Höhepunkte waren das Weinfest in Erden sowie der Besuch von Bernkastel-Kues und die Besichtigung des Umzuges in Kröv.
Lahnstein hat uns enttäuscht. Schöner war es in Bad Ems. Wetzlar empfahl sich ebenfalls.
Beginnend mit Königswinter
http://www.seewolfpk.de/viewtopic.php?f=264&t=1342
könnt ihr meine Reiseberichte mit vielen Bildern verfolgen.
Jeweils am Ende findet ihr die Verlinkung zum nächsten Ort.
Viel Spaß.
Hier die Textdetails:
Als erste Zwischenstation unserer gut einwöchigen Herbstreise wählten wir Königswinter.
kostenloser Platz ohne VE
Der kostenlose Platz wird von einigen Wohnmobildauerparkern belegt. Der Lärm der naheliegenden Bahnstrecke ist erträglich und hat die Nachtruhe nicht gestört.
Am frühen Morgen werden allerdings die Glasbehälter reichlich genutzt. Wohl von den Einheimischen auf dem Weg zur Arbeit.
Zum Rhein führt ein kurzer Fußweg. Da wir noch einen Verwandtenbesuch durchführten, haben wir die Gegend ansonsten nicht weiter erkundigt.
Nach der Zwischenübernachtung in Königswinter war Lösnich unser Ziel.
Dort trafen wir auf die Mitglieder des Ostfriesischen-Reisemobil-Club-Leer, die schon länger unterwegs waren.
Leider konnten wir erst zum Ende der Reise hinzustoßen.
Auf dem Stellplatz in der Wiese waren noch einige Plätze frei. Für uns hatte unser Fahrtenwart eine Reservierung vorgenommen.
Vom Platz aus hatten wir eine herrliche Sicht auf die Weinberge.
Aus Gesprächen erfuhren wir, das der Platz bei Regen nicht mehr nutzbar sei. Einige Clubmitglieder berichteten, dass sie schon mit dem Trecker herausgezogen wurden.
Da wir recht weit hinten in der Wiese standen, war für die Stromversorgung ein sehr langes Kabel erforderlich.
In der Nähe befindet sich die Ortschaft Erden, die ein Wein- und Straßenfest veranstaltete.
Für uns war es die erste Teilnahme an solch einem Ereignis. Gemeinsam mit unseren Freunden ging es zu Fuß nach Erden. Gegen 18.00 Uhr sollte die Weinkönigin das Fest eröffnen. Diese wurde von einem Musikzug begleitet.
Rasch füllte sich die schmale Straße mit Menschen.
Wir verloren den Großteil unserer Truppe aus den Augen. Nach einem leckeren Essen lauschten wir noch den Klängen einer niederländischen Blaskapelle, die gute Stimmung verbreitete. Kurz vor 20.00 Uhr beendete diese dann ihr Programm. Erschöpft vom langen stehen und Weinglashalten verließen wir dann diesen Platz, in der Hoffnung noch einige unserer Truppe wieder zu finden. Um diese Zeit wurde die Straße immer voller. Wir konnten niemanden vom ORMC entdecken. Musik gab es zu dieser Zeit auch nicht mehr. Wir kehrten zum Wohnmobil zurück. Das war wohl ein Fehler, denn kurz nachher -so berichteten am nächsten Tag die Freunde- begannen Keyboarder an verschiedenen Stellen mit Stimmungsmusik. Schade, das wir dieses nicht miterleben konnten. Am nächsten Abend (Samstag) wurde der Versuch unternommen, das nachzuholen,
was auch teilweise gelang. Einige wollten jedoch schon am Sonntag die Heimreise antreten. Somit blieb man nicht allzu lange auf dem Fest.
Am Samstagnachmittag unternahmen wir noch eine Radtour nach Bernkastel-Kues.
Am Sonntag unternahmen die noch verbliebenen ORMC-ler eine Radtour nach Kröv. Dort war ein Umzug zu besichtigen, der die Geschichte des Weinbaus von gestern bis heute demonstrierte.
Nachdem sich das Treffen in Lösnich aufgelöst hatte, fuhren wir gemeinsam mit einem befreundeten Paar nach Lahnstein.
Der Platz ist modern eingerichtet und überholt worden. Der freundliche Platzbetreiber war anwesend. Zahlung erfolgt an einem Automaten, der erfreulicherweise auch Geldscheine annimmt und nicht nur Münzen. Der Platz liegt direkt an der Einmündung der Lahn in den Rhein.
Als Zwischenübernachtung bietet er sich wohl an. Wir konnten dem Ort nicht viel abgewinnen. Diese Meinung teilte unsere Begleitung.
Nach dem für uns enttäuschendem Besuch von Lahnstein fuhren wir mit unseren Freunden nach Bad Ems.
Dort betreibt Kutscher´s Marina auch einen Stellplatz.
Das Schild zur Zufahrt ist erst spät zu sehen, da Bewuchs vom Nachbarhaus dieses verdeckt.
Außerdem ist die Einfahrt sehr schmal. Es empfiehlt sich die letzten Meter schon ganz auf der linken Straßenseite zu fahren um besser in die Einfahrt einbiegen zu können.
Der Platz selber ist schön gelegen und mit VE und Strom versehen. Wir konnten noch direkt am Wasser zwei Stellplätze belegen.
In der Nähe befindet sich ein Aldi-Markt, den wir zwecks Auffüllung der Vorräte besuchten.
Danach gingen wir zu Fuß in die Stadt.
Leider fing es an zu regnen. Wir verbrachten eine längere Zeit bei einer Imbißbude.
Danach erkundeten wir die Stadt weiter. Schöne Gebäude waren zu bestaunen.
Aufgrund des wieder einsetzenden Regens verzichteten wir auf eine Fahrt auf den Berg
Aufgrund etlicher Leerstände von Geschäften scheint Bad Ems die Blütezeit auch wohl beendet zu haben. Trotzdem gefällt die Idylle und empfiehlt sich mehr als Lahnstein für einen Halt.
Am nächsten Tag mußten unsere Freunde die Heimreise antreten. Wir hatten noch Wetzlar vorgesehen.
Nach Bad Ems war Wetzlar unsere nächste Station.
Die Stadt bietet zwei Stellplätze. Wir nutzten den An der Dill.
VE und Strom ist im Stellplatzpreis enthalten. Zur Stadt sind es wenige hundert Meter.

