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Hallo, ich möchte Kopien von unseren Pässen, Fz-schein, Führerscheine, usw. auf eine SD Karte kopieren und im Womo (versteckt) aufbewahren. Gibt es eine Möglichkeit die SD Karte z.B. mit einem Passwort zu schützen? Müsste natürlich ein Schutz sein, der auch auf einem fremden Rechner (Polizei, Amt) ohne extra Programm wieder zu öffnen ist. Im Prinzip wie wenn ich eine Exeldatei mit einem Passwort schütze. Grüße Bernd Du könntest das komprimieren (zip, RAR) - ein solches Archiv kann man mit einem Passwort versehen. Besonders sicher ist aber so eine Karte nicht, die verliert schnell mal die Informationen. Nimm besser einen USB Stick. Du kannst die Daten Zippen und verschlüsseln mit WinZip / WinRAR, das wäre die Einfach-Variante - aber nicht sehr sicher, oder mit TrueCrypt einen Container erstellen / oder das ganze Laufwerk verschlüsseln. TrueCrypt ist Freeware und sehr mächtig / sicher. --> Link Das Programm ist recht klein und Du kannst es mit auf den Stick packen. Du kannst sogar die Schlüssel auf einem anderen Stick getrennt aufbewahren und zusätzlich mit Passwort schützen. Daran beißen sich selbst die einschlägigen Dienste die Zähne aus. Es gibt Stick Hersteller, die einen Krypto Vault Lösung auf dem Stick mitliefern, die Software ist so zu sagen mit auf dem Stick dabei, die Lösungen sind proprietär, aber die Sicherheit, die sie bieten, schwer abschätzbar. Noch einen Tipp: Du kannst natürlich die verschlüsselte Datei / Container + ein Archiv der Software auch auf Deinem Smartphone speichern oder sogar in die Cloud laden und so auch bei Verlust der Speicherkarte / Geräteverlust die Daten überall dabeihaben / wieder beschaffen und auf einem PC entschlüsseln. Moin! Ich hoffe nur, dass es keine Mitarbeiter der Polizei oder anderer Ämter/Behörden gibt, welche fremde USB-Sticks oder SD-Karten in ihren PC stecken. Noch wesentlich sträflicher ist es, von so einem unbekannten Speichermedium auch noch ein Programm zu starten. Auch wenn der Name des Programmes TrueCrypt ist, muss noch lange kein TrueCrypt drin sein! Da kann man auch gleich ohne Kondom ... Mein Vorschlag: Fotokopien der Papiere erstellen und im WoMo verstecken. Und zusätzlich die Papiere einscannen und auf dem Smartphone und in der Cloud (z.B. Dropboks) speichern. Viele Grüße, Andreas P.S.: "Dropboks" ist kein Tippfehler. Der echte Name darf in diesem Forum nicht verwendet werden. :!: :?: Danke für den Tipp mit dem Smartphone. Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Grüße Bernd Unsere wichtigsten Dokumente habe ich in der Cloud geparkt. Weil wenn das Smartphone und/oder die SD-Karte gestohlen werden kommst man auch nicht weiter ! :roll: Gruss Alf Also ich gehe davon aus, dass man die Daten NUR auf einem eigenen Gerät wieder entschlüsselt und nicht an Dritte weitergibt oder auf fremden Rechnern auspackt, auch wenn es Behörden sind. Mögliche Kandidaten für so eine Speicherung sind Kopien von: - Ausweise / Reisepässe - Versicherungskarten der Fahrzeuge - Fahrzeugpapiere / Zulassung - Kreditkarten / Bankkarten / Notrufnummern zum Sperren - KV-Versicherung / Auslands-KV Versicherung / Rufnummern - Adressdaten von Bekannten / Verwandten / wichtige Rufnummern - Anmeldedaten und Passwortsafe z.B. von KeyPass2 - gibt es auch für Android --> Link In dem Safe kann man z.B. seine Anmeldekennungen für die verschiedenen - e-Mail-Dienste - Foren - Onlineshops - Cloud Dienste - Entsperrcodes für die Handys, falls man sich 3 mal vertippt... - Zugangsdaten zu den Handy-Portalen für Zubuchen von Optionen (Auslands-Internet etc.) oder Sperren der SIM Karten bei Verlust. - Zugangsdaten zu Google / Apple zum Sperren des Gerätes / Remote Löschen der Daten auf dem Gerät bei Diebstahl etc. hinterlegen. Natürlich kann man sich auch mehrere solcher Safes anlegen, um Privates von Geschäft zu trennen und die Zugangsdaten für die verschiedensten Systeme sicher aufzubewahren und für den Notfall stets dabei zu haben - auch sehr nützlich, wenn man viel beruflich unterwegs ist. Man könnte sich z.B. auch ein Fernzugang zum heimischen Router einrichten und so über das Internet mit seiner Festnetznummer telefonieren zu können oder auf die heimische NAS Ablage zuzugreifen. Auch diese Zugangsdaten kann man im Safe sicher aufbewahren. Die Lösung bietet einen Passwortgenerator für komplexe Passworte an, die durch Dictionary Attacken nicht zu knacken sind, man kann natürlich die Vorschläge bearbeiten und an seine Wünsche anpassen. PIN-Nummern für die Bankkarten, sowie Passworte für Online-Banking sollte man NUR im Kopf haben und sonst nirgends, bei längeren Reisen kann man eventuell im doppelt verschlüsselten Safe notfalls auch eine TAN Liste mitnehmen - ohne die Zugangsdaten, die man im Kopf hat, ist sie nicht viel Wert - außerdem muss man erst mal die 2 Verschlüsselungen überwinden, um da ran zu kommen - und überhaupt erst mal wissen, dass so was existiert. Manche Banken bieten SMS-TAN Verfahren für das Handy (z.B. MasterCard) oder TAN Generatoren im Checkkartenformat an, die man dann aber stets bei sich tragen sollte.. So kann man seine physikalische Identität und auch alle virtuellen Zugänge überall sicher mit hinnehmen, für die Behörden ist nur ein sehr kleiner Teil relevant (Ausweiskopie, Führerscheinkopie, Fahrzeugpapiere).
Bitlocker, ist ab Win7 Prof dabei oder TrueCrypt. Ich würde aber einen USB Stick nehmen.. Meine Lösung: USB Stick mit Bitlocker und eine Kopie in der Cloud. Nochmals Danke für die Info´s, ich habe jetzt die Daten (nur Führerscheine, Pässe, Fz-schein, Krankenkassenkarten, Nr. f. Fahrräder, Notrufnummer f. Schutzbrief, Allergiepass) auf beiden Smartphones gespeichert. Sollte schon mit dem Teufel zugehen, dass beide Telefone wegkommen. Ich kann mir vorstellen, wenn im In- / Ausland mal etwas wegkommt (verloren, Diebstahl) mit den Kopien bei der Polizei eine Aufnahme der Daten leichter ist, als wenn ich nur aus dem Gedächtnis alle relevanten Daten angeben muss. Keinesfalls würde ich eine EC-/ Kreditkarte/ Kontodaten kopieren. Wenn eine Karte wegkommt/ verloren geht, gibt es sowieso nur "sofort sperren lassen" und da bringt eine Kopie ohnehin nix (meine Kto-nummer habe ich in meiner "Festplatte" gespeichert). Aber wenn´s schon nichts bringt- schadet es auch nicht wenn man die Daten hat. Grüße Bernd Die Online-Banking Daten könnten schon sehr hilfreich sein, wenn man sie dabei hat. Man kann sich ja z.B. eine Überweisung an das Hotel / Campingplatz / Bankfiliale Online anweisen und sich das Geld 1-2 Tage später auszahlen lassen, wenn die Karten weg sind und man ohne Mittel irgendwo gestrandet ist. Und das Smartphone hast du verschlüsselt? Wir haben uns auch schon selbst eine mail mit den ganzen Anhängen gesendet. Kann man ja dann von jedem Smart Phone bzw. PC öffnen, auch bei der Polizei..... Alles in die Cloud (wenn man damit kein Problem hat). Dann kann alle Hardware (Telefone, Pads, Laptops, Womos) ggf. weg oder abgebrannt sein - man kann von JEDEM Rechner weltweit mit den Zugangsdaten der eigenen Cloud auf die Dokumente zugreifen. Nur mal so ein Gedanke... Ich würde mir von den wichtigen Dokumenten (Pass/Ausweis, Führerschein, Fz.-Schein pp, auch EC-oder VisaKarte) einfache (Farb-) Kopien anfertigen und irgendwo im Auto an 'sicherer' Stelle deponieren. Stell dir vor, du bis in Süditalien und hast deinen Geldbeutel verloren mit allem drin (man sollte aber vorher schon trennen). Die kleine Polizeidienststelle dort in der hintersten Pampa kann mit deinem Stick oder SD-Karte unter Umständen gar nix anfangen und sehr häufig wird eine Polizeidienststelle fremde Speichermedien erst gar nicht -zumindest sofort- öffnen (verständliche Angst vor den Virussen :lol: ). So bleibste evtl. 1-2-3 Tage doch ein Mensch ohne Namen und so. Und auf den Kopien kannste die zur Sperrung erforderlichen Daten von Visa- oder EC-Karte sofort ablesen .... so meine Gedankengänge .... Elektronik iss schon gut, aber nicht immer allumfassend .... ....nochmal, es geht auch ohne Stick und SD Karte.....Cloud nutzen oder mail an sich selbst senden. Dann braucht man nur ein Smartphone oder PC mit Internetzugang...sowas hat jedes Hotel, jede Polizei....mehr nicht....das gibts sogar in Marokko!
Genau so! :ja: :) Ich habe einen USB-Stick :) von SanDisk mit 64 GB gekauft, sind zur zeit fuer 20 Euro zu kaufen. Und eine Verschluesselungssoftware ist auch da dabei. Und den Stick da irgendwo hinterlegt (Arbeit, Bankschliessfach, Bekannte, Garage wie auch immer) Denke mal wichtig ist, dass bei Diebstahl oder Brand / Wasserschaeden noch Unterlagen, wenn auch als Scan oder Foto, vorliegen. Gruss von der schoenen Mittelmosel Achim Was mich ja wundert ist, dass man seinen Stick am liebsten fünffach verschlüsselt und dann seine Daten in die Cloud legt, wo man weder weiß wo die Daten sind, noch wer Zugriff darauf hat. Ich persönlich glaube zwar auch nicht, dass meine Daten hochinteressant sind, deswegen hätte ich auch kein Problem mit einem unverschlüsselten USB Stick. Da findet man auch nicht mehr Daten als in meiner Brieftasche, aber meine Daten irgendwo im Internet rumliegen zu haben bereitet mir entfach ein flaues Gefühl im Magen. Ich hab zu Hause eine Cloud, auf die ich über VPN zugreifen kann.
Wenn Du einen Europäischen Anbieter wählst, dann musst Du dir keine Gedanken machen. Du kannst ja die Daten noch einmal verschlüsselt dort ablegen, wenn Du ganz sicher gehen willst. Allerdings ist das nicht nötig :wink:
Kennwörter, PINs und Daten von Dokumenten habe ich in einer KeePass-Datei, die ich in DropBoks abgelegt habe. KeePass --> Link und DropBoks habe ich auf all meinen PCs, Tablets und Smartphones installiert. Dadurch sind die Daten verschlüsselt und trotzdem von all meinen Geräten zugänglich und aktuell. Meine eingescannten Dokumente habe ich in einem TrueCrypt-Container --> Link verschlüsselt und auch in der DropBoks abgelegt. Fotokopien der Dokumente sind im WoMo versteckt.
Wie ich weiter oben schon schrieb, haben USB-Sticks, Speicherkarten und andere Datenträger das Problem, dass sie (gewollt oder böswillig) einen Virus enthalten können. Daher hätte ich vollstes Verständnis, wenn Behörden, Polizei etc. es ablehnen würden, einen fremden Datenträger anzunehmen. Viele Grüße, Andreas
Ich habe keine Sorge wegen NSA und Co. Mir geht es darum, dass irgendwelche Unbekannte Adminstrationshandbuch meine Dateien ansehen oder gar verkaufen können. Und wenn du glaubst, dass europäische Anbieter nur Mitarbeiter in Europa haben, glaubst du auch an den Weihnachtsmann. Zum Thema verseuchter USB Stick. Keine Sorge, die Polizei ist nicht so doof wie man sie manchmal darstellt. Ich glaube, die sind sogar froh über das Image. Persönliche Daten gebe ich nicht aus der Hand, egal wohin. NSA, CIA, BND oder wer auch immer, können wahrscheinlich alles knacken. Für die bin ich denke ich aber uninteressant. Es soll einfach nicht jeder Hinz und Kunz locker an meine Daten kommen, wenn der Stick oder Festplatte in falsche Hände kommen. Allerdings sollte die richtige Programmversion von True Crypt verwendet werden: WARNING: Using TrueCrypt is not secure as it may contain unfixed security issues (bezieht sich auf Vers. 7.2) Quelle Herstellerseite: --> Link ich nutze es trotzdem für einen Container auf meinem USB Stick, weil ich noch eine alte TC Version 7.1a auf meinen Rechnern hatte. Demnächst vielleicht mal Vera Crypt .... Bitlocker, Microsoft .... hmh Siehe dazu auch Heise: --> Link --> Link gute Anleitung für USB Stick und True Crypt inkl. Batchdatei für 1Klick Öffnung: --> Link Eine 7.1.a portable Version findet sich dort auch im Downloadbereich Ich habe auch alle Papiere eingescant und als Mail mit Anhang an meine Adresse geschickt. Einfacher geht´s doch gar nicht! Richy Hallo Richy, mache ich jetzt einen gedanklichen Fehler? Aber warum scanst du die Unterlagen ein und schickst sie dir als Mail und speicherst sie nicht direkt ab? Ich habe meine Unterlagen als pdf Datei gespeichert und den Zugang zum Telefon mit einen Code gesichert (zusätzlich daheim auf dem NB gespeichert). Es geht mir nicht darum meine Daten 200%ig sicher zu machen, sondern nur falls mal was passiert, dass ich auf meine Daten zugreifen kann und nicht "Hinz und Kunz" einen Zugriff auf meine Daten bekommt. Ich kann mir vorstellen, wenn ein Profi die Sachen in die Finger bekommt, knackt der sicherlich früher oder später alle Codes. Grüße Bernd Hallo Bernd, ich habe aus der ganzen Welt Zugriff auf mein E-Mail-Konto und kann also meine entsprechenden Papiere jederzeit aus einem Mailordner als Bilddatei abrufen und bei Bedarf ausdrucken. Von meinem Handy, jedem PC und von jedem Ort der Welt an dem ein internetfähiger PC steht. Wenn NSA oder BND oder, oder Zugriff auf mein Mail-Konto haben wollen und haben, na ja. Ich wüsste aber nicht, warum sie an meinen Fahrzeugpapieren Interesse haben sollten oder an meinem eingescannten Pass. Richy alles klar, das mit dem Zugriff auf´s Mailkonto leuchet ein. Grüße Bernd
Hallo, ich mache das ebenso. vielleicht sollte man ergänzen, dass es sich um eine absolut unbekannte Emailadresse handelt, die ich nirgends erwähnt habe, ist quasi nur für mich. Wenn dann einer die Dateien öffnen kann, dann solls so sein. Stick bei Ämtern einstecken oder im Womo gefunden kann mehr Probleme bereiten. Übrigens haben diese Bilddateien auch den Vorteil, dass man diese manipulieren kann, indem man (für Laien erstmal fast unsichtbar) darin Infos verstecken kann. Beispiel: diese Forumsseite wimmelt vor Text, da kann man notfalls Passwörter verstecken bei einer Hardcopy des Desktops.
Moin! Das entscheidende ist das "früher oder später". Wenn geeignete Kryptographiealgorithmen zur Verschlüsselung eingesetzt werden, ist das "später" so spät, dass die Entschlüsselung Deiner Daten auch für "Profis" nicht mehr interessant ist. Welche der bekannten Kryptographiealgorithmen zur Zeit als sicher eingestuft werden, kann man beim BSI erfahren. Guckst Du hier: --> Link Da die Rechenleistung von Computern im Laufe der Zeit immer besser wird, ändern sich mit der Zeit auch die geeigneten Kryptographiealgorithmen. Irgendwann wird wahrscheinlich jedes Verschlüsselungsverfahren unsicher. Rechtzeitig bevor das passiert wird es im Bundesanzeiger veröffentlicht und es wird Zeit, ungeeignet verschlüsselte Daten mit einem neuen, sicheren Verfahren zu verschlüsseln. Langer Rede kurzer Sinn: Wer seine Daten geeignet verschlüsselt, kann sicher sein, dass sie zumindest eine gewisse Zeit (mehrere Jahre) nicht zu "knacken" sind. Viele Grüße, Andreas Ich traue keinem Anbieter über den Weg, die Cloud ist nur in der Variante "OwnCloud" auf eigenem Server "sicher", wobei die Software auch buggy sein kann. Eine verschlüsselte VPN Verbindung nach Hause und verschlüsselte Dateien für den Transport machen das Ganze ausreichend sicher und trotzdem von überall zugreifbar. Die Alternative ist Kopien auf 1-2 Sticks verteilen und getrennt aufbewahren, diese natürlich verschlüsseln, falls sie in die falschen Hände fallen sollten - oder auch eine verschlüsselte Datei im Dumm-Telefon-Speicher ablegen. Sorry, manchmal denke ich wir diskutieren den Flug zum Mond :wink: Milliarden Menschen legen ihre Daten in der Cloud ab und vertrauen (evt. leichtfertig) ihrem Anbieter. Aber ganz ehrlich, so lange ihr nur Kopien von Perso, Kreditkarten und Fahrzeugdokumenten dort ablegt interessiert sich keine Sau für das Zeugs. Kein Admin dieser Welt würde nach Fritz Müllers AMEX suchen :mrgreen: Und wenn, Fritz Müller ist über AMEX, MC oder VISA versichert. Es bedarf höchster krimineller Energie die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Die Daten in einer europäischen Cloud abgelegt sind IMHO wirklich absolut sicher, außer man für Koranverse bzw. Anleitungen zum Bombenbau hinzu. Also lasst mal die Kirche im Dorf ;D Tut mir leid, aber die "Cloud" ist für mich keine Lösung für eine vertrauensvolle Datenablage, selbst wenn sie auf EU Server laufen sollte. Da kann man auch gleich alles auf Fratzenbuch ablegen. Die Daten sind nur sicher, wenn sie physikalisch im persönlichen Zugriff / auf eigener Hardware sind. Es sind schon Cloud Anbieter Pleite gegangen, Dienste wurden Geschlossen, es gab wegen technischer Fehler auch Datenverluste. Es sind ja nur Endkunden und es gibt keine Garantien / SLA für die Datenhaltung. Die Cloud ist so ziemlich das Letzte. Es ist sehr befremdlich, dass Google (und MS / Apple...) z.B. sämtliche Adressbücher, WLAN Zugangsdaten, Passworte, Benutzerkennungen absaugt und in der Cloud speichert, dazu alle Ortsdaten usw. wenn man es ihm nicht (mit zum Teil rabiaten Mitteln) abgewöhnt. Datensicherheit und Cloud sollte man nicht in einem Atemzug nennen. Manch Menschen sind paranoid, andere sind leichtsinnig. Jedem das Seine.
Und den Mittelweg zu finden halte ich für unmöglich :wink: Datenschutz und Schutz der Privatsphäre haben nichts mit Paranoia zu tun. Mit etwas krimineller Energie und social engineering kann man sehr hohen Schaden anrichten. Banken und Online-Dienste nutzen statische Daten zur Authentifizierung. Wenn ich bei der Bank anrufe, fragen die mich z.B. nach meinem Geburtsdatum, um mich zu erkennen. Dieses Datum wird aber auch bei Anmeldung bei Foren, e-Maildiensten, Sozialen Netzen etc. ebenfalls abgefragt, in Xing / LinkedIn, Facebook, Twitter etc. sind sogar ganze Lebensläufe und Verwandschaftsverhältnisse nachvollziehbar. Selbst der Name der Mutter oder des Haustieres oder der Telefonnummer als "Erkennungsmerkmal" wird verwendet und ist aber auch öffentlich über die Suchmaschinen recherchierbar. SMS TAN-Verfahren wurden ausgehebelt, indem Ganoven beim Pre-Paid Vertrag eine Rufnummermitnahme einer fremden Mobilfunknummer veranlasst haben und so die TAN-SMS der Bank abgefangen haben - ohne das Handy erst hacken / infizieren zu müssen und haben so Konten leergeräumt. Manche haben dreist bei PayPal angerufen und haben sich das Password zurücksetzen lassen, authentifiziert mit der Handynummer oder "secret Question", mit der passenden Antwort aus dem Fatzebuchprofil des Opfers, haben dann die Mailadresse des Opfers entfernt und eine eigene eingetragen. Konnten dann ungestört einkaufen. Ach ja, mit VoIP gab es auch schon Vorfälle, dass Ganoven mit der Rufnummer des Opfers bei der Bank oder der Rufnummer der Bank im Display beim Opfer angerufen haben und sich so Zugang zu Kontodaten verschafft haben - von wegen Überprüfung der Sicherheit oder es ist eine komische Buchung auf Ihrem Konto - bla, wir müssen aber erst Ihre Identität prüfen... Je weniger Daten öffentlich zugänglich sind, um so besser.
Dann auch bitte den Rechner wo ihr persönlichen Daten abgelegt habt nicht ans Internet hängen oder Google, Bing, gmail, web.de, outlook.de usw nutzen :!: So weit würde ich nicht gehen, man kann diese Dienste ja auch nutzen, ohne zu viel persönliche Daten preiszugeben, man muss sich ja auch nicht anmelden, um die Suchmaschinen zu nutzen, man muss nicht alle Dienste nutzen, man kann Cookies / DOM / Flash auch jedes mal löschen lassen oder ablehnen, Scripte nur selektiv zulassen, Tracking-Sites / Werbesites / Google Analytics blockieren und einen guten Virenschutz nutzen, man muss auch nicht jede Anlage in Spam Mails lesen und jeden Link anklicken. (Adblock Plus, Better Privacy, NoScript, Element Hiding Helper, BlackList an der Firewall...) Auch beim Wischkastla gibt es passende Werkzeuge, um die Apps zu beschneiden, Werbung zu blocken oder Fake-Daten zum Fraß vorzuschmeißen - z.B. Android Firewall, XPrivacy etc. Wenn man will und weiß was man tut, kann man sich recht gut gegen private Datenkraken zur Wehr setzen. Die staatlichen Stellen / Netzwerkbetreiber haben natürlich trotzdem immer die nötigen und auch legitimen Mittel und auch das Recht eine Person zu identifizieren. Es ist durchaus möglich, sich einigermaßen sicher durch das Netz zu bewegen, wenn man sich ordentlich verhällt und sich vorher überlegt, auf welchen Seiten man sich herumtreiben will, wie man seine Identität / Passworte verwaltet und Unbefugten seine Daten vorenthält.
Wow, jetzt hast Du aber tief in der Toolbox gestöbert :wink: Und nun mal Futter bei die Fische: Diesen Wulst an Tools soll ein Laie stemmen? Bedenke, dass die Zielgruppe über wenig bis keine tiefergehenden IT Kenntnisse verfügt. Klar sind solche Posting Interessant, aber ich denke sie überfordern die Mehrheit anstatt sie aufzuklären :roll: Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub, wenn ich mir die Rechner meiner Mitcamper im Campingplatzlan anschaue :wink:
Ist bei meinen Geräten Standard. Ich hab nur mal nachgesehen, was da so alles aktuell vor sich hinwerkelt. Natürlich ist Lieschen Müller damit ohne IT Kenntnissen überfordert. Aber auch sie kann sparsam mit ihren Daten umgehen / sich überlegen, wem sie wieviel von sich preisgibt und nicht jedem am Telefon trauen. Ich finde es schon wichtig, auf die Gefahren vom "Neuland" hinzuweisen, normale Bürger lesen eher nicht die Fachforen / Fachpresse und werden nur ab und an von den Nachrichten reißerisch oder gar falsch informiert. Damit sind sie leichte Beute für Betrüger. Ein Datenschutzgesetz / Datenschutzbeauftragter schützt nicht automatisch die eigenen Daten, das muss immer noch jeder selbst machen, man muss die Leute dafür einfach sensibilisieren.
Hallo Peter, das bringt mich auf die Frage: könnte ich das freie WLAN in Hotels/Cpl irgendwie nutzen ohne meine Daten im PC zu weit zu öffnen für Leute wie dich? :) Wenn mein freies Datenvolumen speziell im Ausland zur Neige geht, bin ich schon versucht, das kostenlose freie WLAN zu nutzen. Bisher dachte ich tatsächlich, die Informatiker haben im Urlaub keine Lust mal zu prüfen, wie weit sie bei mir kommen. Hab auch keine wirklich brisanten Daten drauf (aber wer weiß....). Aber, wenn man dies irgendwie etwas erschweren könnte, wäre mir schon recht. Andererseits: wenn ich damit mein surfen deutlich verlangsame, machts auch keinen Spaß.
Ja klar, in dem Du auf Deinem Rechner keine Ordner freigibst, Dein Mailprogramm nur Verschlüsselt kommuniziert und Du Grundsätzlich drauf achtest das https:// Protokoll zu nutzen. Am besten gleich eine VPN Verbindung nach Hause aufbauen und darüber surfen.. Dann kann ich auch nix abgreifen.. Aber du glaubst ja nicht wie viele Hotels oder Campingplätze es gibt, die Ihr WLAN von Amateuren haben aufbauen lassen. Da werden teilweise Standard Kennwörter von Router oder Adminkennwörter von PC/Server nicht gesetzt. Nur der Faulheit wegen.
Ich bin in der Woche viel unterwegs bzw. ich war es mal. Im Urlaub reizt es mich nur, wenn ich auf eine ganz schräge Spezies treffe. Aber grundsätzlich zum Verständnis: Wenn ich mit Boardmitteln nicht weiter kommen, lasse ich es. Ich nutze wenn nur die Dummheit anderer aus. Ich lese sie schon, die Kritik der Aufrechten. Zu meiner Entschuldigung habe ich bestimmt tausendfach darauf hingewiesen, wie man sich mit den einfachsten und leichtverständlichen Mittel schützen kann :wink: Man kann sich durchaus mit Bordmitteln des Systems schützen. Bei Windows ist eine Firewall inklusive (Windows Firewall / Windows Firewall with Advances Security). Die muss man nur richtig einstellen. Dann auch den Gastzugang zum Gerät sperren (Gastkonto deaktivieren), Für den Benutzer des Rechners ein Passwort festlegen, keine Freigaben offen lassen, wenn man sie nicht braucht. Bei der Auswahl des Netzes "öffentliches Netz" wählen - dann wird die Network Discovery ausgeschaltet und Windows preist nicht mehr automatisch alle seine Ressourcen im Netz an. Eine verschlüssele VPN Verbindung zum Heimrouter schafft zumindest die gleiche Sicherheit wie zu Hause und man kann darüber auch (kostenlos / zum Tarif von zu hause) telefonieren, alle ankommenden und abgehenden Daten werden durch den Tunnel verschlüsselt übertragen. So können Lauscher erst mal nicht viel abgreifen oder eindringen. Bei Handys / Notebooks / Tablets Blutooth + NFC ausschalten, wenn man es nicht gerade braucht. Wird auch gern gehackt. Auch Handys kann man über offene WLAN Hotspots mit einer VPN Verbindung nach zu Hause absichern.
hab das mal bei Wiki nachgelesen, der Spur nach verstehe ich ungefähr, um was es da geht. ABER wie läuft das in der Praxis, wie baue ich das auf. Gibts da ne Erläuterung für Absolutlaien? Noch eine Unklarheit: Wenn ich nicht über PC sondern Smartphone ins HotelWLAN gehe, da weiß ich nicht, welche "Ordner" freigegeben sind. Eigentlich hab ich so gut wie gar nix außer Fotos drauf. Aber die Bank-App sollte ich wohl nicht verwenden(?)
Bei Windows vertraue ich den Bordmitteln genauso lange wie brauche, um NSA zu buchstabieren. Bei Linux sieht das schon anders aus, da hier alle Programmquellen einsehbar sind. Microsoft hält den Sourcecode geheim. Viele Grüße, Andreas Was hast Du denn zu Hause für einen Internetrouer? Wichtig ist natürlich, was Du zu Hause für einen Internetzugang hast. DSL über die Telekom ist kein Problem, dort bekommst Du eine öffentliche Adresse zugeteilt (die sich täglich ändert). Die Box hat einen Dienst (DynDNS), der diese Adresse bei jeder Änderung einem von Dir gewählten Anbieter mitteilt und hinterlegt, so dass Du deine Box per Namen weltweit wiederfindest und die Verbindung aufbauen kannst. Auch AVM (Die Firma, die die Fritzbox baut) bietet hierfür einen kostenlosen Dienst an. Wenn Du eine FritzBox hast, dann gibt es von AVM ein Tool, dass für Dich die Parameter der Box und Deines Endgerätes vornimmt. Fritz!Fernzugang heißt das Tool dazu. Beim PC gibt es ein passendes Programm / Treiber für den Verbindungsaufbau und die Art der Verbindung (nur lokaler Verkehr zum Heimnetz oder gesamter Verkehr durch den Tunnel leiten - letzteres muss man wählen, wenn man den ganzen Internetverkehr gegen Lauscher abschirmen will). Vom PC Aus ist das super einfach, WLAN Verbindung aufbauen, auf das Fritz-Symbol klicken und schon wird der Tunnel aufgebaut - wenn Du fertig bist auf das Auflegen Symbol klichen und die Verbindung nach Hause wird beendet. Am Smartfone musst Du nur noch den PSK (PreShared Key - ein Schlüssel aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, einen Benutzernamen und ein Passwort eintragen, das zu wählende Protokoll für den Tunnel ist IPSec-XAuth-PSK. Dann kann das Telefon auf Wunsch die Verbindung aufbauen und den ganzen Verkehr darüber leiten. AVM hat gute Anleitungen und Beispiele für die Konfiguration auf ihren Seiten. Die Verbindung wird bei Android Geräten unter Einstellungen-> Mehr -> VPN eingerichtet und auch von dort aus gestartet / gestoppt Problematisch ist die Sache, wenn Du Internet über UnityMedia / Kabel beziehst. Die Betreiber weisen Dir eine Private Adresse zu und bündeln viele Benutzer zur selben Adresse, wenn es ins Internet geht. Dadurch ist es nicht so leicht möglich Deine Box im Internet zu finden und eine Verbindung aufzubauen. Manche Betreiber kann man über die Hotline motivieren, eine öffentliche IPv4 Adresse für den Anschluss zu konfigurieren, so dass es dann auch funktioniert. |
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