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Bin wie viele ja wissen PC-technischer Laie. Will den PC meiner Frau, XP SP3 Bj. 2010 verschenken. Wie bekomme ich problemlos die FP sauber(nicht ausbauen)? Gr. Albert 100% löschen gibt es nicht, nur schwerer kannst das wiederherstellen machen mit z.B. Eraser A security tool to remove sensitive data from your Windows hard drive --> Link Ich habe anschließend mit Recuva geprüft, ob ein Laie noch etwas findet. MfG Steffen ->Steffen wenn Recuva was findet, stellt die "Free" Version das auch wieder her? Bisher kannte ich nur Testdisk/Photorec, merci. Servis Ich fahr demnächst mit dem SUV drüber und verbrenne den Rest im Kamin ... Irgendein Experte stellt die Daten wieder her . Habe derzeit 3 von diesen Dingern weil ich doch nicht drüber fahren kann :D
Und was hilft dies jetzt dem TE? :nixweiss:
Kauf dir passende Gehäuse und bau dir für wenig Geld externe Festplatten draus. Kann man immer brauchen. Hallo Albert, Dein Vorhaben mit dem Verschenken wird scheitern, weil man eine Festplatte nach deren Löschen immer wieder herstellen kann. Also: Festplatte ausbauen, mit einem Vorschlaghammer zerstören und zusammen mit dem Rest bem Wertstoff-Hof entsorgen... Bin zwar auch 'n PC-Neandertaler, aber ich würde: - alte Festplatte ausbauen, vernichten (zerstören), - ne neue einbauen, die sind heutzutage billiger als die Stunden, die Du mit dem Formatieren usw. verbringst. Musst halt nur 'n neues Windows oder so aufspielen .... wenn die 'alte' Festplatte rückstandslos gelöscht worden ist (was ja kaum möglich ist), bräuchtest Du auch 'n neues Programm .... Daher .... Natürlich kann man die Daten endgültig löschen. Das macht unsere IT ständig, wenn PC's ausgemustert werden. Ich drücke es jetzt mal unfachmännisch aus: Es wird eine Kombination von Löschen und Überschreiben und wieder Löschen angewandt. Was dann da drauf ist, kann rekonstruiert werden, aber was willst die mit wirren Datenkombinationen? :D Danke für die vielen gutgemeinten Ratschläge. Ich als praxisfixierter Homo Sapiens, habe mich dafür entschieden das Problem mit meinen Fähigkeiten zu lösen. Ich habe die Platte ausgebaut-ging grad noch mit meinen polytechnischen Fertigkeiten- und habe vor, dem Beschenkten eine neue Fp. zu spendieren. Überfahren werde ich das Teil nicht, alle anderen Möglichkeiten sind mir zu Zeitaufwendig. Habe einfach einen 2,5Kg Hammer genommen. Nur wohin nun mit dem Schrott? :lach: :lach: :lach: :lach: Danke für die Tipps und Vorschläge. Fazit: Sicher ist, dass nichts sicher ist. Einen schönen Advent Euch allen :tannenbaum: Albert. Eine weitere Möglichkeit wäre den PC ohne Festplatte verschenken und die HD in ein externes Gehäuse (ca. 20 €) bauen. Martin Oh, zu spät, ist schon vernichtet. Schade. Auch einen schönen Advent Ja, schade. Im Normalfall sind auf der festplatte ja keine Daten, die für einen etwaugen Zweitnutzer so interessant sind, diese wieder herstellen zu wollen. und sollte miene Festplatte doch wiederhergestellt werden...ist nicht wirklich sensibles drauf. Die mir bekannte "wirksamste" Methode ist mit Eraser hin zu bekommen. Danach sind nur Profis noch in der Lage Altdaten wieder zu beschaffen. So zumindest mein Wissensstand. Manfred
Es ist schon erstaunlich, wie hartnäckig sich das Gerücht hält, dass Festplatten nicht vollständig und sicher gelöscht werden können. Auch "Profis" kommen an die alten Daten nicht ran, wenn es richtig gemacht wird. Wie wolfherm schon richtig schrieb, müssen die Daten mit sinnlosem Zeug überschrieben werden, wobei es reicht, das einmal zu tun. Schwierig ist nur, alle Stellen der Festplatte mit diesen sinnlosen Daten zu erreichen, da die Betriebssysteme (Windows, Unix/Linux, iOS, Android) an etlichen Stellen (Cache, Temporäre Verzeichnisse, Backups etc.) Kopien anlegen, an die man schlecht rankommt oder einfach nicht kennt. Daher ist es sinnvoll, ein Boot-Medium (USB-Stick, CD-Rom, DVD) mit einem geeigneten Tool zu erzeugen, und den PC von diesem Boot-Medium zu starten. Dadurch ist es möglich, die gesamte Festplatte zu überschreiben. Das hat allerdings den Nachteil, dass auch ein evtl. beim Kauf des Rechners auf der Festplatte enthaltenes Betriebssystem gelöscht wird. Ein geeignetes Tool hatte pipo bereits in der zweiten Antwort verlinkt. Viele , Andreas Hallo Nochmal was zu Daten, aber diesmal vom Kopierer. Neulich im TV hat man gezeigt das in jedem größeren Bürokopierer Festplatten sind. Es werden 100000.. Kopien auf dieser gespeichert. Beim Entsorgen sollten die EDV-Firmen eigentlich diese Festplatten verschrotten. (Hammer drauf oder so.. :D ) Dann ist hatten die vom TV einfach mal 3 gebrauchte Kopieren ersteigert. Und ihr glaubt es nicht was für Daten da zu sehen waren. Urkunden, Testamente usw. teilweise aus Notar und Arztpraxen. Als man dann die EDV Firmen zu rede gestellt hatte warum die die Festplatten nicht vernichtet haben, kam die Antwort, ,, dann haben wir das wohl vergessen,, LongJohn Und die in Kaufhäusern und sonstige Shop`s stehen, legen auch bei jeder Kopie ein Duplikat ab. Schwierig ist nur, alle Stellen der Festplatte mit diesen sinnlosen Daten zu erreichen, da die Betriebssysteme (Windows.....schreibt Andreas. Das waren auch meine Überlegungen. Neben dem enormen Zeitaufwand für die Löschung und etwaige Überschreibung. mehr als eine Std. ist da für mich zuviel Zeit, die ich lustgewinnender mit meinen Hobby`s verbringen kann. Der Rechner geht an einen gemeinnützigen "Verein", wer weiß schon, wieweit da die Gemeinnützigkeit geht. Danke nochmals für die interessanten Beiträge. Albert Ich frage mich ja, wie mansche Menschen mit ihrer Paranoia noch zufrieden leben können. Ja, theoretisch kann man die Daten auch nach einer ordentlichen Löschung wiederherstellen. Angeblich gibt es firmen, die das sogar mit Platten schaffen, die aus einem abgebrannten Haus stammen. Nun ja, bei uns im Unternehmen gibt es Regeln, wie Platten gelöscht werden müssen, bevor die Rechner wieder in den Gebrauchtwarenumlauf gebracht werden. Dazu haben wir ein Tool, das mehrfach löscht und überschreibt. Die Häufigkeit kann man einstellen. Wir löschen drei Mal. Nach dem zweiten Löschen und Überschreiben sollte Otto Normalverbraucher mehr als glücklich sein. Überlegt einfach mal mit gesundem Menschenverstand, wer an euren Daten Interesse haben sollte und wie viel Aufwand für die Wiederherstellung gerechtfertigt ist. Was mich in diesem Zusammenhang wundert: Viele machen sich Sorgen darüber, das die Daten auf der eigenen Festplatte oder auf dem Kopierer im Büro wiederherstellbar sind, während die Originaldaten über die ganze Welt verstreut in der Cloud liegen. Und keiner weiß, wo genau und wer alles Zugriff darauf hat. Von Drop#box, One#Drive, Face#book, etc. mal ganz abgesehen. Kommt runter Leute. Putz die Platte ordentlich mit einem Tool --> Einfach nach Eraser googeln. Das reicht im Normalfall. Das dauert auch nicht lange. Rechner von CD oder USB Stick booten, Tool starten, notfalls über Nacht laufen lassen. Fertig. Darik's Boot and Nuke: --> Link Ist ein Freeware Tool, das von der CD startet und dann ATA / SATA / SCSI Festplatten mit Bit-Muster mehrfach sektorweise überschreibt. Ein Recovery der Daten ist danach nicht mehr möglich. Die Daten lassen sich nicht mehr wiederherstellen. Man kann das Tool auch mehrfach drüberlaufen lassen, damit sind auch forensische Wiederherstellversuche der "Rest-Magnetisierung" neben der Spuren mit Lasertechnik usw. in Labors nicht mehr erfolgreich - die bei einfachem Überschreiben eventuell noch zu Erfolg führen könnte. Bei SSD's ist keine so hohe Sicherheit zu erreichen, da die SSD's Speicher-Bereiche vorhalten und diese auch im Datenbereich einsetzen / ersetzen, um die hot-Spot Schreibbelastung zu verteilen und der Alterung entgegenzuwirken. Diese sind vom Nutzer nicht direkt im Zugriff, es kann vorkommen, dass in diesen Bereichen alte (Teil-) Daten trotz des intensiven Löschens überleben. Wer absolut sicher gehen will, zerstört den Datenträger mechanisch. Platten kosten ja nicht mehr viel.
hat der TE ja auch gemacht ... :D ÄT Andreasnagel: wie kommst Du zu der Äußerung, daß es sich dabei um ein Gerücht handelt? Meines Wissens nach lassen sich beispielsweise bilddateien wieder herstellen, welche bereits durch normalen Gebrauch der festplatte wieder überschrieben sind. Dieses weiß ich zu berichten, da meine einst vom Hausbau "verschollen" waren, ich mich seinerzeit danach erkundigte. Die Kosten standen jedoch in keinem Verhältnis zum Bildwert, -nutzen. das ist mitlerweile guuut 10 Jahre her. Ich lasse mich da gern eines anderen belehren, wo beziehst Du Dein Wissen her? Nachtrag: Schau doch einfach mal hier: --> Link oder: --> Link oder: --> Link und noch: --> Link Manfred Manfred, vielleicht jahrelange Praxis? Bei uns im Unternehmen machen wir das ständig. Da rekonstruiert auch CSI nichts mehr....... :D Dann schau doch bitte mal in die nachträglich beigefügten Links. Da klingt das auch ohne CSI irgendwie anders, auch bei überschriebenen Dateien. Manfred
Ja, wenn man mal versehentlich was gelöscht hat. Aber wenn wir bewusst bestimmte Tools einsetzen und das entsprechende Prozedere durchziehen, stimmt meine Aussage wieder. Glaube doch mal....... :D Und lies dir deine Links mal aufmerksam durch. Da kannst du schnell erkennen, dass da nur die einfache Löschung gemeint ist. Hallo Manfred, Man muss hier unterscheiden. Wenn man eine Datei gelöscht hat, dann kann diese mit etwas Glück wieder hergestellt werden. Beim löschen werden nicht wirklich die Daten gelöscht, sondern es wird nur der Eintrag auf die Datei " im Inhaltsverzeichnis " der Festplatte gelöscht. Von daher muss das Tool zum wiederherstellen nur den Eintrag wiederherstellen, die eigentlichen Daten sind ja noch da. Etwas anderes ist es, wenn man mit einem Tool die Daten auf der Festplatte wirklich vollständig überschreibt. Da können die Tools zum wiederherstellen nichts mehr finden, da auch die wirklichen Daten überschrieben werden. Für den zweiten Fall hielt sich lange das Gerücht, dass man die Daten mehrfach überschreiben musst sie wirklich gelöscht sind. Dies ist aber inzwischen als nicht korrekt anerkannt. Einmal überschreiben reicht aus. Einzig man muss wirklich alle Daten überschreiben. Das oben angegebene Tool macht genau das. Die Platte ist danach wirklich clean.
Hallo Manfred, ich beziehe mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung als Software-Entwickler, System-Administrator und IT-Berater. Mein Informatik-Diplom will ich hier gar nicht anführen, da das schon zu lange her ist. Die ersten beiden Links, die Du gefunden hast, beschreiben eine Methode, um gelöschte Dateien wiederherzustellen. Dafür wurden sie aber vorher vom Betriebssystem genau für diesen Zweck an eine andere Stelle kopiert. Das hatte ich in meinem Beitrag auch erwähnt:
Die anderen beiden Links verweisen auf Dienstleister zur Datenrettung, welche die Beschreibung ihrer Dienstleistung sehr diffus formulieren. Ich bin mir sehr sicher, dass auch diese Dienstleister keine Daten retten können, die mit einem geeigneten Tool einmal überschrieben wurden. Falls Du mir nicht glaubst, dann vielleicht diesem Artikel: --> Link Viele Güße, Andreas Viel Halbwissen und reiserische Presse sorgen für Verwirrung: Es gibt viele Möglichkeiten, daten zu speichern. Zunächst mal besteht eine Datei aus den Daten in entsprechenden Speicherblöcken auf der Festplatte, einem Verzeichniseintrag mit Verweis auf den Start der Kette der Datenblöcke und den Kennzeichen (Schreibschutz, Kompression, Archiv Attribut, Versteck, Löschvermerk) Dazu gibt es noch einen Meta-Satz für die User-Berechtigungen. Beim Löschen wird die Datei zunächst in den Papierkorb-Ordner des Laufwerks "verschoben" - der Index in diesem Ordner wird um die Datei erweitert und der Eintrag wird aus dem ursprünglichen Ordner entfernt, der original-Speicherort wird im Mülleimer zur Wiederherstellung hinterlegt. Leert man den Mülleimer, wird lediglich der Löschvermerk gesetzt und die Kette der Datenblöcke damit für eine Nutzung freigegeben, der Name wird "Verhunzt" Damit ist noch nichts "überschrieben" Nun zum Überschreiben. Daten werden in der Regel NICHT überschrieben. Es wird meist eine Temporäre neue Datei eröffnet, dort werden die Änderungen gemacht und nach dem Speichern wird die alte Datei gelöscht und die temporäre umbenannt. Das bedeutet, man hat unter Umständen beide Versionen auf dem Rechner, wenn auch nicht im Direktzugriff. Damit sind die selben Datenblöcke mehrmals im System vorhanden, wenn auch als gelöscht markiert. Die Änderungen werden durch Transaktionen vom Betriebssystem ausgeführt, so dass bei Stromausfall während dem Schreiben die Datei immer in einem definierten Zustand versetzt werden kann - mindestens in dem vor der Änderung - und keine beschädigten Dateien entstehen. Dazu wird ein Transaktionslog vom System geführt, in dem zunächst die zu ändernden Daten gespeichert werden, dann die Datei geöffnet wird, der Schreibvorgang vollzogen wird und danach die Transaktion abgeschlossen und gelöscht wird. Auch hier entstehen Kopien der Daten durch das System. Nun zum Shadow-Copy: Es gibt mehrere Verfahren zur erhöhung der Datensicherheit: Copy-On-Write z.B. ist ein Verfahren, das bei Schreibzugriffen die alten Daten in eine vom System verwaltete versteckte Kette hinterlegt und die Änderungen in neuen Blöcken vornimmt und diese in die aktuelle Datei einhängt. Datenblöcke, die nicht verändert wurden teilen sich diese zwei Kopien einer Datei. So kann man per Zeitstrahl einen beliebigen Zustand wiederherstellen, da nur die Verkettungsinformationen und die Änderungen gespeichert werden, ist das sehr Speichereffizient. Ein Weiteres Verfahren ist das Erzeugen von Snapshots. Bei diesem Verfahren werden wie bei einem Backup die Zuordnungstabellen aller Dateien und die zu diesem Zeitpunkt existierenden Ketten / Berechtigungen und Strukturen gesichert. Damit kann man den ganzen Rechner zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Historie zurücksetzen (Restore-Point). Es gibt noch mehr Verfahren, um Daten gegen Verlust zu sichern, sowohl hardwaregestützt als auch durch Software, um bei Ausfällen die Daten wiederherstellen zu können. Erwähnt seinen die verschiedenen RAID Systeme (Spiegelung, Paritätsplatten etc) oder die mehrfachspeicherung von Daten in verschiedenen Bereichen der Platte / auf unterschiedliche Datenträger. Die Konsistenz der Daten wird zusätzlich durch Prüfsummen sichergestellt. Wie man sieht, werden hier unterschiedliche Strategien umgesetzt, die zur Folge haben, dass Daten mehrfach - teilweise nur in Schnipseln - auf den Datenträgern zu finden sind. Es gibt Programme, die alle Blöcke der Platte, die als gelöscht markiert sind, mit Bitmuster überschreiben und so den freigegebenen Bereich bereinigen. Das erfasst aber nicht die gültigen Blöcke der Schattenkopien vom Betriebssystem. Diese Blöcke sind ja Absicht und auch nicht als gelöscht markiert, sondern als belegt. Deshalb kann man mit der Dateihistorie - trotz Putzen der Platte - Daten wiederherstellen. Erst wenn die Historienfunktion ausgeschaltet wird und die Snapshots des Systems gelöscht werden, wird dieser Bereich zum Löschen vorgemerkt und kann mit den Tools überschrieben werden. DBAN und andere Tools arbeiten nicht unter dem Betriebssystem des Computers, der Computer wird von CD gestartet und die Platte als Stück Blech betrachtet. Die ganzen Organisationsstrukturen werden nicht gelesen / ausgewertet, es werden alle physikalischen Blöcke inclusive der Partitionsdaten, Bootsektoren, versteckte Systembereiche für die Lizenzprüfung, Betriebssystembereiche und so weiter als einfache Sektoren angesehen und mehrfach mit wechselnden Mustern überschrieben. Damit ist nichts mehr wiederherstellbar. Ein einfaches Überschreiben würde für den noirmalen Anwender reichen. Da aber Festplatten ein mechanisches Medium sind und die Köpfe und Schrittmotoren nicht 100% exakt arbeiten, kann beim überschreiben eine Restmagnetisierung am Rand der Spuren verbleiben. man kann diese Störungen des Magnetfeldes im Labor mit entsprechend empfindlicher Technik "neben der Spur" in Teilen lesen und so Datenfragmente wiederherstellen - trotz Löschung. Durch das mehrfache Beschreiben mit verschiedenen Bitmustern werden diese alten Strukturen immer unschärfer. 3 Durchgänge reichen normalerweise, bessere Programme bieten bis zu 7 Durchgänge an. Danach schafft bisher kein Labor Daten wiederherzustellen. Trotzdem werden Festplatten in RZ Umfeld mechanisch zerstört und nicht recycled, da sie ja durch den Gebrauch eh verschlissen sind und ein Verkauf zu riskant macht (Schreibfehler, Abbruch des Überschreib-Vorganges etc.) Hoffe, das bringt ein wenig Licht in die Sache - warum ein Löschen eben kein Löschen ist und ein Überschreiben auch kein Überschreiben. Ergänzend sei noch auf die "modernen" Hybrid-Platten hingewiesen, die sowohl mechanische Festplatten mit Schreib-Lese Köpfen beinhalten, als auch Speicherchips wie bei einer SSD. Die Controller schreiben die Daten durch die Speicherchips auf die Festplatte heraus, Lesezugriffe erfolgen aus dem Cache im Chip, solange die Sektoren dort noch vorhanden sind. Das bedeutet, dass unter Umständen Rest-Daten im Controller / SSD Speicher vorhanden sein können, obwohl die Festplatte überschrieben wurde oder gar mechanisch zerstört wurde. Macht die Sache nicht einfacher. Sehr gute Beschreibung! Bis auf:
Die Möglichkeit, über die Restmagnetisierung am Rand der Spuren Datenfragmente wieder herzustellen ist wohl eher theoretischer Art. Bei Floppy-Disks mag das vor vielen Jahren wohl mal funktioniert haben, aber bei den modernen Festlatten ist das in der Praxis nicht mehr machbar. Ich bleibe dabei: Einmal vollständig überschreiben reicht. Viele , Andreas
Beim vollständigen Überschreiben der Festplatte wird werden auch die Flash-Speicher des Cache überschrieben. Bei der Zerstörung der Festplatte bleiben die Inhalte der Speicherchips (wahrscheinlich) erhalten. Die Chips muss man schon explizit suchen und gezielt zerstören. Viele , Andreas Hallo Mit CCleaner free ist ein sicheres Löschen möglich. Willi Angeblich gibt es firmen, die das sogar mit Platten schaffen, die aus einem abgebrannten Haus stammen. Nur so zum Spaß: Ein Märchen, weil, es wird nie dazu gesagt, in welchem Zustand die Platten waren. Bekanntlich richtet den größten Schaden bei Bränden die Feuerwehr mit ihrem Wasser an- notgedrungen natürlich und nicht vorsätzlich. Da mag das gelingen, wenn der PC im Keller stand. :lach: Eine mechanisch zerstörte Festplatte dürft ja wohl nur in Fragmenten wieder herzustellen sein, sofern dazu überhaupt ein entsprechendes Interesse vorhanden ist. Aber es hat ja schon Fälle gegeben, wo Leute sich nach dem Pfennig im Rinnstein gebückt haben und dabei von einem Auto überfahren wurden. Soviel zum Thema :Aufwand und Nutzen! :) :) Albert CCLeaner hilft nur, wenn man weiss was man tut. Bei Systemplatten hilft er nicht, da er unter Windows läuft und nur die freien Bereiche löschen kann. Belegte OS Bereiche kann CCleaner nicht löschen. Man muss ein tool verwenden, das von einem externen Medium gestartet wird und die Platte VOLLSTÄNDIG überschreiben. Neuere forensische Verfahren sind wesentlich empfindlicher als die allgemein bekannten. Die Platten werden ausgebaut, die Köpfe im Reinraum entfernt, die Oberflächen entsprechend behandelt / vorbereitet und die entstehenden Muster mit Hilfe von Laser optisch ausgelesen. So kann man schwer beschädigte Laufwerke noch teilweise wiederherstellen und Datei-Fragmente sichern. Es geht nicht darum, ob man alle Daten retten kann, sondern darum ob man genügend Daten für einen bestimmten Zweck auf den Datenträgern finden kann (Kontodaten, vertrauliche Nachrichten, Bilder...). Bei einer privaten Weitergabe reicht das ordentliche vollständige Überschreiben aus, mit normalen Mitteln der Laufwerkselektronik ist nach dem Überschreiben aller Sektoren z.B. mit DBAN nichts mehr an Daten wiederherstellbar.
Sach ich doch. :D Du gibst das Teil doch auch nicht an irgendwelche Hochkriminellen, oder? Hab ich doch weiter oben schon empfohlen. DBAN kann sogar mehrere Schreibvorgänge mit Bitmuster pro Spur durchführen und so eine normale Festplatte restlos löschen. |
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