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Hallo zusammen, zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier keine Meinung zu Flüchtlingen usw. verbreiten möchte! Nun zum Thema: Verfolge ich bei uns die regionalen Medien, fällt es auf, dass die Berichte über Einbrüche in Häuser, Wohnungen, Schulen, Tankstellen, Kindergärten, Sportheime oder sonstigen Objekten massiv zugenommen haben. Berichte über Überfälle, sind ebenfalls immer öfters zu lesen und hören. Es fällt schon allein dadurch auf, dass früher ein Wohnungseinbruch eine halbe Seite in den örtlichen Medien füllte, da es eine so seltene Sache war, dass man hier ausführlich berichtete. Mittlerweile ist das oft nur noch ein kleinerer Absatz, vermutlich weil die Häufigkeit extrem zugenommen hat? Wie geht Ihr künftig mit diesem Thema um, wenn Ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid? Das Wohnmobil ist ja relativ unsicher, im Gegensatz zu einem Gebäude. Die Fenster und die Dachluken sind ja nur mit ein paar Plastikhaken "gesichert". Die Zusatzsicherungen sind auch so eine Sache. Wer viel zusätzliche Sicherung anbringt, hat offensichtlich viel zu schützen und wird so womöglich erst recht interessant. Was hilft ein Bügel an der Tür, wenn das Fenster daneben, die Heckgarage, oder die Dachluke mit einem Schraubenzieher aufgehebelt werden kann? Ach ja, bitte erspart mir die Story vom Hund im Wohnmobil als Diebstahlschutz. Fährt Ihr nun vermehrt Campingplätze an, oder "vertraut" Ihr nach wie vor den Stellplätzen? Was macht Ihr? Wie denkt Ihr darüber? MfG Gast Wenn´s passieren soll, dann passiert´s sowieso! :) Man sollte schon vor Fahrtbeginn planen, ob man auf CP oder SP fährt und dann dementsprechend wenig Wertgegenstände mitnehmen. ich persönlich fahre oft Stellplätze an und habe deshalb eher wenig Wertsachen dabei. Die Wertsachen nehme ich dann in einer Umhängetasche mit, wenn ich mir z.B. den Ort anschaue oder etwas anderes unternehme. Bargeldbeträge habe ich nur soviel dabei, daß ich eine Woche hinkomme. Größere Geldbeträge (Tanken, Einkaufen... ) bezahle ich oft per Karte. Okay, ich muß dazusagen, daß ich allein unterwegs bin, da benötigt man ja nicht so viel, als wenn eine vierköpfige Familie losfährt. Aber daß ich nun mehr Angst habe, kann ich eigentlich nicht sagen. Ich war vor einigen Jahren, zu Anfang meiner Mobilreisen, mal mit einem Mietmobil in Süddeutschland gewesen. 10 Tage nix passiert. Dann war ich noch zwei Nächte ganz in der Nähe meines Heimatortes auf einem Stellplatz an der Weser und dort wurde das Miet-Womo aufgebrochen und meine (damals noch mitgenommenen) Musikcassetten fein säuberlich auf dem Parkplatz verteilt und demoliert. Mehr war da aber auch nicht zu holen. Angst vor körperlichem Schaden durch Gewalt darf man natürlich nicht haben, ansonsten sollte man denn doch lieber auf einem CP urlauben... oder besser ins Hotel gehen ... ohne Womo... oder zuhause bleiben. Um es mit einem Titel von Rainer Werner Fassbinder im übertragenen Sinne zu sagen "Angst fressen Seele auf" - Es gibt keinen perfekten Schutz und mit einem gesundem Maß an Vorsichtigkeit - welches man schon immer haben sollte, egal ob heute oder vor 10 oder 20 Jahren - sollte man seinem Urlaub geniessen können.
Ist das so? Gab es das nicht sonst auch schon? Bei uns gibt es Flyer von der Polizei, die vor Einbrüchen warnen und dazu auffordern, aufmerksamer zu sein. Die gab es vor Jahren aber auch schon. Auch kann ich mich an Sendungen im TV erinnern, wo erklärt wird, wie man seine Fenster und Türen besser sichert. Alles schon ein paar Jahre her. Also ich denke schon, dass die Anzahl der Einbrüche steigt, frage mich nur, ob das nicht auch damit zusammen hängt, dass heute so ein Einbruch schneller gemeldet und dokumentiert wird. Zunehmend scheinen sich Diebe da auf lukrativere Sachen einzustellen als ins Womo einzubrechen. Hier und da gibts Berichte, das morgens der Katalysator/Partikelfilter weg war. Das Zeug ist ja nicht billig und recht gut wiederverwendbar. Auch beim ortsansässigen Womo-Händler verschwanden da rund 30 in einer Nacht. Hallo Gast, "zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier keine Meinung zu Flüchtlingen usw. verbreiten möchte!" Damit stellst Du genau einen Zusammenhang her. Und Deinen Verdacht. :-| Hmmmmh. Was die von Dir diagnostizierte Häufigkeit von Straftaten angeht, so stimmt die gefühlte Wahrnehmung mit den Tatsachen oft nicht überein. Was ist eine massive Zunahme von Einbrüchen und Überfällen? Spreche doch mal mit Deiner heimischen Polizei darüber, was wirklich Sache ist. Früher füllte "ein Wohnungseinbruch eine halbe Seite in den örtlichen Medien" eine halbe Seite? Das nehme ich Dir nicht ab. Es sei denn Raub, Mord und Totschlag spielen eine Rolle. Ich kann weder Haus noch Wohnmobil wie eine Festung verrammeln. Alle passiven Sicherungen taugen nichts, wenn Ganoven diese rasch aushebeln können. Da wir keine Stellplätze mögen, fahren wir lieber CP für Übernachtungen an, doch da haben viele schon geschlossen wenn wir abends und nachts dort ankommen. Wir fahren (im In- und Ausland) von Autobahnen etc. runter und ins nächste bis übernächste Dorf. Wohl fühlen wir uns in Wohngebieten (bevorzugt mit Sackgassen) relativ sicher. Parkplätze an Sportstätten und Friedhöfen sind zum Übernachten auch gut geeignet. Wertsachen nehmen wir zu Spaziergängen und Einkäufen mit, sind nicht viele. Nochmal: Sprich' mit Deiner Polizei und berichte hier. Ich wünsche Dir sorgenarme Tage und Nächte. Gute Nacht Frederick PS. Wir überlegen, ob wir in dem Kasten, in dem der hintere Gurtbock verschraubt ist, einen genau angepassten "Tresor" aus 2-3 mm starken Edelstahl bauen lassen und diesem mit Schlossschrauben sichern. Wir haben so ein Trumm für Notebooks, Kameras und Ladegeräte/Kabel im Wohnwagen. Mit Knacken geht da kaum was, wer wird denn schon mit einem großen Trennschleifer unterwegs sein. Natürlich: ist das Auto fort, dann sind es die Wertgegenstände auch. PS. Ein Tipp noch: Kopien sämtlicher Dokumente sind auf einem E-Mail-Konto gespeichert. Die Mailadresse und das Kennwort haben wir im Kopf. Bitte entschuldigt die Tippfehler und andere Kleinigkeiten. Meine Zeit zum Editieren war abgelaufen. Das deiner Meinung nach auffällt, dass häufiger eingebrochen wird ist offenbar ein subjektives empfinden. Statistisch gesehen sinkt die Kriminalitätsrate (inkl. Einbrüche) kontinuierlich seit 1993.
Ich weiß nicht woher du das hast aber in NRW steigt das seit Jahren und ich denke das ist größtenteil so: --> Link Ich wohne in einer relativ kleinen Gemeinde und habe aus bestimmten Gründen einen direkten Draht zur örtlichen Polizei und bin dadurch immer recht gut informiert. Zugenommen hat es in unserer Regionen mit Einbrüchen insbesondere dort wo in der Nähe ein Autobahnanschluss ist. Flüchtlinge sind in dem Zusammenhang übrigen gar kein Thema, eher schon Teile "unserer" Jugend, die vermehrt durch Randale und Sachbeschädigung auffallen. Um zum Thema zurück zu kommen - unterwegs mach ich mir darüber keinen Kopf, hatte bis jetzt aber auch noch nie Probleme. Kai .... wir machen uns unterwegs höchstens den Kopf dass "Daheim" alles ok ist / bleibt :!: Wir werden unser "wohnmobiles" Verhalten nicht ändern. Wir fahren weiterhin Stell- oder auch CP an und stehen auch ab und zu frei. Natürlich achten wir schon immer darauf, dass nichts verlockendes offen herumliegt und Wertsachen haben wir auch fast keine dabei. Insofern allen weiterhin viel Spass mit dem Wohnmobil :)
Die Berichte mögen zugenommen haben, die Einbrüche sind die letzten 10 Jahre in etwa auf gleichem Niveau geblieben : --> Link Wir waren (zuhause) auch schon Opfer, haben da ein wenig "aufgerüstet" Unterwegs haben wir unser Reiseverhalten nicht verändert. Das haben wir auch in Zukunft nicht vor. Hallo, habe ich aus der Kriminalitätsstatistik des statistischen Bundesamtes. Gruss Hallo, nur nebenbei: Die Anzahl der Anzeigen von Wohnungseinbrüchen ist in Österreich in den letzten fünf Jahren nicht relevant (nur leicht) gestiegen. Vergleicht man die letzten 10 Jahre, dann ist die Zahl der Anzeigen sogar gesunken .... Aber egal: Wir ändern unser Sicherheitsverhalten auf Stellplätzen nicht - warum auch: Wir haben auch bisher mit Hausverstand (so hoffe ich zumindest) im Womo gelebt und dementsprechend die üblichen Maßnahmen (wie z.B. keine Wertgegenstände liegen lassen, Autobahnrastplätze - wenn es geht - meiden, usw.) eingehalten. Wir stehen fast meistens frei und haben uns noch nie gefürchtet - gesunde Vorsticht schadet natürlich nicht. mfg Rupert Hallo Lance, das ist natürlich nicht richtig. (Brille aufsetzen). Das Gegenteil ist der Fall. Es zeichnet sich bundesweit ab, dass gerade Wohnungseinbrüche seit 2006 wieder ansteigen. Massiv ab 2015 (PKS noch nicht frei). In Deinem Bildchen von 2006 bis 2013 von ca.106100 auf ca. 149500 Fälle. Das bedeutet einen Anstieg von über 40% in 7 Jahren. In 2014 gemessen zum Vorjahr ein Anstieg auf 152000 Fälle. --> Link Das Ganze ist natürlich regional sehr unterschiedlich verteilt. Teilweise mit leichten Rückgängen, teilweise mit Anstiegen von bis zu 50%. --> Link In diesem Deliktsbereich kann also keinesfalls von Rückgang oder gar Entwarnung gesprochen werden. (Es ist zwar traurig, dass es so weit gekommen ist, aber aufrüsten schadet also nicht). Selbstverständlich bleiben von dieser Entwicklung auf Wohnmobile nicht verschont. Es hilft also nichts den Kopf in den Sand zu stecken und sich einzureden, alles wäre gut. Eine gesunde Portion Vorsicht einschl. der dazugehörigen Maßnahmen schadet nicht. Hallo, Thema wird ja immer wieder aufgewärmt. Wenn ich mir schon vor Reisebeginn so einen Kopf machen würde, dann würde ich zuhause bleiben aber da kann es ja auch passieren. Bei uns in der Strasse wurde vor Jahrzehnten in fast jedes Haus eingebrochen. Der Grund war ein Wirtschaftsweg am Ende der Grundstücke, ideal um unbemerkt auf das Gelände zu gelangen, bzw. dieses zu beobachten. Ich wohne hier seit 1996 und habe noch nichts von einem Einbruch gehört. Mein Auto wurde mal aufgebrochen und das Radio geklaut aber das war ein Golf 2, da wußte jedes Kind wie man den mit einem Schraubendreher öffnet.
Hab die Brille auf ... :) .. und sehe die letzten 15 Jahre ein sehr ähnliches Niveau :ja: Klar kann man sich auch Teilbereiche raussuchen, in denen ein An-/Abstieg zu verzeichnen war. ![]()
Steht WO ... :lupe: Hast Du eine Womo-Statistik ? Ich finde da nix ...
Selbstverständlich ist das so :!: Ist allerdings ein Gemeinplatz ... Paranoia allerdings schadet sehr wohl : wenn ich vor lauter Angst meine Reise nicht mehr genießen kann/will .. :roll: Ich mach mir unterwegs auch eher Sorgen um unser trautes Heim daheim. Aber wir können schließlich nicht zuhause sitzen und auf die Einbrecher warten. Unterwegs vertrauen wir auf unser Bauchgefühl, sind aber inzwischen tatsächlich häufiger auf CPs als früher. In über 30 Jahren Womozeit hatten wir vier Einbrüche, fast alle in den ersten 10 Jahren. Statistisch dürften wir unser Soll erfüllt haben. LGElfie Hallo ! "Angst essen Seele auf" ! Wir übernachten immer vor Asylheimen, da passiert am wenigsten ! Wo wir ungern übernachten ist in Teilen Sachsens und Mecklenburg-Vorpommern. Auch bestimmte Gebiete in Berlin sind für uns "No Go Areas" ! Steht auch in manchem Reiseführer ! Gruss
Wie schon öfter geschrieben, funktioniert das in vielen Fällen nicht. Wenn ich in den Urlaub fahre, dann sollen Laptop und Kamera dabei sein. Wenn dann eine sportliche Aktivität ansteht, kann man einfach nichts mitnehmen und es bleibt nur das Womo. Geld und Kreditkarten sind ja noch relativ einfach mitzunehmen, aber was machst du beim Schwimmen oder Tauchen ? Gibts eigentlich Zahlen oder Erfahrungen, inwieweit ein CP sicherer ist als ein SP ? Zumindest bzgl. Diebstählen hört man ja einiges von CP, aber dort läßt man auch vieles einfach draußen stehen. RK Zum RP-Online-Artikel: Reisende Banden gab es schon vor 35 Jahren. Morgens aus Rumänien und Italien eingeflogen, ausbaldowerte Häuser geknackt, Beute einem Landsmann übergeben, der diese entweder einem Hehler verkauft oder per Pkw über die Grenze(n) geschafft hat. Ich hatte früher mit der Kripo viel zun tun, von da her weiß ich das. Hallo, wenn die Angst Oberhand gewonnen hat, dann macht das Verreisen keinen Spaß mehr. Neben der Belastung durch Furcht hilft aber die Beantwortung folgender Frage: Ist der befürchtete Vorfall xy von existenzieller Bedrohung für meine Familie und mich? Bei "Nein" erübrigen sich alle weiteren "Angst fressen Seele-Befürchtungen". Viele Flüchtlingsfamilien hingegen haben die Frage leider mit "Ja" beantworten müssen. Bitte nicht die vergessen, die traumatisiert und o h n e luxuriöses Wohnmobil geflüchtet sind. Diese beiden Nachsätze nur, weil die Eingangsfrage doch irgendwie mit der aktuellen Situation in Europa verknüpft wurde. Thomas56, Zynismus ist in meinen Augen nicht angebracht. :angry: Holger und Mover, von mir eine positive Wertung für Eure Beiträge. Ich betreue ehrenamtlich Asylbewerber und Flüchtlinge und bin daher sehr froh, wenn jemand gegen Hetzer aufsteht. Vielen Dank! Hallo, die Einbrüche im Stuttgarter Raum haben die letzten Jahre deutlich zugenommen! Es wurde sogar eine Sondergruppe bei der Polizei gegründet. Über Einbrüche und Schutz von Wohnmobilen gibt es einige Beiträge unter Suche. Neues gibt es nichts, man kann nur noch alles wiederholen. Die Schweiz ist Europameister bei Wohnungseinbrüchen, 2012 waren es 942 Einbrüche pro 100.000 Einwohner, in Deutschland "nur" 148. --> Link Also strengt Euch an! :D :lach: Hallo Leute, habt Ihr alle noch nicht gemerkt, dass es auch hier im Forum, wie auch in der allgemeinen Bevölkerung sehr unterschiedliche Meinungen zu den aktuellen Tagesthemen gibt? Eine Diskussion hierüber ist sinnlos. Es werden nur noch Meinungen ausgetauscht Es wird nicht mehr differenziert. Es gibt nur noch schwarz und weiß oder gut und böse. Gefährlich und unappetitlich wird es nur, wenn Mitglieder des Forums auf Grund ihrer Beiträge, die den Wortführern hier als unangemessen erscheinen, in die Nähe von Hetzern geraten. Der Ausdruck: Ich betreue ehrenamtlich Asylbewerber und Flüchtlinge und bin daher sehr froh, wenn jemand gegen Hetzer aufsteht ist in seiner Überheblichkeit nicht zu überbieten. Immerhin ist der Schreiber in der Lage, Unterschiede zwischen Asylbewerber und Flüchtlingen zu machen. Wenn er sein Engagement für richtig hält, ist es in Ordnung. Er ist aber nicht der Maßstab der Dinge, auch nicht hier im Forum. Gruß Fiatia
Ein eindeutig politischer und damit nach den Forenregeln -mit Recht!- verbotener Beitrag aus der rechten Ecke! Leider wird mein -wohlüberlegter- "Negativ"-Klick abgelehnt, da ich mir angeblich nicht genug Zeit dafür genommen habe :evil: ... Ich gehe wirklich extrem sparsam mit negativen Bewertungen um, hier wäre sie aber angebracht... Moderation:Bleibt bitte bei der ursprünglichen Fragestellung! Dem TE helfen keine Beleidigungen oder diskriminierende Aussagen Ja wie - ich denke, es geht bei diesem Thread um den objektiv falschen Eindruck des TE, dass Eigentumsdelikte zugenommen hätten. Wieso diskutieren wir hier plötzlich über den Unterschied zwischen Asylanten und Flüchtlingen? :thema: Statistiken nützen leider garnichts. Das ist ein Nullsummenspiel, wei Vorraussagen beim Roulette wann wieder schwarz kommt. Einbrüche kann man nicht errechnen. Leigt auch an der Berichtserstattung wo aus allwer Welt zusammengekramt wird. In hiesigen Medien sollen ca. 4 mal mehr schlechte Nachrichten stehen als im Ausland. Ist vielleicht einer narzistischen Empörungsverliebtheit geschuldet. Mein Auto ist früher mal in Hamburg im ersten Jahr 3x aufgebrochen worden. Danach habe ich kleine Schilder angebracht, "Ist offen". Seitdem wurde nichts mehr kaputtgemacht, ob einer drin war weiss ich nicht. Bin sowieso kein Abschliessfanatiker, wohl von früher auf dem Dorf als alle Türen der Höfe offen waren. Gerade beim Wohnmobil, ist leicht einen formidablen Kuhfuss durch die dünnen Wände zu hauen und jedes Schloss aus der Verankerung zu reissen. Genauso mit diesen Griff zu Griff Stangen. Folie aufs Fenster wegen Lärm, durchhauen einfach Griff aus der Tür hebeln. Da ist der Schaden nacher größer als evtl. Geklautes. Muttern wollte mal im Atlantic Hamburg nächtigen, wurde vor die Tür gefahren. Der Wagen stand gerade, klirr , Scheibe kaputt, schneller Griff zu Handtasche die zum Aussteigen auf dem Amaturenbrett stand und weg war er. Direkt vor dem 2t besten Hotel Hamburgs. Auf Reisen leistet auch ein Fjällraven outdoorhose gute Dienste, die hat innen Beinseite noch eine Tasche für Papiere und Notgroschen. Wenn man gezwungen wäre statt der paar EInbrüche jeden Tag zu lesen, welches Womo nicht überfallen wurde sähe die Welt schon objektiver aus. Ich schieb das mehr auf die mehr oder weniger angeborenen Pechvogeleigenschaften. Hatte mal so einen Hund , der fand garantiert die einzige Scherbe am Strand zum Reintreten.
Hallo Fiatia, danke für Deine Antwort. So schnell kann man ja gar nicht schauen, wird man von den " guten Menschen " ins rechte Eck gestellt, oder als Hetzer beschimpft. Liebe Grüsse Mondmann
Hallo Wolfgang, das stimmt nicht; es geht nicht um`s „herauslesen“, sondern um objektive Deutung. Die Aufgabe der PKS ist es nicht, ein arithmetisches Mittel zu definieren. (Bsp.: Du setzt einen Fuß auf eine glühende Ofenplatte und stellst den Anderen in einen Kübel mit Eiswasser; dann geht es Dir im arithmetischen Mittel wunderbar). Aufgabe ist es, Tendenzen aufzuzeigen und die sind hier eindeutig. Bis 2006 verringerten sich die Fallzahlen dieses Deliktsbereichs und ab 2007 stiegen sie kontinuierlich an. Die Tendenz ist also ein Anstieg im Deliktsbereich „Wohnungseinbrüche gerechnet von 2007 bis 2013“ um 40%. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Statistisch erfasst wird der Deliktsbereich „Diebstahl insgesamt in/aus Wohnungen“ und daraus der Bereich „Wohnungseinbruchsdiebstahl“ extrahiert. Der Anteil von „Wohnungseinbruchdiebstahl“ (152.123 Fälle) an „Diebstahl insgesamt in/aus Wohnungen“ (207.561 Fälle) beträgt 73,3 Prozent.. (Quelle BKA PKS 2014) So gesehen ist es also nicht verwerflich, wenn sich Urlauber um ihre Wohnung sorgen.
Eine spezielle Statistik „Wohnmobileinbrüche“ gibt es nicht. Die Zahlen unterfallen dem Teilbereich „Diebstahl von und an/auf Kfz“. 2014 betrug dieser Anteil 15,1%, gemessen am Gesamtdiebstahlsaufkommen von 2.440.060 Fällen. (Quelle BKA PKS 2014). Unbestritten ist jedoch, dass auch Wohnmobile aufgebrochen werden (auch wenn es darüber keine Zahlen gibt).
Sollst Du ja auch nicht. Man (allgemein) sollte jedoch schon, mehr als vor vielleicht vor 20 Jahren, aufpassen und auf das "Bauchgefühl" hören. Zur Fragestellung des TE: Ich habe schon den Eindruck, dass aus o.g. Gründen oder subjektiver Wahrnehmung so mancher Mobilist inzwischen einen CP dem Sp vorzieht (vor allem, wenn er gleich nebenan mit z.B. ACSI nicht wesentlich teuerer ist als der SP). Zumindest höre ich das im Gespräch immer öfter. uns ist in all den Jahren NICHTS passiert. Glück ? Keine Ahnung ! Vor ein ppaar Jahren haben wir mal spät abends in Südfrankreich einen Platz direkt am Meer angefahren. Sehr abgelegen und wunderschön. Es standen schon zwei französische Wohnmobile dort. Ich habe gleich gefragt, ob es evtl. gefährlich sein könnte, dort zu stehen. Darauf hin ging der eine Franzose zu seinem Womo, kam mit einer Flasche Wein zurück und sagte." perhaps, perhaps not !".Es wurde ein wunderbarer, geselliger Abend, und am nächsten morgen kam ein junger Mann mit einem Moped, und verkaufte Baguette. Shit happends........perhaps In diesem Sinne Gruß Karsten Ich frage mich, was mit der Eröffnung eines solchen Threads beabsichtigt wird. Will jemand seiner Angst Ausdruck verleihen? Mit Statistiken und Kurven kann man alles beweisen. Man muss nur den richtigen Zeitraum aussuchen und die X-Achse entsprechend verkürzen, dann hat man sein spektakuläres Bild. Dann sollte er sein Hobby besser aufgeben, denn er wird auf seinen Touren nicht relaxen können. Trost bekommt er hier im Forum auch nicht. Eher zwiespältige Reaktionen zwischen Zustimmung / Ablehnung / Fatalismus. Will jemand anderen Angst suggerieren? Wozu? Jeder hat seine Erfahrungen und richtet sich nach ihnen (bis er vielleicht mal neue Erfahrungen macht bzw. nach 20 Jahren Wohnmobilreisen den Überfall oder Einbruch immer noch nicht erlebt hat). Für mich ist die Frage bei der Vorsorge gegen Schadensfälle, ob diese existenz- oder die körperliche Unversehrtheit bedrohend sind. Sind sie das nicht, ist es verschmerzbar. Für Schäden und Verluste an Ausrüstung ist jeweils eine Versicherung da (wenn es nicht um Werte im Taschengeldbereich geht). Ansonsten reicht mir ein kleines Stück Plastik und mein Pass, um im Zweifelsfall wieder nach Hause zu kommen. Das heisst aber auch, daß ich nichts mitnehme, was nicht ohne grössere Probleme ersetzt werden kann bzw. worauf ich ohne Schmerzen verzichten kann. Ansonsten: Nicht bange machen lassen, die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen (die hier häufig dargestellt werden) beachten und ansonsten sich selbst und der übergroßen Mehrheit der Menschen trauen. Die sind im Schnitt viel besser, als es in vielen Medien dargestellt wird. Hallo, nett gemeint, das Heranziehen der Polizeilichen Kriminalstatistik ist recht unterhaltsam, ist hier aber wenig geeignet um das Angstempfinden zu mildern. Bei der Hinzuziehung der Aufklärungsquoten innerhalb der Massenkriminalität tritt dann das Gegenteil ein. Nur in Deutschland angezeigte Taten werden registriert. Solange das Einzeldelikt "Bes. schw. Fall des Diebstahls aus Wohnmobil" nicht differenziert erfasst wird, geht die Aussagekraft für mich gegen Null. Ich bin amüsiert, wenn die PKS (Statistik) jährlich regional oder auf Länderebene präsentiert und interpretiert wird. Was nutzt mir ein Leben im "sichersten Landkreis des Bundeslandes XY", wenn ich diesen unter Angstschweiß verlassen muss, um mit meinem Wohnmobil die Welt erkunden zu wollen? Dienlicher ist dann doch z.B, der Hinweis sich mit dem Wohnmobil nicht in die Nähe von Geldautomaten an zu stellen, damit man nicht durch die Trümmerteile der von Diebesbanden aufgesprengten Automaten verletzt wird. Für mich sind die Erscheinungsformen interessanter als das Zahlenwerk. Angst entsteht individuell und lässt sich nicht mit Statistiken bearbeiten und Kriminalität entwickelt sich weiter. Wir sind in den letzten Jahrzehnten mehrfach bestohlen und betrogen wurden. Das letze Mal auf einem Supermarktplatz am Gardasee. Keine Statistik der Welt bringt mich wieder dazu, mein Fahrzeug unbeaufsichtigt dort abzustellen. Dieser Schaden verhindert aber keine Reisen mit dem Wohnmobil. ...........Denn statistisch gesehen bin ich als Opfer ja jetzt außen vor!........................
Eben. Deshalb nehme ich bei Flugreisen immer eine Bombe mit an Bord..................... .............denn die statistische Wahrscheinlichkeit, daß sich 2 Bomben an Bord befinden, ist kaum messbar. Sorry :D Wer wissen möchte, wo wir wohnen, sollte nach Terassentüren mit umgerüstenten Pilzkopfverschlüssen suchen, ferner auf vor dem Haus geparkte PKW + Camper mit offenen Handschuhfächern und einem Seitz-Schiebefenster, in dem eine eingelegte Stange ein Aufschieben von aussen ohne Zerstörung unmöglich macht. :x Hallo zusammen, hier einmal ein paar Fakten, da ja manche dieses Thema offensichtlich verdrängen, oder in eine politische Ecke drängen (möchten?). --> Link Dazu gibt es auf der Seite vom BKA die Details zum nachlesen (man muss sich halt die Mühe machen und die einzelnen pdf-Dateien lesen): --> Link Ob dann alle Straftaten überhaupt erfasst werden (dürfen?), kann ich nicht beurteilen, dazu gibt es sehr viel unterschiedliches zu lesen. Nun soll jeder für sich entscheiden, ob es "gefühlt" mehr oder weniger Einbrüche usw. gibt! Bestimmt ist das auch von Region zu Region unterschiedlich! Meine Wahrnehmung habe ich bereits im Anfangsthread geschildert und so ist auch meine Frage entstanden. Und nein, ich bleibe trotz dieser Meldungen nicht zu Hause! --> Link Eigentlich wollte ich nur wissen: Fährt Ihr nun vermehrt Campingplätze an, oder "vertraut" Ihr nach wie vor den Stellplätzen? Was macht Ihr? Wie denkt Ihr darüber? MfG Gast Ach ja, hier noch die Verhaltenstipps zum nachlesen: --> Link Bei uns ändert sich nichts. Wenn der Bauch sagt, dass der Platz ok ist, übernachten wir. Wenn der Bauch grummelt, fahren wir weiter. Und wenn zufällig kein Stellplatz in der Nähe ist, aber ein Campingplatz, dann wird dieser genommen. ......und die Zahl der im ausgewählten Zeitraum (16 Jahre) angestiegenen Wohnungseinbrüche nimmst Du zum Anlass, eher einen CP anzufahren, als frei zu stehen?
Sorry, ich versteh deine Motivation immer noch nicht. Bei allem, was du dir zusammengelesen und -gereimt hast - was ziehst du denn selbst für Schlüsse bzw. wie gehst du selbst damit um? Mehr Campingplätze oder weniger (übrigens wird auch dort geklaut) oder alles wie bisher? Oder liest du dir hier all die Beschreibungen der anderen User und machst dann nach, was die Mehrheit macht? Da du nichts über deine eigenen Absichten sagst und ich das "Nachmachen" der Aktionen anderer auch für unsinnig halte (muss jede/r für sich selbst wissen, denke ich), beschleicht mich halt doch das Gefühl, dass du eher drauf aus bist, hier (negative) Stimmung zu machen. Und das gefällt mir gar nicht. Unter anderem, weil ich mich überall, wo Menschen viel Paranoia vor sich her schieben, eher unwohl fühle. Das geht mir so in den USA, wo viele angeblich deshalb ne Waffe mit sich rumschleppen. Oder in vielen französischen Wohngebieten, wo man nicht mal bis zur Haustür kommt, ohne Sicherheitscodes eintippen zu müssen. Oder in "gated communities", wo man offensichtlich allem misstraut, was "da draußen" ist. Mir ist die Freheit lieber.
Ich schließe mich an Christel :!: Sollte ich jemals Angst bekommen mit dem WOMO unterweg zu sein, verkaufe ich das Fahrzeug und unternehme Busfahrten mit einem Seniorenreiseveranstalter :) Vielleicht bekomme ich ja dann auch Rabatt mit meinen zukünftigen Rentnerausweis :?: :ja: Julia Nee, dann lieber Campingplätze, denn fremdbestimmt im Bus unterwegs ginge bei mir nicht mal, wenns kostenlos wäre :D ;D |
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