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Eine neue zu der alten, das wird schon funktionieren....


Energiemacher am 31 Mär 2016 21:46:08

Hallo,

ich habe heute mal meine Exide 900ES 80AH "getestet".

Belastet habe ich die Batterie mit 55W also ca. 4,6A!
Rechnerisch ergibt sich also nach 11h ca. 50Ah. (Spannung unter Last noch bei 11,85V direkt an den Polen)

Der zwischengehängte "Leistungsmesser" zeigt mir 11,3V und 46Ah an.
Umgebungstemp. liegen etwa bei 16°C ....also eher im unteren Bereich, da wir die Batterien hauptsächlich im Sommer nutzen.

Soweit so gut.
Die Batterie ist also noch OK. Leider weiß ich nicht wie alt die Batterie ist.
Wenn meine Info richtig ist, gibt es die Exide 900ES erst seit 2010/2011.

Ich weiß auch nicht wie sie vorher behandelt wurde......aber ich behaupte mal, eher etwas stiefmütterlich. ;-)

Nun sind die 80Ah oder ca. verfügbaren 60Ah (bis Entladeschlussspannung 11,1-11,5V) etwa für 1,5-2 Tage freistehen ausreichend bei unserem Verbrauch, den ich mal grob überschlagen habe.

Lange Rede kurzer Sinn.......eigentlich würde ich gerne eine zweite 900ES einbauen um genug Reserve zu haben.
Mir ist klar das die neue Batterie dann etwas mehr belastet wird und eher altern wird.....dagegen wird aber die "alte" etwas geschont werden.

Hat hier schon jemand positive/negative Erfahrungen mit einer nachträglich eingebauten Batterie zu einer "alten"?

Könnte mir aber vorstellen das die Batterie trotz allem uns die nächsten Jahre gute Dienste erweisen werden....was meint ihr?


Grüße
Thorsten

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Energiemacher am 31 Mär 2016 23:01:06

Sodele.....ich muss den angenommenen Wert etwas nach unten korrigieren.

Es stehen nach Abschluss der Überprüfung doch nur ca. 50 bis max 55Ah zur Verfügung. 60Ah war zu optimistisch.

Aber selbst mit 50Ah bei einer 80Ah Batterie möchte ich diese ungern der Wiederverwertung zuführen.
Wären es weniger als 50%, OK.....aber so!?

Ich hoffe es findet sich noch jemand mit praktischen Erfahrungen.
Sonst werde ich wohl das Versuchskaninchen spielen müssen und hoffentlich damit nicht auf die Nase fallen. :mrgreen:

Grüße
Thorsten

HollandSued am 01 Apr 2016 07:42:31

Habe kürzlich erst mit einem Techniker bei IntAct / Keckeisen telefoniert.
Aussage war: 2 Batterien parallel schalten geht; dann aber bitte gleiche Charge, gleiche Größe, egtl alles gleich.
Selbst dann fließen nach kurzer Zeit Ausgleichströme.
Am Ende die klare Ansage von ihm: am besten 2 kleine durch eine vernünftige/große Batterie ersetzen. Alles gut.

Hab ich dann auch getan...einmal Bleikristall mit 150Ah (C10) / 162Ah (C20).

Zum Thema Ausgleichströme gibt's massenhaft Infos hier und im Netz.

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Energiemacher am 01 Apr 2016 11:05:25

Hallo,

danke für deine Antwort.
Ich dachte schon ich müsste ein Selbstgespräch führen. :-)

In einem anderen Thread habe ich die Angabe gefunden das es die 900ES doch schon deutlich länger auf dem Markt ist!
Dann wird die Batterie wohl doch schon ab Werk eingebaut gewesen sein und ist nun 7,5Jahre!

Vielleicht werde ich doch zwei neue einbauen......aber was mache ich mit einer noch nicht toten Batterie?
Irgendwas wehrt sich in mir, die vorhandene Batterie schon zu entsorgen. :roll:


Grüße
Thorsten

xbmcg am 01 Apr 2016 11:10:43

Ich hab das mit einer alten Banner 95Ah und einer BSA AGM Professional 100Ah
realisiert, allerdings mit Batterietrennung und BMS von NDS (iManager 12-150),
gibts bei Reimo im Katalog. Funktioniert sehr gut.

--> Link

rolfblock am 01 Apr 2016 12:03:10

Ich hab das Problem mit brachialer Gewalt gelöst. Mit Lithium!

Die Vorteile:
- keine neue Verkabelung (dickere Kabel zur Lima bringen nur höhere Ströme mit Folgeproblemen für das Trennrelais und EBL)
- 30 kg Gewichtseinsparung
- Kein Verlust an Stauraum
- kein Ladebooster nötig
- höhere Entladeströme bis zu 1,5 kW kein ernsthaftes Problem
- Kein Zusatzladegerät nötig (z.B. für AGM)
- keine Kreuz- Querverkabelung zwischen Akkus (Sicherungsverluste, kompliziertere Verkabelung)
- keine Ausgleichsströme möglich (es gibt nur einen Akku)
- keine Notwendigkeit Teilentladungszustände schnell durch Aufladen zu beenden

Der Nachteil:
auch die Geldbörse verliert Gewicht, oder der Kontostand wird übersichtlicher durch kleinere Guthabenzahlen

Ganzalleinunterhalter am 01 Apr 2016 12:11:51

oder das hier zwischenschalten > Link zum eBay Artikel

a.miertsch am 01 Apr 2016 12:22:13

"Selbst dann fließen nach kurzer Zeit Ausgleichströme."
Was ja schon mal richtig ist, aber seinen vorangestellten Aussagen etwas den Wind aus den Segeln nimmt.
Frag einen Schneider, ob Du ein neues Hemd brauchst :lach:
Sinnvoller wäre es dann wohl, den "erkrankten" Patienten zu pflegen. Batterien gibt es in Europa doch an jeder Ecke.

Gibt es eigentlich Richtwerte, wie groß die Ausgleichsströme sein dürfen und was sie anrichten?
Bin nicht der "Galvanologe", denke aber es geht in die Richtung Ladezyklen. Wenn dem so ist, kann man ja ein wenig Einfluss nehmen.
Warum frage ich das? Weil ich seit 2008 2 "Varta" Gel zu je 80Ah mit einer "Sonnenschein"100Ah Nass-offen gemeinsam über Gel-Einstellung bis 2013 betrieben habe. Dann hatte die 9 Jahre alte Nass-Batt. einen Zellenschluss und wird seitdem durch 2 "Pannasonic" Versorgungsbatterien zu je 70Ah bestens vertreten. Von Anfang Nov - zum Frühjahr sind sie dauerhaft am Landstrom. Tiefentladungen gibt es nicht. Solar gibt es immer erst ab Frühjahr. Batt.-Management im Sinne von Zusatzgeräten habe ich nicht. Das funktioniert!
Vielleicht wird das Problem mit den Ausgleichsströmen zu stark bewertet.
Albert

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