Seit unserem Kauf des 9 Jahre alten Fiat Ducato 422 mit einem Bürstner Aufbau A530, haben wir Probleme mit der Dichtheit der Dachluke. Auf dem Dach steht wenn es regnet immer ein See. Dieses drückt sich dann in die Spalte zwischen dem Dach und dem Rahmen ins innere. Resultat Tropfsteinhöle. Dann habe ich hier gelesen, dass man zum Eindichten von Fenstern und Luken Dichtmasse auf Botylbasis nehmen soll. Doch dieses erhitzte sich bei Sonnenschein auf dem Dach, wurde flüssig und wanderte in die Spalte. Zudem bildeten sich Risse und Bläschen in dem Zeug. Das Zeug war speziell für Womos gemacht und steht auch immer bei den Händlern zum Verkauf. Die Grundfläche habe ich zuvor gründlich gereinigt und entfettet.
Ich muss sagen, dass ich von der Qualität eines solch teuren Fahrzeugs sehr enttäuscht bin. Das Dach wurde einfach ausgesägt und der Rahmen der Dachluke hineingesteckt. Jeder nur halbwegs denkfähige Mensch weiß, dass das Wasser einfach in den Riss nach innen wandert. Man muss das Loch kleiner aussägen als der Rahem groß ist. Dann biegt man etwas Blech der Außenhaut nach oben, um später eine Pfaltz zu schaffen, welche das Wasser abhält. Gestern dann habe ich eine noch übrige 3/4 Dose von den Zeug aufgebraucht und eine Diche fette Wurst um die Luke gemacht. Das sollte erst mal Dicht sein. Zusätzlich überlege ich einen Abfluss in die Mitte des Daches zu setzen, damit der See ablaufen kann. Wie genau das aussehe soll, weiß ich noch nicht.



