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Hallo liebe Womobilisten, wir tragen uns ja nun schon seit Monaten mit dem Gedanken ein Womo zu kaufen. Bisher waren wir auf Alkoven aus. Mittlerweile tendiere ich eher in Richtung Teilintegriert. Man muss ja schließlich ans Alter denken. Nun dazu meine Frage. Wie werden die Mautgebühren im Allgemeinen (Ausnahmen wird es immer wieder geben) die Mautgebühren berechnet. Ausschließlich nach zGG oder nach Fahrzeuglänge oder mit beidem? Mein Problem ist nämlich, das es sehr schwierig ist TI unter 6,00 m zu bekommen, bei Alkoven ist das überhaupt kein Problem. Das ich bei evtl. Fährüberfahrten für mehr cm auch mehr bezahlen muss weiß ich bereits. Aber Fährfahrten sollen sowieso nur sehr selten erfolgen. Vielen Dank für Eure Antworten schon mal im Voraus. Daß die Fahrzeuglänge ein Kriterium sein soll, ist mir nicht bekannt. Ich kenne nur - Fahrzeughöhhe - Anzahl der Achsen - zGM als Berechnungsfaktoren, Volker ;-) Richtig, Anzahl der Achsen wie z.B. auf dem Brenner. Du könntest bei den Gedankenspielen was die Maut angeht fast schon ein Schwabe sein. Ich habe mir die Grenze 3.5t z.GG gesetzt weil ich immer noch Strassen über 3,5t befahren will. Und die Länge des Fahrzeuges ist sekundär. Wenn mein Carado 6,98 m lang ist, und auf dem Stellplatz wird der Fahrradträger noch dazu berechnet, dann solls so sein. Ein Problem kanns werden mit der Zuladung, ich komm immer gerade so hin. Mach dir keine große Gedanken, ein Womo lebst und liebst du, es soll der Grundriss passen und vielleicht schaust du dann über ein paar Groschen Maut zuviel ( alles relativ) hinweg. es gibt 4 magische grenzen: > 2,55 m breit > 3,5 t zggw > 3,0 m hoch > 2 achsen (dazu zählt auch ein tandem) wenn du keine dieser grenzen überschreitest ist womofahren günstig + schnell! ;D früher gut - heute besser! hartmut Hallo, es kommt bezüglich der Maut stark darauf an, wo man hinfährt. In Frankreich z.B. wird man mit einem Womo unter 3,5 to u. unter 3 m Höhe in Kategorie 2 eingestuft. In diese Kategorie fallen viele Ti und damit zahlt man etwa 50% mehr als ein PKW. Hat man einem Alkoven und somit meist mehr als 3m Höhe, fällt man in Kat 3 und zahlt etwa das Doppelte wie ein PKW (z. B. ca 140,- € von Saarbrücken bis Südfrankreich, einfache Strecke). Ganz übel wirds, wenn man einen 3-Achser hat - dann zahlt man Kat 4 wie ein 40to-LKW. Ich will damit sagen, daß es da schon merkliche Preisunterschiede geben kann, dies aber je nach Reiseland sehr verschieden ist. Grüße Danke für die Antworten. Also wird es wohl doch ein TI werden :razz:
Die Franzosen prüfen keine Gewichte oder Zulassungen an den Mautstellen. Unser Womo, ein TI , wird immer klasse 2 eingestuft, trotz mehrmaligen auf u. ablasten und wieder auflasten über 3,5 to. Gruss Dieter
Da muß man schon SEHR viel Mautstrecken fahren oder Fähren nutzen, daß das zur Entscheidungsgrundlage für einen Womotyp wird. Oder absolut alle anderen Kriterien laufen auf ein Patt hinaus. Noch besser wäre natürlich ein Motorrad - damit wirds wirklich günstig. WIe werden eigentlich Motorräder mit Anhänger berechnet ? RK [/quote] Die Franzosen prüfen keine Gewichte oder Zulassungen an den Mautstellen. Unser Womo, ein TI , wird immer klasse 2 eingestuft, trotz mehrmaligen auf u. ablasten und wieder auflasten über 3,5 to. Gruss Dieter[/quote] Hallo, ist natürlich klar. Ich habe nur das geschrieben, was bei den Einstufungskriterien für die Maut angegeben wird. In der Praxis erfolgt in Frankreich an den automatischen Mautstellen die Einstufung scheinbar hauptsächlich über die Fahrzeughöhe. Die lässt sich halt mit einer Lichtschranke am einfachsten messen. Wiegen oder die Kontrolle der Papiere wäre wohl zu aufwändig. Grüße
Genau, wer sollte das auch machen, habe schon lange keinen Menschen mehr an den Stationen gesehen :mrgreen: Aber zu den Threadstarter, ich kauf mir meine Womos nach meinen Bedürfnissen, Gewicht, Grundriss, Ausstattung und so. Und nicht nach eventuellen Mautgebühren :?: Gruss Dieter schon klar, ich finde es jedoch schon auch wichtig vor dem Kauf ALLES auf die Waagschale zu legen, damit nachher nicht das böse Erwachen kommt. Da spielen schon auch mehrere Faktoren mit um die richtige Wahl beim Kaufabschluß zu treffen. Mir reichen die Standardmaße aus, wenn ich mit 3 Achsen und 12t unterwegs bin, muss ich wissen was auf mich zukommt.
Für die Autobahnmaut ist die Aussage richtig. Auf Fähren und Brücken gibt es indes sehr wohl eine 6,00m Grenze..... Gruß Roman Hallo Roman, wo gibt es eine Brückenmaut nach Länge? Volker
Z.B. über die Oehresundbrücke nach Schweden. Musste ich leider selbst erfahren. Da unser alter Sprinter ja nur 5,60m lang war, habe ich einfach mal versucht zu bluffen und behauptete, dass wir auch mit kompaktem 2er Fahrradträger nicht über 6,00m lang seien... Der sehr engagierte Dame im Kassenhäuschen war es nicht zu viel Arbeit, uns mit einem "Laufrad" zu vermessen und mir grinsend zu auf der Anzeige die 6,15m zu zeigen womit wir in die nächst höhere Kategorie gefallen sind..... Gruß Roman Das ist mir völlig neu. Danke, Volker Die Kombi kostet uns als Frühbucher für 2016 € 184,- :eek: Vielleicht sollten wir dann doch besser schwimmen........ Volker ;-) Was ist ein Brückensender :?: Gruss Dieter
Den Standard-Tarif gibt es in zwei Varianten: Mail: Sie erhalten sämtliche Reiseunterlagen per Mail. Diese müssen Sie dann vor Ort an den entsprechenden Fahrspuren/Kassenhäuschen vorzeigen/einlösen Plus: Sie erhalten für die Passagen der Öresund- und eventuell der Storebaeltbrücke einen Sender, der Sie berechtigt dort die automatischen Fahrspuren zu benutzen. Für die Fähren erhalten Sie gedruckte Voucher.
Auf einer Fähre ist klar, da geht es um den Platz, aber auf einer Brücke.... ist das reine Abzocke. LG Peter
Nein, es ist ein Geschäftsmodell. Der Betreiber legt gewisse Regeln fest und die Kunden müssen sich dran halten. Und da es zu umständlich ist, für jedes Fahrzeug mit cm, kg, g CO2... einen eigenen Tarif festzulegen (und dann gäbe es genauso Streitereien), gibt es entsprechende Rahmen. Der eine hat Glück, der andere weniger. Und diese Regeln muß man kontrollieren, sonst entgeht dem Betrieb Geld und irgendwann ist alles "gerade noch OK". Wenn du 6,15m durchläßt, dann fragt der 6,25 auch danach, oder der 6,35. Oder würdest du es begrüßen, wenn deine Kunden plötzlich sagen: "wir zahlen aber nur 10% weniger, das ist eh fast die ausgemachte Summe" ? Und einen Brief, der 10g zu schwer ist, wirst du auch nicht mit dem kleineren Porto aufgeben können. Außerdem kennen ja alle vorher die Regeln. Also ist klar, was zu zahlen ist. Sich dann aufzuregen, daß man mit Übermaß nicht durchschlüpfen kann, ist unsinnig. RK Genauso sehe ich das auch. Doch leider ist Meckern und Maulen heute für einen Teil unserer Mitmenschen schon fast selbstverständlich.
... in welchem Land zählt ein Tandemachser als 2 Achsen? Ich habe immer 3 bezahlen müssen! LG Peter |
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