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Reaktionen auf eingestelltes Womo bei Mobile.de


Gast am 28 Jun 2006 16:20:52

Hab am Montag früh bei Mobile.de mein altes Womo zum Verkauf eingestellt.. Innerhalb von 8 Stunden riefen ca 20-25 Leute aus ganz Europa an und bombardierten mich mit Emails. Darunte auch eine Email aus England mit folgendem Inhalt:

Hi. I give you 14000 EUR for the Hymer. Please kontact me if you accept.

Ich ihm geschrieben.. Sorry. but the Price is FIX 15000.-


Heute kam folgende Email zurück !!!

Hello Michael ,
thanks for your email, the answers to my questions
were well accepted.

I have spoken to my client and he has instructed me
to inform you that payment will get to you in a
Bank Cheque of Euros 24,000 which is a refund payment
of a cancelled order earlier made by my client.

Due to company policy this check has to be made out
in this amount to you ,because company policy only
allows a refund payment on one a cheque, so
you are required to deduct cost of your Motorhome
Euros15,000when payment gets to you and send the ballance of
Euros 9,000 to my clients shippers for them to be able to offset shipping
charges.

After payment has reached you and balance sent back
to him, our agent will come for inspection/pick-up,
while title papers and other necessary
documents will be either collected from you at the
point of pick-up or sent via fedex courier to my
customer.

Confirm this and provide
1)Legal Name
2)Address ( the check will be deliverred to) and
Phone number for check payment to be delivered to you as soon as
possible.
Regards
JAMES MIKE
110 mooreside rd,
BR1 5ET,
Downnham, Kent,
London.
ph +44 703 1915 618
Fax +44 709 2862 973


Ich frag mich, wieviele darauf reagieren, und den Unfug mitmachen ???


Das Womo war übrigens am selben Tag schon vom 2. der es sich angeschaut hat gekauft... Anscheinend war ich zu billig :-)

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

BOWO am 28 Jun 2006 19:09:01

Lass die Finger davon. Es ist ein alter Trick "Scheckreiterei".
Das Prinzip funktioniert so:
Du bekommst einen "bankgesicherten" Scheck über eine höhere Summe als den Kaufpreis. Nachdem der Scheck auf dem Konto gut gebucht wurde sollst du die Differenz via Baranweisung Western Union oder PayPal-System ins Ausland senden.
Der "Käufer" meldet sich danach nie wieder, der Scheck wird nach einigen Tagen wieder storniert, das Geld ist futsch.
Verrechnungsschecks können durch die Bank bis zu 4 Wochen storniert werden, auch wenn eine vorläufige Gutschrift erfolgt ist.

Gerade bei Mobile.de zur Zeit eine bekannte Betrugsmethode. :evil:

Also:
Geh mit der Mail Polizei und nicht zur Bank.

Gast am 28 Jun 2006 20:08:54

Na ich kenne den Trick ja.. Wollte nur hier nochmal darauf hinweisen, ds mn so schnell sein Geld los werden kann.

Hier in Dirks Anzeigenmarkt war übrigens neulich auch eine Anzeige drin, die einen kriminellen Hintergrund hatte. Ein Wohnmobil recht preiswert annociert. Habe den Verkäufer angemailt und bekam dann die Antwort, das das Womo in Las Palmas steht und incl. Verschiffung nach D diesen Preis kosten soll .Ich sollte da auch den Preis überweisen. Ich hab ihm geschrieben, das ich Samstag sofort einen Flug buchen würde und das Womo bar bezahlen und selber überführen würde. Nie mehr von gehört... :-)

Michael

Anzeige vom Forum


Gast am 28 Jun 2006 20:24:59

Diese Art von Email hatte ich schon vor 2 Jahren als ich mein Motorrad verkaufte.

Als ich auf Barzahlung bei Abholung bestand, kam nichts mehr.
Wer zahlt denn schon das Doppelte???



Womo48

Amaliana am 28 Jun 2006 20:54:10

Das selbe hatte ich als ich im April mein Auto verklauft habe....der Scheck hätte über 30.000 € sein sollen und er wollte das ich die zuviel 9.000 € zurücküberweise....das kommt wohl häufiger vor als ich dachte

Gast am 29 Jun 2006 08:12:00

Was passiert wenn man den Scheck auf sein Konto einreicht und die restliche Summe nicht überweist :D
Erst nach Ablauf der Stornofrist reagiert.
Oder das konto nach der Gutschrift sofort auflöst!
Die schauen doch dann bestimmt dumm aus der Wäsche :eek:

Gast am 29 Jun 2006 08:18:14

Stephan1 hat geschrieben:Was passiert wenn man den Scheck auf sein Konto einreicht und die restliche Summe nicht überweist :D
Erst nach Ablauf der Stornofrist reagiert.
Oder das konto nach der Gutschrift sofort auflöst!
Die schauen doch dann bestimmt dumm aus der Wäsche :eek:


Naja.. Dan gesht Du als Scheckbetrüger vor den Kadi.. Dann dann hast Du es ja garantiert gewusst ... :versteck:

Gast am 29 Jun 2006 08:22:19

:oops: :oops: :oops:

Eileen am 29 Jun 2006 11:37:04

Stephan1 hat geschrieben:Was passiert wenn man den Scheck auf sein Konto einreicht und die restliche Summe nicht überweist :D
Erst nach Ablauf der Stornofrist reagiert.
Oder das konto nach der Gutschrift sofort auflöst!
Die schauen doch dann bestimmt dumm aus der Wäsche :eek:


Die schaun maximal genauso dumm wie du ... aber die wissen schon, das ihnen nichts passiert.

Der eigentliche "Betrueger" in dem Fall ist das Bankensystem. Die schreiben dir den Scheck sofort nach Einzahlung gut und ein paar Wochen spaeter stellt sich heraus, dass er nicht gedeckt ist oder gesperrt wurde.

Bei einem Auslandsscheck kann das anscheinend so lange dauern ...sagt dir aber natuerlich keiner.

Das Geld, das du inzwischen moeglicherweise schon ausgegeben hast, wollen sie aber von dir zurueck ...bzw die stornieren einfach die Gutschrift und damit hat sich's

Genau darauf wird in dem Fall ja spekuliert. Wenn die Bank bereits bei Scheckeinreichung hundertprozentig klaeren und garantieren koennte, dass der Scheck gut, gedeckt und nicht storniert ist, wuerde der ganze Betrug ueberhaupt nicht funktionieren.

Die Banken interessiert das natuerlich einen Pfifferling ...schliesslich kassieren sie ja Gebuehren ...

Seekater am 03 Jul 2006 14:40:08

MichaelN hat geschrieben:
Stephan1 hat geschrieben:Was passiert wenn man den Scheck auf sein Konto einreicht und die restliche Summe nicht überweist :D
Erst nach Ablauf der Stornofrist reagiert.
Oder das konto nach der Gutschrift sofort auflöst!
Die schauen doch dann bestimmt dumm aus der Wäsche :eek:


Naja.. Dan gesht Du als Scheckbetrüger vor den Kadi.. Dann dann hast Du es ja garantiert gewusst ... :versteck:


nicht ganz.... denn "Scheck e.V." beträgt 6 Wochen und beginnt am Einreichung des Schecks, NICHT ab Ausstellung des Schecks. Im obigen Fall wird also innerhalb 6 Wochen (das Konto ist garantiert ungedeckt) das Geld zurückgebucht und nichts weiter passiert. Das Auto hast Du dann allerdings auch los... :wink:

Eileen hat geschrieben:Der eigentliche "Betrueger" in dem Fall ist das Bankensystem. Die schreiben dir den Scheck sofort nach Einzahlung gut und ein paar Wochen spaeter stellt sich heraus, dass er nicht gedeckt ist oder gesperrt wurde.


Nicht ganz, wenn Du genau nach siehst steht dort: "e.V.", das heißt "Eingang vorbehalten", damit ist der Geldeingang von der bezogenen Bank gemeint.

Eileen hat geschrieben:Bei einem Auslandsscheck kann das anscheinend so lange dauern ...sagt dir aber natuerlich keiner.

Stimmt, es fragt ja auch keiner :wink: . Zumindest sollte das Wissen in der Grundausbildung eines Bankangestellten (Banklehre) vermittelt werden, dort gibt es nämlich das Fach "Auslandszahlungsverkehr" und "Außenhandel".

Eileen hat geschrieben:Das Geld, das du inzwischen moeglicherweise schon ausgegeben hast, wollen sie aber von dir zurueck ...bzw die stornieren einfach die Gutschrift und damit hat sich's

Jawohl so ist das, da das Geld nur "vorbehaltlich" da ist. Erklärt muß das außerdem in den AGBs werden, die man bei Kontoeröffnung akzeptieren muß. Meist gibt es sogar spezielle AGB's, die sich nur mit dem Scheckverkehr befassen. Das hauptsächliche Problem ist, daß die keiner liest, da kannst Du eine beliebige deutsche Bank raussuchen, die Bedingungen werden überall im wesentlichen gleich sein.

Eileen hat geschrieben:Genau darauf wird in dem Fall ja spekuliert. Wenn die Bank bereits bei Scheckeinreichung hundertprozentig klaeren und garantieren koennte, dass der Scheck gut, gedeckt und nicht storniert ist, wuerde der ganze Betrug ueberhaupt nicht funktionieren.

Die Banken interessiert das natuerlich einen Pfifferling ...schliesslich kassieren sie ja Gebuehren ...


Ja so ähnlich ist das schon. Soweit ich weiß findet da gar keine "Klärung" statt. Die "e.V." Frist beträgt nun mal 6 Wochen. Innerhalb dieser 6 Wochen passiert prinzipiell nichts, außer, daß die Scheckeinreichung an die Bank gemeldet wird, bei der das zu belastende Konto geführt wird. Innerhalb eines Zeitraumes von 6 Wochen kann immer - auch ohne Gründe - eine Rückbelastung erfolgen, ausgelöst durch mangelnde Deckung oder auf (grundlos) vorgebrachten Wunsch des Kontoinhabers. Die 6 Wochenfrist ist lediglich dafür da, das weltweit die Belastungsbuchung ankommen kann und ein eventueller Widerspruch zurückkommen kann. Egal wie die Bankensysteme im Land "XY" sind.
Die 6 Wochenfrist liegt natürlich an den weltweit unterschiedlichen Bankensystemen. Die Tatsache, daß es "Scheck e.V." gibt, liegt jedoch ausschließlich daran, daß manche Leute schon lange kein Geld mehr haben, jedoch immer noch Scheckformulare ausfüllen .........

Das "Banksystem" als Auslöser sehe ich somit weniger, sondern mehr den Menschen an sich.

Außerdem zu den "Bankgarantierten" Schecks: Dies ist eine Erfindung der Betrüger. Im Zahlungsverkehr ist ein Scheck immer ein nicht garantiertes Zahlungsversprechen. Ein von einer Bank garantiertes Zahlungsversprechen wird gänzlich anders gehandhabt. Verwechselt wird das immer wieder mit den "LZB-Schecks" die vereinzelt noch, NUR in BRD existieren. Das sind tatsächlich Schecks der Landeszentralbanken, die man als Privatmann auch direkt in die Finger bekommen konnte, was jedoch meinem Kenntnisstand nach nicht mehr praktiziert und auch nicht mehr ausgestellt wird (die Banken selbst bieten das Produkt "LZB-Scheck" gar nicht mehr an).
Last but not least, gibt es dann noch die "Reiseschecks", die sind zwar garantiert, können aber nicht an andere Personen übergeben werden. Auf Reiseschecks sind zwei Unterschriften der ausstellenden Bank drauf (die schon längst kassiert hat) und ist vermerkt wer den Scheck einlösen darf. Diese Person muß sich beim Einlösen dann auch ausweisen. Hier müßte dann also die ursprüngliche Bezugsperson draufstehen, weshalb diese eine andere Person - hier in diesem Fall der WoMo-Verkäufer - gar nicht einlösen kann.


Also merke:
Garantierte Schecks (die einer beliebigen Privatperson zugesandt werden können) gibt es nicht. Und ohne zwei Unterschriften einer Bank, die auch im Ausland (von Banken) auf Echtheit geprüft werden können läuft sowieso nichts was auch nur in die Nähe einer Bank-Garantie kommt.

Die eigentliche Ursache für solche Dinge ist in meinen Augen erschreckende Unkenntnis in der Funktionsweise von Banken, sowie die "Glücksrittermentalität", die wir zur Zeit pflegen. Schnäppchen machen, nichts tun, aber gewaltig "absahnen" (meist wird ja der Betrag "großzügig" gerundet, das Sahnehäppchen, das viele blind werden läßt)


Seekater

MichaelW am 04 Jul 2006 21:48:01

Hallo Seekater, verwechselt du bezgl. der 6-Wochen Frist nicht Scheck und Lastschrift. Ein Scheck ist in der Regel eine Woche nach Einreichung "sicher". Entweder wurde er gesperrt und wird nicht eingelöst oder er wird mangels Deckung nicht eingelöst. Wenn Deine 6-Wochen Annahmen stimmten, könnte dieses Zahlungsmittel nicht mehr funktionieren.
Bei Lastschriften gebe ich Dir uneingeschränkt Recht, deshalb wird gerade von den Kaufhäusern auch immer mehr die Bezahlung mittels PIN gewünscht (denn diese Lastschriften können technisch gar nicht zurückgegeben werden)......aber ich will nicht abschweifen.

In den o.g. Fällen geht es immer nur um Geldwäsche und Betrug.

Seekater am 05 Jul 2006 13:51:26

MichaelW hat geschrieben:Hallo Seekater, verwechselt du bezgl. der 6-Wochen Frist nicht Scheck und Lastschrift. Ein Scheck ist in der Regel eine Woche nach Einreichung "sicher". Entweder wurde er gesperrt und wird nicht eingelöst oder er wird mangels Deckung nicht eingelöst.


Hallo Michael,

ich hab' mal bei einem Fachmann nachgefragt: Es ist noch schlimmer als wir denken..... Konkret:

- Du hast Recht, 6Wochen Frist besteht beim "Scheck e.V." keine
- Du hast Recht: Im Inland ist IN DER REGEL ein Scheck nach einer Woche "durch"
Doch:
- Eine Frist für "Scheck e.V." gibt es nicht, theoretisch kann ein Scheck bis zur Verjährungsfrist von 30 Jahren noch unter Bezugnahme auf den noch nie augehobenen Vorbehalt Probleme machen (wohlgemerkt, theoretisch, in Praxis werden die Banken da wohl Probleme machen)

- IM AUSLANDszahlungsverkehr (und darum ging es hier) können Scheck e.V.'s ERHEBLICH länger dauern als eine Woche. Rückbuchungen nach mehrern Monaten oder gar über Jahresfrist hinaus sollen da durchaus KEINE Seltenheit sein.

Und jetzt spielt es wieder eine erhebliche Rolle, daß es gar keine Frist bei Schecks gibt, bis der Vorbehalt aufgehoben wird. Bei Verfügung von Schecks aus dem Ausland, sollte man sich also von der Bank bestätigen lassen, daß der Scheck "durch" ist und kein Vorbehalt mehr besteht (was wiederum heißt, daß die Bank dies im Ausland anfragen muß!!)

Also Finger weg von Schecks aus dem Ausland - in dieser heftigen Dimension war das auch für mich neu.


Seekater

dieter2 am 05 Jul 2006 15:44:44

Seekater hat geschrieben:Also Finger weg von Schecks aus dem Ausland

Seekater


Ich würde lieber sagen"Finger weg von allen Schecks"egal wo sie ausgestellt werden.
Bei mir gilt nur Bargeld.
Oder Überweisung und Übergabe nach Geldeingang.
Wenn einer mein WoMo haben möchte wird er auch auf diese Bedingung eingehen.
Oder nicht,dann gibs halt kein Verkauf.

Dieter

MichaelW am 05 Jul 2006 22:12:20

Hallo Seekater,

Recht hast Du, auf Scheckzahlungen aus dem Ausland würde ich auch NICHTS geben, da ist man mit einer Überweisung mittlerweile fast genauso schnell wie im Inlandszahlungsverkehr.................mit Bargeld wäre ich übrigens auch vorsichtig, wenn es vor Übergabe des Fahrzeuges nicht bei einer Bank eingezahlt werden kann :wink:

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