuschlagen zubekommt oder zu leicht das der Wind durchpfeift.

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bert am 21 Jun 2015 10:24:42

Sieht man ja bei vielen Wohnmobilen die das Heck nach oben strecken.
Die Höherlegungsfedern sehen m.M.n. grausam aus.

Zu den Scheinwerfern: Da sollte eine Grundeinstellung mit der "normalen" Beladung gemacht werden.
Dann hat man immer noch den Verstellberich über das Poti im Auto.

Das quitschen der Federn hat mein Firmenbus auch,
wobei es da nicht unbedingt stört.

Ihr seid den Challenger doch lange gefahren.
Da vergleicht man natürlich alles mit dem Vorgänger.
Die aufgezählten Sachen sollten aber lösbar sein.

Viel Spaß mit dem neuen Mobil.

bert

Gast am 21 Jun 2015 10:53:46

Hallo Selbstschrauber,

auch ich finde Deine Berichte über eure "Neuerwerbung" prima und danke dafür.
Wie vielleicht erinnerlich hatten auch wir anfänglich reichlich Probleme mit
unserem Dethleffs.
Es tut gut, sich hier den Frust von der Seele schreiben zu können und viele User
haben dann auch tröstende Worte gefunden und standen mit Rat und Tat zur Seite. :)
GsD konnte die excellente Werkswerkstatt in Isny dann im Herbst 2014 alle bis dahin aufgetauchten
Probleme und Defekte beheben.
Die Mängel waren zwar andere wie bei Dir, aber genauso nervenaufreibend.
So klapperte im ersten großen Urlaub unter div. anderem der gesamte Küchenblock
während der Fahrt mehr oder weniger ununterbrochen. :evil: :evil:
Wie sich im Werk herausstellte, war der gar nicht festgeschraubt und in dem Küchenblock
wiederum waren Bleche unter der Kochstelle und Schubladen lose usw usw.
Beide Fender waren überhaupt nicht befestigt und "rotierten" mit den entsprechenden
Geräuschen.
Das rauszufinden dauerte Wochen, bis ich sie mir irgendwann in Apulien näher ansah :eek:
Ich habe sie dann provisorisch mit einem Stück Pappe befestigt/eingeklemmt.
Im Werk war der Fehler bekannt, der Händler hat gesucht und nichts gefunden,
wie bei fast allen der ca. 15 von mir beschriebenen "Baustellen" an unserem niegelnagelneuen Reisemobil.
Es ist halt einfach so, für die Reisemobilhersteller sind die Kunden die Testfahrer
oder wie man in der Reisemobilbranche so schön zu sagen pflegt:
" Lassen wir doch die Bananen beim Kunden reifen, kommt uns doch viel billiger" !
Der frustrierte Kunde kauft sowieso kein WOMO mehr von diesem Hersteller
und beim nächsten Kauf von einem anderen Hersteller geht alles wieder von vorne los........ :eek: :evil:
Dabei spielt es ganz offenbar gar keine Rolle, ob das WOMO 50 000.- oder 80 000.- € und mehr
gekostet hat.
Es ist überhaupt manchmal extrem schwierig für einen Laien, Geräuschquellen zu orten.
Die großen "Hekis" über dem Fahrerhaus und über dem Mittelteil des WOMOs lassen sich
bis heute nicht ruhigstellen. :evil: :cry:
Dort "hängen/liegen" die langen Führungskabel in den Führungssschienen aus Alu frei und das muß wohl so sein.
Wenigstens steht unser Reisemobil gerade........ :) :)
Ich wünsche Dir, daß Du alle Mängel und Defekte zu Deiner Zufriedenheit lösen bzw. beheben
lassen kannst und in Zukunft Dein neues Reisemobil so genießen kannst wie wir unseres,
mit Freude und ohne weitere Probleme !

Gast am 07 Aug 2015 08:55:12

Hallo Selbstschrauber,

ich habe einen Forster 738 EB mit Maxifahrgestell. Bin zur Zeit echt zufrieden und kann Deinen Ärger aber durchaus verstehen. Zu dem Hochstand des Fahrwerks hatte ich am Anfang auch über 10 cm allerdings nach der fast vollen Beladung habe ich jetzt eine Höhe von unter 5 cm erreicht. Weiterhin kann ich durch die Luftfederung entsprechende Niveau einstellen. Da Dein Womo etwas weniger Lastüberhang nach hinten hat kann dies bei Dir natürlich mehr ausmachen. Ein Einbau eines Reservereifens unter dem Womo reguliert den Hochstand nicht, hat bei mir nichts ausgemacht. Fast gerade steht bei mir das Fahrzeug wenn ich meinen Anhänger mit ist Spiel bringe, dann passt also alles. Bei mir werde ich als nichts ändern, da ich bei voller Beladung (bei mir 95% des Fahrbetriebs mit dem Hochstand gut zurechtkomme und gerade bei Fähren diesen gut nutzen kann.
Ein Problem bei der Fahrzeugbeleuchtung gibt es bei mir nicht.
Ansonsten gibt es bei meinen Forster (Großer Motor und Schaltroboter) keine Probleme zur Zeit und ich hoffe dies bleibt so. Ich wünsche Dir, dass Deine Probleme gelöst werden.

Peter

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