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Hallo Interessierte, ich zerbreche mir seit geraumer Zeit den Kopf, wie ich die Kabel meiner 3 Solarmodule auf dem Dach am besten verbinde, ohne dabei das MC4-Stecksystem nutzen zu müssen. Die Verkabelung soll ausschließlich mit 6mm² Einzelader erfolgen.
Für die Dachdurchführung benutze ich die Kathrein HDZ 100: Amazon Link, aber das nur am Rande.
Für die Verteilung benutze ich 2 Heitronic Niedervoltverteilerdosen, eine für + und eine für -: --> Link Drei der Durchführungen habe ich mit den beigefügten Blindstopfen zugemacht. Wer mit 2,5mm²-Verkabelung arbeitet, kann die beigefügten Wago-Klemmen nutzen. Mit ein wenig fummeln geht vielleicht auch noch 4mm², dann wird es aber in der Verteilerdose eng.
Jetzt kommt der eigentliche Punkt: Wie bekomme ich in der Verteilerdose meine jeweils 4 x 6mm² (mit Aderendhülsen, versteht sich) ordentlich verbunden? Ein Freund hat mich nach langem Suchen auf die Idee gebraucht, je eine einpolige Hauptleitungsklemme mit 4 Anschlüssen zu benutzen: Link zum eBay Artikel Die sind günstig und haben Aufnahmen für 16 bzw. 25mm², also gut passend für meine Konstruktion. Gut ist auch noch, dass die Kabelenden mit jeweils 2 Schrauben verklemmt werden. Bei 12mm langen Aderendhülsen passt das hervorragend und verringert den Widerstand. Die Gehäuse dieser Hauptleitungsklemmen sind für die Verteilerdosen zu groß, lassen sich aber leicht aufklipsen, so dass man nur das Innenleben allein verwenden kann. Eine Isolierung ist für diese Zwecke nicht erforderlich, da Plus- und Minuspol ja in 2 Verteilerdosen getrennt sind. So sehen die Innenleben dann aus:
Am Rande sei noch erwähnt, dass ein Solarmodul aus einem anderen Grund klappbar sein wird und die Verteilerdosen darunter auf das Dach geklebt werden.
Ich hoffe, der ein oder andere kann etwas mit meinem Beitrag anfangen :)
du könntest auch Ringkabelschuhe --> Link verwenden und Diese dann mit Schraube und Mutter verbinden, oder verlöten. Die ausgesuchte Dose ist ja nicht gerade ein Raumwunder. ;D
Gruß Martin
DirkvandeSand am 11 Feb 2016 18:13:41
Hallo Ralf, Martin war schneller :-)
So habe ich es bisher immer gemacht und würde es auch wieder machen.
LG, Vanni
Anzeige vom Forum
xbmcg am 12 Feb 2016 18:20:55
Ich habe zwei Sicherungskästen genommen und in ein IP67 Kunststoffgehäuse mit Kabeleinführungen eingebaut.
Der eine ist ein Stecksicherungskasten und beinhaltet die 10A Sicherungen pro Modul, der andere ist ein Sicherungskasten für Streifensicherungen und wird missbraucht um die Schutzdioden für die Parallelverschaltung der Module (5 Module) aufzunehmen (Anschlüsse als Öse gebogen und statt der Sicherung eingeschraubt), der Abgang zum Regler ist in 16² Leitungsquerschnitt ausgeführt, die Anschlußbox ist auf dem Dach mit Sika aufgeklebt.
So was ähnliches hier: [url]http://www.amazon.de/Mini-ANL-Sicherungshalter-silber-mm²/dp/B00U0X3IE2/ref=sr_1_224[/url]
Ich weiß, ist doppelt gemoppelt, aber so kann ich pro Modul die Sicherung ziehen und den Modulstrom notfalls einzeln messen.
gespeert am 12 Feb 2016 19:54:12
Was spricht gegen MC4-Stecker?? DIe kommen aus der Profiliga, sind wasserdicht und können die entsprechenden Ströme tragen. Eine damit vorverdrahtete Anschlußbox erlaubt ein sekundenschnelles Montieren/Austauschen von Modulen.
Außerdem verhindern sie einen Wqassereintritt in die Kabel und damit Korrosion. Die Pfuschlösungen mit Schrauben und teils ungeeignetem Material schreien nach späteren Problemen. Darüber hinaus verfällt mit dem Abschneiden der Stecker die Modulgarantie (Feuchtigkeitseintritt in die Verdrahtung) und man wird selbst zum Hersteller einer elektrischen Anlage, mit allen Nachteilen.
Helmchen am 12 Feb 2016 22:47:19
Warum sprichst Du von Pfuschlösung oder hat Dein Solarregler z.B. einen MC4-Anschluss? Schraubverquetschungen mit Aderendhülsen sind wohl die gängigsten Verbindungen in der Elektrotechnik. Meine Solarpaneele sind übrigens ohne Kabel und MC4-Stecker, mal so am Rande.
Ich habe hier lediglich meine Lösung vorgestellt. Die braucht niemand zu übernehmen. Wir hatten das Thema schon in einem anderen großen Thread, den ich aber nicht mehr finde.
gespeert am 13 Feb 2016 05:25:37
Bei offenen Kabelenden muss man wählen. MC 4 wurde aus der Erfahrung entwickelt, es gibt Regler inzwischen mit MC 4 Kontakten. MC 4 darf aber auch nicht unter Last gesteckt werden. Zur Zusammenfassung einzelner Module bieten sich Reihenklemmen an. Da wird eine widerstandsarme Verbindung für die Anlage überlebenswichtig.
Es ist dabei zu beachten, dass auch eine abgeschaltete Anlage Strom/Spannung führt!!
azenberg am 13 Feb 2016 13:04:54
Hallo gespeert, Warum dürfen MC4 unter Last nicht gesteckt werden? Mache ich bei meinem mobilen Panel ständig. Gruß Aze
uk1408 am 13 Feb 2016 22:26:18
xbmcg hat geschrieben:....., der andere ist ein Sicherungskasten für Streifensicherungen und wird missbraucht um die Schutzdioden für die Parallelverschaltung der Module (5 Module) aufzunehmen ........
Hallo,
wozu braucht man bei einer Parallelschaltung Dioden?
Gast am 14 Feb 2016 03:23:17
wozu braucht man bei einer Parallelschaltung Dioden?
Um die Module zu entkoppeln, geht aber auch ohne ...
wenn man für Solar-Module einzelne Leitung nimmt (muss ja nur eine / Modul sein) kann man z.B. auch für jedes Modul einen kleinen (10A) "Capacity Panel Monitor" nehmen Link zum eBay Artikel?
so sieht man welches Modul wie viel bring, ob ein Modul z.B. an Leistung verliert ...
silver34 am 14 Feb 2016 12:57:33
Um die Module zu entkoppeln, geht aber auch ohne ...
wenn man für Solar-Module einzelne Leitung nimmt (muss ja nur eine / Modul sein) kann man z.B. auch für jedes Modul einen kleinen (10A) "Capacity Panel Monitor" nehmen Link zum eBay Artikel?
so sieht man welches Modul wie viel bring, ob ein Modul z.B. an Leistung verliert ...
Stark abgeschattete Module wirken wie ein Verbraucher und verbraten Strom, im Extremfällen können diese sogar dadurch kaputtgehen (punktuell Überhitzen...). Ich hab die Dioden zwischen den Anschlusskabeln der Panele und dem 6mm Kabel zum Solarregler gelötet somit kann da auch nix Korrodieren und ist für optimale Verbindung gesorgt.
OK, man kann sein Wohnmobil mit Elektroüberwachung zu schustern, aber was soll das sinnvolles bringen, jedes Panel mit einem Messgerät zu überwachen, außer zusätzlicher Stromverbrauch und Gewicht!! Zum überprüfen ob ein Planel schwächelt reicht es einfach alle Panele bis auf eines (der Reihe nach) abdecken und den Strom zu vergleichen und da man sowieso die Panele öfter reinigen sollte kann man das in einem Aufwasch machen!
Gast am 14 Feb 2016 16:38:21
OK, man kann sein Wohnmobil mit Elektroüberwachung zu schustern, aber was soll das sinnvolles bringen, jedes Panel mit einem Messgerät zu überwachen, außer zusätzlicher Stromverbrauch und Gewicht!!
Mal wieder ein wunderbares Beispiel dafür einen Vorschlag erst mal gleich wieder runter ziehen ... 1. die Dinger versorgen sich über das Panel 2. die Dinger sind sehr klein und leicht 3. Kosten sind auch überschaubar 4. Du musst es doch nicht machen ...
Mit den Dingern kann man sofort auf einem Blick sehen, wenn was mit einem Panel nicht stimmt, z.B. weil eine Zelle durch ein runtergefallenes Blatt angedeckt ist und somit das ganze Panel im Verbund wirkungslos macht.
Zum überprüfen ob ein Planel schwächelt reicht es einfach alle Panele bis auf eines (der Reihe nach) abdecken und den Strom zu vergleichen und da man sowieso die Panele öfter reinigen sollte kann man das in einem Aufwasch machen!
Und das macht man natürlich wöchentlich oder sogar täglich ?!
gespeert am 14 Feb 2016 19:39:49
azenberg hat geschrieben:Hallo gespeert, Warum dürfen MC4 unter Last nicht gesteckt werden? Mache ich bei meinem mobilen Panel ständig. Gruß Aze
Bei MC 4 ist Stecken unter Spannung zulässig, jedoch nicht unter Last. Unter Last fließen Ströme die beim Trennen einen Lichtbogen verursachen und somit die Kontaktflächen schädigen. Nach wenigen Zyklen sind so erhöhte Kontaktwiderstände vorhanden und die Leistung geht dann im Stecker verloren.
gespeert am 14 Feb 2016 19:47:10
Helmchen hat geschrieben:Warum spri.....z.B. einen MC4-Anschluss? Schraubverquetschungen mit Aderendhülsen sind wohl die gängigsten Verbindungen in der Elektrotechnik. Meine So.....und MC4-Stecker, mal so am Rande.
Ich habe hier.........ber nicht mehr finde.
Schrauben, Schrumpfverbindungen, Aderendhülsen findet man im Solarbereich nicht auf dem Dach, weil ungeeignete Verbindungen (Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Temperaturunterschiede,.....) in diesem Anwendungsfall. Daraus hat man entspr. Steckverbinder entwickelt.
Ich habe gerade mehrere Module in Arbeit die laut Hersteller "MC-kompatible Steckverbinder" enthalten. Nix da, der Schrott kommt ab, verpreßt werden neue und originale MC 4 Steckverbinder. Das andere ist leider Pfusch, diesmal vom Hersteller aus Fernost.
Wie oben schon gepostet, die Feuchtigkeit kann ohne anständige Stecker über die Kabel in die Anschlußdosen der Module wandern. Schon gibt es Korrosion, und damit Ärger. Das ist ein Erfahrungswert, gerne immer wieder in Fachlehrgängen vermittelt
gespeert am 14 Feb 2016 19:53:52
="uk1408"]
xbmcg hat geschrieben:....., der andere ist ein Sicherungskasten für Streifensicherungen und wird missbraucht um die Schutzdioden für die Parallelverschaltung der Module (5 Module) aufzunehmen ........quote]
Hallo,
wozu braucht man bei einer Parallelschaltung Dioden?
Zur Sicherheit der Anlage. Hat man mehrere Module parallel, so kann es bei einem Defekt passieren, daß einige Module in ein anderes, bspw. abgeschattetes Modul einspeisen. So kann es passieren, daß die Anlage überhitzt.
Dioden sind billiger, haben aber den Spannungsfall und damit Verluste. Sicherungen sind teurer (es sind spezielle Sicherungen nötig), diese haben aber keine Verluste.
Bleibt man jedoch unterhalb des max. Strangstromes, sind Sicherungen auch u.U. entbehrlich
Gast am 14 Feb 2016 19:58:12
Warum dürfen MC4 unter Last nicht gesteckt werden?
Bei den großen Anlagen werden etliche Module in Reihe geschaltet, da entstehen Spannungen von mehreren 100 V, die sollte man nicht unter Last an einem Stecker trennen, bei den 12V Anlagen mit Ihren max 22V und 10A sehe ich da nicht so ein Problem.
Schrauben, Schrumpfverbindungen, Aderendhülsen findet man im Solarbereich nicht auf dem Dach,
Weil es einfacher und schneller geht ... Zeit ist Geld ... bedeutet aber nicht das es auf Dauer auch besser ist !?
Gast am 14 Feb 2016 20:00:09
Sicherungen sind teurer (es sind spezielle Sicherungen nötig), diese haben aber keine Verluste.
Was sind das für Sicherungen, hast Du einen Link
xbmcg am 15 Feb 2016 12:38:34
Ich habe normale 10A Streifensicherungen verwendet, die Sicherungskästen sind in einem wasserdichten Kunststoffgehäuse auf dem Dach untergebracht, die Kabel werden durch wasserdichte Kabeleinführungen in das Gehäuse geführt.
Als Dioden han ich 15A Schottky Dioden genommen, die haben einen geringeren Spannungsabfall (0.2 - 0.3V) als normale Silizium Dioden (0.7V).
Insgesamt bin ich mit meiner Schaltung so sehr zufrieden, ich kann auf dem Dach auch die Modulströme einzeln messen, wenn ich es will (Ersetzen der jeweiligen Sicherung durch das Sicherungs-Amperemeter). Das macht man aber recht selten - bei der Erstinbetriebnahme und wenn man irgend wann meint, die Anlage würde zu wenig Leistung bringen. Dann kann man die Module leicht überprüfen. Hab ich bis jetzt nur 2 Mal gebraucht. Die Anschlüsse (Steckverbindungen) sind alle gekrimpt und verlötet, bei den Schraubverbindungen habe ich die Kabelenden verzinnt.
Die Steckverbinder hab ich alle entfernt, nachdem ich bei einem Modul den Stecker in der Hand hatte - ab Werk liederlich verkrimpt. Das mag ja eine tolle Steck-Technik für stationäre Hochvolt-Anlagen sein (Isolierwiederstand), Um viele Module möglichst schnell zu montieren, eine solide Lötverbindung mit Schrumpschlauch ist elektrisch jeder Steckverbindung überlegen. Außerdem sind die Steck-Verbindungen recht dick, was wieder größere Kabelkanäle auf dem Dach erfordern würde.
andwein am 15 Feb 2016 12:53:14
xbmcg hat geschrieben:Die Steckverbinder hab ich alle entfernt, nachdem ich bei einem Modul den Stecker in der Hand hatte - ab Werk liederlich verkrimpt. Eine solide Lötverbindung mit Schrumpschlauch ist elektrisch jeder Steckverbindung überlegen.
Dem stimme ich vollinhaltlich zu, ist auch meine Erfahrung. Auchg bei eindringender Feuchtigkeit auf dem Dach sind Crimp-Verbindungen nicht unbedingt der Renner, vor allem wenn die Kabel hohen Kupferanteil haben. Gruß Andreas
Gast am 15 Feb 2016 15:35:25
Oh, ich dachte ich wäre der Einzige der Probleme mit den MC4 -System hatte. Ich bin das erste halbe Jahr mit zu wenig Solarleistung durch die Gegend gefahren. Das wusste ich aber nicht und habe es immer auf Sonnenstand, Panel dreckig o.ä. zurück geführt. Erst als bei Sonnenschein und nach einer Buckelpiste 0A auf dem Display stand hab ich mal am Y-Stecker gerappelt - und siehe da, es kam wieder was rein. Also zu Hause alle Stecker & Kabel ausgetauscht und siehe da auf einmal hatte ich bei bomben Wetter einen bomben Ertrag.
Das MC4-System ist zwar von der Bedienung her Narrensicher, es können aber trotzdem Fehler einschleichen. Beim nächsten mal würde ich auch auf Dose gehen.
Helmchen am 15 Feb 2016 18:45:21
Ich habe nichts gegen das MC4-System, aber ich traue dem für den mobilen Einsatz nicht. Dafür war das System mit Sicherheit nicht gedacht. Ich hätte sie übrigens trotzdem in einem Kabelkanal auf dem Dach verlegt und den Verteiler in eine Dose, wegen dem Geklapper auf der Dachoberfläche. Außerdem hätte ich mir eine entsprechende Crimpzange besorgen müssen.