Hallo,
ich habe mal eine Frage an die Elektro-Lurche unter euch... Ich habe im meinem Grenzland -auch bekannt als "Mock Turtle"- eine fest eingebaute Kaffeepad-Maschine mit 230V/1.600W, angeschlossen an Landstrom. Diese Maschine wird täglich mehrfach benutzt und funktioniert bestens.
Jetzt hatte ich letztes Wochenende die Ehre, bei den Classic Days auf Schloss Dyck bei Grevenbroich im Rahmen der Nostalgic Journey teilnehmen zu dürfen (mehr zu dieser unvergleichlichen Veranstaltung später in anderen Threads). Dort steht ein 230V-Stromnetz, abgesichert mit 16A, zur Verfügung. Alles funktionierte bestens, Backofen, Warmwasserboiler, Ladegerät, alles ohne Probleme. Nur meine Kaffeemaschine brauchte 2-3mal so lange zum Aufheizen, die Pumpe hörte sich an, als pfeife sie auf dem letzten Loch, und der Kaffee war alles andere als heiss...
Andere Teilnehmer haben Senseo-Maschinen und sogar Vollautomaten ohne Probleme betrieben.
Gestern abend, zu Hause angekommen, wieder an "meinen" Landstrom angeschlossen, gleich ausprobiert und -Wunder über Wunder- alles funktionierte wie immer...
Der einzige Unterschied zu sonst war, dass ich, da mein Landstromkabel zu kurz war, ein geliehenes 20-Meter-Kabel benutzt hatte, welches aber von einem sehr erfahrenen Camper stammte und das in einem einwandfreien Zustand war.
Hat irgend jemand eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen?
Liebe
Klaus

