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Luftfederung Zweikreis VB-Semiair verliert Druck


carpus am 26 Jul 2016 21:52:55

Hallo,
ich habe ein Womo auf Ford Transit Basis.

Vor kurzem wurde mir eine VB - Semiair Zweikreis - Luftfederung eingebaut.

Sie wird manuell befüllt, nicht über einen eingebauten Kompressor.

Sie verliert Druck.

Ich habe dann am 10. Juli auf 3,1 bar befüllt, dann am 21. Juli überprüft (gleiches Manometer, gleicher Kompressor) und hatte nur noch 2,4 bar drin. Also in 11 Tagen 0,6 bar Verlust.
Die Werkstatt, die die Anlage eingebaut hat, hat die Anlage überprüft und kein Leck gefunden. Der Hersteller der Anlage sagt bis zu 0,1 bar pro Tag wäre normal.

Da ich mich jetzt durch die Foren gewühlt habe und etliche Beiträge gefunden habe, in denen Leute berichten sie hätten so gut wie keinen Druckverlust an ihren Luftfederungen, möchte ich das nicht einfach so hinnehmen.
Mir erscheint das als zuviel.
Das Fahrzeug hat eigentlich fast nur gestanden.

In den Beiträgen, die Druckverlust berichteten lagen meist irgendwelche Fehler bzw. Defekte vor.
Es wird auch immer wieder berichtet, dass Hersteller angeben relativ hoher Druckverlust wäre normal. Während bei anderen Useren die gleichen Anlagen ohne Druckverlust betrieben werden können.
Also frag ich hier mal nach wie Eure konkreten Erfahrungen sind mit Euren Luftfederungen.

Vielleicht kriege ich ja so ein einigermaßen objektives Bild.

Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Antworten, es wäre mir sehr geholfen damit

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womo-45 am 26 Jul 2016 23:01:02

Hallo Carpus,
hatte in meinen bisherigen 3 Womos in 13 Jahren immer 2-Kreisanlagen von Goldschmitt. Aktuell an beiden Hinterachsen (4 Stk) 9,75" Kegelbalg bei mind 3,0 bar; Luftverluste ca. 0,1-0,2 bar in ca. 14 Tagen. Ich kontrolliere den Druck immer vor Fahrtantritt über die beiden Manometer (links u. rechts) und schalte bei Bedarf den Kompressor kurz ein. Bei -0,2 bar Verlust/Tag gilt diese Anlage noch als "dicht". Wenn Du Undichtigkeiten ausschließen willst, hilft nur Einsprühen aller Schlauchverbindungen/Verschraubungen und auch der Bälge selbst (vollflächig einsprühen) mit Leckspray (Lösung aus Spülmittel und Wasser ca. 1:10 und abpinseln geht auch). Ein (nach Jahren) poröser Balg wird dann "weiß"; ebenso "weis" (sehr kleine Luftbäschen nach längerer Zeit) werden undichte Schlauchanschlüsse. Große Luftblasen (= sehr große Druckabfälle) sind eher selten.

Viel Erfolg bei der Suche.

carpus am 26 Jul 2016 23:07:49

Danke schonmal. Das hieße dann bis 2 bar Verlust in 10 Tagen ist normal. :( Also das hätt ich nicht gedacht. Da hätte ich dann wohl eher auch die Variante mit eingebautem Kompressor gewählt. Aber wie kommt es nur dass es auch Anlagen gibt die über längere Zeit fast völlig dicht sind. Oder sogar total dicht. Jedenfalls nach einigen Aussagen in verschiedenen Foren.
Auf jeden Fall Danke!

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Gast am 27 Jul 2016 07:05:21

Hallo, ich habe auch eine VB-Anlage und einen Druckverlust von etwa 0,5 bar im Monat. Ich würde sogar meinen, eher weniger. Es ist klar, dass immer Luft aus der Anlage diffundiert, aber 2 bar Verlust in 10 Tagen halte ich für bedenklich, egal, was die Werkstatt sagt.

andwein am 27 Jul 2016 11:58:28

carpus hat geschrieben:Das hieße dann bis 2 bar Verlust in 10 Tagen ist normal. Auf jeden Fall Danke!

Also als normal würde ich es nicht bezeichen, aber auch nicht als unbedingt reparaturwürdig.
Ich verliere bei 2,5 bar (Stand, Normalfahrbetrieb) ca. 0,2 bar in zwei Monaten. Hol dir ein Lecksuchspray und überprüfe alle Verbindungsstellen! Wahrscheinlich hat sich eine leicht gelockert. Das sind ja alles aufgesteckte Kupplungsteile. Das kann arbeiten.
Gruß Andreas

Rockerbox am 27 Jul 2016 14:56:34

Hallo,
ich hatte mir eine gebrauchte Goldschmitt Anlage eingebaut und alle
Schläuche und Anschlussstücke neu gemacht. Trotzdem immer auf einer
Seite Druckverlust von ca 0,5 bar pro 24 Stunden.
Der Fehler war an einem Anschluss am Bedienteil! Anschluss neu gemacht,
seither Druckverlust im ganzen System kleiner 0,1 bar pro Monat!
Daran denken, die Schläuche immer mit einem scharfen Messer abzuschneiden
und KEINE Zange / Schere / Seitenschneider verwenden!

dieter2 am 27 Jul 2016 16:11:15

Ich habe rechte Seite ein kleinen Druckverlust.
Werde aber nichts unternemen, ein paar Sekunden auf den Kompressorknopf und es passt wieder.

Im Berufsleben mit LKWs und Anhänger mit Luftfeder gab es keine Anlage die dicht war, Luftverluste gab es immer.

Ich würde mir schnellstens einen Kompressor nachrüsten.

Gruss Dieter

carpus am 27 Jul 2016 23:45:20

Danke Euch allen erst mal herzlich. Ich verstehe ganz dicht ist so eine Anlage selten. Trotzdem sind meine 0,6 bar Verlust in 11 Tagen aber nicht wenig wenn ich das mit Euren Erfahrungen und den Erfahrungen von vielen anderen in anderen Foren vergleiche. Egocogito hat die gleiche Anlage und hat grad mal 0,5 bar in einem Monat.
Ich werde das zunächst aus Zeitmangel nur mal weiter beobachten. Dann mach ich das mit dem Leckspray. Seltsam ist auf jeden Fall dass auf beiden Seiten (Rechte und linke Seite sind ja getrennt) genau der gleiche Druckverlust entsteht. Dann ist entweder das Material der Bälge mies oder es wurde exakt der gleiche Fehler beim Verbauen rechts wie links gemacht oder irgendwas anderes liegt material-immanent im Argen.
Vielleicht finden sich ja noch andere User von VB - Semiair Anlagen.

Ich danke Euch nochmals

Rockerbox am 28 Jul 2016 06:51:39

Hallo Carpus,
dass beide Seiten oder Bälge den exakt gleichen Fehler haben halte ich
für sehr unwahrscheinlich. Wenn beide Stränge den selben Luftverlust
zeigen würde ich zuerst in der Leitung vom Füllventil zum T-Verteiler
suchen, ev. ist auch das Rückschlagventil - sofern vorhanden - und/oder
das Füllventil selber defekt.

Gast am 28 Jul 2016 07:23:37

Moin carpus,

ich habe seit 4 Jahren die VB Semiair. Auch diese Anlage hat einen geringen Druckverlust, wobei ich den nie genau gemessen habe, aber ich schätze mal ca. 0,1 bar pro Woche. Das war für mich nie ein Problem, denn wenn wir unterwegs sind, wird der Luftdruck ohnehin fast täglich an die unterschiedlichen Stellplätze angepasst.

Allerdings erscheinen mir 0,6 bar in 11 Tagen schon etwas viel. Sind denn die erwähnten 3,1 bar Dein Druck während der Fahrt?

Und ja, ich empfehle auch, unbedingt den Kompressor nachrüsten. Ohne den macht das System doch nur die halbe Freude!

carpus am 28 Jul 2016 08:07:32

Danke Rockerbox, allerdings sind das wohl zwei getrennte Leitungen, jedenfalls hab ich zwei Ventile in die ich einfüllen muss. Gruß und Dank

carpus am 28 Jul 2016 09:10:29

Hallo Thomas, ja die 3,1 habe ich für den Fahrbetrieb befüllt. Die Einbauwerkstatt riet mir zu 3 bar und da ich den Verlust festgestellt hatte, habe ich ein bißchen mehr eingefüllt. Der Wohnmops wurde nach dem Einbau am 10. Mai länger nicht benutzt und am 10.7. stellte ich ein schwammiges Fahrverhalten fest. Ich weiß nicht mehr genau aber es war auf jeden Fall nur noch 1,2 - 1,4 Druck drin (beidseits dasselbe). Die Werkstatt hatte wohl auf 3 bar befüllt.

andwein am 28 Jul 2016 13:58:23

Mach dir nicht zu viele Gedanken, füll einfach nach. Viele Pkws haben einen Kompressor im Kofferraum!! Der hat sogar 12V und taugt eh nicht zu mehr als zwei Luftbälge zu füllen.
Gruß Andreas

carpus am 21 Aug 2016 21:14:19

Also nach einer Urlaubsfahrt habe ich jetzt ein paar Erfahrungen mehr. Ich habe die zwei Ventile unter starkem Verdacht. Zunächst habe ich alle fraglichen Stellen mit Leckspray abgesprüht. Nichts zu finden. Da die Ventile aber nach unten zeigen ist das Leckspray gerade so weggetropft, also zur Fehlersuche hier nicht geeignet.
Ich hatte aber etwas mehr Druck drauf gegeben zum Testen und als ich die Pumpe vom rechten Ventil abnahm hörte ich plötzlich auch noch ein leichtes Zischen. Das kam tatsächlich vom Ventil (nicht von der Pumpe, das war sowieso ne Fahradpumpe mit großem Zylinder) und hörte erst auf als ich den Stift des Ventils kurz berührte.
Das konnte ja mal nur heißen, dass das Ventil schon mal nicht wirklich was taugt.
Ich habe dann den Zylinder einer 5 mll Spritze abgeschnitte und mit Wasser gefüllt und auf die nach unten gerichteten Ventile so gehalten, dass ich eine ganz langsame Blasenentwicklung bei beiden Ventilen wahrnehmen konnte.

Dann habe ich mir mal die Staubkappen der zwei Ventile angeschaut (also dies Käpselchen, die man da drauf dreht) Ich habe gesehen, dass die ebenfalls eine kleine Gummieinlage als Dichtung hatten. Bis dato hatte ich die nur ziemlich locker draufgedreht weil es bei funktionierende Ventilen ja auch beim Autoreifen keinen Sinn macht, dass man diese Kappen voll draufknallt.
Nun habe ich diese Kappen mal aber deutlich fester aufgeschraubt und siehe da, ich hatte auch nach Tagen keinen wirklich merkbaren Druckverlust.

Also da das rechte Ventil wie ich oben beschrieb sogar noch einen Hänger hatte, lässt das insgesamt nur den Schluss zu, dass die Ventile nichts taugen. Ich werde wohl auf Austausch plädieren bei der Einbauwerkstatt. Das funktioniert jetzt dann zwar so mit den fest aufgeschraubten Staubkappen aber ich möchte das eigentlich schon bei einer neuen Anlage, dass die Ventile schon mal ordentliche Qualität haben. Wenn diese kleine Dichtung in den Staubkappen dann doch mal schlapp macht, habe ich das Problem mit der Undichtigkeit dann sofort wieder.

Ich habe ja nichts dagegen, gelegentlich nachzupumpen aber soweit ich jetzt mich mal hier durch die Foren gelesen habe, gibt es doch tatsächlich Leute, die über nur geringen Verlust oder fast gar keinen nennenswerte Verlust reden.

colonius am 28 Aug 2016 18:18:54

Ziehe mal die Ventileinsätze etwas nach, der Reifenhändler oder eine Werkstatt haben einen Ventileinsatzdreher. Es ist eine Art Schraubendreher für Ventileinsätze. Oder kaufe einen, so um die € 2,-, Es gibt aber auch Ventilkappen aus Metal mit so einem Dreher dran. Hie und da vibrieren sich die Einsatze ein bisschen los. Oder wechsele so einen Ventileinsatz, die kriegste gratis. Eine weitere Fehlerquelle ist auch oft der Schlauchanschluss beim Manometer, einfach mal nachziehen.

carpus am 28 Aug 2016 21:09:50

Danke, guter Tip!

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