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Wasserentkeimung im AgXX-Verfahren


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wh1967 am 19 Jan 2016 16:01:35

Hallo,

ich habe den auch gelesen. Allerdings bin ich kein Fachmann und kann das nicht beurteilten.
Bei den Ergebnissen die berichtet wurden würde ich das Zeug direkt in den Wassertank hängen. Besser geht es doch nicht.
Den Haken habe ich noch nicht gefunden.

wolfherm am 19 Jan 2016 16:03:40

Hier mal ein Link: --> Link

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RichyG am 19 Jan 2016 16:11:44

... und auch der Preis ist ähnlich dem Aquatec-Produkt.
Richy

Roman am 19 Jan 2016 16:12:26

wh1967 hat geschrieben:...Den Haken habe ich noch nicht gefunden.


Den gibt es nach meiner bisherigen Einschätzung auch nicht, außer evtl. die 100 Euro für 100 Liter Frischwasser. Unser Frischwassertank hat 130 Liter, da bräuchte ich schon mal zwei Gitter.
Aber was in Raumstationen funktioniert sollte doch für unsere Womos auch ausreichen, oder ?

Gruß
Roman

RichyG am 19 Jan 2016 16:27:27

Hallo Roman,
wenn ich es richtig gelesen habe beziehen sich die 100€ auf einen 100 Liter Tank. Allerdings kann das Produkt über zwei Jahre im Tank verbleiben. Somit relativiert sich der Preis dann wieder.
Richy

Roman am 19 Jan 2016 16:40:01

RichyG hat geschrieben:...wenn ich es richtig gelesen habe beziehen sich die 100€ auf einen 100 Liter Tank. Allerdings kann das Produkt über zwei Jahre im Tank verbleiben. Somit relativiert sich der Preis dann wieder.


Richtig Richy. Hab ich ja auch so geschrieben.... :wink: Dann bin ich allerdings bei einem 130 oder 150 Liter Tank mit 200 Euro dabei. Es sei denn es gibt irgendwann auch Zwischengrößen.....Aber interessant ist das Produkt allemal, da man sich nicht mehr um das Thema Trinkwasser kümmern müsste. Das wäre mir schon ein paar Euro wert.

Gruß
Roman

AndreasS am 19 Jan 2016 16:59:37

Wir benutzen seit 17 Jahren eine UV-Entkeimung und sind damit sehr zufrieden.
Keine Ausfälle beim Leuchtmittel und immer sauberes Wasser :mrgreen:

dieterk am 19 Jan 2016 17:22:40

AndreasS hat geschrieben:Wir benutzen seit 17 Jahren eine UV-Entkeimung und sind damit sehr zufrieden.
Keine Ausfälle beim Leuchtmittel und immer sauberes Wasser :mrgreen:


Das war eigentlich nicht die Frage :roll:
Der Nächste sagt jetzt er benutzt Chlor, der nächste Silberdraht oder Omas Besteck usw.
Hier ging es rein um obiges Verfahren.
Ich nutze z.Zt. Silvertex.....mit den evtl. Nachteilen von Silber.
Dies hier hörte sich an, als wenns nur Vorteile hätte.
Und das macht mich dann wieder stutzig :D

Nix für ungut
Dieter

AndreasS am 19 Jan 2016 17:42:25

T'schuldigung :)

dieterk am 19 Jan 2016 18:38:44

AndreasS hat geschrieben:T'schuldigung :)

Angenommen :D :D

wohnmobilbenutzer am 19 Jan 2016 18:50:45

Hallo,


ich habe mir mal die mir vorliegenden Informationen zu diesem neuen Produkt angeschaut.

Wenn das Verfahren zuverlässig funktionieren würde, wäre es ja eine praktikable, wenn auch nicht ganz billige Methode, um den erhöhten Verkeimungsrisiken bei der Trinkwasserbevorratung im Wohnmobil zu begegnen. Immerhin hat eine Wohnmobilzeitschrift versucht, in (hoffentlich) vom Hersteller unbeeinflusster Art und Weise die Wirkung des Produktes zu überprüfen. Dabei wurde in der Tat unter den gewählten Testbedingungen eine deutlich keimreduzierende Wirkung festgestellt.

Ich persönlich bin momentan allerdings immer noch skeptisch und sehe folgende Problempunkte:

Das Produkt wurde wohl noch nicht in der Trinkwasserversorgung eingesetzt und es liegen m. W. noch keine entsprechenden Gutachten und Zulassungen für den Trinkwasserbereich vor. Der erwähnte Einsatz im Weltraum bezieht sich lediglich auf "Probenträger", die nach sechsmonatigem Einsatz "frei von mikrobiellen Kontaminationen waren.

Die Testbedingungen, die von der Wohnmobilzeitschrift gewählt wurden, sind m. E. im Bezug auf die realen Bedingungen im Wohnmobil nicht repräsentativ.
Man hat an verschiedenen Orten in Europa Wasserproben an Versorgungsstationen und auf Campingplätzen entnommen. Diese wurden jedoch in üblicherweise keimfreie Probenbehälter von geschätzt 0,5l Inhalt gefüllt, in die wiederum teilweise das neue Produkt hineingegeben wurde. Die Probenbehälter wurden während der Reise neben dem Frischwassertank deponiert und das Wasser später im Hinblick auf die Keimbelastung untersucht. Dabei wurden erwartungsgemäß bei den unbehandelten Proben teilweise bedenkliche Keimzahlen nachgewiesen. In den Probebehältern mit dem Produkt wurden nur unbedenkliche Keimzahlen gefunden.

Leider kann man aus diesen Versuchen wohl nicht schließen, wie sich die Keimzahlen in der Realität in einem Womo-Tank entwickeln. Dieser hat mindestens das 200-fache Volumen der verwendeten Probebehälter. Die Womo-Tanks sind zudem oft schon durch Biofilme vorbelastet und nachgeschaltet hat man im Womo auch ein Leitungsnetz, dessen Wasserfüllung sehr weit von dem Entkeimungselement entfernt ist. Da bei dem Verfahren laut Herstellerangabe keine Silberionen an das Wasser abgegeben werden, ist die Wirkungsweise in einem realen Womo-Versorgungssystem bisher nach meinen Kenntnissen nicht gesichert bzw. noch nicht nachgewiesen.

Mein persönliches Fazit:
Zuerst mal abwarten und schauen, was der Hersteller vielleicht noch nachweisen kann. Und eine Grundvoraussetzung ist für mich ist natürlich eine Zulassung zur Anwendung im Trinkwasserbereich.


Grüße

siemueller am 19 Jan 2016 19:00:41

Hallo !
Da ich unterwegs permanent bei jeder Gelegenheit Wasser auffülle, ist dieses Teil meines Erachtens ungeeignet.
Ich selbst habe in über 30 Womo-Jahren noch nie etwas ins Wasser gekippt und noch nie Probleme gehabt. Zu Saison-Beginn
einen Liter Danclorix durch´s System und alles wunderbar. Wer die Kohle dafür ausgeben will,bitte schön !

Gruss

dieterk am 19 Jan 2016 19:06:49

siemueller hat geschrieben:Hallo !
Da ich unterwegs permanent bei jeder Gelegenheit Wasser auffülle, ist dieses Teil meines Erachtens ungeeignet.
Gruss

:?
...und vorher hat einer an der Nachfüllstation seinen Toilettentank gespült und schon ist E.Coli drin.
Darum geht's.

kintzi am 20 Jan 2016 00:56:00

--> Link

Wahrscheinlich auf dieser Basis. Würde aber nur optimal funktionieren, wenn möglichst alle innere Oberflächen,die mit Wasser in Berührung kommt, mit Silber in Nanogröße imprägniert wären.
Gr. Richi

siemueller am 20 Jan 2016 11:14:57

...und vorher hat einer an der Nachfüllstation seinen Toilettentank gespült und schon ist E.Coli drin.
Darum geht's.[/quote]


Da mir das bewusst ist, immer vorher mit Desinfektionsspray und Tuch sauber wischen!
Sollte eigentlich selbstverständlich sein !

Gruss

andwein am 20 Jan 2016 11:54:01

dieterk hat geschrieben:Hat den, gerade von den Wasserfachleuten, irgendjemand gelesen? Hört sich interessant an, handhabungsmäßig ähnlich dem Silvertexnetz oder Silberkugel.Gruß Dieter

"Ag" ist das chemische Zeichen für Silber, xx das Zeichen für viele Unbekannte!!
Wer aber schon in seiner Werbung schlichtweg falsche Behauptungen aufstellt Zitat"Die keimtötende Wirkung geringer Mengen von Silber hat schon im Altertum zur "intuitiven" Nutzung durch den Menschen geführt" diskriminiert sich selbst.
Silber hat keine "keimtötende" oder "desinfizierende" Wirkung sondern verhindert die Vermehrung vorhandener und weiterhin aktiver Keime. Wer also z.B. 100 Keime im Wassertank hat, hat trotz Silberkugel auch nach 10 Tagen noch 100 Keime im Wasser.
Sie sind noch da, haben sich aber nicht vermehrt!! Das kann man alles nachlesen (wenn man will), das sind keine Geheimnisse.
Mein Wissensstand, aber vielleicht habe ich ja was falsch verstanden, Gruß Andreas

kintzi am 20 Jan 2016 11:58:03

Wird bestritten, anscheinend auch Desinfektion, also Keimminderung.
Gr. Richi

kintzi am 20 Jan 2016 12:08:09

Siemüller:
Da mir das bewusst ist, immer vorher mit Desinfektionsspray und Tuch sauber wischen!
Sollte eigentlich selbstverständlich sein !

Wisch u. weg, stimmt so bei der Desinfektion nicht !. Ein wesentlicher Teil der Wirkung ist die Einwirkzeit der Desinfektionsmittel, deshalb hatten wir in den Op.-Waschräumen für die Händedesinfektion Sanduhren, später elektr. , Hähne mit Ellenbogen oder Fußschalter betätigt, evtl. gekoppelt. Gr. Richi

kintzi am 20 Jan 2016 12:30:40

Wenn das AgXX-Verfahren auf dem von mir vorher verlinktem Nano-Silber Bericht (Fraunhofer 2003) beruht, ist es eine olle Kamelle. Die Silber-Dotierung ist im Medizinbereich z. T.gang u. g..., hier wird versucht, überteuert ein Riesengeschäft mit Wohnmobolisten aufzureißen, denen für ihr Hobby nichts zu teuer ist. Deshalb sagt man auch nicht, was dahinter steckt, macht Wind ohne echten wissenschaftl. Background mit z.T. unhaltbaren Behauptungen u. versucht einen Run auszulösen, eben Marketing. Wenn sich dann nach einiger Zeit das Ganze als nicht so ganz
das "jelbe vom Eei" herausstellt, verschwindet man wieder vom Markt oder geht wo anders hin, hat aber seinen Umsatz/Gewinn gemacht.
Übrigens: die Nano-Silber-Dotierung funktioniert biologisch auch durch Bereitstellung v. Silberionen, verbraucht sich also u. Silber wird auch inkorporiert. Da kann ich doch gleich ein handelsübliches (flüssiges) Silberpräparat (besser zu dosieren) nehmen u. stärker verdünnen oder den berühmten Silberlöffel v. Oma, wenn Oma aus Kostengründen nicht geschummelt hat (die billigen dünnschichtigen versilberten :razz: )
Gr. Richi

Scout am 20 Jan 2016 16:11:21

Für das Eliminieren von Bakterien sind bei solchen Verfahren Silberionen verantwortlich.
Wenn Bakterien mit Silberionen in Kontakt kommen nehmen sie diese auf und damit ist es mit ihnen geschehen. Ob man dies nun als Stabilisierung oder Desinfektion bezeichnet ist Haarspalterei. Die Bakterien sind tot und Tote lassen sich bekanntlich nicht mehr zum Leben erwecken.

Wenn man metallisches Silber in Wasser gibt, bilden sich Silberionen im Wasser.
Ob das Silber nun in Form von Silberlöffeln, als Kugel, auf Gewebe, auf Keramikkörpern ind Wasser kommt oder von Silberkolloiden im Wasser stammt ist vollkommen gleichgültig. Den Silberionen ist es egal auf welchem Wege sie ins Wasser gekommen sind.

Nun einiges zu dem neuen Wundermittel.
Zitatanfang
AGXX® ist ein antimikrobieller Kontaktkatalysator
Bei AGXX® handelt es sich um eine speziell strukturierte und beschichtete Silberoberfläche, die durch Nachbehandlungen veredelt und konditioniert wird. Die antimikrobielle Wirkung findet hauptsächlich an oder in unmittelbarer Nähe der AGXX-Oberfläche durch Depolarisierung biologischer Membranen mit anschließender Zelllyse statt.

Zitatende.

Diese Aussage gilt generell für Silber, auch für Omas Silberlöffel. Das AGXX ist da nichts Besonderes.

Zitatanfang
Dies zeigt sich besonders deutlich an folgenden kritischen Wirksamkeitslücken der klassischen Silbertechnologie, die man bei der AGXX®-Technologie nicht findet:
Zeitlich stark verzögerter Einsatz der keimabtötenden Wirkung
Abhängigkeit von Freisetzung und Stabilisierung freier Silberionen
Inaktivierung von Silberionen durch Schwefelverbindungen oder Komplexbildner
Begrenztes Wirkungsspektrum für die effiziente mikrobielle Dekontamination.

Zitatende.

Zeitlich stark verzögerter Einsatz der keimabtötenden Wirkung
Abhängigkeit von Freisetzung und Stabilisierung freier Silberionen

Weiter oben steht für diesen Zusammenhang.
Die antimikrobielle Wirkung findet hauptsächlich an oder in unmittelbarer Nähe der AGXX-Oberfläche

Das gilt für Silberkugel oder Silberlöffel genau so. In unmittelbarer Umgebung eines Silberlöffels gibt auch mehr Silberionen und damit eine schnellere antimikrobielle Wirkung. Bis die Silberionen an das Ende des Tanks kommen dauert es etwas länger auch für das AGXX Wundermittel.
Das sind Eigenschaften des Silbers und der Wasserbewegung im Tank. Rührt man das Wasser im Tank kräftig um, sind die Silberionen schneller an jeder Stelle im Tank vorhanden und können somit auch schneller wirken.

Frage an uns Wohnmobilisten zu diesem Punkt.
Inaktivierung von Silberionen durch Schwefelverbindungen oder Komplexbildner
Wer von uns hat Schwefelverbindungen oder Komplexbildner im Trinkwasser?

Zu dem Punkt Schwefelverbindungen habe ich im anderen Silberthread folgendes geschrieben.
An sauberer Luft ist Silber beständig. Wenn in der Luft jedoch Schwefelverbindungen vorhanden sind läuft Silber an. Es bildet sich schwarzes Silbersulfid (AgS). Wir Menschen scheiden immer Spuren von Schwefelverbindungen aus, die bei einer Silberkugel einen grauen Belag bilden und die Wirkung vermindern würde. In Wasser besteht die Gefahr weniger.


Hier wird mit fantasievolle Formulierungen normales Verhalten von Silber beschrieben und AGXX mit teilweisen unseriösen Argumenten als besonders wirkungsvolles Mittel hervorgehoben.
Silber bleibt Silber egal wie eine Firma ihr Produkt nennt, veredelt oder formt. Und solange Silber bzw. Silberionen das wirkende Mittel ist, gibt es keine prinzipiellen Unterschiede in dessen Wirkung.
Kann ein eigenes Produkt von der Chemie her keine Vorteile bringen, muss man das Produkt des Wettbewerbs schlecht zu reden.

Gruß
Scout

andwein am 20 Jan 2016 17:43:46

Nur als Abrundung ein Auszug aus einem "Chirurgie-Portal"
"Zitat: Kolloidales Silber hat im Reagenzglas (in vitro) innerhalb von einigen Minuten eine deaktivierende und in höheren Konzentrationen auch eine abtötende Wirkung auf Keime wie Bakterien, Pilze und Viren. Kolloidales Silber weist bei verschiedenen Keimen eine unterschiedliche Wirkstärke auf. Kolloidales Silber behindert oder zerstört dabei die DNS und RNS der Krankheitserreger, also deren Erbsubstanz. Ebenfalls kommt es zu einer Hemmung von bestimmten Enzymen und zu einem zusätzlichen Effekt durch die elektrische Ladung der Silberteilchen. Es wirkt laut verschiedenen Berichten gegen diverse Krankheiten, die durch Bakterien, Viren, Pilze oder andere Mikroorganismen verursacht werden, darunter auch Bakterien, die gegen aktuelle Antibiotika resistent (widerstandsfähig) sind. Durch klinische Studien ist dies jedoch nicht belegt. Kolloidales Silber soll sogar gegen AIDS wirksam sein, was ebenfalls nicht nachgewiesen ist, weshalb solcherlei Aussagen mit Vorsicht zu betrachten sind.
Das meinte ich mit hindert die Vermehrung aber dezimiert nicht die bereits vorhandene Anzahl. Die Wirkung auf die Erbsubstanz findet sich auch in anderen Beiträgen. Nur in hoher Konzentration werden vorhandene Bakterien getötet. Die wird aber durch Einlegen von Silberteilen durch die Abgabe von Silberionen, so weit ich weiß, nicht erreicht.
Gruß Andreas
Gruß Andreas

LeKlu am 20 Jan 2016 18:08:45

Hallo,
ich habe den Artikel auch gelesen, bleibe aber bei meiner bisherigen Methode. 1mal zu Beginn der Saison Danklorix verdünnt in den Frischwassertank und über alle Leitungen in den Grauwassertank laufen lassen, somit bilden sich auch in diesem keine Ablagerungen und unangenehme Gerüche.

Gruß Leonore

wohnmobilbenutzer am 20 Jan 2016 18:46:23

andwein hat geschrieben:Das meinte ich mit hindert die Vermehrung aber dezimiert nicht die bereits vorhandene Anzahl. Die Wirkung auf die Erbsubstanz findet sich auch in anderen Beiträgen. Nur in hoher Konzentration werden vorhandene Bakterien getötet...




Hallo,

so ist das. Deshalb ist Silber in der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung nur im Teil I a (Aufbereitungsstoffe, die als Lösungen oder als Gase eingesetzt werden) aufgeführt und nicht im Teil I c (Aufbereitungsstoffe, die zur Desinfektion des Wassers eingesetzt werden). Zudem kann man dort nachlesen, daß Silber nur zur "Konservierung des gespeicherten Wassers in Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nr. 2 Buchstabe c und d TrinkwV 2001 und nur bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall" zugelassen ist. Diese Liste wird vom Umweltbundesamt geführt und in Zusammenarbeit mit vielen Fachbehörden und Institutionen erstellt. Insofern kann man schon davon ausgehen, daß die dortigen Ausführungen dem aktuellen Wissensstand entsprechen.

Unabhängig davon behauptet ja der Hersteller dieses AgXX-Produktes, daß hier ein weiteres, nicht näher bezeichnetes Edelmetall auf eine Silberbeschichtung aufgebracht wird und die Wirkungsweise unabhängig von der Freisetzung von Silberionen wäre.

Deshalb hatte ich ja in meinem Beitrag auf der ersten Seite dieses Themas darauf hingewiesen, daß es für dieses neue Produkt noch keine Zulassung für den Trinkwasserbereich gibt. Wenn die Herstellerfirma eine solche Zulassung beantragen sollte, wird sie die Wirkung nachweisen und weitere Details offenlegen müssen.

Deshalb hatte ich ja auch Zweifel geäußert und Abwarten empfohlen.


Grüße

kintzi am 20 Jan 2016 19:03:18

Kein Chirurg desinfiziert Wasseranlagen damit! Und kein Chirurg säuft das Wasser, mit dem er irgend was "desinfiziert" hat.
Anlagendesinfektion ist doch klar, Hypochlorit oder Chlordioxid.
Trinkwasser genießbar machen oder halten --> Chlordioxid bis 0,2 mg/l Wasser, oder Silber-Ionenzugabe (wie auch immer) .
Physikalische Methode ohne nix: Frischwasser frisch halten bei 5 °C länger als im Sommer,zur Zeit bei den Temperaturen leicht. Gr. Richi

silver34 am 20 Jan 2016 19:18:08

Ich sehe in dem Produkt nichts anders als die Silbergewebe bzw. die Keddo-Kugel!

Also für mich disqualifizieren die sich selbst!
Sie schreiben es wirkt nur in (fast)direkten Kontakt!

Also ich fülle mein leicht bekeimtes Wasser rein nun wird direkt am AgXX entkeimt und die restlichen Keime?
Es dauert ja sicher bis alles Wasser langgenug kontakt hatte (sollte ja 5min sein bis alles tot!!!!)
Ich denke da werden einige sich an der Wassertankwand anlagern!! Und wie will das AgXX dort wirken?? Es bleibt ja an Ort und Stelle!

Da find ich die anderen Seriöser die sagen das Silber löst sich und verteilt sich im Tank.
Selbst hatte ich auch Silbergewebe, da war nach 2 Jahren bei 60% des Gewebes nur noch das Kunststoffträgergewebe übrig!
Also definitiv Silber löst sich mit der Zeit im Wasser und wenn (laut aussage) das AgXX das nicht tut kann es nicht überall wirken!

Ich selbst nehme Silberionen und bin damit zufrieden, allerdings nicht als Trinkwasser sondern nur zum spülen waschen.
Seit ich den Wassertank nur noch mit Vorfilter fülle hab ich auch keinen Biofilm mehr (Im Filter bleibt trotz nur guter Wasserquellen einiges an Dreck hängen [Rost, Sand ...]), der Tank sieht das ganze Jahr so aus wie direkt nach der Clorix-Reinigung (ohne Filter war doch etwas Biofilm zu fühlen/sehen und der Boden war leicht rötlich mit etwas Sand) .
Für mich steht fest wenn nur sauberes Wasser reinkommt (ohne Rost und Sand) hat man normalerweise keine Keimprobleme wenn man mit Silberionen arbeitet, egal wo dir herkommen.
Auch sollte der Tank immer voll sein bei nicht Benutzung, nur so kommen die Silberionen überall hin. Bei nicht vollen Tank bildet sich oberhalb der Wasserhöhe ideale Lebensbedingungen für den Biofilm an der Wandung!
Wenn man bedenkliches Wasser tankt reicht nach meiner Meinung Silber nicht aus, da sollten echte Entkeimungsmittel ran!

kintzi am 20 Jan 2016 19:38:12

Ja,ja, immer diese Metalle, vom Silber u. Aluminiumpuder (streuten wir in den 40ern in Wunden) sterben Bakterien, vom Blei die Cowboys, Kupfer/Stahl/Uran die Soldaten. Gr. Richi

mafrige am 20 Jan 2016 19:48:11

kintzi hat geschrieben:Ja,ja, immer diese Metalle, vom Silber u. Aluminiumpuder (streuten wir in den 40ern in Wunden) sterben Bakterien, vom Blei die Cowboys, Kupfer/Stahl/Uran die Soldaten. Gr. Richi


Zinksalbe gibt's jetzt noch, nicht vergessen ... :ja:

kintzi am 20 Jan 2016 21:10:45

Jaaa, und zum Schlucken Magnesium u.u.u. , soll aber nicht tödlich sein, wohl dosisabhängig u. ob metallisch am Stück u. beschleunigt!
Gr. Richi

dieterk am 23 Jan 2016 10:35:22

Hallo,
ich habe das mit Ag=Silber natürlich auch gesehen.
Was mich gewundert hat war die Tatsache, das in dem Bericht

- gesprochen wurde von den "bisherigen" Verfahren, wie Chlor, Silber etc. , die jedoch zwangsläufig mitkonsumiert werden
- in diesem Verfahren jedoch keine Stoffe ans Wasser abgegeben werden sollen
- der Behälter, der in den Tank gehängt wird für einen 100 Liter-Tank reichen soll und das zwei Jahre, also nicht in direktem "hautnahen" Kontakt die Keime abtötet, sonst
müsste ich ja ähnlich einer UV-Lampe das Wasser daran vorbeileiten
- in den Bericht auch nicht, wie bei Silber gängig, von Verhinderung der Keimmehrung gesprochen wird, sondern von echter Keimabtötung

Die eierlegende Wollmilchsau halt, das hat mich gewundert, daher wollte ich dies hier mal zur Diskussion stellen. Skeptisch bin ich natürlich da auch.

Gruß
Dieter

kintzi am 23 Jan 2016 15:34:37

Vielleicht erschrecken die Keime beim Anblick des Präparates so, daß sie tot umfallen? Oder es ist eine Nahfeld-Wirkung schwacher molekularer Kräfte? Vielleicht radioaktiv,alfa/beta/gamma-Strahler? :razz: Am besten, man kauft sowas u. geht damit zu einer Aufsichtsbehörde, die dann von Amts wegen untersuchen muß. Denn hier geht es um ein Mittel, welches im nicht Wirkungsfalle gesundheitliche Schäden provozieren kann. Gr. Richi

siemueller am 23 Jan 2016 23:22:53

Wisch u. weg, stimmt so bei der Desinfektion nicht !. Ein wesentlicher Teil der Wirkung ist die Einwirkzeit der Desinfektionsmittel, deshalb hatten wir in den Op.-Waschräumen für die Händedesinfektion Sanduhren, später elektr. , Hähne mit Ellenbogen oder Fußschalter betätigt, evtl. gekoppelt. Gr. Richi[/quote]


Hallo !
Ja, die Desinfektionsrituale in Krankenhäuser sind ja einschlägig bekannt. (Krankenhauskeime u.A.) Beim Betreten eines infektiösen Zimmers mal kurz, wenn überhaupt, die Sprühflasche benutzt und dann rein. Danach ohne Benutzung der Gleichen wieder raus ! Muss aber nicht überall so sein und manche Krankenhäuser haben ja auch spezielle auf Sterilität geschulte Ärzte beschäftigt.

Gruss

kintzi am 24 Jan 2016 01:48:39

Zitat siemüller:
Muss aber nicht überall so sein und manche Krankenhäuser haben ja auch spezielle auf Sterilität geschulte Ärzte beschäftigt.

Toll, Reproduktionsmediziner oder Infektionsepidemologen ?

Tinduck am 25 Feb 2016 15:42:54

Ein weiterer Punkt ist die Geschwindigkeit der Abgabe von Silberionen ins Wasser.

Das ganze Silbergerümpel, welches in den Tank gehängt wird, wird seine liebe Mühe haben, genug Silberionen in die Brühe zu bekommen, metallisches Silber ist jetzt nicht gerade bekannt dafür, sich Ratz-Fatz im Wasser aufzulösen. Omas Silberlöffel ist da mit Sicherheit die schlechteste Wahl, weil die Oberfläche viel zu gering ist.
Wenn man also mit Silber sein Wasser an der weiteren Verkeimung hindern und den Tankinhalt nicht erst in 8 Tagen benutzen will, wenn sich das metallische Silber endlich bequemt hat, ins Gleichgewicht mit der wässrigen Phase zu gehen, sollte man eines der üblichen Dosierpräparate verwenden. Ich bevorzuge das Pulver, da man bei den Lösungen primär Wasser bezahlt und der behandelte Liter Wasser ca. um den Faktor 10 teurer ist. Wobei wir das Zeug nur bei höheren Umgebungstemperaturen nutzen, im Winter ist das Wasser im Tank so kühl, dass sich kaum was vermehrt.

bis denn,

Uwe

kintzi am 25 Feb 2016 21:08:53

Villeroy&Boch hat nun Silber in ihren Porzellanoberflächen von Toiletten u. Waschbecken eingebaut --> Link Gr. Richi

wohnmobilbenutzer am 26 Feb 2016 17:42:39

Tinduck hat geschrieben:Ein weiterer Punkt ist die Geschwindigkeit der Abgabe von Silberionen ins Wasser.

Das ganze Silbergerümpel, welches in den Tank gehängt wird, wird seine liebe Mühe haben, genug Silberionen in die Brühe zu bekommen, metallisches Silber ist jetzt nicht gerade bekannt dafür, sich Ratz-Fatz im Wasser aufzulösen...
Uwe



Hallo Uwe,

da bin ich ja richtig froh, daß außer mir noch jemand das festgestellt hat. Ich hatte mich in anderen Silber-Tröts schon mal in ähnlicher Weise geäußert - aber ich hatte immer das Gefühl, daß man mir das nicht so recht glaubt.

Es hört sich ja schön in der Werbung für diese Sibertextilien etc. an, daß man die einfach nur in den Tank legen bräuchte und damit automatisch eine optimale Entkeimung erreicht würde. In Wirklichkeit hängt die Abgabe von Silberionen doch stark vom Chemismus des Trinkwassers im Tank ab. Und da kann der Womo-Fahrer nur sehr begrenzt Einfluß darauf nehmen.

Wenn man stattdessen, wie Du ja auch geschrieben hast, ein Desinfektionsmittel mit der nötigen Sorgfalt selbst zudosiert, kann man hingegen relativ sicher sein, daß auch die erforderlichen Konzentrationen für eine ausreichende Wirksamkeit erreicht werden. Für das von mir verwendete flüssige Desinfektionsmittel habe ich hier --> Link auch mal beschrieben, wie man relativ problemlos die erreichte Konzentration messen kann (wenn man sich denn die Mühe machen will... :mrgreen: ).

Aber um nochmal auf das AGXX-Verfahren zurückzukommen. Da sollen ja sogar überhaupt keine Silberionen an das Wasser abgegeben werden, sondern die Desinfektion nur an oder in unmittelbarer Nähe der AGXX-Oberfläche erfolgen. Da wird es die Firma wohl sehr schwer haben, eine ausreichende Wirksamkeit in einem doch weitverzweigten Wasserversorgungssystem eines Womos nachzuweisen. Die Firma verweist zwar auf einen erfolgreichen Einsatz bei der Entkeimung von Kühlschmierstoffen sowie Kühl- und Prozesswässern - in diesen Fällen werden jedoch die Flüssigkeiten im Regelfall im Kreislauf geführt und kommen somit eher kontrolliert in Kontakt mit der AGXX-Oberfläche. Also keine Vergleichbarkeit mit den Verhältnissen im Womo.


Grüße

lwk am 26 Feb 2016 22:31:28

Der erfahrene WoMo-Nutzer reinigt natürlich die Zapfstelle bevor der Schlauch angeschlossen wird. Somit ist eine Verkeimung durch die Zapfstelle unwahrscheinlich.

kintzi am 27 Feb 2016 09:55:48

Reinigen/abspülen ja, aber nicht desinfizieren, vollständig u. sporenfrei (Sterilisation) würde z.B " 60 Min bei 170°C" s.[url]Erhitzen im trockenen Zustand: Heißluftsterilisation

Heißluftsterilisator
Das Ausglühen von metallischen Gegenständen durch Rotglut, etwa 500 °C, ist gebräuchlich bei mikrobiologischen Laborarbeiten.
Das Abflammen (Flambieren) ist ein kurzes Ziehen des Gegenstandes durch eine Flamme.
Heißluftsterilisation für Glas, Metalle, Porzellan („backen“), bei
180 °C mindestens 30 min,
170 °C mindestens 60 min,
160 °C mindestens 120 min.

Geräte, die hierfür benutzt werden:
Heißluft-Sterilisationsschrank für diskontinuierliche Sterilisation
Heißluft-Sterilisationstunnel für kontinuierliche Sterilisation
konventionelle Heizung, 240 bis 320 °C
eingedüste Heißluft, 300 bis 400 °C
Laminar-Flow-Heiß[/url] bedeuten :razz: Gr. Richi

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