Babs am 01 Mai 2006 16:47:50 Hallo,
wie seid ihr zum campen gekommen?
Ich kenne es von meinen Eltern. Später mit meinem Männe ein tolles Brand-Steilwandzelt gekauft, dann hatten wir einen Trigano Faltcaravan. Als nächstes wurde feudal im Wohnwagen gecampt und seit 2 Jahren haben wir nun ein Wohnmobil.
Wir denken noch oft an die Zeit mit dem Zelt zurück. Es war eigentlich für uns die schönste Zeit. Camping halt.
Wie seid ihr denn so angefangen?
Pfotentier am 01 Mai 2006 17:13:52 Ich habe mit Zelten angefangen. Das war 1991 als ich zum Bund durfte. Da bin ich dann hängengeblieben. Allerdings merke ich mit zunehmenden Alter, dass das dienstliche Zelten nicht so gut für die Knochen ist. Meine Frau hat dann (schließlich wollte sie, dass wir auch in der Freizeit campen) darauf gedrängt ein WoMo anzuschaffen, damit unser Hund mit in den Urlaub darf.
monelli am 01 Mai 2006 17:45:32 Ich habe eine ziemlich steile Karriere, was das Campen angeht:
- 1983 mit einer Freundin 14 Tage am Atlantik im Médoc zelten,
- später drei Mal mit Rotel-Tours unterwegs (Frankreich, Sardinien&Korsika, Norwegen), wer´s nicht kennt, das sind die Busse mit Anhänger, die wie Taubenwagen aussehen und in denen man eine Schlafkoje in Sarggrösse hat, Übernachtung auf Campingplätzen
- seit einigen Jahren immer Tränen in den Augen und Fernweh, wenn die Nachbarn anfangs der Ferien ihre Wohnwagen klar machten
... und als dann der Zeitpunkt kam, zu dem ich mein altes Auto verkaufen wollte, hab ich das getan und mir zur Verwunderung meiner Umgebung ein Wohnmobil gekauft. Auch wenn ich den Qualitäten meines Autos ein wenig nachtrauere bin ich nach 6 Monaten immer noch der Meinung, dass ich den richtigen Schritt gemacht habe.
vom Newbie Monika
Thunderbirdy am 02 Mai 2006 11:13:55 Bei mir waren es meine Eltern. Beide waren Lehrer, so daß es genügend Möglichkeiten für Urlaub gab.
In den 80ern haben sie mit einem selbstausgebauten T1 angefangen, bis dann der erste Westfaliabus kam. Mit dem Bus gings dann in den Ferien nach Griechenland und dort dann meist ein SP am Strand mit Liege unter freiem Himmel, bzw. bei Regen unter dem Sonnensegel.
Anschließend haben sie sich einen MC7 von FFB geholt und damit dann nach Griechenland und in die Türkei. Als die Jugoslavienkrise sich zuspitzte und ich älter wurde, war es erstmal leider Sense mit Camping...
Zum Glück ist die Campingfreie Zeit für uns seit Samstag wieder vorbei. Wir haben endlich unser Womo abholen können.
Zegu am 02 Mai 2006 12:55:18 Meine Wenigkeit kennt das Campen schon seit Kindertagen.
Meine Eltern fuhren mit uns Kids (Schwester, Bruder und ich, ich bin der Älteste) immer an den Blauen See nach Hannover. Da wurde gecampt. In den Sommerferien oder auch mal kurz am Weekend. Das war so in den späten 60ern und siebzigern und alles mit `nem Bungalow-Zelt.
Grandios! Und das Wetter hat sehr oft besser mitgespielt als heutzutage.
Manchmal waren wir am Doktorsee, manchmal im Biggesee, am Edersee und manchmal weiter südlich, bis ins ferne Deutschland zum Chiemsee. Das alles erst mit einem Lloyd Alexander Kombi. Dann kam der FIAT 750 Kombi, dann der OPEL Kadett 1100 CARAVAN (um 1969 rum). Der musste auch sein, weil mein Bruder dazukam. Das Zelt hat lange gehalten. Das habe ich sogar noch als Jugendlicher zu meinen Ausflügen mit Kumpels genutzt. Nach meiner Führerscheinprüfung kam 1979 mein erstes Auto, ein VW - Bulli, den ich zum Campingbus ausbaute (Baujahr 1968, 1.600,00 DM). Mit dem bin ich bis nach Malaga und zurück. Danach wurde er leider durch eine unvorsichtige Ordensschwester Totalschaden gefahren und ich kauft mir vom Erlös der Versicherung einen anderen VW-Bus. (Baujahr 1969, immer noch 47 PS aus mörderischen 1600 ccm). Gleich wieder ausgebaut und und reichlich Reisen unternommen. Wir waren sehr viel im damaligen Jugoslavien. In 1983 kam mein erster VW LT , mit Hochdach, baugleich SVEN HEDIN, auch ausgebaut und weiter gereist. Dann wurde es ein wenig still, weil meine Kids kamen und wir mehr auf Sicherheit aus waren. Deshalb erstmal kurze Pause mit dem Campen und VW Bus T3 gekauft. Erst ein luftgekühlter mit 70 PS dann später einen Wasserboxer mit 78 PS, Baujahr 1985, hatte schon 550.00 km runter, war aber gepflegt vom Zeitungsverlag WESTFALENBLATT (aus dem Fuhrpark und ich kannte den Werkstattmeister sehr gut). Hat noch bis 790.000 km gehalten, dann war meine damalige Holde zu doof Kühlwasser nachzufüllen. Motorplatzer, weil überhitzt und trotzdem weitergefahren. Wie kann man (Frau) nur? `tschuldigung, musste ich loswerden. Zwischendurch einen FORD Transit Bus GL Ausstattung, weil immer viele mit mußten. Dann 1994, endlich, mein Traum-WoMo: Niesmann CLOU 670 F, 7 Jahre alt, für 57.500 DM. Enorm viel reingesteckt und sehr viel mit erlebt (um die 200.000 km). 2005 schweren Herzens gegen den jetzigen FENDT getauscht (aus Kostengründen).
Das war`s
Jackie am 02 Mai 2006 15:36:41 Campen als Kind - jeden Sommer Dauerzeltplatz (wirklich nur mit Zelt, 5-Kopf-Familiengrösse)
Campen als Teenager - endlich Urlaub ohne Eltern :D , auf Biker-Treffen und Motorradrennen
Campen als junge Abenteurerin - Rucksacktouristin z. Bsp. in Australien und in Lappland -, mit und ohne Zelt, eigentlich meist ohne, also open-air od. Schutzhütte, sowie auf Biker Treffen und beim Fallschirmspringen
... dann endlich Womo :D (Frau wird ebbes älter und hat's gerne wärmer, weicher, unumständlicher - gemütlicher eben, gelle? :eek: )
BerndM am 02 Mai 2006 20:31:14 Mit meinen Eltern immer Hotel oder Ferienhaus. Irgendwie hatte ich aber immer den Wunsch nach "Freiheit". Habe mit Zelt angefangen, aber in jedem Urlaub jeden Tag Aufbau - Abbau. Es war dann irgendwann zuviel. Und dann fand ich "ihn". Verliebt und gekauft (sehr viel Ärger gehabt - aber, naja= Liebe). Seitdem "mobil" unterwegs. Und hoffe noch lange (und mit "ihm").
Bernd 8) :D
Tipsel am 03 Mai 2006 00:34:44 Ich habs glaube ich schonmal irgendwo hier geschrieben:
Als Kind/Jugendliche immer nur Pensionen in Österreich - aber dann - es muss ja noch was anderes geben - Zelten mit Freundinnen. Prima
Danach mit Auto und Zelt zum Nordkapp und über Finnland wieder heim.
Jetzt wars Reisefieber ausgebrochen und es ging weiterhin nach Norwegen, dann kam Griechenland, und nochmal Griechenland, und Kreta gibts ja auch noch...der erste Selbstausbaubulli, Italien, Korsika, Sardinen und der erste Wohnwagen :D
Als die Kinder nicht mehr mit wollten, kam wieder ein VW-Bus, danach unser Knausi
pheim am 03 Mai 2006 06:51:23 Hallo miteinander,
eigentlich bin (war) ich gar kein Camper.
Mein vorrangiges Hobby war bis jetzt die Astronomie, d.h. ich bin einer von
den „Spinnern“ die nachts, auch bei Kälte, mit einigem Equipment auf dem
Feld stehen nur um die Pracht des Sternenhimmels zu genießen.
Bei diversen Teleskoptreffen haben sich meine Astro-Kollegen teilweise amüsiert wie ich mein Geraffel
puzzleartig in meinen Zweisitzer, den ich bis vor neun Monaten fuhr, gefaltet hatte. (brauchte fast schon einen Plan dafür)
Meist ist es üblich dass man bei so einem Treffen im Zelt oder Auto schläft und dabei haben sich meine
inzwischen fast schon 56 Lenze doch auch schon recht begeisterungshemmend (Kreuzschmerzen usw.) ausgewirkt.
Vor neun Monaten lief mir dann mehr oder weniger zufällig ein quittengelber CS-Amigo Bj.’99 „über den Weg“.
Der passte so gut für meine Belange, dass ich dafür spontan meinen bisherigen Flitzer „geopfert“ habe.
Eigentlich war dieses Fahrzeug nur als Astro-Ergänzung gedacht.
Doch nachdem ich mich ,vorher bar jeder Camping- oder gar Womo-Erfahrung, näher mit dem Thema befasst habe
stelle ich nun fest welche bis jetzt ungeahnte Möglichkeiten in so einem Kasten stecken.
Aber das brauche ich Euch wohl nicht zu erzählen.
Mit freundlichem
Peter
Pandatom am 03 Mai 2006 07:07:04 Hallo....
als Kind mit dem Campen grossgworden, als Teeni dann das erste eigene 2-Mann Zelt womit ich dann mit Freunden gecampt habe. Danach ein grosses Hauszelt mit Vorzelt gekauft und viele Campingausflüge mit der Clique sowie damaligen Freundin gemacht. Vor 25 Jahren haben wir uns dann ein grosses Bungalowzelt von Brandt gekauft. Grundfläche 26qm....Luxus ohne Ende und mit diesem Zelt, das immer noch dicht ist, haben wir letztes Jahr unseren Sommerurlaub in Holland verbracht. Seit Herbst dann unser erstes WoMo und wir hoffen dass wir noch viele Campingurlaube verbringen koennen.
zöpfchen796 am 03 Mai 2006 08:24:09 Auch bei uns war es so. Mit den Eltern campen, dann sogar Dauercmpen.
Erster eigen Urlaub mit Zelt. Die nachfolgenden auch vom 2-Mann-Zelt
bis hin zum Steilwandzelt.Dann die ersten Womos gemietet.
Wir sind dann ca. 10 Jahre in Hotels gewesen und letztes Jahr haben
wit uns den Traum vom Womo erfült und sind total happy.
Wolle
Gast am 03 Mai 2006 09:44:08 Guten Morgen!
Bei uns waren es die Grosseltern, die erst ihren Sohn ( meinen Papa) und dann mich infiziert haben.
Angefangen mit einem Bully mit Hubdach ( der dann an meine Eltern ging), Westfalia LT, danach Hymer.
Meine Eltern nach dem Bully,VW Westfalia James Cook, anschliessend Dethleffs, Benimar, Concorde, Frankia.
Ich habe dann als Teenie seeeeeeehr gerne gezeltet, meist im Elsass auf einem Bauernhof, lecker Flammkuchen :roll:
Und immer am 30.04. bei uns im Dorf mi der Dorfjugend.
Später dann mit Freund und Hund wieder Zelt im Elsass, danach oft leihweise Womo von den Eltern.
Und jetzt seit Oktober 2005 ENDLICH stolze Besitzer eines eigenen Büsschens :D
LG
die schnuess :)
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