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Notlauf bei Fahrt im Regen, Transit 2005, 2.0 TDCI, 92 kW


karlknall am 25 Nov 2015 14:06:09

Hallo Transit-Freunde,

hat jemand ebenfalls folgende Probleme bei Regenfahrt mit seinem Transit ? :

==> Bei mittelstarkem und starkem Regen geht mein Transit nahezu regelmäßig nach ca. 20 - 30 Minuten in den Notlauf. ( Leistungsverlust, Motorkontrollleuchte [MKL] blinkt usw....NOTLAUF ! ). Dann bei voller Fahrt Motor ausmachen, Zündung wieder anmachen ==> Meist ist der Fehler (blinkende MKL und Notlauf) erst mal für einige Zeit weg. Kommt dann aber mehrfach wieder, solange es nass auf der Straße ist.

Ein Fehler wurde ganz selten, eigentlich nur 1 Mal, hinterlegt. Den hat der ADAC nachts um 22:00 h auslesen können : Ein Fehler am Ladedrucksensor solls gewesen sein !
Den hat er ausgebaut, mit Bremsenreiniger gesäubert und anschließend gings 800 km ohne Probleme weiter, allerdings bei überwiegend schönem Wetter.

Dann wieder Regen und "GISCHT" und gleicher Mist wie gehabt.

Ich habe den Ladedrucksensor danach erneuert und gesehen, dass dieser im direkten Spritzbereich hinter der Front-Öffnung im unteren Bereich vorn liegt. ==> Also voll im Spritzbereich, ohne dass der Anschluss-Stecker irgendwie mit ner Dichtungshülle versehen ist ! Der Fehler tritt übrigens trotz Wechsels des Ladedrucksensors weiter in derselben Form auf.......

Hat jemand Erfahrungen, ob es ein Fehler durch den "offenen" und feuchten Stecker ist? (Also dort, wo die 4 Kabel den Stecker verlassen sieht es so aus, als ob da nix spritzwassergeschützt ist .)
Wie gesagt: Der Fehler wird wohl durch Ausschalten der Zündung gelöscht und nicht hinterlegt. Leider hab ich bei der Urlaubsfahrt nie ein Diagnosegerät dauerhaft angeschlossen. ;-)

Wer was weiß , nur zu!

Der KnallKarl

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selbstschrauber am 25 Nov 2015 16:08:13

so wie du das schilderst, scheint es eindeutig ein Problem bei Nässe zu sein. Die Nässe führt zu einem Fehlerstrom / Kurzschluß und der zum Fehler. Das kann im Bereich des Sensors sein, muss es aber nicht. Vielleicht hat auch ein Marder den Kabelbaum an anderer Stelle angenagt und das führt zu dem Fehler?
Dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als den gesamten Kabelbaum abzusuchen, alle Steckverbinder zu reinigen / neu aufzustecken. Prüfe auch mal, ob der Kabelbaum irgendwo an Masse scheuert.
Das Ganze ist zeitraubend und aufwendig, aber m.E. nicht anders zu lösen.

Viel Erfolg

Selbstschrauber

teuchmc am 25 Nov 2015 16:18:31

Hallo Knallkarl!Habe den selben Motor und kein Problem in der von Dir beschriebenen Form bis jetzt gehabt.Kann/könnte schon eine Kontaktproblematik im Steckerbereich sein.Den Stecker selber mal "checken",reinigen etc. und einfach das Teil abdichten(Schrumpfschlauch/Sika/etc.).Ganz wichtig den festen Sitz der Kabel im Stecker "checken"(möglicher Kabelbruch/schlechte Klemmung/etc.).Unter Umständen den Stecker erneuern.Diese Minikontakte seit eingen Jahren sorgen bei uns permannet für nervende Suchaktionen,weil super verbaut/gesichert/zusammen gewachsen/etc.) :twisted: .
Da ist ein lockerer Flachstecker sowas von entspannt... :mrgreen: :mrgreen:
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe

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Gast am 25 Nov 2015 16:27:29

Klebe erstmal einfach mal den "offenen" Bereich des Steckers ab um ihn vor Spritzwasser zu schützen und um zu sehen ob der Fehler dann bei Regenfahrten erneut auftritt.
Wenn der Ladedrucksensor durch die Feuchtigkeit spinnt, erscheint der gemessene Ist-Wert (auch wenn er 0 ist) unplausibel gegenüber dem errechneten Soll-Wert. Der Motor geht in den Notlauf. Die MKL geht am weil der Fehler auch abgasrelevant ist.
Im Fehlerspeicher ist nach einiger Zeit nichts mehr zu finden, da solche Fehler meistens nach einigen fehlerlosen Fahrzyklen (ohne Leuchten der MKL) automatisch wieder gelöscht werden.

karlknall am 25 Nov 2015 17:07:58

Zunächst Danke für die ersten Tips.

Scheint ja nach erstem Anschein kein systematisches Problem des Motors zu sein. (wie die AGRs..)
( Habe ich schon getauscht... und ist gottseidank bei mir ein rein pneumatisches AGR-Ventil ohne elektrische Überwachung ; aber das nur nebenbei...)

Ich werde wohl mal den Stecker, die Kabel, die in den Ladedrucksensor hineingehen und den Sensor komplett einpacken. Ich dachte an "Fermit-Sanitär-Kitt" (nimmt man als Abdichtung für Abflüsse und abwasserführende Teile im Sanitärbereich). Knubbel Fermit drauf, festkneten und dicht ist es ;-) zumindest gegen Spritzwasser! Der Fermit klebt gut, verklebt aber nicht und läßt sich demzufolge auch wieder entfernen [durch "abknibbeln"] , wenn man mal den Sensor wechseln will.
Hab ich in einem anderen Fall, an einem anders gelagerten Problem, schon mal so gemacht und hat sehr gut geholfen.

Ansonsten werd ich wohl mal die Kabel nach Scheuerstellen absuchen müssen. (Schei...-Arbeit)

Einen Marderbiss schließe ich nahezu aus. Das ist meist ein größerer Schaden, aber man weiß ja nie.

Ich bleibe dran. Rückmeldung gibt es leider erst im Frühjahr, weil mein "Hehnchen" zur Zeit abgemeldet ist. ;-(


KnallKarl

WOMOFREUND am 06 Mär 2016 16:31:00

Der 2-Liter Motor wird auch über Unterdruckleitungen gesteuert,siehe AGR-Ventil usw. Von der Unterdruckpumpe verteilen sich Leitungen auf den Bremskraftverstärker und die restlichen Leitungen über ein T-Stück.Das T-Stück findet man über dem AGR-Ventil. An den Leitungen am T-Stück mal ziehen und auf festen Sitz prüfen. Lässt sich eine Leitung leicht abziehen, dann ist der Fehler für den Unterdruckverlust gefunden. Der Fehler tritt bei niedriger Motordrehzahl besonders gerne auf. Neuen Schlauch einsetzen evtl. kleine Schlauchschlelle drauf und die gelbe Leuchte bleibt aus. Hat bei mir funktioniert.Fehlerspeicher mit Hinweis auf den MAP-Sensor bei Ford löschen lassen!

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