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:evil:
Hallo liebe WOMO Freunde. Ich habe schon viel mitgelesen, nun möchte ich auch einmal etwas berichten. Leider habe ich schlechte Nachrichten von unserem Ausflug am 02.06.2006 nach Pisa. Wir (2 Erwachsene 44/44 und 3 Kinder 9/12/14) waren auf der Heimreise von Vada in der Toscana in Richtung Lucarno, (wo wir aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters noch die restlichen 3 Tage unseres Urlaubes verbringen wollten) und wollten einen Abstecher nach Pisa machen, um unseren Kinder den schiefen Turm von Pisa zu zeigen. Wir parkten unser Wohnmobil auf einem Lidel Parkplatz, da dort ein reger Menschenverkehr herrschte. Auch ganz in Sichtweite (ca. 30m) war eine Bar von wo aus man direkt auf die Eingangstüre zu unserem WOMO blicken konnte, an der einige Gäste saßen. Ich glaubte eigentlich, dass dort nichts passieren könne. Aber Pustekuchen, als wir nach ca. 1 Stunde zurückkamen trauten wir unseren Augen nicht. Das WOMO war aufgebrochen und alles durchwühlt. Es wurde alles gestohlen was wir noch im WOMO hatten, nur die Klamotten nicht. Nur komisch das keiner etwas gesehen hat, besonders nicht die Menschen an der Bar (es waren immer noch die gleichen wie bei unserer Ankunft). Wir vermuten, dass es da zusammenhänge gibt, denn es ist unmöglich all die Dinge aus dem WOMO zu bringen ohne, dass auch nur einer etwas bemerkt hat. Als ich die Polizei rief um eine Anzeige zu machen hatte ich nicht den Eindruck, dass das von besonderem Interesse erschien. Wir mussten ihnen sofort zum Revier folgen. Dort bekamen wir dann einen Vordruck den wir Ausfüllen sollten das war`s dann. Na ja wenigsten durften wir telefonieren um all unsere Karten und Handys sperren zu lassen. Wir waren aber noch keine 10 min bei dem Revier da kamen auch schon andere Deutsche und wollten ebenfalls einen Einbruch in ihr WOMO melden. Italien ist für mich gestorben. Auch wenn es keine Italiener waren die unser WOMO aufgebrochen haben. Es sind doch genügend Italiener in unmittelbarer Sichtweite gewesen. Dieser 10 tägige Pfingsturlaub ist wohl der Teuerste in meinem Leben. Wenn ich nur an die Wiederbeschaffungskosten von min.5000€ denke wird mir schlecht. MRJ ....... das ist natürlich mehr als Ärgerlich. So gesehen bin ich im nach hinein froh, dass wir vor 2 Jahren keinen geeigneten Parkplatz für unser Gespann gefunden haben. Über 2 Stunden sind wir damals alle Straßen um den Turm abgefahren, und sehr enttäuscht, (vor allem unsere Kinder) weitergefahren.
Gefunden habe ich in unmittelbarer Nähe einen Campingplatz. Ich denke, dass es sehr Sinnvoll ist, dort zu übernachten; Somit können der Turm, wie auch die Stadt in Ruhe besichtigt werden. Campergrüße vom Schwabenland in der schönen Schwarzwald sendet spleiss53 ...schade, dass ihr diese erfahrung habt machen müssen! wir sind vor 2 jahren beim "palazzo dello sport" gestanden, etwas weiter weg von der "piazza degli miracoli" und hatten keinerlei probleme... gratis war's auch... :? Hollo , frohe Pfingsten ! Vor einigen Jahren wurden Freunde direkt am Vatikan ausgeraubt ,es war wohl nicht der Papst :D .Es ist also alles möglich !! Ein Trost ist es zwar nicht ,trotzdem Kopf hoch .
viele Monika und Wolfgang Hallo MRJ,
folgenden Beitrag habe ich in einem anderen Forum gefunden: Hallo, wollte eigentlich 4 Wo nach Italien. 2 Wo haben wir geschafft, dann hatten Sie uns. Anschliessend war der Urlaub zu Ende und ich kann Euch nur raten nicht dort hin zu fahren. Gestern in Pisa auf einem WOMO Stellplatz ca. 800m vom schiefen Turm entfernt wurde unser WOMO aufgebrochen. Schaden ca. 3000 EURO. Auf einem Stellplatz ( von Norden auf der ss12 von LUCCA kommend am 1. Kreisverkehr links) standen 12 WOMOS, davon 10 aus Italien und 2 aus Deutschland. Der Stellplatz ist mit Strom, Wasser und Entsorgungsmöglichkeit ausgerüstet. Da andere WOMOS dort standen und ich auch mit einigen der Leute gesprochen hatte, die schon einige Tage verbracht hatten und bei herrlichem Wetter die Kinder um die WOMOS rannten, dachte ich für eine Stunde kann wohl nichts passieren. Falsch gedacht. Als ich zurückkam war war nur " mein " WOMO am Fenster aufgebrochen, alles durchwühlt, unser Safe war per Stichsäge aus der Halterung ausgesägt und dann herausgerissen worden. Keiner der anderen hat wohl was bemerkt. Relativ unbeeindruckt nahmen die Italiener dies zu Kenntnis, kaum Teilnahme. Ich war fast am Platzen. Die Polizei konnte aufgrund wichtiger anderer Arbeiten leider nicht vorbeikommen, da dieser Vorfall an der Tagesordnung wäre. Ich vermute, dass die Einbrecher gezielt von anderen informiert wurden wann wir unterwegs waren um in Ruhe das WOMO aufzubrechen. Komisch nur, dass nur wir dran glauben mussten! Trauriges ERlebnis-aber in Touristenzentren nicht ganz ungewöhnlich. Mich stört jedoch die Aussage, ab sofort nicht mehr nach Italien zu fahren. Was für´n Quatsch:Die Italiener sind wirklich liebenswerte Menschen, bei denen ich gern Urlaub mache und auch länger dort leben könnte. Uns ist in 30 Jahren Italienurlauben mit viel "Freistehen" noch nie etwas abhanden gekommen-sehr wohl aber in Deutschland auf dem belebten Parkplatz an einer tourist. Einrichtung-mit mehreren tausend Eur. Fahrzeugschaden !!
Aber deswegen bin ich noch nicht aus Deutschland fortgezogen..... Nur mal so zu nachdenken. Werner
Das ist aber doch kein Grund alle Italiener gleich schlecht zu machen. In Deutschland werden Menschen auf der Strasse zusammengeschlagen und genügend Deutsche schauen zu. Ich habe hier im Forum von Einbrüchen in Frankreich, Spanien, Griechenland gelesen. Du solltest das wirklich nicht unbedingt auf Italien schieben. Für Dich ist natürlich alles jetzt superärgerlich. :cry: [/code] Schlimm was dir passiert ist- trotzdem möchte ich mich meiner Vorschreiberin anschließen. Wir haben 30 Jahre Campingerfahrung in ganz Europa- davon 19 Jahre mit eigenem Wohnmobil. Von Nordirland bis zur Türkei haben wir frei gestanden und wir haben einen einzigen Aufbruch in dieser ganzen Zeit erlebt......in Köln.
Ich hoffe , ihr könnt noch einen Teil des Schadens abwenden. L.G. Aretosa Es kann überall passieren, was umstehende Passanten oder Gäste einer Bar usw. angeht, da habe ich meine Zweifel. Unser Sohn ist vor einigen Jahren in unser Wohnmobil "eingebrochen", (hatte ein dringendes Bedürfniss und keinen Schlüssel) Fahrzeug stand an der belebten Strandpromenade in Santa Susanna (Spanien). Er war selber verwundert, es haben augenscheinlich einige Leute gesehen und ihm auch noch bei seinem Tun zugeschaut, reagiert hat keiner. Das sagt doch eigentlich alles. Auch wenn der Ärger und der Schaden groß ist, lasst Euch die Freude am Wohnmobil dadurch nicht nehmen. Ich versteh ja ja, daß in der kommenden Zeit ein`mulmiges Gefühl´ zurückbleibt und man das Mobil am liebsten nicht aus den Augen lassen will, aber damit verdirbt man sich die Freude daran. Es mag Euch ja kein Trost sein, aber auch in Hotels werden Leute beklaut und auch auf CP´s wird eingebrochen, wirklich sicher ist man noch nicht mal zu Hause.
Leser stimmt, nicht alles auf die Italiener schieben. Zum Teil sind es wie auch in Frankreich oder Spanien und Deutschland Banden aus dem Ausland die das Land unsicher machen.
Wenn sogar die Landfahrer inzwischen auf Womo umgesattelt haben. Wir schützen uns mit gut sichtbaren Zusatzschlössern von Öhlmühle und der Safe ist im Stauraum fest eingebaut. Die Fahrertüren werden mit Ketten gesichert. Aber nur auf Plätzen wo wir uns unsicher fühlen. In Pisa gibt es drei offizielle Stellplätze, das ist meiner Erachtens die bessere Alternative als bei einem Supermarkt. Da stellt sich mal die Frage, wie würdest Ihr euch verhalten, wenn auf einem STP oder P neben einem anderen Womo ein zweites steht und die Sachen umladen werden? Fragen ob es sein Womo ist und das vom Bekannten oder umräumen lassen. Das habe ich mich schon oft gefragt. und allzeit einen sicheren Stellplatz WomoHexe Hallo,
so ein Zufall. Ich war vor ca. 8 Wochen auf genau diesem Parkplatz (Lidl-Pisa) gestanden und wir haben dort schnell etwas zum Mittagessen eingekauft. Mir ist damals aufgefallen das da wohl ein schwungfoller Handel mit gestohlenem Benzin und Diesel stattfindet. Es kammen mehrere Kunden die gleich auch den Tank mit Kanistern vollmachten. Die wurden von einem Romaenischen Lieferwagen aus verkauft. Ich tippe hier auf Zigeuner. Ich kann nur jedem Deutschen oder "Auslaender " in Italien empfelen eine Alarmanlage ins Wohnmobil einbauen zulassen. Ich habe ausserdem die Huppen vergroessert und mit der Alarmanlage angeschlossen. Einen eventuellen Strafzettel bezahl ich lieber ! Hier ist die Huppe so laut das es schon weh tut und keiner sagen kann das er es nicht gemerkt hat. Uebrigens, hat mir die Alarmanlage schonmal nachts geholfen, da wollte jemand uns einen Besuch abstatten. Gruesse, Satservice Hallo,
war Ostern in Pisa, auf dem Campingplatz nahe beim Turm. Freundlich, deutschsprechend, sauber, toll - kost aber was !! Günter Auch ich war in Italien, alleine mit 2 Hunden und mir ist nichts ähnliches passiert. Allerdings habe ich auch immer die Campingplätze vorgezogen. In Pompei z. B. wollten sie auf dem Stellplatz pro Nacht 14 Euro, am Camping habe ich 9,50 bezahlt.
Ich meide Touristenzentren nach Möglichkeit, wenns dann nicht anders geht, nehme ich die paar Kröten, die ich dabei habe, eben mit. Allerdings hatte mein Womo Ärger gemacht: runter vom Supermarktparkplatz, mitten in der Kreuzung bleibt die Kiste stehen. Ich total verzweifelt, ganz weit in Kalabrien und mein italienisch grad fürs überleben, wie soll ich erklären, was das Fahrzeug hat? Ein Italiener kam heran, ließ mich die Motorhaube öffnen, da sah man auch schon das Übel: Öl oder Diesel lief auf die Straße. Der Italiener tippte auf defekten Ölfilter und riet mir, mich mit ein paar anderen Deutschen zusammen wieder auf den Parkplatz zurück zu manövrieren - schieben. Es fuhren einige deutsche Autofahrer an mir vorbei, keiner hielt an. Inzwischen telefonierte ich mit ADAC und dem Campingplatz, auf dem ich stand, ADAC sagte Hilfe zu, es könne aber eine Stunde dauern. An der Rezeption des Campingplatzes saß eine Frau mit guten Deutschkenntnissen, die mich beruhigte und mir einen Monteur schickte. Dieser hat dann den Filter ausgetauscht, musste dazu noch einmal wegfahren und hat ca. eine Stunde gearbeitet insgesamt und das Fahrzeug lief wieder! Auf die Frage, was das kostet, sagte er: 10 Euro!!! Ich dachte, ich hätte mich verhört, nein, er nähme nicht mehr. Ich gab ihm 20 Euro und fuhr total erleichtert wieder weiter. Das zum Thema: nie wieder Italien Rosemarie Hallo,
schade dass Euer Urlaub so verfahren ist. Auch wir kamen nach 3 Italien Wochen gstern zurück. Da wir mit Camping Checks reisen (14€) hatten wir immer auf Campingplätzes übernachtet. Den Urlaub auf Campingplätzen zu verbringen kommt am Ende billiger. Den Schaden den die Brüder anrichten sind in der Regel mehrer tausend Euros. Auch wir waren vor Jahren in Pisa, allerdings auf dem Campingplatz. So konnten wir in Ruhe und ohne Sorgen alles besichtigen. : Heidi Eine traurige Geschichte, wenn ein Urlaub so endet......
Nur kann dir da an jedem Platz der Welt passieren, in jedem Land. Deswegen ein Land aus meinen "Reiseländern" zu streichen würde mir nicht einfallen, ebenso eine (angedeutete) pauschale Beschuldigung der Bewohner...... Mehr als die normalen Sicherheitsvorkehrungen kann man nicht treffen - diese sollten aber zur Routine gehören! Ansonsten unter allgemeines Lebensrisiko / Erfahrungswerte verbuchen und das nächste mal vorsichtiger sein. "Da stellt sich mal die Frage, wie würdest Ihr euch verhalten, wenn auf einem STP oder P neben einem anderen Womo ein zweites steht und die Sachen umladen werden? Fragen ob es sein Womo ist und das vom Bekannten oder umräumen lassen. Das habe ich mich schon oft gefragt."
- Ich denke, ich würde "sicherheitshalber" ein paar Fotos mit dem Handy machen. Kost nix und wird - wenn man sich bemerkbar macht - sicher abschrecken bzw nacher bei der Aufklärung nützen. Vor 3 Jahren habe ich auf einen CP in Spanien (damals hatte ich noch einen Wohnwagen) gleich mehrere Geschädigte und ausgeraubte WoMo-Fahrer getroffen. Alle hat es bei der Rast in Südfrankreich ereilt. Bei allen waren die Täter besonders scharf auf die eingebauten Tresore. Da gab es Megaschäden bis die die Trsore raußgerissen / ausgebaut hatten.
Mein Fazit darauß: In den Tresor packe ich nur unwichtige Sachen und unsere Fahrradschlüssel. Die Wertsachen werden schön eingescheißt versteckt. In jede Ritze kann ein Einbrecher nicht nachschauen (Zeitgründe), soll er doch den Tresor mitnehmen. :wink: Besondere Sicherungen verursachen nur Zusatzkosten beim Aufbruch und die Täter kommen doch immer rein, dank der Plastikscheiben null Problem. Zusätzliche Türsicherungen finde ich daher völlig überflüssig. Aus Sicherheitsgründen ( auch wegen der Beruhigung in der Nacht ) bevorzuge ich im Ausland CPs. :oops:
Würdest Du mir bitte mal erklären, wo Ihr Eure Wertsachen aufbewahrt. :D :D Ne, ne also wir in unserem "Bergabwienix" verstecken die wertsachen ausschließlich an stellen, wo keiner drauf kommt:
unter den sitzen, in den bezügen, oder im tiefkühlfach, unter der mülleimertüte, oder zwischen sonnenrollo und mückendraht, zwischen dem geschirr ... da hat sie nämlich sonst keiner ! :D :D :D ....das ihr euch noch Wertsachenleisten könnt :D
Das bißchen was wir uns zusammenschnorren tragen wir "am Mann" 8) Wobei uns die Erfahrung gelehrt hat das "am Mann" besser wörtlich zu nehmen ist :wink: Ärgerlich, dass es euch erwischt hat. Aber mit dem Land hat dies nichts zu tun. Und die Sachen verstecken halte ich für überflüssig, denn wenn Profis am Werk sind, finden die alles - auch im Müllbeutel.
Wenn die klauen wollen, dann schaffen sie es auch, egal wo der Kram versteckt ist (versteck mal einen Läppi :roll: ) und egal, in welchem Land das ist. Wir standen auch in Pisa 3 Stunden, irgendwo am Straßenrand, nix passiert. Wir standen in Frankreich sicherheitshalber aufm CP und hatten nachts beinahe Besucher, aber Bruno hat sie verscheucht. Wir standen in Polen aufm unbewachten Parkplatz, wieder nix - ich hätte gern einen TI mit Heckbett von der Versicherung gehabt :D Also wenns sein soll, passierts, egal wo. Auch hier in D werden Womos aufgemacht. Spitzbuben gibts überall. Die Kamera mit der Speicherkarte und den USB-Stick mit dem Reisetagebuch, Geldbeutel und Ausweise, Kreditkarten usw. tragen wir eh am Mann. Und an meinen Peter traut sich hoffentlich keiner ran sonst wären wir aufgeschmissen. Ich hoffe, dass wir alle von so unliebsamen Erlebnissen verschont bleiben, aber selbst zuhause kanns passieren. Also abhaken und wieder rein ins Getümmel, der Blitz schlägt nie ins gleiche Haus ein zweites Mal ein - oder so ähnlich Also ich kanns verstehen, wenn man nach einem Bruch dann quasi Hass auf "Land und Leute" hat...auch wenns ungerecht und unlogisch ist......
Ich lieb Italien wirklich...aber wenn ich dort ausgeraubt oder überfallen werden würde...meine Liebe würde sicher auch einen Riesendämpfer kriegen........ so gings mir mit Frankreich...seit einem Bruch in Arles drückt es mich überhaupt nicht mehr in diese Gegend...... Sicher ist nur: Wenn man dran ist, ist man drann (oder wie schon mal ein Fußballer sagte: zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu) ........sicher kann man durch Vorsichtsmaßnahmen und durch Sicherungseinrichtungen die Wahrscheinlichkeit senken daß ein Raub oder Bruch durchgezogen wird..........dennoch......das Damoklesschwert bleibt.....und nicht nach Pisa oder Siena fahren nur weil da wegen der Häufung von Touris auch mehr Gauner sind???? Ich hab aus dem Arles-Raub, der ja mitten in der Stadt an hellichten Tag auf einem belebten Markt- und Parkplatz passierte, gelernt: Der Faktor Zuschauer zählt nicht..... ich fahr seitdem lieber wenn geht in ruhige, bürgerliche Wohnstraßen und geh dann lieber 1 km weiter zu FUß in die Innenstadt...wenns geht.....100% sicher ist das auch nicht...notfalls gehen wir in großen Städten auf den CP (auch das ist aber kein 100% Schutz)... Ich hoff für uns alle auch eine bruch- und raubfreie Zeit.... Und: Italien ist schön.......und 99% oder mehr der Bewohner sind keine Womo-Einbrecher sondern zumeist offene, liebenswerte und hilfsbereite Menschen..... günter Wir waren genau zur gleichen Zeit in Pisa und haben -wie überall in Ialien- auf dem CP gestanden. Ein schöner Platz und wir sind völligt beruhigt die paar Meter zum Turm gegangen (wir haben zwei Perserkatzen im Auto und stellen den Wagen nie unbeobachtet ab). Also rauf den CP und mit den Nachbarn ein paar freundliche Worte gewechselt. Schon bot sich ein Nachbar an, einen Blick auf den Wagen zu werfen, während wir am Turm waren.
Das ist eben Camping und die paar Euros sind gut angelegt. Übrigens war in Pisa unser Nachbar eine italienische Familie. Ich glaube, die hätten unser Auto mit ihrem Leben verteidigt, wenns erforderlich gewesen wäre. Aber war es nicht. Wir hatten nur eine gruppe irischer Straßenarbeiter auf dem Platz (wer kennt die nicht). Das war viel bedrückender als alle Italiener zusammen auf unserer 6wöchigen Tour. Ich habe meinen Gaswarner in Italien noch nicht einmal eingesteckt. Meine Frau ist mehr als ängstlich, aber selbst sie hat sich zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt. Man hatte uns vorher so viel von den ach so schlimmen Ialienern erzählt. In Gedanken habe ich für all diese Dinge Abbitte geleistet. Ein sehr freundliches Volk, charmant chaotische -ständig hupende- Autofahrer mit sehr viel Rücksichtnahme und keinerlei Rechthaberei, in einer Notlage sehr hilfsbereit (als wir uns festgefahren hatten, hat kein Deutscher angehalten, aber innerhalb von Minuten 5 Italiener, die uns aus einer großen Wasserlache herausgeschoben haben). Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Tour durch Italien. Aber wir stehen auch immer auf CP`s. Und dort lassen wir das Womo beruhig zurück (s. oben) und fahren mit den Fahrrädern überall hin, wo es was zu sehen gibt.
:daumen2: Du hast ja so recht, ich empfinde das genauso. wenn Italien und die dortigen CP nur nicht so teuer wären. Hallo conga7,
so teuer sind die im Verhältnis zu Deutschland gar nicht. Wir haben auf allen Plätzen zwischen 20 und 25 € bezahlt, für ein 7m-Womo und zwei Personen (unsere beiden Katzen waren immer frei). Da in Italien aber immer auch Strom, Wasser und Entsorgung kostenfrei drin sind, relativiert sich das. Und die Sicherheit geht vor. Schau mal heute bei Google News rein. Die Gasüberfälle (diesmal allerdings auf Wohnungen) sind immer noch nicht vom Tisch. Auf über der Hälfte der Plätze (vor allem in Jeselo) war eine ständige Security auf dem Platz unterwegs. Das will ja auch bezahlt werden. Wir haben uns absolut sicher gefühlt und das ist dann irgendwo auch das Geld wert. Und die Lage der Plätze, vor allem an der Adria, ist oft ein Traum. In Punta Sabbione (Jeselo) lagen wir 20 m vom Sandstrand weg, aber schön im Schatten. Internet, Einkaufsstraße, zwei Restaurants, 2 Pools zusätzlich. Was will man mehr. Da fahren wir ganz sicher wieder hin. Für 12 Nächte haben wir 307 € bezahlt. Da stimmt einfach das Preis-Leistungsverhältnis. Hi Conga 7,
hatte den Hinweis auf die Preise übersehen. Wir haben im Schnitt für eine riesige und leckere Pizza unter 5 € bezahlt, selbst im Restaurant. Meistens konnte man die auch mitnehmen. Sie waren so groß, dass wir zu zweit davon satt wurden. Eine Eiskugel kosteste zumeist 90 cent. Eine Cola im Restaurant 1,20 €, Mineralwasser in 1,5 Liter-Flaschen 20 cent. Weil mir alle vorher gesagt hatten, es sei so teuer, haben wir die Kassenbons (bekommt man in Italien wegen der Guardia Finanza immer) aufbewahrt. Wir haben sogar Speisekarten als Andenken mitgenommen, weil uns niemand die Preise glauben würden. In San Marino haben meine Frau und ich in einem Restaurant auf der Verbindungsmauer mit traumhaftem Blick über die ganze Bucht bis Rimini je eine Pizza gegessen. Dazu eine Cola bzw. ein Wasser und zum Schluss zwei Espresso. Zusammen...... Man glaubt es kaum, unter 10 €. Versuch das mal an einem deutschen Ausflugsort. Also, das mit den Preisen ist auch eins von den vielen Märchen über Italien. Etwas teurer war es in Ligurien, aber auch nicht so dramatisch, eher gleich wie in Deutschland. Wir haben gut gelebt, aber insgesamt mit Benzin, Essen und Plätzen in 6 Wochen nur knapp über 2000 € ausgegeben. Das ist doch nicht schlecht oder? Und die vielen Schuhe, die meine Frau gekauft hat, kann sie wohl noch jahrelang tragen. Denn die sind da wirklich preiswert. So, ich gerate wieder ins Schwärmen, aber es war wirklich super. Hallo, auch uns ist vor allerdings schon fünf Jahren fast auch eingebrochen worden, aber der oder die Einbrecher wurden von unsrer Schäferhündin durch das Fenster begrüßt :twisted: . Wir hatten Glück. Nur das Türschloß auf der Beifahrerseite mußte dran glauben :eek:
Sabine Hallo zusammen,
Pisa scheint ein extrem gefährdestes Pflaster zu sein. Auch wir wurden vor einigen Jahren dort ausgeraubt. Wir standen ausnamhmsweise auf einem bewachten Parkplatz eines Supermarktes (was wir sonst eigentlich níe tun). Genau dort wurde unser Womo aufgebrochen und einiges gestohlen. Dummerweise eine teure Brille meiner Frau, die eigentlich wertlos ist für andere, andere Wertsachen hatten wir mitgenommen. Der Schaden am Womo war relativ gering, nur hinteres billiges Schloß, da wir noch keine starken Sicherungen hatten. Die Polizei kam auch nach einer Wartezeit von 1/2 Stunde nicht, und der Wächter hatte sich ziemlich bald spurlos verdrückt. Ich vermute, er arbeitete mit den Gaunern zusammen. Ein zweites Mal wurde unser Womo in Mailand aufgebrochen. diesmal aber mit größerem Schaden. Da ich aufgrund der Pisa Erfahrung hinten einen dicken Querriegel eingebaut hatte, haben sie die Beifahrertür mit Gewalt geöffnet (Loch in der Tür mit Schraubenzieher, Schloß kaputt). Die Alarmanlage hat die Gauner aber dann anscheinend verscheucht, bevor sie ausräumen konnten. Aber der Schaden am Womo war höher als die verbleibenden Gegenstände. Aber ich will die Kirche im Dorf lassen. Dies waren die einzigen schlechten Erfahrungen in 10 Jahren, obwohl wir an allen unmöglichen Orten parken und frei übernachten. Der Fall Pisa führt mich zu dem Vorschlag, ob man nicht eine Beliebtheits-skala der Diebe (Einbruchshäufigkeit) durch eine Umfrage aufstellen könnte. Ich vermute, dann würden alle solche Orte wie Pisa meiden. Zum Thema Alarmanlagen und Sicherungen: manchmal helfen sie, manchmal bewirken sie das Gegenteil, Glückssache. Ein Italiener hat mir mal empfohlen, das Womo einfach immer offenzulassen (er macht das immer so), dann ist der Schaden am geringsten. Dann muß man allderdings auch sehr spartanisch reisen. Peter Hallo,
im Jahre 1998 hatten auch wir in Pisa Pech. Auf einem bewachten Parkplatz wurde unser WoMo (damals noch gemietet) aufgebrochen. Geld, Scheck- und Kreditkarten sowie unsere Kameras hatten wir jedoch vorsichtshalber mitgenommen. Das ganze WoMo wurde durchwühlt. Der Einbrecher stopfte die Lederjacke meiner Frau und andere Kleidungstücke in unseren Rucksack (den hatten wir ebenfalls im WoMo) und verließ das Wohnmobil just in dem Moment, als wir wieder zurückkamen. Wir haben den Einbrecher gestellt und ihm mit vereinten Kräften den Rucksack wieder abgenommen. Festhalten konnten wir ihn leider nicht. Er ist anschließend mit seinem Motorroller geflüchtet. Wir hatten also noch einmal Glück gehabt. Nur der Fensterriegel vom WoMo war beschädigt. Auf der gleichen Reise wurde mir in Rom in der U-Bahn dann meine Geldbörse gestohlen. In der hatte ich aber nicht allzuviel drin. Karten und mehr Bargeld hatte ich vorsorglich in einem Brustbeutel. Trotzdem sind wir in späteren Jahren wieder nach Italien gefahren. An Orten mit sehr viel Tourismus muss man halt nicht nur in Italien mit Diebstählen rechnen. In ländlichen Gebieten in der Toscana beispielsweise, kommt so etwas genau so selten vor, wie in Deutschland auf dem Lande. Gerd |
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