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Deta Dryfit-Gelbatterie kaputt?


Gast am 15 Jun 2016 18:16:31

Hallo zusammen,

meine Deta Dryfit-Gelbatterie 210/235 Ah, gut 5 Jahre alt, zeigt folgendes Verhalten:

vor 4 Wochen waren wir zuletzt mit unserem Kasten unterwegs, sind mit voll geladener Batterie losgefahren (gem. Votronic Batteriecomputer 235 Ah), standen 3 Nächte ohne Landstrom, tagsüber wurde über die Solarpanels etwas nachgeladen, wir füllten morgens via Wechselrichter reichlich unsere Nespressotassen und fuhren nach 3 Tagen (Batteriestand ca. 120 Ah) nach Hause. Bei der Ankunft war der Batteriestand 190 Ah. Ich stellte den Strom im Fahrzeug ab und da ich wusste, dass die Dryfit-Batterie fast keine Selbstentladung hat, hängte ich sie auch nicht an die Steckdose. Bis dahin war also alles ok.

Als ich am letzten Wochenende unseren Kasten zum Putzen aus der Garage fuhr, musste ich merkwürdigerweise in das Radio den Code eingeben. Das Radio hängt an der Aufbaubatterie. Das Control-Panel im Kasten war tot, auch das Display des Batteriecomputers zeigte nichts an.

Ich habe dann die Batterie geladen, am nächsten Tag war sie voll (235 Ah, 13,1 V) und habe mit dem Fön der Chefin ein paar "Tests" gemacht: Wechselrichter eingeschaltet, Fön abwechselnd auf kleiner und grosser Stufe eine knappe halbe Stunde laufen gelassen, die Batterie ging bei Volllast auf 11,6 V herunter, erholte sich aber schnell wieder, wenn ich auf die kleine Stufe zurückschaltete. Auf diese Weise habe ich ca. 50 Ah verbraten, ohne dass die Batterie irgendwelche Mucken machte. Danach die Batterie wieder vollgeladen.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Batterie ihre besten Zeiten hinter sich hat, solange sie funktioniert, muss ich sie noch nicht austauschen. Nur plötzlich ohne Strom dastehen will ich natürlich auch nicht.

Was kann es also für eine Ursache haben, dass die Batterie plötzlich "tot" war, aber nach der Ladung wieder funktioniert?

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willi_chic am 15 Jun 2016 20:10:24

grob zurückgerechnet war das Womo etwa 3 Wochen gestanden, also rund 500 Std

war beim Verlassen mit Sicherheit alles ausgeschaltet? Wenn nein genügt bereits ein kleiner Verbraucher mit 0,3 - 0,5 A um die volle Batterie zu entleeren

grüße klaus

Gast am 15 Jun 2016 20:15:31

Er hat nicht alles abgeschaltet!

Sonst würde er sich nicht über den fehlenden Radiocode wundern.

Gruß, Alf

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kintzi am 15 Jun 2016 22:36:26

Hallo Alf, hast recht u. evtl . auch das Trumaventil o.ä. Aber ich dachte, Du wärst hier......, oder fange ich schon an, zu halluzinieren? Gr. Richi

Gast am 15 Jun 2016 23:26:26

Sollte ich doch vergessen haben, den Hauptschalter auszuschalten? :nixweiss:


willi_chic hat geschrieben:grob zurückgerechnet war das Womo etwa 3 Wochen gestanden, also rund 500 Std

war beim Verlassen mit Sicherheit alles ausgeschaltet? Wenn nein genügt bereits ein kleiner Verbraucher mit 0,3 - 0,5 A um die volle Batterie zu entleeren.

Ja, der Batteriecomputer zeigt im "Leerlauf" 0,6 A.

Das wäre mir natürlich die liebste Erklärung, dass ich den Hauptschalter vergessen habe, denn das würde vorerst einen Batteriedefekt ausschliessen. Ich werde es beobachten, die Batterie ist jetzt voll und bis zur nächsten Fahrt sind es noch gut 3 Wochen.

mafrige am 15 Jun 2016 23:35:15

tztz2000 hat geschrieben:Sollte ich doch vergessen haben, den Hauptschalter auszuschalten? :nixweiss:

Das wäre mir natürlich die liebste Erklärung, dass ich den Hauptschalter vergessen habe, denn das würde vorerst einen Batteriedefekt ausschliessen. Ich werde es beobachten, die Batterie ist jetzt voll und bis zur nächsten Fahrt sind es noch gut 3 Wochen.


Hallo Thomas, die Gel-Batterien können schon ein paar mal entleert werden.
Bei meinen beiden Gel-Batterien von 2002, ist es auch schon ca. 4 Mal passiert und sie leben immer noch (mit Wechselrichter, ...) :lol:

Gast am 16 Jun 2016 07:06:26

Danke Gerd, das lässt mich hoffen! :)

Ich habe schon ein Angebot für eine Victron-Lithium-Batterie hier liegen, aber ich reisse mich im Moment nicht darum, einschl. aller Umbauten knapp 4k € abzudrücken.

Gast am 16 Jun 2016 07:50:33

kintzi hat geschrieben:Hallo Alf, hast recht u. evtl . auch das Trumaventil o.ä. Aber ich dachte, Du wärst hier......, oder fange ich schon an, zu halluzinieren? Gr. Richi


Ja, Stimmt.

7 Tage.

Dein Alf

rolfblock am 16 Jun 2016 08:47:28

tztz2000 hat geschrieben:Ich habe schon ein Angebot für eine Victron-Lithium-Batterie hier liegen, aber ich reisse mich im Moment nicht darum, einschl. aller Umbauten knapp 4k € abzudrücken.


Ich hab für 110 Ah Li 1800 Euro bezahlt, incl. aller Umbauten. Letztere beschränkten sich auf eine andere mechanische Befestigung.
Jetzt hab ich Strom in vorher unvorstellbarer Menge. Mehr als ich normal mit 2 E Bikes und Bootsmotor verbrauchen kann. Daher läuft der Kühlschrank den ganzen Tag über den WR auf 230 V.
Ich verwende keinen Ladebooster und habe auch sicherheitshalber die Kabel zur Lima nicht verstärkt.

Gast am 16 Jun 2016 09:00:37

rolfblock hat geschrieben:Ich hab für 110 Ah Li 1800 Euro bezahlt, incl. aller Umbauten.

Das Angebot ist für eine 200 Ah, einschl. Ladebooster.

thomas56 am 16 Jun 2016 09:18:42

rolfblock hat geschrieben: Daher läuft der Kühlschrank den ganzen Tag über den WR auf 230 V.

Toll, was bei euch alles so geht mit einer Minibatterie.
Alleine mein Kühli würde dafür schon 700Ah benötigen!

mv4 am 16 Jun 2016 10:18:02

dein Kühli hat über 500W ...ist das eine Gefrierzelle ?

thomas56 am 16 Jun 2016 10:22:51

bei 500W und 20% Verlusten würde ich 1.200Ah brauchen!

mv4 am 16 Jun 2016 11:09:01

Verluste hatte ich nicht eingerechnet... solch ineffektive Spannungswandler sind out

braun999 am 16 Jun 2016 16:16:27

Hallo Thomas,
Auch wenn Du mittlerweile den Verdacht hast, den Hauptstromschalter nicht ausgeschaltet zu haben, vermute ich, dass Deine Aufbaubatterien unabhängig davon nicht mehr top sind bzw sein können.

Eine Gel-Batterie sollte 14,4 V Spannung haben, wenn sie wirklich voll ist, auch mit "nur" Solar. Deine hatte aber nur 13,1 V, weil sie bereits 5-jährig ist, also ein negatives Indiz.

Deine Batterie habe sich "schnell erholte" nach Deinem Test mit dem Föhn. War dies wirklich ein beruhigendes Indiz? Der Akku meines Notebooks beispelsweise erholt sich ebenfalls sehr rasch und behauptet, er sei wieder zu 100 % geladen. Doch ich kann danach das Notebook jeweils nur noch etwa 2-3 Std kabellos benützen. Als es neu war, vor fünf Jahren, reichte der gleiche Akku locker für 7 Std.

Batteriehersteller sagen, unsere Aufbaubatterien verlieren 5 % ihrer Leistung und dies pro Jahr. Somit würde Deine 5-jährige Batterie noch etwa 75 % ihrer ursprünglichen Nennleistung erbringen können. Man soll, so die Fachleute, daher im Batterie-Computer die Nennleistung jährlich entsprechend reduzieren, damit dieser uns - wie mein Notebook-Akku - nicht etwas vorgaukelt. 75 % entsprechen bei Deiner Batterie noch rund 175 Ah-Kapazität. Reichte dies Euch loker, auch für mehrmaliges Nespresso-Kochen mit dem starken Wechselrichter, ohne dass die Batterie stark bis tief entladen wurde?

Starke Entladungen verringern bekanntlich die Lebensdauer einer Batterie überproportional. So schrieb mir der Hersteller, seine Exide Gel mit 140 Ah erreiche die folgende Anzahl Zyklen bei einer Entladung von:
100 % > 250 Zyklen,
50 % > 600 Zyklen
17,5 % > 3'400 (!) Zyklen.

Ich hatte in meinem früheren Womo ebenfalls Dryfit-Gel-Batterien. Sie taten ihren Dienst weit über 13 (!) Jahre lang. Doch ich achtete stets darauf, diese nur selten um mehr als 10 % zu entladen. Doch bei einer Spannung von 12,0 V schaltete ich den Fernseher, damals noch anloge, strikte aus, selbst wenn die Verlängerung eines Fussballspieles noch im
Gange war. Und die Batterie testweise und erst noch mit einem starken Wechselrichter auf unter 12,0 V zu drücken, hätten meinen Baterien weder damals noch heute gut getan, im Gegenteil.
Rolf

Gast am 16 Jun 2016 17:54:26

Hallo Rolf,

wir kennen uns übrigens aus einem anderen Forum (ich sage jetzt nicht welches, aber Du kannst es Dir sicher denken :D ), ich habe mal ein paar Stellplatzführer von Dir gekauft! :)

braun999 hat geschrieben:Man soll... daher im Batterie-Computer die Nennleistung jährlich entsprechend reduzieren, damit dieser uns... nicht etwas vorgaukelt. 75 % entsprechen bei Deiner Batterie noch rund 175 Ah-Kapazität. Reichte dies Euch loker, auch für mehrmaliges Nespresso-Kochen mit dem starken Wechselrichter, ohne dass die Batterie stark bis tief entladen wurde?

Nein, ich habe am Batteriecomputer nichts verstellt. Ja, wie geschrieben, es hat alles ausgereicht.


braun999 hat geschrieben:Doch ich achtete stets darauf, diese nur selten um mehr als 10 % zu entladen.

Nur 10 % Entladung wäre mir definitiv zu wenig. Dass Deine Batterie 13 Jahre gehalten hat, wundert mich unter diesen Umständen nicht.

Ich war beruflich lange in der Staplerbranche tätig, wir haben dort je nach Einsatz teilweise sehr gute Erfahrungen mit Dryfit-Batterien gemacht. Für mein "Einsatzprofil" ist die Dryfit gut geeignet. Je nach Anforderung haben wir einer vollen Batterie schon bis zu 65 % der Kapazität entnommen, was immer noch deutlich über den Vorgaben der Batteriehersteller für den Einsatz im Stapler liegt (mind. 20 % Restkapazität). Was in der Lebensdauer über 5 Jahre hinausgeht, sehe ich ohnehin als "Gewinn" an, denn nach meinen Erfahrungen waren 5 Jahre alte Batterien bei Rückläufern i.d.R. schrottreif.

kintzi am 16 Jun 2016 22:09:15

50-70% Entladung ist doch f. Dry/Gel üblich, wichtig für die Lebensdauer ist doch, daß Blei-Batts nicht lange in entladenem Zustand rumstehen,denn da sulfatieren sie mit rascherer Kapazitätsminderung. Und : 600 Zyklen in 5 Jahren sind 120 Zyklen/Jahr, heißt 1/3 des Jahres in bestimmungsgemäßen Gebrauch (brauche z.B. im Sommer 40-50Ah / 24h, im Winter meist 110 Ah), bei 2x 80 Ah Hauptsyst.+ 80 Ah f. Kompessortruhe Gels, also DOD 25-70, die Batts haben dabei pro Jahr ~10% Kapazitätsminderung. Nach 5 Jahren bei diesem Gebrauchsprofil Kapazitätsminderung bei 50 %. Schon bei 20% Kapazitätsminderung nach 2 Jahren ist dieser Batt-Satz nicht mehr wintertauglich, im Sommer noch ok. Wohlgemerkt, alles ohne Solar. Letztere Technik, entsprechend dimensioniert, verlängert bei adäquatem Licht die Lebensdauer erheblich, da Batts im oberen Bereich gefahren werden u. damit die Zahl der vollständigen Zyklen abnimmt. Gr. Richi

Gast am 25 Jun 2016 08:25:51

Manchmal liegt es tatsächlich an veränderten äusseren Umständen. Ich habe die letzten 10 Tage fast täglich nachgeschaut:

Wenn der Strom abgeschaltet ist, ist gem. Batteriecomputer ein Verbraucher mit 0,1 - 0,2 A aktiv, keine Ahnung, was das ist.

Die ersten knapp 5 Jahre stand unser Kasten bei einem Bauern in einem Unterstand. Es war zwar kein direktes Sonnenlicht vorhanden, aber offensichtlich hat das Tageslicht ausgereicht, dass die Solarpanels diesen Verlust kompensiert haben, denn selbst nach 1 oder 2 Monaten Nichtbenutzung des Fahrzeugs war die Batterie noch voll.

Seit wir unser neues Haus haben, steht der Kasten in der Garage und dort ist des dunkel, also keine Ladung durch die Solarpanels.

Evtl. ist das des Rätsels Lösung, ich werde es weiter beobachten.

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