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Um den Bottnischen Meerbusen - Schweden, Aland, Finnland


bcco1 am 23 Jun 2016 21:38:47

Einmal rund um den Bottnischen Meerbusen, die Åland-Inseln besuchen und mal wieder den Polarkreis ankratzen, das war unser Ziel. Also war in der Vorsaison 2016 wieder Skandinavien angesagt. Rund 4.500 - 5.000 km Strecke in drei Wochen, die aber absolut erholsam waren.

Tag 1, Sonntag 29.05.: Bremerhaven - Schleswig

181 km/181 km total

Durch unglückliche Umstände hatten wir gut zwei Jahre keinen richtigen Urlaub, es wurde Zeit und unser letzter Skandinavien-Urlaub mit Ziel Gotland war sogar noch länger her. Da machte es auch nichts, dass wir den Start zugunsten eines Junggesellenabschieds um einen Tag verschoben haben. Aufgeregt waren wir trotzdem, denn wir hatten spontan das Gefährt zwei Wochen vorher getauscht. Also ging es mit der neuen "Pommesbude" auf Tour.

Unser erstes Ziel lag aber noch in Deutschland. Als Kind habe ich die Ausgrabungen in Haithabu so gut verfolgt, wie es ging. Keine Ahnung, wie mir das ohne Internet gelungen war, aber es ging. Allerdings dauerte es Jahrzehnte, bis ich es live sehen konnte. Vielleicht liegt es zu nahe... ;)

Von Bremerhaven aus fuhren wir über Bad Bederkesa, Lamstedt und Hemmoor nach Wischhafen, um die Elbe zu queren. Sonntags war das häufig mit Wartezeiten verbunden, aber durch die neue Verbindung Cuxhaven - Brunsbüttel und das Schmuddelwetter war das kein Problem: Wartezeit etwa 10 Minuten und als vorletzte auf die Fähre rauf. Bezahlt wird übrigens an Bord, die Kontrolleure nutzen die Markierungen an Deck, aber man kann ihnen auch die Länge mitteilen. Könnte aber sein, dass sie wg. Fahrradträger nochmal genauer nachhaken und gucken. Die einfache Strecke kostet für eine WoMo unter 6 Metern 15,50 Euro. Und was nach ungezählten Überfahrten in Fleisch und Blut übergegangen ist: Ab unter Deck ins Restaurant und "Zwei Bockwürste, zwei Pott Kaffee" bestellt. Traditionen müssen gepflegt werden. ;)

In Haithabu angekommen wurde es sogar trocken. Bewölkt zwar noch, aber der Regen war weg. Das sollte das "Schicksal" unseres Urlaubs werden... Regen gab es nur, wenn er nicht stört. Ganz ungewohnt für uns Muschelschubser von der Küste.Vom Campingplatz Haithabu sind wir dann anderthalb Kilometer nach Fahrdorf (links rum vom Platz) gelaufen, um einen Happen im Alten Fährhaus zu essen. Gediegene Einrichtung, lecker Essen und genau richtig für einen kleinen Spaziergang.

Zurück zum Platz war aber doch angesagt. Man war ja immer noch neugierig auf das neue WoMo und wollte sich so einiges angucken. Dumm nur, dass die Gaststätte direkt neben dem Campingplatz doch den Biergarten geöffnet hatte. Da mussten wir dann doch noch das Bio-Bier "Urstrom" probieren. Kann man trinken... Zur Sicherheit haben wir die Verkostung nochmal wiederholt. Ja kann man trinken. :D

Trotzdem... Irgendwann mussten wir los. Die Neugier... Den Abend verbrachten wir dann noch mit gucken, testen, neu verstauen... Und mit Entenbesuch.

(Fotos folgen)

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bcco1 am 23 Jun 2016 22:16:05

Tag 2, Montag 30.05.: Schleswig/Haithabu

0 km/181 km total


...herrlich geschlafen! :)

Heute ist Museumstag... Ich freu mich wie ein kleines Kind. Ausgeschlafen, Kaffee, Dusche (sind recht modern dort) und ab...

Der Weg zum Museum ist schon ein Mini-Spaziergang. Aber angekommen ging es ratzfatz. Naja, Montag halt... Wir wurden auch automatisch drauf hingewiesen, dass die Karten auch als Eintritt für das Museumsdorf in einiger Entfernung gelten.

Das Museum selbst ist ein kleines, aber feines Ding. Man lernt viel über das Leben, vor allem aber auch über Hafen, Schiffe, Schiffbau und ganz besonders den Handel der alten Wikinger. Aber es ist halt kein Mitmachmuseum, sondern besteht zum größten Teil aus Exponaten. Da ist man auch schnell durch, wenn man sich schon vorher mit der nordischen Geschichte beschäftigt hat. Egal, war trotzdem toll...

...und es knurrte der Magen ein wenig. Schnell noch ins Restaurant und mal geguckt, was es da so gibt. Ja klar, Met zum Beispiel... :D
Aber wir beließen es bei einer Wildschweinbratwurst mit grobem Wikingersenf und einem kühlen Asgaard-Bier. Wir wollten ja noch laufen.

Und das mussten wir auch. Da sollte man vorgewarnt sein: Der Weg vom Museum zum Museumsdorf ist schon recht weit und nicht immer eben. Logisch auch: Die rekonstruierten Häuser stehen auf dem Originalgrund, während das Museum etwas abseits der ehemaligen Ausgrabungsstätte steht. Aber wenn man dort hinläuft, sollte man den Weg über den Befestigungswall nehmen (ist ausgeschildert). Von dort hat man einen tollen Blick und dort oben steht auch eine Übersichtstafel über die Ausgrabung und die ursprüngliche Lage Haithabus.

Im Dorf selbst steht eine Handvoll rekonstruierter Häuser. Faszinierend ist es schon, wenn man sich überlegt, wie man früher gelebt hat. Bei tollem Wetter, wie wir das gerade hatten, kommt einem das wie Camping vor. Aber ein nasskalter Novembertag... Oder ein ganzer Winter? Brrr...

In der Hochsaison dürfte in dem Dorf auch mehr los sein, darauf ließen schon einige Hinweise schließen. Vielleicht auch gut für Kiddies. Als wir dort waren, war "nur" ein Kunsthandwerkerstand geöffnet. Aber wer noch ein Trinkhorn sucht, wird da bestimmt fündig.

Waren ein paar schöne Stunden, aber die machten auch müde. Durch den Wind gab es schnelle, frische Luft, es war warm und die Sonne schien. Wir hatten da ja noch so einen Biergarten kennen gelernt. ;) Das Essen im Odin's war sehr gut, das Bier war lecker, aber irgendwie war da auch komisch. Die beiden Nachbarn Gaststätte und Campingplatz haben wohl nicht soviel Berührungspunkte... Auf dem Platz haben wir viele Hinweise auf Restaurants und Lieferdienste gefunden, aber keinen einzigen über den Nachbarn. Umgekehrt waren zwischen den Nachbarn alle Parkplätze deutlich mit "Odin's" markiert. Tja, schall se moken... War schön, morgen geht es weiter.

(Fotos folgen)

Schleswig
Sonnenaufgang: 04:55
Sonnenuntergang: 21:45
Sonnenstunden: 13
Niederschlag: 0 mm
Höchsttemperatur: 24° C

bcco1 am 27 Jun 2016 19:29:51

Tag 3, Dienstag 31.05.: Schleswig - Roskilde

327 km/508 km total

Wieder ausgeschlafen, rumgedrömelt und... Weiter geht es, wir haben ja am Donnerstag einen "Termin" in Örebro. Wir haben uns für die Strecke über die beiden Beltbrücken entschieden, um voranzukommen, also ober Kolding, Odense und grob geplant, Roskilde als Stopp anzusteuern. Zum einen fahren wir mit den "neuen" gerne und zum anderen, reicht uns das nach zwei sehr stressigen Jahren mit wenig Urlaub, einfach mal wieder zu quatschen, rumzudaddeln und mal gucken was kommt. Das ist uns im Moment wichtiger als Sightseeing-Stress. Sogar mein geliebtes Hobby, die Schiffsfotografie", steht ganz hinten an.

Fast schon Tradition ist es für uns, bei Bilka im Kolding Storcenter einzukaufen. Der Supermarkt liegt in einer großen Mall, nahe der Autobahn. Kolding West einfach runter und rechts halten. In zwei, drei Minuten ist man da. Falls sich jemand fragt, warum wir das machen: wir nehmen meist nur Notrationen mit und kaufen am liebsten vor Ort ein. Ich liebe es, im Ausland einzukaufen. Meine Frau würde sich diesen Elan zu Hause auch wünschen... :D
OK, es ist auch teurer, aber wir sind ja im Urlaub und in manchen Ländern haben wir schon viel gelernt, wenn wir da irgendwo wie Falschgeld vor dem Regal stehen und uns freundliche Einheimische helfen. Naja, zugegeben, in Dänemark passiert das nicht mehr so oft.

Die Fahrt war easy, das Wetter durchwachsen, aber als wir beim "Roskilde Camping" angekommen sind, fast schon tropisch. Gefühlte 200 % Luftfeuchtigkeit und schon eine kräftige Sonne. Hier muss vorher ein ordentlicher Schauer runter gegangen sein.

Naja, schnell das Womo auf den Platz gestellt, Stühle raus, Tisch raus, und... Ach... eigentlich hatten wir geplant, noch in die Stadt reinzulaufen. Aber irgendwie hatten wir dann doch keine Lust. Grillen wollten wir auch noch. Also ein Stündchen durch das Mininaturschutzgebiet gelaufen und überlegt, was die Jungrinder mit uns vorhaben, die uns neugierig beäugt haben. Durch Erfahrungen auf dem großelterlichen Hof war mir bewusst, dass man durchaus auch als Spielzeug betrachtet wird, wenn man das so über die Wiese stapft... :D

Ist aber gut gegangen. Zurück auf dem Platz sind wir noch mal eben kurz in die Gaststätte gegangen, haben uns ein von früheren Bullitreffen her traditionelles Tuborg Grøn gegönnt und dann ab zum WoMo, grillen. Hey, wat war ich froh, dass wir jetzt einen Außengasanschluss haben. Endlich ist das Flaschenschleppen vorbei. Ja, Pustekuchen! Da habe ich doch mal wieder nicht genau geguckt und wieder viel gelernt. Der Schlauch passt nicht... Das ist ja ein ganz anderer Anschluss. Naja, also doch ab zum Gaskasten, das steht ja eine Flasche rum. Der Ärger über mich selbst war bei Grillgut und Guinness Draught (letzteres ist übrigens unsere wichtigste Notration :D ) schnell verflogen. Vielleicht ergibt sich ja unterwegs noch eine Gelegenheit.

War ein schöner gemütlicher Abend... ;)
btw: Schönes Sanitäreinrichtungen dort: Man hat im Prinzip sein eigenes Bad mit Dusche, WC und Waschbecken. Für den nächstes Roskildebesuch haben wir uns das in die Kladde geschrieben. Ist ja nicht so weit weg.

Roskilde
Sonnenaufgang: 04:37
Sonnenuntergang: 21:43
Sonnenstunden: ?
Niederschlag: ?
Höchsttemperatur: 24° C

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