Hallo,
wie wird die zulässige Geschwindigkeit im Baustellenbereich, z.B. auf Autobahnen, nach welchen Vorschriften festgelegt?
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Hallo, wie wird die zulässige Geschwindigkeit im Baustellenbereich, z.B. auf Autobahnen, nach welchen Vorschriften festgelegt?
Willst Du jetzt wissen bei welchem Typ Baustellen wie weit runtergeregelt wird ? Ich bezweifel dass es da feste Normen gibt, das wird mit der Art der Baustelle wohl individuell festgelegt, also meinetwegen wie breit die verbleibenden Streifen sind, wieviel Platz die Autobahnmeisterei zum Arbeiten haben ob der Gegenverkehr direkt daneben ist etc. Hallo in die Runde, warum will jemand wissen, weshalb diese oder jene Geschwindigkeit in Baustellenbereichen angeordnet ist? Es hält sich doch eh kaum einer daran!!!!! Unfallträchtiger finde ich, dass in Baustellenbereichen viele Autofahrer "vergessen", wie breit ihr Fahrzeug wirklich ist und permanent links fahren. Sonnige Zeiten gerwulf Hallo, ich kann zwar auch keine Antwort auf die Frage geben. Aber in anderen Ländern, wie z.B. USA wird sich mehr an die Geschwindigkeiten in Baustellen gehalten, weil die Strafen sich da verdoppeln... In NRW ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Baustellen abhängig von der Restfahrbahnbreite des rechten Fahrstreifens: Breite rechter Fahrstreifen = 3,25 m oder größer heisst zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 km/h Breite rechter Fahrstreifen < 3,25 m heisst zulässige Höchstgeschwindigkeit 60 km/h Die Information habe ich mal von Strassen-NRW erhalten, nachgemessen in der Baustelle hab ich noch nicht. Hallo, ich habe meine Frage gestellt, weil ich manchmal den Eindruck habe, dass die Eschränkungen sich nach dem Vorrat an gerade freien Schildern und nicht nach irgendwelchen Richtlinien richtet. Wie wäre es anders zu erklären, dass bei einer längeren Baustelle erst mal bei relativ breiten Spuren 60kmh ausgeschildert sind und dann, als sich die zwei Spuren je Richtung deutlich verengen, ist plötzlich 80kmh über einige Kilometer zulässig. Oder eine über >10km lange Baustelle wird mit Hütchen auf der Mittellinie mit 60kmh ausgeschildert wird und dann auf der gesamten Strecke gerade mal 3 Mann, wenn überhaupt, zwischen den Mittelleitplanken herumturnen. Die restliche Fahrbahn besteht aus Fahrbahn plus Pannenstreifen. Bei derartigen Strassenbreiten ist über Land bergauf, bergab und mit Kurven und Gegenverkehr 100kmh zulässig. Dazu kommt, dass ich öfter mal den Verdacht nicht unterdrücken kann, dass bei der Markierung der Baustellen ein Wettbewerb stattfindet wer es schafft die meisten Baken, Hinweis- und Verbotschilder je Meter Maustelle aufzustellen. Es bleibt Dir ja überlassen, den Dobrindt anzuschreiben, dein Konzept für sinnvolle Geschwindigkeitsbeschränkungen in Baustellen vorzustellen und ihn aufzufordern, dieses unmittelbar umzusetzen. :lol:
Na ja aber das waren doch Momentaufnahmen z.B. mit den 3 Mitarbeitern. Könnte ja sein das dort am nächsten Tag 50 im Einsatz sind oder so ? Im Zweifel geht es einfach um die Sicherheit der dort arbeitenden Menschen und da sollte man keine Abstriche machen und deshlab lieber zuviel als zuwenig. ich denke manchmal, dass es sinniger wäre, ein breite Spur statt 2 schmale Spuren zu machen. Wenn 2 nebeneinander mit 50 fahren, ergibt das ja nicht hundert. Auf einer breiten Spur würden sich vielleicht alle 90 trauen. Die Ängstlichen sind für mich die, die den fliessenden Verkehr ins stocken bringen und das nicht nur in Baustellen.
Wenn es so gewesen wäre, dann hätte ich das hier nicht geschrieben. Zwei Tage später war nirgends etwas von Aktivitäten zu sehen, aber die Hütchen mit der Geschwindigkeitsbegrenzung waren immer noch vorhanden. Die Baustellenabsicherer sind aber nicht nur auf Autobahnen sehr aktiv. Auf einer sehr gut ausgebauten Bundesstrasse war eine Spur durch Hütchen auf ca.5km Länge und 30kmh Begrenzung abgesperrt. Kein Baustellenfahrzeug, keine Arbeiter, keine Maschinen waren zu sehen. Nur eine völlig leere, gesperrte Spur ohne sichtbare Schöäden. Später habe ich dann herausgefunden, dass die Gegenrichtung ca. 30km Umweg fahren mußte. Gibt es denn da überghaupt keine Vorgaben? Haben die Baustellenabsperrer völlig freie Hand und können nach Gutdünken arbeiten? Ich bin mir mittlerweile fast schon sicher, dass Baustellenabsicherungen oft nicht nach Umfang der Baustelle und Strassengegebenheiten bezahlt werden sondern nach der Anzahl der aufgestellten Gerätschaften. Da würden mir als Unternehmer sicher auch viele Ideen kommen, wo ich noch etwas zusätzliches unterbringen könnte. Ansonsten ist doch bei uns alles bis zum letzten Tüpfelchen vorgeschrieben.
Wird bei einigen engeren BAB-Baustellen schon praktiziert. Zwar verbleiben zwei enge Spuren, aber für alle mit Überholverbot und Zusatzschildern, dass versetzt gefahren werden soll. Finde ich eine ganz gute Lösung. Grob gesagt: Es gibt jede Menge Verwaltungsvorschriften, die vorgeben, wie eine Baustelle einzurichten und zu beschildern ist. Danach hat das zuständige Landesamt für Straßenbau (Bezeichnung der Behörde von Bundesland zu Bundesland verschieden) zu verfahren, vergibt die verkehrspolizeiliche Anordnung (VPA) und die ausführende/n Baufirma / Baufirmen haben sich bei ihrer Ausschilderung danach zu richten. Dass das nun im Sinne der fließenden Verkehrs nicht immer wirklich zweckmäßig ist, liegt auf der Hand. Jemand sprach die USA an .... dort geht's auch ohne großem Tam-Tam , weil ohnehin wesentlich defensiver gefahren wird, die Baustellenbereiche großzügiger ausgelegt sind und die Strafen ebenso 'großzügiger' bemessen sind, vor allem 'when worker on road' .... Ganz grob: Maßgebend ist die Richtlinie für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA) i.V. mit den zusätzlichen techn. Vertragsbedingungen und Richtlinien für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen an Straßen (ZTV SA). Das gesamte Konstrukt wird ergänzt durch spezielle Vorgaben der Länder bzw. des Bundes. Danach wird ein Plan erstellt, wie die Baustelle zu sichern ist. Die "Großen Straßenbauer" haben für die Umsetzungen einen speziellen Trupp mit einem Verantwortlichen. Dieser arbeitet mit dem Landesbetrieb eng zusammen, damit die Vorgaben auch ordnungsgemäß umgesetzt werden. Es wird vielfach moniert, dass Baustellen gar nicht "besetzt" sind. Es findet keine Tätigkeit statt. Hierzu hat der Minister vor einiger Zeit angeregt, diesen Miß(t)stand der örtlichen Straßenberkehrsbehörde zu melden. Hallo allerseits, das Thema ist etwas abgedriftet, da mache ich doch mit. Warum sind so wenig Arbeiter auf der Baustelle, oder wird gar nicht gearbeitet. Hatte selber ein Baugeschäft, aber kein Straßenbau. Die Arbeiter kann man nicht dauernd einstellen und entlassen. Termingebundene Aufträge haben Vorrang. Also ist es immer schön wenn man irgendwo eine Baustelle hat bei der es nicht so wichtig ist wenn sie fertig wird. Man kann die Arbeiter sozusagen bezahlt abstellen. Dagegen helfen Zeitvorgaben und Konventionalstrafen. Die würden sehr beschleunigend wirken. Elmar |
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