Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.
:arrow: AlterHans "Der Kompressor müsste 4 Reifen in Folge aufpumpen, von 1,0 bis ca 4 Atü. Hast Du das ausprobiert?" Ja , natürlich haben wir das Aufpumpen der Reifen probiert. Nur werden wir zumindest an der Hinterachse nicht von 3,5 bar auf 1,0 bar absenken können, da dort Zwillingsreifen sind! Die sollten sich nicht berühren. Aber vier Reifen (Hinterachse) von 2,0 auf 3,5 bar, dass ist kein Problem.
Klaus, dann müsste der Kompressor gut genug sein und ich werde mir den merken. Danke für den Tip.
Flatus am 25 Okt 2016 20:28:51
Klaus52R hat geschrieben:Radstand 366 cm, Raddurchmesser = 76 cm --> Länge Sandblech = 290 cm ?????? Ob das wohl übertrieben ist?
Och - nach mehr als 30 Sahara-Touren sage ich: NEIN. Es kommt wie immer auf die Länge an.
Gruss Flatus .
Anzeige vom Forum
DigiMik am 26 Okt 2016 00:09:53
Moinsen,
zum Luft ablassen, ich gebe mal den Tipp meines neulich gebuchten Instruktors zum Besten: Das ist im tiefen Sand zwar unerlässlich, aber man sollte das nur machen, wenn es wirklich notwendig ist. Vor allem nicht zuviel, sonst besteht die Gefahr, den Reifen zu ruinieren oder unter gewissen Bedingungen kann der Reifen von der Felge springen. Als Faustformel um die 50%, bei meiner Kiste wären das ca. 2,2 Bar. Was einem Reifen zuzumuten ist, hängt auch von der Art des Reifens ab. Einem MT oder AT ist da mehr zuzumuten als einem Standard-Straßenreifen.
LG vom Mikesch
kintzi am 26 Okt 2016 01:14:02
Hallo Hans, Du hast recht, im weichen grundlosem Sand wirken schneekettenbewehrte Räder wie Fräsköpfe, deshalb nur auf dünner rutschiger Oberfläche mit festem Untergrund einzusetzen, in dem die Ketten greifen können. Luftdruckminderung zur Vergrößerung der Aufstandsfläche ist gut, das Wiederaufpumpen aber (bis auf richtigen LKW mit Luftdruckbremse, der motorgetriebenen Kompressor mit Kessel hat) oft recht schwierig. Die elektr. 12/24 V Kleinkompressoren schaffen zwar Druck, aber kaum Volumen. Schon 215/70 -15 brauchen recht viel Volumen u. das dauert ewig. Gute Hand-oder Fußpumpe ist gut,aber anstrengend. 230V Heimkompressor über WR zu schwer zum Mitführen. Die Haftung des Reifens auf der Felge bei sehr niedrigem Druck kann beim Antriebs-Drehmoment kritisch werden, bei früheren Schlauchreifen hat es gelegentlich bei Schlupf auf der Felge das Ventil abgerissen, gab damals deshalb sogenannte Rutschmarken , um eine Reifenwanderung früh zu erkennen. Gr. Richi
Flatus am 26 Okt 2016 08:15:56
DigiMik hat geschrieben:... Das ist im tiefen Sand zwar unerlässlich, aber man sollte das nur machen, wenn es wirklich notwendig ist. Vor allem nicht zuviel, sonst besteht die Gefahr, den Reifen zu ruinieren oder unter gewissen Bedingungen kann der Reifen von der Felge springen. Als Faustformel um die 50%, bei meiner Kiste wären das ca. 2,2 Bar. ...
Ich lasse im Notfall deutlich mehr ab - bis auf etwa unter 1,5 Bar runter. Wenn Schläuche drin sind noch tiefer. Aber dann besteht die Gefahr, dass sich der Reifen auf der Felge dreht und das Ventil abreisst. Das nachherige Aufpumpen ist dann aber ein gehöriger Kraftakt. Mit der Fusspumpe dauert das etwa zehn Minuten pro Rad, mit dem Kompressor noch länger.
Gruss Flatus .
fotoLux am 26 Okt 2016 09:16:02
Als Notbehelf können auch Womo-Teppiche dienen. Räder gut freischaufeln, so dass der Weg nach vorne frei ist, Teppiche etwas unter die Räder schieben und tschüss. Hat uns einmal auch auf einer steilen, sehr glatten und nassen Kopfsteinpflasterstrasse aus der Patsche geholfen (Kawa mit Vorderradantrieb).
destagge am 26 Okt 2016 17:21:28
Servus Klaus,
ich kann für weichen Sand die GFK-Bleche von Sandbleche.de empfehlen, die funktionieren tadellos. Du solltest sie möglichst lang wählen, du baust u.U. nicht genug Geschwindigkeit auf und fährst Dich gleich wieder fest. Auf Matsch haben Sie mit Straßenbereifung nicht funktioniert, mit MT-Reifen habe ich sie noch nicht gebraucht. Bzgl. 4ETS auf Sand gebe ich Mikesch zu 100% Recht, riesen Scheiß. Ist der Matsch tiefer als du Luft bis zur Achse hast hilft es da auch nicht sobald der Schwung weg ist. Vergiss den Klappspaten, nimm ne richtige Schaufel mit. Ich lag unterm Auto um den Sand unterm Diff wegzuschaufeln...
ALLES Geschriebene ist Erfahrung mit meinem 316.
Seit ich Sperren habe hab ich mich nicht mehr festgefahren...
Grüße Michael
rolandderaeltere am 29 Okt 2016 13:39:54
Hallo,
insgesamt haben wir, die Iris, unser Colli Naira und ich ca 3 Jahre in der Sahara und Westafrika immer mal wieder diese Duralu- Luftlandebleche im Einsatz gehabt. Wir fuhren dort immer einen VW T2, der nur Hinterradantrieb hatte. Zusammen mit luftablassen bis auf 1 Bar und Alu-Sandschaufeln kamen wir überall ohne Fremdhilfe weiter.
An unserem aktuellen VW T3 Syncro fahren wir permanent mit 2 dieser Sandbleche. Sie sind jetzt anstatt der hinteren Stoßstange montiert. Sie haben uns auch hier, hauptsächlich bei der Standplatzsuche in der freien Natur, schon manches Mal "gerettet".
Aktuell biete ich gerade im hiesigen Forum mein 2. Paar Duraluminium Sandleitern (die weissen, mit denen ich auf dem Foto gerade eine Hilfsleiter gebaut hatte) zum Kauf. Dass die auch wieder interessante Gegenden bereisen wünscht sich aus Niederbayern grüßend Rolandderältere
fotoLux am 29 Okt 2016 15:22:07
Heisse Kiste! :mrgreen: Kühlst Du auf dem Dach das Getriebe?
kintzi am 30 Okt 2016 08:30:17
Kühlung scheint wohl über die Lochbleche am Heck zu gehen. :razz: Gr. Richi
rolandderaeltere am 02 Nov 2016 00:44:38
fotoLux hat geschrieben:Heisse Kiste! :mrgreen: Kühlst Du auf dem Dach das Getriebe?
Hallo Fotolux,
nicht wirklich. Das da auf dem Dach ist ein Motorölkühler. Der sorgte mit seinem dazu passenden Thermostaten, anstelle des originalen VW Ölkühlers eingebaut dafür, dass die Motoröltemperatur unter keinen Umständen über ca. 96° C anstieg. Im seinerzeit üblichen VW Käfer Rallysport waren die damals getunten Motoren oft mit diesem Kühler ausgestattet. Der war dann u.A. unter der vorderen Stoßstange montiert. Mit solchen Öltemperaturen behielt der luftgekühlte Motor auch in heißen Sandpassagen seinen kühlen Kopf.
kintzi hat geschrieben:Kühlung scheint wohl über die Lochbleche am Heck zu gehen. :razz: Gr. Richi
Hallo Richi,
wenn der wassergekühlte VW T3 Heckmotor auch noch zusätzliche Luftkühlung gebrauchen könnte, die Löcher in den Sandleitern, die ich da zur Stoßstange umgestrickt habe, dienen hauptsächlich dazu diese im Sand festzukrallen, wenn sie den "eingesandeten" Rädern Traktionshilfe geben sollen:
Funktioniert! Weiß aus eigener Erfahrung, aus Niederbayern grüßend Rolandderältere
Mover am 02 Nov 2016 11:46:05
Nebenbei bemerkt: wer viel steinige Strecken fährt, der sollte Reifen mit hohen Flanken aufziehen.