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Erst dämmen und dann konservieren oder lieber andersrum???


IntoTheWild am 11 Mai 2016 23:25:34

Hallo Leute,

ich habe meine Mobilie gefunden! :)
Ein Renault MasterII L3H2 fast OHNE ROST. :) :)
Die Dinger scheinen vollverzinkt zu sein, weiss das überhaupt jemand?

Nun isser erstmal entkernt und ich überlege was ich sinnvolles zur Bestandserhaltung tun kann.
Auf die Blechflächen will ich Armaflex Matten kleben; gleichzeitig halte ichs für sinnvoll, die Hohlräume oberhalb der Bodenplatte auch zu konservieren.
Und an der Stelle drehe ich mich seit Tagen im Kreis.. -->

Man liest ja besonders oft, dass bewohnte Wagen gerne besonders schnell rosten - das will ich von vornherein verhindern/eindämmen.
Wenn der Wagen innerlich vollverkleidet wird, ist mit Luftzirkulation in den Holmen nicht mehr zu rechnen - also halt' ichs für sinnig, dort ein wenig Hohlraum Zeugs rein zu spritzen.
Vorher sollten vielleicht die Dämmatten auf die Wände, da danach wohl nichts mehr kleben wird.
Dummerweise sind so ziemlich alle mir bekannten Selbstklebeschichten fettlöslich und Hohlraumkonvervierung kriecht.
Ist also zu erwarten, dass die Dämmatten eher früher als später wieder abfallen...?

Für das zerschabte Bodenblech habe ich eine große Dose Kreidezeit Rostschutzfarbe (Ölbasis) hier und will damit den Boden, die Radkästen und die Seiten eine Hand breit hoch einpinseln.
Da die Radkästen auch mit Dämmung beklebt werden sollen: hält selbstklebende Dämmung auf Ölfarbe?

Nochwas geht mir durch den Kopf:
Die Holme sind so ca. 6cm tief; Armaflex gibts nur bis 32mm.
Was mach ich mit dem Rest an Platz zwischen Innenverkleidung und Aussendämmung?
Liesse sich da noch ne Schicht Steinwolle oder Styropor/-dur unterbringen oder lasst ihr den Raum in der Regel frei?
Eine Idee wäre vielleicht noch, den Raum zwischen Verkleidungsplatte und Dämmung konstruntiv zu hinterlüften.
Ich weiss nicht wo ich anfangen soll und je mehr ich lese desto konfuser wirds. :roll:

Als Fussboden hab ich im Baumarkt die Tage "Klick Vinyl" gesehen - hat jemand Erfahrung damit?

Viele Grüße

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belvenfish am 13 Mai 2016 10:51:49

Hallo,

die Antworten auf dein Posting sind vom Server gefressen worden. Also nochmal. Armaflex 520 Kleber muss fettfrei verklebt werden. Klebt aber wie Atze. Ich habe vor 20 Jahren meinen Pick-up mal hinten damit ausgeklebt, klebt immer noch tipp-topp. Wenn die Farbe auf Leinölbasis oder Bitumenbasis ist, klebt der 520 darauf nicht. So.
Die Hohlräume an den Wänden des Kastens (ich habe zwar den Master III, ist aber glaube ich egal, sind ja eigentlich nur Hohlräume, wenn du sie zuklebst. Deswegen würde ich eigentlich nur sparsam eine Versiegelung aufbringen, ablaufende Versiegelung entfernen und dann dürfte das kein Problem sein. Sicherheithalber bei Armaflex anmailen, ob der Kleber angelöst wird. Aber Meterweise kriecht die Versiegelung nun auch wieder nicht. Ich denke, evtl. doppelte Matten kleben, für bessere Isolierung, aber Luftraum isoliert auch. Hinterlüften würde ich nicht, Armaflex ist tauwasser undurchlässig.

Momentum am 13 Mai 2016 14:23:31

Hallo,

gestern hat es leider nicht geklappt, daher nun eine zweite Meinung :-)

dein größter Feind ist das Schwitzwasser, was sich in jedem Fall zwischen Dämmung und Blech ansiedelt. Durch das Klima im Auto ist das Zeug dann auch noch leicht sauer, im Laufe der Zeit bildet sich als ein etwas aggressivere Schicht dazwischen, da da Wasser immer wieder abläuft/ verdunstet, aber immer mehr saure Rückstände bleiben. Auch wenn du vollflächig zu kleben meinst, wirst du immer Stellen haben, die sich ablösen.

Zumindest ist das die Erfahrung, die ich beim Eigenausbau und bei diversen Selbstausbauer-Treffen gesammelt habe.

Die Konsequenz ist, die gesamte Metallfläche so gut wie möglich zu behandeln und flächig zu versiegeln mit Hohlraumschutz und z.B. Heißwachs auf den Flächen. Je zäher, desto besser.

Denk dran, die Holme ideale Wärmebrücken sind, wenn du nur dazwischen isolierst, friert dir alles an den Holmen fest an kalten Tagen.

Eine Variante des Wandaufbaus nach Vorbehandlung:
20 mm oder mehr X-Treme Isolator je nach gewünschter Isolationsstärke vollflächig zwischen die Holme zu schneiden (ist absolut wasserdicht, da geschlossene Poren) und relativ stabil. Armaflex ist vergleichbar, soweit ich das gesehen habe, nur eben dank der Klebeflächen deutlich teurer. Als Wandaufbau eignen sich z.b. dünne Sperrholz- oder PVC-Platten, die ebenfalls möglichst passgenau zwischen die Holme gearbeitet werden.

Aus meiner bisherigen Erfahrung würde ich auf jedem Fall mit Hinterlüftung arbeiten, indem ich zwischen Isolator und Aussenwand weiche Distanzstücke aufbringe. zum Beispiel dünnen Streifen Isolator in Abständen auf der ISo-Fläche fixieren.

Über die Holme setzt du passende U-Profile, die innen vollflächig mit der gleichen Dämmung ausgefüllt werden. Montierst du die Profile auf den Holmen, drücken die Flanken der Holme Dämmung und Wandaufbau fest und fixieren dir den gesamten Wandaufbau. Den Rest erledigen Möbeleinbauten, Fenster und Luken mit Ihren Rahmenkonstruktionen.

Vorher solltest du dir genau überlegen, wo Oberschränke/ Regale usw. hin sollen, es gibt aus dem Möbelbau sehr schöne Verbinder die sich gut an den Holmen fixieren lassen, die Holmverkleidungen an diesen Stellen entweder ausklinken oder ggf. auch direkt durchverbinden.

Zu überlegen ist auch, eine schmale Rinne ( Kunststoff U-Profil) zum Abtransport des Sickerwassers als Sockelleiste rundum einzuziehen und an geeigneten Stellen mit Abluf nach draußen zu versehen. Könnte man mit Dekalin von innen direkt an die Außenwand kleben.

Die Meinungen bei solchen Wandaufbauten gehen weit auseinander, es werden sicher auch noch andere Ideen dazu kommen. Die Qual der Wahl hast Du ;-)

Der oben genannte Aufbau hat bei uns bisher über 12 Jahre anstandslos ohne Probleme gehalten.

Gruß

Momentum

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palstek am 13 Mai 2016 15:25:30

Momentum hat geschrieben:Aus meiner bisherigen Erfahrung würde ich auf jedem Fall mit Hinterlüftung arbeiten, indem ich zwischen Isolator und Aussenwand weiche Distanzstücke aufbringe. zum Beispiel dünnen Streifen Isolator in Abständen auf der ISo-Fläche fixieren.


Davon würde ich dringend abraten. Wenn in diesen Zwischenraum warme Luft vom Innenraum gerät (und das wird sie bestimmt durch irgendwelche Ritzen), wird diese ab einer Außentemperatur von etwa 12° abwärts am Blech kondensieren. Die dadurch entstandene Feuchtigkeit wird sich dort lange halten, weil sie kaum abtrocknen kann. Lieber das Armaflex flächig verkleben, dann passiert das nicht.

Grüße
Frank

Momentum am 13 Mai 2016 19:02:29

palstek hat geschrieben: Davon würde ich dringend abraten. Wenn in diesen Zwischenraum warme Luft vom Innenraum gerät (und das wird sie bestimmt durch irgendwelche Ritzen), wird diese ab einer Außentemperatur von etwa 12° abwärts am Blech kondensieren.


Stimmt, da hast du recht. Dann ist flächig verkleben eindeutig besser...

Gruß
Momentum

997Frank am 15 Mai 2016 21:35:46

Ich habe bei mir alle Blechflächen mit 3 - 4 cm Armaflex beklebt.



Zum Abschluss dann flächendeckend noch 1 cm quasi als Dampfsperre.



Gruß, Frank

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