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Reisebericht Lausitz Bautzen Zittau 1, 2


Julia10 am 30 Mär 2016 16:31:44

Osterwetter 2016 :!: !

Die Vorhersagen sind bescheiden :!: Aber, eine Woche Urlaub muss genutzt werden :)

Ganz weit im Osten, im Drei Länder Eck D – PL – CS soll die Sonne scheinen (meinen die Wetterfrösche)

Also! Auf in den schönen Osten Deutschlands :!: In die Oberlausitz :!:

Mein erstes Ziel ist Bautzen :)

Was verbinde ich mit Bautzen :?:

Natürlich fällt mir sofort die berüchtigte Strafanstalt ein. Aber, Bautzen hat so viel mehr zu bieten, wie Ihr jetzt sehen könnt :)

Das Wetter auf der Fahrt, etwa 580 km, ist bescheiden: Sonne, Regen, heftige Schauer und Hagel begleiten mich :!:


Der nächste Wolkenbruch kündigt sich an :(



Nach einigen Pausen und teilweise wetterbdingter, recht langsamer, staufreier Fahrt komme ich abends in Bautzen an.

Wegen einer größeren Baustelle gestaltet sich die Anfahrt zum Stellplatz etwas schwierig. Eine kleine Stadtrundfahrt ist unerläßlich und läßt schöne Einblicke auf die Altstadt zu.



Der Stellplatz ist hier gut beschrieben und liegt sehr zentral. In kaum 10 Minuten ist man in der Altstadt.

Stellplatz Bautzen
--> Link


Ein kleiner Spaziergang muss sein. Zwei Wege führen in die Altstadt, ich nehme die schmale, etwas schummerige kleine Gasse. "Durch diese hohle Gasse muss er kommen", fällt mir dazu ein!



Gegenüber des Weges liegt, die beleuchtete Altstadt, durch die Spree getrennt.

Mächtige Türme ragen, angestrahlt aus der Dunkelheit heraus :!:












Die Lausitz, von der Volksgruppe der Sorben besiedelt, ist am Baustil und an der kulturellen Vielfalt, welche die Sorben unber Jahrhunderte pflegen, zu erkennen.






Städte und Dörfer ind polen oder Deutschland sind sich sehr ähnlich. Einge Orte auf polnischer seite habe ich im letzten Jahr besucht.

Reisebericht Südpolen
--> Link

Morgen erobere ich Bautzen, wer mag, kann mich begleiten!

Julia

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RichyG am 30 Mär 2016 17:05:34

Hallo Julia,
wünsche Dir recht viel Spaß in Bautzen. Gibt auch lecker Essen hier und das Senfmuseum mit angehängtem Laden!! Empfehlung: Restaurant "Zum Echtem". Sehr urig und gutes Essen. Uns hat es super gefallen in Bautzen.

Lancelot am 30 Mär 2016 17:12:06

Julia10 hat geschrieben: ... wer mag, kann mich begleiten!


Rück ein bissi .. bin dabei .. :razz:

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Julia10 am 30 Mär 2016 17:18:53

Am nächsten Morgen ist es bewölkt aber immerhin trocken und so starte ich zeitig zur Stadtbesichtigung.

Durch die hohle Gasse vom Vorabend führt der Weg über die Friedensbrücke in die Altstadt.




Ein gut geführter Rundweg mit aussagekräftigen Informationen führt durch die Altstadt. Wer nicht lesen mag, kann sich einer Stadtführungen anschließen :!:




Bautzen gleicht einer Festung. Trutzig liegt sie auf dem Berg :!:




In der Lausitz findet man Straßen- oder Ortsnamen immer mit der sorbischen Bezeichnung untertitelt.







Auf kopfsteingesplasteren Wegen ein steiler Aufstieg in die Stadt :?





Vorbei am Hexenhäuschen gelangt man endlich nach oben und hat von hier aus einen herrlichen Rundumblick.



Über die Friedensbrücke wälzte sich früher der Verkehr in die Stadt. Heute kaum vorstellbar.





Die neue Brücke schafft es jedoch in Stoßzeiten auch kaum, die Fahrzeuge aufzunehmen, die in die Stadt strömen.





Wasser in die Stadt zu transportieren war eine Herausforderung und eine Kunst für die damaligen Architekten.







Einige Türme der Stadt sind zu besichtigen z.b. dieser Wasserturm.



Fotos hochzuladen dauert heute ewig lange. Fortsetzung folgt demnächst :)

Julia

leoline am 30 Mär 2016 17:54:17

Tolle Fotos, liebe Julia! Und danke fürs "Mitnehmen" - das Angebot nehm ich doch gerne an!
Als wir die Woche damals dort verbracht haben, waren wir ja jeden Tag in Bautzen und lernten die Stadt so näher kennen, und das hat sich gelohnt.
Wir werden auch ganz sicher wieder mal nach Bautzen fahren.

frankjasper8 am 30 Mär 2016 21:27:56

Haaaaalt, ich will auch noch mit! Bitte rückt noch ein Stückchen zusammen! :D

Julia, Dein Bericht fängt schon mal gut an. :) Die "Dunkelbilder" finde ich klasse.
Dieser Teil unseres Heimatlandes fehlt mir noch auf meiner Reiselandkarte, deshalb ist es schön, daß Du mir diese Gegend jetzt zeigst.
Ich war vor einigen Jahren in Dresden, aber weiter bin ich da nicht gekommen. Vor acht Jahren haben wir unser Feuerwehrauto aus Görlitz abgeholt, da habe ich von der Stadt aber nichts gesehen. Wir sind nur hin, Auto erklären lassen, Mittagspause und dann wieder zurück.
Bei meiner Spreewaldreise 2013 war ich bis Bad Muskau gefahren, das ist ja auch schon "Sorbenland".

Ich freue mich schon auf die nächsten Etappen. :)

nuvamic am 30 Mär 2016 22:48:32

frankjasper8 hat geschrieben:Ich freue mich schon auf die nächsten Etappen. :)

Dito. *drängel, brauch auch noch Platz* :lol:

Bautzen haben wir selber schon gemacht - ziemlich schnell nach der Wende auf unserer Ostdeutschland-Tour. Allerdings hab ich sehr wenig an Fakten notiert und mein Hirn spuckt nimmer aus, wo wir da übernachtet haben. Wir sind allerdings oft frei gestanden, Stellplätze waren damals noch nicht so verbreitet, also vermute ich, auf DEM SP waren wir eher nicht. Aber die Wasserkunst hab ich wieder erkannt. Und außerdem hatte ich einen "Unfall" auf dem Marktplatz in Bautzen - da kam so ein weißer Fleck vom Himmel (von einem gefiederten Wesen) auf mich runter gefallen! :lach: Gut, dass deine Bilder jetzt vielleicht diesen letzten Eindruck wieder "überschreiben".... Bin auch sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Klemme am 31 Mär 2016 08:54:14

Hallo Julia,
klasse Bericht!!! Da kann sogar ich noch etwas lernen und habe festgestellt,daß man seine Heimat gar nicht richtig kennt.
Gruß Andreas

Klemme am 31 Mär 2016 08:56:44

Ich hatte übrigens am Senftenberger See nach euch geschaut,hattet ihr das nicht auch noch auf dem Plan gehabt?

Julia10 am 31 Mär 2016 09:50:48

Stimmt Klemme, hatte ich auf meinem Plan.

War auch am Dienstag nach Ostern in der Mittagszeit auf dem Stellplatz und bin dann am Nachmittag weitergefahren. Es wurde seeeeehr kalt und windig und Radeln usw. war mir zu frisch.

Julia

P.S. Fortsetzung Reisebericht folgt :)

Spooky am 31 Mär 2016 12:51:14

Hallo Julia, noch ein Plätzchen frei?
Die Gegend ist mir völlig fremd und ich freue mich auf die weiteren Eindrücke!
Deine bisherigen Fotos sind verheißungsvoll!
Auf jeden Fall will ich demnächst auch einmal in den Spreewald.
Viele Grüße und noch mehr Spaß im Osten!
Andreas

wolkenhimmel am 31 Mär 2016 15:03:48

Oh, da bin ich gerne auch dabei, ist für uns ja um die Ecke... und Deine Berichte lese ich immer mit großem Vergnügen, wegen Dir muss mein Mann auch mal mit mir nach Polen, Holzkirchen anschauen. :D

LG Harriet

Julia10 am 31 Mär 2016 17:17:46

Hallo Harriet, tut mir sehr leid für Deinen Mann :D das er Holzkirchen anschauen mußte :D :D ;D

Alle weitere Mitreisenden sind herrlich eingeladen, denn wir bleiben nich ein wenig In Bautzen :!:

In eine mittelaterlichen Stadt gehts auf Kopfsteinplaster weiter.
Um sich zu schützen, ist die Stadt mit einigen Toren versehen, die ungebetene Eindringlinge davon abhalten sollen zu plündern, aber auch um Steuern einzuziehen.



Durch das





gelangt man zur im Tal liegenden Wassermühle, die von der Spree gespeist wird.

Die imposante Ortenburg, heute ein Gerichtsgebäude steht an einem größen Platz, Namen habe ich vergessen.







An diesem Platz findet man auch das moderne Theater und das sorbische Museum.







Leider habe ich nicht genügend Zeit, mir das Museum anzuschauen. Ein Grund, noch einmal wiederzukommen :)











Es geht in Richtung Innenstadt :!: Bautzen ist für seine Senfmanufakturen bekannt. Unterschiedlichste Geschmackssorten von süß bis herzhaft kann man hier erstehen z.B

Biersenf, Bärlauchsenf, Honigsenf (superlecker) Senf Rustikal, Fruchsenf Orange- Preissel oder Heidelbeer usw. :)


Der Senf eignet sich als Brotaufstrich, zum Käse und vielen anderen Leckereien.









Hübsche kleine Geschäfte laden in der Altstadt zum Bummeln ein.





Die Stadt schmückt sich für die Osterfeiern, mit frischen Grün und teilweise Eiern usw. wie hier der Brunnen vor dem Dom.





Der Dom ist noch geschlossen! Also schaue ich mir die Stadt an.

Wie in weiten Teilen der Lausitz stehen die Rathäuser, wie auch hier mitten auf dem Rathausplatz und grenzt an der Rückseite auf den Domplatz.





Und natürlich findet man in der Altstadt heimelige Gasthäuser, die Spezialitäten mit Senf anbieten. z.B Fleich mit Senfkruste usw. Sollte man unbedingt probieren :)





Bautzens Internetseite birgt interessante Informationen, gut aufgemacht und übersichtlich. Vielleicht interessant für einen Besuch?


--> Link











Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 31 Mär 2016 17:56:48

Noch immer sind wir in Bautzen :)

Ich glaube, man könnte für die Stadt ein paar Tage mehr einplanen, um wenigstens einen Teil anzuschauen.

Dieses umgebaute Fahrzeug gehört



zu diesem Restaurant :)



kleine aber fein mit interessanter Speisenkarte und :wein: :wein: :wein:

Übrigens, wer sie noch nicht kennt, die Weine aus der Elberegion sind seeeeehr zu empfehlen.


Der Dom zu Bautzen, die St. Petri Kirche tront mitten in der Stadt. Habe irgendwie keine Fotos davon gemacht, vielleicht weil sie karg und zusammengestoppelt ausgestattet ist. Interessant ist jedoch, das sie eine Simultankirche ist. Die erst in Sachsen.
Evangelische und katholische Christen teilen sich im wahrsten Sinne des Wortes, die Kirche.So findet sich im inneren Bereich einer für die Katholiken und einer für die evangelischen Christen.

--> Link




Der Reichenturm steht am Eingang zur Reichenstraße. Hier wohnte einst das reiche Bürgertum, das sich ihrer Wirtschaftskraft bewußt waren und sie auch gerne zeigten.







Pflasterlaufen macht müde, und so zieht es mich zum WOMO, um ein kleines Mittagsschläfchen zu halten. Habe ja schließlich Urlaub :)

Am Nachmittag ist ein Stadtbummel angesagt. Inzwischen scheint die Sonne und die Farben der Häuser leuchten um die Wette.

Diesmal gehe ich über die neue Brücke mit Blick auf die Altstadt.






Ruhig plätschert die Spree, früher die Lebensader der Stadt, durchs Tal.





Bautzen die Stadt der Türme und Tore :)

Übrigens, Fachwerkhäuser findet man hier kaum, denn die Stadt brannte im Mittelalter ab und wurde fast vollständig neu aufgebaut.





In den Seitenstraßen unterhalb der Stadtmauer findet man seltsame Gebäude, wie hier dieses schmale Häuschen.





Durch die schmalen Schluchten der engstehenden Häuser lugt immer mal wieder die Domspitze heraus.



Schmale Treppen winden sich holprig den Berg hinauf.



Die Stufen fuehren zur Ruine der St Nikolai Kirche, eine kleine Besonderheit :)

--> Link

Ein Reicher Mann *Name habe ich vergessen* schenkte der Stadt diese Stueck Land, ein ehemaliger Weinberg fuer einen Friedhof.



Julia

Fortsetzung folgt!

Julia10 am 31 Mär 2016 18:26:04

Ein völlig ruhiger Ort mitten in der quirligen Stadt. Vogelgezwitscher und ein leicht rauschender Wind sind die einzigen Geräusche.








Pflanzen wachsen aus dem Gemäuer.




Einge Bögen des Kreuzganges der Kirche stehen noch :)





Die Kirche ist eine Ruine und innerhalb der Kirchenmauern befinden sich Gräber :!: Habe ich so noch nie gesehen :!:




Die Ruhe tat gut, jetzt gehts zurück ins Leben :) und langsam zum Womo :!:



Vorbei an einem Kinderreisebüro :idea: Das es so etwas gibt :?:




Die Nachmittagssonne läßt einige Farben besonders gut zur Geltung kommen.




Vorbei gehts an einer Gastwirtschaft Mönchshof :!:



Hier verführt ein Teufelchen, welches sich auf der Fensterbank niedergelassen hat, zum fröhlichen "Zechen".





Ein anstrengend schöner Tag neigt sich dem Ende zu. Ich habe das Gefühl, von Bautzen nur einen sehr kleinen Teil gesehen zu haben und nehme mir fest vor, einmal wieder zu kommen.


Jetzt gehts nach "Hause", die Beine hochlegen, ein Gläschen Wein (oder zwei, oder drei) kleine Leckerein vom Markt.....



Übrigens, wen es interessiert, morgen schaue ich mir die Gedenkstätte Bautzen an :!:

Wer Lust hat, darf gerne mitkommen :)

Julia

Klemme am 01 Apr 2016 08:44:50

Sehr gut Julia,ich bin dabei :ja:

Klemme am 01 Apr 2016 08:49:07

Noch ne Frage an dich,macht ihr in Görlitz auch Station oder fahrt ihr nur durch?
Gruß Andreas

Julia10 am 01 Apr 2016 08:54:07

Görlitz ist nicht dabei, ist aber in meinem Reisebericht vom letzten Jahr

(Link ist am Anfang dieses Berichtes eingefügt) ausführlicher beschrieben.

Ich fahre weitern nach Zittau und bleibe in der Gegend.

Heute Abende schreibe ich wenn möglich weiter :ja:

Julia

frankjasper8 am 01 Apr 2016 09:35:25

Sehr schöne Bilder aus Bautzen. :klatschen:

Ja, den Bautz´ner Senf kenn ich ja nun auch, bin ja in der Lebensmittel-Branche, aber ansonsten verbinde ich mit dem Ort auch nur den "Knast".
Dein Ortsbummel zeigt, daß es noch gaaanz viiiel mehr zu entdecken gibt. :)
Ich bin auch weiterhin mit an Bord! :ja:

Gast am 01 Apr 2016 09:40:34

frankjasper8 hat geschrieben:...Ich bin auch weiterhin mit an Bord! :ja:

Ich auch :top: Danke fürs Mitnehmen, Julia alias ... :D

drahre am 01 Apr 2016 11:59:10

Hallo Julia,

wenn Du noch in Bautzen bist, schau dir wenn möglich von der Aussichtsplattform des Doms die Stadt und Umgebung von oben an. Ist leider nicht jederzeit möglich, da dieser Dom noch einen Türmer hat und man zum betreten der Aussichtsplattform durch dessen Wohnung muss. Die Öffnungszeiten sind aber am Eingang angeschlagen.
Solltest Du Lebkuchen mögen, wäre ein Besuch in Pulnitz in den Pfefferküchlereien angesagt. Dort wird das ganze Jahr über Pfefferkuchen/Lebkuchen gebacken, jede dieser sieben Küchlereien hat ein spezielles Rezept für Pfefferkuchen/Lebkuchen mit besonderem Innenleben.
Lebkuchen --> Link
Lebkuchen --> Link
Für feines Essen könnte ich das noch empfehlen --> Link

Weiterhin eine gute Reise und gesunde Heimfahrt

Gruß
Erhard

Julia10 am 03 Apr 2016 09:43:12

Am nächsten Morgen, Karsamstag besuche ich die Gedenkstätte in Bautzen.

--> Link

--> Link

Der Eintritt ist frei und es besteht die Mögliclkeit, an den regelmäßig stattfindenden Führungen teilzunehmen.

Eine Besichtigung ohne Führung ist möglich.

Ich empfinde bereits das Gebäude und die Einfahrt als sehr bedrückend. Wenn man überlegt, wie viele Gefange unmenschlichen Tortouren ausgesetzt waren.













Ich gebe hier nur einige wenige Eindrücke wieder.



Die Gefangenen und die Wärter wurden systematisch von der Stasi abghört. Es gab keinen Bereich, der nicht verwanst war. Die STasie hatte durch einen Nebeneingang ungehinderten Zugang zum Gefängnis.

Viele der Abhöranlagen wurden beim Umbau entdeckt. Sie wurden alle im Westen produziert.

Eine der kargen Zellen, hier bereits mit Waschbecken und Toilette.










Die Fenster waren mit weißer Farbe bestrichen, damit die Gefangenen nicht nach draußen sehen konnten.

Neben jahrelanger Einzelhaft für durften auch einige Gefangene zum Freigang nach Draußen.













Die Gedenkstätte öffnet um 10.00 Uhr, wenn man früh dort ist, kann man auch mit dem WOMO direkt davor parken.

Ich brauchte erst einmal ein Zeit, um mich von den Eindrücken zu erholen und fahre dann

weiter in Richtung Zittau.

Hügelig wird es jetzt.




In Löbau mache ich einen kurzen Stadtrundgang.





Finde einen Parkplatz mitten in der Innenstadt. Osterhasen verschiedenster Statur waren auf neue Besitzer.






Typisch in der Lausitz ist das Rathaus mitten auf dem Marktplatz positioniert.

Rathäuser dienten nicht nur zur Verwaltung, sondern waren auch "Kaufmannshäuser"




Im unteren Bereich boten Kaufleute ihre Waren an.








Österliche, regionale Spirituosen findet man in einigen Geschäften.



Reist man mit der Pferdekutsche von




aus beträgt die Kutschenzeit ...

--> Link


Temperaturen und Luftdruck sind hier abzulesen :)




Löbau ist noch nicht so gut restauriert, wie Bautzen, aber auch ein interessantes, geschichtsträchtiges Örtchen.

Fortsetzung folgt.

JUlia

Julia10 am 03 Apr 2016 10:36:09

In Zittau angekommen (ist schon Abend und es beginnt zu regnen) richte ich mich häuslich auf dem Wohnmobilstellplatz ein.

--> Link

--> Link




Der Platz ist keine Schönheit. Eine große Betonfläche mit V+E.

Das Viadukt überspannt mit 39 Bögen das Tal.

--> Link







Die Schmalspurbahn fährt direkt am Stellplatz vorbei.

--> Link

Fortsetzung folgt :!:

Julia

Julia10 am 03 Apr 2016 11:10:34

Zittaus Altstadt ist klein und überschaubar.



Vom Stellplatz aus erreicht man nach ca. 10 Minuten Fußweg die Innenstadt.

Vorbei an einer langgestreckten Mauer ist ein Abstecher über den alten, sehr gepflegten Friedhof interessant (sofern man sich für Friedhöfe interessiert :) )



Imposante Grabmale erwarten den Friedhofsbesucher. Wer Reich war, leistete sich ein Familiengrab an der Friedhofsmauer oder kaufte sich großflächige Grabmale.



Jetzt, zu Ostern, spucken Reisebusse ständig Gruppen von Menschen aus, die sich das Fastentuch anschauen möchten. Das Museum ist gestopft voll und so entschließe ich mich, doch lieber durch die Altstadt zu schlendern.

--> Link








Wer sich informieren möchte, findet hier einige Informationen und einen VIdeo über einen Stadtrundgang.

--> Link

--> Link


Prachtvolle Kaufmannshäuser zeugen vom ehemaligen Reichtum der Stadt.



Das Rathaus.



Gemütliche Gastronimiebetriebe laden zur Einkehr ein.



Im gemütlichen Cafe am Marktplatz wir man freundlich und zuvorkommend bedient.




Fortsetzung folgt.

Julia

Klemme am 04 Apr 2016 09:08:27

Hallo Julia, sehr schön dein Bericht und bei mit hat es schon gewirkt,gestern spontan mal nach Bautzen gefahren und die Altstadt,die Ortenburg und das Senf Museum besucht und und und ......... ist ja um die Ecke,eigentlich traurig ,dass man seine Umgebung gar nicht richtig kennt..... :)
Gruß Andreas

Julia10 am 04 Apr 2016 18:20:21

Hallo Andreas,

Bautzen ist schon eine hübsche Stadt. Ich werde sicherliche noche einmal hinfahren, dann etwas länger um mir das eine oder andere Museum usw. anzuschauen.

Ich finde auch oft in unserer Gegend schöne Ecken, die ich noch nie gesehen habe :) Ist immer wieder spannend, sich mit seinem Umfeld zu beschäftigen :)

Julia


Ich mache dann mal weiter, wir bleiben im Zittau :!:

In den Seitenstraßen warten viele Häuser auf bessere Zeiten.



Das Künsterlviertel, eine Wohnsiedlung wurde aufwendig gestaltet.




Tiere die ausschauen als laufen sie an den Hauswänden entlang.


Farbig gestaltete Fassaden und Durchgänge in den Hof.














Helle, freundliche Farben geben dem Viertel einen besonderen Charakter und stechen von den teils doch noch sehr grauen Mauern der übrigen Altadt ab.











Der Kindergarten, architektonisch anspruchvoll gebaut und nicht wie viele unserer Kita quadratisch eckig und gut ist es. Fablich angeglichen an das Künstelrviertel.





Zurück geht es durch die Altstadt.


Eine wechselvolle Geschichte bezeugt dieses Haus. Mehrfach übermalte Eigentümer und Angebote sind noch erkennbar.





Enge Durchgänge und Hinterhöfe sind in der Altstadt noch vorhanden. Die Sonne wird wahrscheinlich den Boden hier nicht berühren.





Gut restaurierte Häuser mit Gewölbegängen schmücken die langen Häuserreihen.








Fortsetzung folgt.

Julia

eijden am 04 Apr 2016 19:43:39

Hallo Julia,
ganz klasse, dass Du uns so super mit auf die Reise nimmst! Da haben wir nun also auch wieder eine Richtung, in die wir noch fahren werden :ja:
Ganz vielen Dank für Deinen Bericht!

pipo am 04 Apr 2016 21:02:08

Klasse Bericht. Die Gegend haben wir schon länger auf der Liste :D
Danke :!:

RichyG am 05 Apr 2016 06:48:44

Guten Morgen Monika,
Schöner Bericht. Ich kenne die Gegend gut und war schon zweimal dort. Wenn Du schon in der Gegend bist und noch Zeit hast, solltest Du Dir den Oibin ansehen. Man kann sowohl mit der Kleinbahn hinfahren (schönes Männer- aber vielleicht ja auch Frauenerlebnis :wink: ) oder aber gleich mit dem Fahrzeug. Dort sehr schöner Spaziergang nach oben zur Klosterruine.
Eine gute Weiterreise wünscht Dir
Richy

kitally am 05 Apr 2016 08:44:09

schöner Bericht, Frau Alias :)

weiter so. Ich bin dabei

Julia10 am 05 Apr 2016 16:24:46

Wir fahren weiter



zum



in Ostritz.

Die Lausitzer Neisse ist der Grenzfluss zu Polen.





Eine riesige, gut restaurierte Klosteranlage.





Der





führt am Kloster vorbei.













Innerhalb von wenigen Jahren wurde das Kloster 2 x vom Hochwasser heimgesucht und immer wieder restauriert.












Durch eine schmale Tür gelangt man zur





Die Wände der Kirche mit Holz verkleidet, geben dem Raum eine besondere Atmosphäre.





Ornamente am Gewölbe in warmen erdfarben Farben.















Das Deckengewölbe schaut aus wie ein Sternenhimmel,



bei wolkenverhangenem Himmel





oder so wenn die tiefstehende Sonne durchs Fenster scheint.









Der Weg in diese wirklich besondere Kirche ist lohnenswert.


Obwohl noch ein frischer Wind weht, brechen die ersten Knospen der Sträucher und Bäume auf.





Die Pflanzen im Bibelgarten halten noch Winterschlaf.










Oberhalb des Klosters liegt der Calvarienberg, die vorletzte Sation der Kreuzigungsgruppe.





Die Scheiben, hinter denen sich Heiligebilder befinden, sind etwas blind geworden, aber die Spiegelung der Bäume ist auch reizvoll.




Fortsetzung folgt :!:

Julia

soletti1 am 05 Apr 2016 19:57:43

So jetzt bin ich auch noch dazu gekommen hier nachzulesen, danke Julia Alias für den tollen Bericht und die schönen Bilder :ja: .

Julia10 am 05 Apr 2016 21:51:25

Schön dass du mit dabei bist Soletti morgen können wir weiterfahren schönen Abend noch

Julia10 am 06 Apr 2016 16:28:25

Wir bleiben noch ein wenig in Ostritz.

In der Nacht ist es richtig kalt, der Himmel klar :!:




Der nächste Morgen lockt mit einem schönen Sonnenaufgang :!: Es ist Ostersonntag :!:




Ich habe auf em Parkplatz oberhalb des Klosters (ist im Parkplatzlink oben zu finden) genächtigt.

Ein wenig diesig aber das Wetter verspricht schön zu werden.

Das richtige Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang ins Örtchen.




Schon unterwegs fielen mit die Fachwerkhäuser auf, die so ganz anders sind als die westfälischen Häuser.
Die Lausitzer "Umgebindehäuser" sind eine Kombination zwischen Fachwerk und Blockhaus.
















Osterhasen samt Familie trifft man hier häufig an. Sie schauen aus, als hätten sie ihre Arbeit schon erledigt.






Geschützt im Tal stehen in den Gärten die Frühblüher :!:






An der Neiße enlang für der Überlandradweg, der später an der Oder weiterläuft. Bis Görlitz kann man hier gut mit dem Rad fahren.







Einige Bewohner der Häuser direkt an der Neiße haben nach mehrfachen Überschwemmungen aufgegeben und die Häuser verlassen.





Der alte Ofen hat seine Schuldigkeit getan.



An einer Wegkreuzungung steht Maria Magdalena.







Teils versteckt in den Gärten sonnt sich der Osterhase nachdem er sein anstrengendes Arbeispensum erledigt hat.






Die Freude an der Arbeit mit Holz läßt dieser Zaun erknennen.









Ich freue mich nach dem langen, trüben Winter über jede Frühlingsblume.




Ostritz, ein kleines verschlafenes Örtchen und wenn man den Einwohnern glauben kann, besteht hier ein großer Zusammenhalt. Viele Aktivitäten , unter Sitten und Gebräuche wie das Saatreiten, von dem ihr später noch lest, werden hier gepflegt.





Ein riesiger Marktplatz, dem ich in dem Ort nicht vermutet habe, ist von Kaufmannshäusern umringt.





Das Rathaus von Ostritz.




Der österlich geschmückte Brunnen auf dem Marktplatz.




Der am Hang liegende, alter Friedhof liegt etwas abseits des Dorfes.






Die Saatreiter, eine sorbische Tradition, bringen die Botschaft der Auferstehung in die Dörfer.

Monate vor Ostern bereiten sich die Menschen auf diese Prozession vor.











Tausende Gläubige und Touristen nehmen an der Prozession an unterschiedlichen Punkten teil.





Die Einwohner striegeln schon Tage vorher ihre Pferde. Frauen flechten Kränze und Sträusse, die am Geschirr angebracht werden.




Selbst Priester reiten hoch zu Ross im Trioss mit :!:







Fortsetzung folgt.

Julia

Julia10 am 06 Apr 2016 17:04:15

Ettliche Busgruppen besuchen die Saatreiterprozessionen.

Diesen Bus fand ich besonders einladend ;D






Der Kurzurlaub neigt sich dem Ende zu und ich begebe mich langsam Richtung Heimat.

Als vorletzten Übernachtungsort habe ich mir




ausgesucht.

Die tiefstehende Sonne zaubert eine ganz besondere Atmosphäre.





Ein sehr ruhiges Plätzchen auf befestigtem Untergrund auf einem Großparkplatz (siehe Link am Anfang des Beitrags)



Am nächsten Morgen ist es klar und ein kalter Wind weht.




Zunächst geht es über Land fahre ich in Richtung Meißen.

Eine historisch Bockwindmühle an der Strße nach Luga.



Ein Hinweisschild zum Barockschloss von



macht mich neugierig.

Es ist noch verhältnismäßig früh. Im Schlosspark ist außer singenden Vögeln nichts zu hören. Einfach nur schön :)








Leider hat die Flut auch hier mehrfach den gesamten Ort und Schlossgarten schwer geschädigt.








Fortsetzung folgt.

Julia

Julia10 am 06 Apr 2016 22:06:03

Es lohnt sich, in dieser Gegend den historischen Hinweisschildern zu folgen, sofern man Interesse an Geschichte und alten Gemäuern hat :)

Der Weg führt zum






Umgebaut zu einem Hotel liegt das Schloss heute abseits der Hauptverkehrsrouten.







In dieser Gegend sind Kranichkolonien zu Hause. Zur Zeit sind sie eher zu Zweit unterwegs und führen Hochzeitstänze auf.






Die Zaubernuss steht in voller Blüte






Die Fahrt durch Hoyerswerda hat mich beeindruckt. Habe noch nie so viele Hochhäuser und Großwohnsiedlungen in einem Stadtteil gesehen.






Ich hatte irgendwo gelesen, das Hoyerswerda bis nach dem Krieg eine Kleinstadt mit ca. 7500 Einwohnern war. Während der DDR Zeit wuchs die Stadt auf über 70.000 Menschen an.





Also brauchte man Wohnraum für tausende Menschen.





Hab mir die Altstadt von Hoyerswerda nicht mehr angesehen :?


An den Senftenberger See führt mich der fast schon letzte Teil der Reise. Es ist frühlingshaft warm, nur recht windig.

Der See ist nach dem Ende des Braunkohleabbaus entstanden.





Direkt am Wohnmobilstellplatz befindet sich ein Restaurant und zwei Badestellen.







Ein Strandbereich für Nackedeis und eine Badestelle für Textilliebhaber, kaum 2 Min. vom Stellplatz entfernt.






Der Stellplatz ist hier gut beschrieben --> Link





Die Nachfrage regelt das Angebot nach diesem Schlauchsystem.






An einer kleinen Promenade liegt in der Nähe mit einem "Luxushotel"






Dieses Fahrzeug gehört


:D

Um den See herum läßt es sich gut radeln und ich denke, das im Sommer hier Hochbetrieb herrscht.


Übernachten werde ich heute in Meißen.





direkt an der Elbe, unterhalb des Schlosses.












Über die Autobahn gehts ohne Staus sehr zügig zurück nach Hause. Hin und wieder wechselt sich Sturzregen mit Sonnenschein ab.


[


[url=https://www.wohnmobilforum.de]







Eine knappe Woche recht nicht aus, um wenigstens einen Teil der Gegend kennezulernen. Das Zittauer Gebirge und einige Städte, sowie Museen usw. möchte ich schon gerne noch sehen.

Also, ich komme sicher gerne wieder.

Hoffenlich habe ich Euch nicht mit zu vielen Informationen gelangweilt :)

Etwas möchte ich noch erwähnen. Bin selbst sehr kommunkativ, heißt, finde schnell Kontakt.

Ich bin in keinem Urlaub so leicht und intensiv mit sehr viel verschiedenen Menschen ins Gespräch gekommen. Auf den Stellplätzen, in der Stadt, beim Einkaufen, überall ergeben sich kleine Gespräche, völlig zwanglos. Die Menschen dort waren sehr freundlich.

Eine kleine Geschichte dazu. Auf dem Marktplatz von Bautzen am Wochenmarkttag, erstehe ich eine Thüringer Bratwurst (sehr lecker). Der ältere Herr betreibt den Stand.

Wir unterhalten nun nett und es kommt ein Mann (schnicke angezogen) und nimmt auch eine Wurst.
Der Bratwurstverkäufer flüstert mir zu: " Das ist der Bürgermeisten von Bautzen".
"Mit dem Bürgermeisten von Bautzen wollte ich schon immer mal ne Bratwurst essen:" sage ich laut und so entstand ein interessantes Gespräch.

Es war eine schöne Zeit. Ich hoffe, die kleine Reise hat Euch gefallen.

Julia

leoline am 07 Apr 2016 06:46:44

Danke dir für diesen netten Bericht!
Und ich kann dir auch zustimmen - ist uns auch so gegangen dort, überall nette Menschen, mit denen man schnell in Kontakt kommt.
Wir mögen diesen ganzen östlichen Teil Deutschlands dort sehr, auch das Erzgebirge, Vogtland ... es ist überall schön und wir werden auch ganz sicher wieder dorthin fahren. Es gibt ja noch so viel zu sehen!

Klemme am 07 Apr 2016 08:47:06

Hallo Julia ,ich muss es noch mal sagen,klasse Bericht mit sehr ausführlichen Informationen. Begeistert war ich über dein Ostritz Bericht,ich arbeite dort seit 20 Jahren immer 2 Tage die Woche (Kundendienst Hausgeräte) und kenne quasi jedes Haus und jeden Einwohner,auch die letzten Mieter des alten Hauses mit dem alten Ofen hatte ich noch erlebt. Am Senftenberger See hatten wir ja Ostern verbracht,ein herrliches Örtchen dort :) :) :)
Gruß Andreas

Julia10 am 07 Apr 2016 09:26:51

Andreas, da sieht man wir klein die Welt ist :)

Ich hatte oft das Gefühl, in meine Kindheit zurückversetzt zu werden. Die Gegend hat etwas heimeliges.
Wirkt ein wenig wie "heile Welt" und strahlt noch den Scharm vergangener Zeiten aus.

Jula

haroba am 07 Apr 2016 11:58:18

Moin Julia!

Danke für Deinen Reisebericht!
Ich habe ihn mit großem Interesse mitverfolgt.

Wenn Du wieder losfährst, schreib genauso informativ weiter.
Ich danke Dir dafür!

Munterholln!
Hartmut

Julia10 am 07 Apr 2016 13:16:32

Munterholln! Hartmut, den Gruß kenne ich nicht :nein:

Was bedeutet er :?:

Münsterländische Grüße nach Friesland :) Ich liebe das "platte" Land und die Weite und natürlich die Nordsee, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.

Julia

haroba am 07 Apr 2016 14:10:55

Moin Julia!
Munterholln!
Das ist plattdeutsch.

Bleib fröhlich! könnte man es übersetzen.
Bleib weiterhin munter!
eben:

Munterholln!

Maulfaule Ostfriesen sagen hier auch oft nur:
Munter!


Munterholln!
ut Auerk!
Aurich= Auerk up platt

Hartmut

Julia10 am 07 Apr 2016 14:24:40

:) :) :)

Julia

frankjasper8 am 07 Apr 2016 18:31:03

Hallo Julia,

ganz herzlichen Dank für Deinen Reisebericht aus dem östlichen Zipfel unserer Republik.

:dankeschoen:

Die schönen Fotos machen mich richtig neugierig auf die Region. Vielen Dank für´s Mitnehmen! :)

gnarz18 am 09 Apr 2016 18:13:55

Hallo Julia,
vielen Dank für den schönen Reisebericht, du schaffst es immer wieder einen für die schönen, unbekannten - zumindest für uns - Gegenden zu begeistern.

Gruß
Michael

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