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Hallo liebe Forumaner/innen! Heute habe ich mal eine andere Frage. Wir waren ja jetzt in Island gewesen und sind ohne Tracktionshilfen bzw. Sandbleche oder GFK Gitterroste ausgekommen. Nun planen wir aber im kommenden Jahr eine Reise nach Mittelasien/Mongolei. Man sagt uns, dass hier Sandbleche erforderlich wären. Unser Reisemobil ist ja ein MB-Sprinter 516 (5 to, Zwillingsreifen) mit Allradantrieb (siehe Album). Wir denken im Moment nicht, dass wir mit den Teilen 'Brücken' bauen müssen. Aber aus Sand, Schlamm und nasser Wiese wieder flott zu kommen, wäre schon erstrebenswert. Nun ist das Angebot vielfälltig. Stahl, Alu, Kunststoff, GFK, etc. Das Gewicht spielt sicherlich auch eine Rolle, allerdings mehr für das Tragen der Teile. Stabilität bei der Achslast unseres Sprinters wäre zu beachten, genügen 2, oder besser 3 Teile bei uns wg. Zwillingsreifen, gehen auch GFK-Gitterroste, würde es auch eine Grippmatte tun? Was ist Eure ERFAHRUNG? Welche Hinweise könnt Ihr geben? Schon mal jetzt Danke für Eure Unterstützung. Welche Strecke wollt ihr denn in Mittelasien/Mongolei befahren? Wenn ihr in der Mongolei "nur" die Gobi durchqueren wollt, dann braucht ihr keine "Unnütz" (=Sandbleche o.ä.), denn die Wüstenstrecke ist bereits geteert. Wir waren schon 9x in Island und auch in Sibirien/Mongolei/China (Taklamakan-Wüste), Seidenstraße (Kizilkum-Wüste) und haben noch NIE diese Unnütz benötigt. Es reichen Allrad und Differentialsperren und vor allen Dingen: vorausschauendes Fahren! Habe die Ehre Gogolo Danke Gogolo für Deine Einschätzung. Nun geht unsere Tour aber auch durch die gesamte West-Mongolei. Daher würde ich mich freuen, wenn nicht nur das 'ob', sondern besonders WELCHE Sandbleche für uns geeignet sein könnten, diskutiert wird. Danke für Dein Verständnis. Hallo Klaus, vielleicht kannst Du vor Ort gebrauchte Sandbleche erstehen. Und später wieder verkaufen/ verschenken. Die leichten Alubleche sind möglicherweise für Dein Womo zu schwach? Welche Radlast hast Du maximal? Wenn Du Sandpassagen ansteuerst brauchst Du ziemlich sicher Bleche. Hallo AlterHans. Danke für deinen Beitrag. Die hintere Achslast liegt bei max. ca. 3 to (auf Zwillingsrädern). Es ist nicht nur die Achslast, sondern wohl auch die Breite beider Räder link bzw. rechts hinten zu beachten, oder? Un wieviel Bleche machen Sinn? Schau mal nach bei Därr oder Woick. Dort findest Du Infos. Die Bleche sind gut 40 cm breit (also auch für nicht sehr grosse Zwillingsräder), 1,50 oder 3 m lang, aus Stahl, Alu, Kunststoff. Minimum sind zwei kleine Bleche. Besser 4 lange. Problematisch ist halt das Verstauen und das Gewicht. Evtl. abschliessbar aussen an der Kabinenwand. "Sandbleche" auf Wikipedia gibt auch Auskunft. In der Globetrotterliteratur findest Du sehr viel Infos. Meine Erfahrungen sind sehr alt. Mit dem VW Bus hatten wir zwei kurze aus Stahl. Das hatte gereicht in Verbindung mit schaufeln und ausgerolltem Maschendraht. Und abgesenktem Reifendruck (ca 1 atü Restdruck). Hallo Klaus, müssen es Sandbleche sein oder können es auch Sandboards aus GFK sein? Schau Dir mal den Link an, wir haben uns letztes Jahr dort welche machen lassen. Die LKW Sandbleche mit dem Namen "Bergepanzer". Relativ leicht und dünn. Gut zu verstauen. Die biegen sich zwar durch, das sollen sie auch, aber es geht in meinen Augen bei unserer Gewichtsklasse eher um die Traktion. --> Link Auch in den Unterordner Entwicklung&Bilder -> Sandblechtest :D Gruß, Christian Danke Christian. Habe 'sandbleche.de' jetzt mal angeschrieben. Mal sehen, was die für unseren Sprinter empfehlen. Nun liebe Forumaner/Innen, ein 'Moderator' war der Meinung, dass ich die Suche nach einem geeignetem Sandblech nicht in meinem bisherigen T --> Link betreiben sollte, weil es nicht zur Vorstellung unseres neuen Woelcke-Reisemobiles passen würde. Versteh ich zwar nicht, aber egal. :schlaumeier: Also hier geht's weiter...werde berichten, sobald ich einen Überblick habe. Bis dahin freue ich mich über jeden hilfreichen Hinweis. Vielen Dank. Solltest Du Dich für Sandbleche entscheiden die aus Alu sind achte unbedingt darauf das es welche aus gehärtetem Alu sind,die billigen Nachbauten aus normalem Alu verbiegen sich leicht.Such mal unter " Luftlandebleche" oder geh mal auf die HP des "Saharaclubs",mit etwas Glück wirst Du da fündig. Bernd
Ja, originale Luftlandebleche aus gehärtetem Alu sind den anderen - vor allem bei schwereren Fahrzeugen und im Sand/Schlamm - deutlich überlegen. Aber leider auch kaum noch zu bekommen. Luftlandebleche aus Stahl sind viel schwerer und nur bei Lastwagen erforderlich. Und die Alu-Nachbauten sind für gar nix. Gruss Flatus . :arrow: Bernd :arrow: Flatus Danke für den Hinweis. Ja, die 'alten' Luftlandebleche aus gehärtetem ALU sind wohl sehr gut, aber echt kaum zu bekommen. Leichtgewichte sind das auch nicht. Wie schätzt ihr denn die GFK Teile ein, die Christian vorgeschlagen hat? --> Link Hallo Klaus, :) mein Favorit sind die Maxtrax-Bleche. Sie sind für alle Untergründe geeignet und flach ineinander stapelbar. Sie waren uns mit unseren knapp 7,5t schon von großem Nutzen. :mrgreen: Einziger Nachteil in meinen Augen ist der Preis. In diesem Video hier werden verschiedene Traktionshilfen verglichen: --> Link Es kann übrigens auch bei vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise passieren, dass man sich festfährt oder Spalten überbrücken muss. Wenn man solche Tour vorhat wie ihr, dann ist es m.E. schon sehr ratsam, welche dabei zu haben. Hallo, Klaus Noch ein Tip von mir: Besorg Dir einen guten Kompressor, dann kannst Du den Reifenluftdruck stark reduzieren wodurch sich die Aufstandsfläche der Reifen vergrößert,das macht oft Anfahrhilfen überflüssig.Wenn Du dann wieder auf festen Untergrund kommst füllst Du einfach die Reifen wieder auf normalen Druck auf. Bernd
Für Weichsandpassagen sind diese Dinger deutlich zu klein. Man sollte nach dem Ausgraben und Liften des Mobils schon ein bisschen Anlauf nehmen können. Sonst hängt man gleich wieder fest. Dazu sind auch 1,50 m sehr knapp. Deshalb hatten wir unsere 10 m lange Maschendrahtrolle nach vorne ausgelegt. Wir hatten immer Glück und der Maschendraht hat sich nicht um die Räder gewickelt. Heutzutag hätte ich deswegen große Bedenken. Nachtrag: wirklich gut muss der (teure) Kompressor sein wenn Du keine starke Handpumpe nehmen willst. Eins davon ist unabdingbar. Hallo, wir fahren mit der unico faltrampe von relleum (keine Ahnung ob die noch andere vertreiben). Trotz anderer Herstellerangaben tragen die Dinger unseren 7,5t Zwilling ohne ächzen (allerdings passt nur 1 Reifen drauf). Oke, wir waren noch nicht in der Mongolei, aber ich find die Dinger alltagstauglich und leicht zu verstauen. Mir gefällt besonders, das sie sich der Landschaft anpassen. lg Aki Schon mal vielen Dank für eure Hinweise. Nur eins wird wahrscheinlich bei Zwillingsreifen nicht so einfach sein - viel Luft ablassen! Die Reifen sollten sich ja nicht berühren, oder? Einen Kompressor habe ich allerdings dabei. Was mich noch interessiert...sollten hinten je Seite eher 2 schmalere (25-30 cm) oder jeweils ein breiters Brett (40-45 cm) genommen werden? Sorry, falls solche Fragen zu naiv sein sollten. Bretter halte ich für nicht geeignet,aber wenn würde ich ein breiteres Brett bevorzugen. Bernd Hallo Die ersten Fragen sollten sein: Was will ich mit den Sandblechen machen? Tiefsandpassage, Brücke über einen Graben, Sandkuhle neben festen Untergrund, Show Wie schwer ist mein Fahrzeug, bzw. wie hoch ist sind die Radlasten? Bis 7,5t gibt es Alubleche die im Sand noch funktionieren, aber nicht mehr zum Überbrücken von Gräben geeignet sind. Dies kann aber in Gebieten vorkommen wo es zeitweise regnet, wir haben den Graben aber zugeschaufelt, sicher ist sicher. Wie oft werde ich sie brauchen? Eine Reise oder mehrere Jahre, man kann Sandbleche auch leihen. Aus eigener Erfahrung (libysche Wüste, Namib, Kalahari) reichen die „kurzen“ Bleche sowieso nicht aus, ich hatte 4 Stück. Da man nicht alleine unterwegs ist, wird dies auch nicht zum Problem, da man zusammen, mit den Blechen der anderen Fahrzeuge, dann einen Track baut. Die Bleche liegen dabei auch in den meisten Fällen flächig auf dem Sand auf. Die dünnen Alubleche sehen dann aber trotzdem aus wie auf dem Bild. ![]() Auf „Straßen“ oder was man in diesen Ländern darunter versteht habe ich nie Sandbleche benötigt. Zwillingsreifen sind für richtiges Gelände ein no go, auch ein 4x4 Womo ist kein Offroader, für schlechte Straßen oder leichtes Gelände ok, aber mehr auch nicht. Für meinen Defender 130 hatte ich 4 Stück Alu Sandbleche 1500mm, 4mm dick, ca. 400mm breit aus GB. ![]() Zusätzlich noch vom Dachdecker Gitterroststufen 1200mm x 305 damals das Stück für ca. 30,00 € . Die Gitterroststufen kann ich übrigens sehr empfehlen. Preisleistung Luftlandebleche sind 1A. Selbst dann, wenn die Strassen geteert sind oder gute Pisten vorhanden sind, würde ich Sandbleche immer mitnehmen. Und zwar, weil der Übernachtungsplatz nicht an der Piste oder der Strasse liegt, sondern hinter dem nächsten Hügel oder der nächsten Düne. Neben den Sandblechen braucht es auch einen Luftkompressor, um den bei Bedarf reduzierten Luftdruck (z.B. auf Sand oder weichen Pisten) wieder aufpumpen zu können.
Probiers aus! Für unsere Achslasten werden laut Reifentabelle für die Straße 5 bzw. 5,5 bar verlangt. In Marokko haben wir im Erg Chegaga den Druck auf etwa 2,8 bzw. 3 bar abgesenkt, die Zwillinge berührten sich dabei nicht. Es war ein enormer Unterschied hinsichtlich der Traktion! Wir waren durchaus überrascht. :) Hallo, und allen herzlichen Dank für die vielen Tipps! Ich hatte eingangs ja mal geschrieben, dass wir im kommenden Jahr (über Russland) in die Mongolei fahren wollen. Der Rückweg geht dann durch die Westmongolei, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Georgien. Wir werden nicht alleine fahren, sondern geführt mit SeaBridge. Damit wird vielleicht deutlicher, in welche Richtung (Dimension) die 'Sandbleche' angedacht sind. Klar, wir wissen, dass wir mit unserem Reisemobil keinen Off-Roader haben, aber im isländischen Hochland hat unser 4x4 Sprinter gut mitgemacht. Es wird auf der Mongolei-Tour wohl eher (hoffentlich?) nicht um 'Brückenbau' gehen. Aber aus Sand und Schlamm würden wir uns schon gerne wieder befreien können. Zu den Gitterrosten hätte ich noch eine Frage. Es gibt ja wohl auch GFK-Gitterroste .. z.B. --> Link . Was ist davon zu halten? Bin weiterhin auf Tipps/Erfahrungen gespannt.
:eek: Willst Du Bausteine mitschleppen? :arrow: fotoLux Also bitte, Platten von 2 x 1 m könnte man passend sägen und Plattenstärken gibt es ab 2,5 cm. Denke, dass selbst in der Schweiz Bausteine andere Dimension haben (sollten). :lach: Hallo ich hatte diese Art, es sind Trittstufen für den Schornsteinfeger --> Link Die GFK oder Kunststoffdinger waren mir zu teuer. :arrow: Peter Danke für den Link. Von den Abmessungen könnte es passen. Der Preis ist ja verführerisch, könnte man ja fast ohne Risiko einfach mal vorweg probieren!
Dann braucht ihr keine Sandbleche, denn die Routen sind von Seabrindge sind von dortiger Seite getestet und auch mit "Weißware" machbar. Es sei denn, dass Seabridge in der Ausschreibung der Reise ausschließlich 4x4-Fahrzeuge vorschreibt. Außerdem macht Seabridge normalerweise vor der Reise eine Besprechung der Tour und da werden alle Einzelheiten geklärt. Und wenn Sandbleche auf dieser Reise notwendig sein sollten, dann wird Seabridge auch darauf explizit hinweisen. Ich würde diese Besprechung einfach mal abwarten... Habe die Ehre Gogolo
Was wiegen die? :arrow: Gogolo Ja, es werden 4x4 Fahrzeuge empfohlen. "Allradantrieb ist nicht unbedingt erforderlich, aber kann sich als hilfreich erweisen. Einige Streckenabschnitte fordern ein gewisses Maß an Bodenfreiheit. Tiefliegende Fahrzeuge mit weitem Überhang und schwere Fahrzeuge mit Vorderradantrieb (im Regelfall mehr als 3,5t) sind für diese meist Reise nicht geeignet. Auch Gespanne sind ungeeignet." Ja, es werden Sandbleche als 'Muss' beschrieben. "Das Mitführen von 2 Ersatzrädern, einem 10-Meter-Abschlepptau, einem Bergegurt, Unterlegbrettern und einem kompletten Werkzeugset ist PFLICHT." .... die Frage ist aber, ob die mit "Unterlegbrettern" auch wirklich "Sandbleche" meinen?? :?: ICH lese da eher "Wagenheberauflage" oder "Ausgrabehilfen" raus! :!:
Gewicht ca. 7,5 kg in der Ausführung 1200 x 304 mit 30/30 Gitter :arrow: topolino666 Interessanter Hinweis. Frage mal bei SeaBridge nach.
Das stand so auch bei unserer Asien-Tour - und keiner der Teilnehmer hatte Sandbleche dabei. Und diese wurden auch nicht benötigt. Mein Tipp: spare dir das Geld... Habe die Ehre Gogolo Moin Gogolo,
der Sprinter mit dem Werksallrad ist Sanduntauglich!! Das 4ETS versagt oder arbeitet nicht richtig. Wenn es denn mal arbeitet, dauert das so lange, dass Du dich bis zur Achse eingegraben hast. Wenn es nur Ansatzweise durch Sand gehen sollte, sind beim Sprinter Sandbleche eine unbedingte Empfehlung. Und sei es nur, damit der Allrad wieder funktioniert. Ich spreche hier gerade aus Erfahrung ;-) LG vom Mikesch Hallo Mikesch, bez. Sand sind wir nicht ganz so pessimistisch, nachdem wir jetzt in Island doch einige Zig-Kilometer auf tiefem, schwarz-braunen Lavasandwegen gefahren sind. Nun, sicherlich keine Gobi oder Sahara, aber immerhin. Der Dieselverbrauch lag dann bei 22,5 l/100 km, immerhin! :lach: Welche Sandbleche hast du denn zur 'Rettung' gehabt? Hallo Vielleicht noch eine Ergänzung: Sandbleche sollten „Radstand-minus-Raddurchmesser“ lang sein; also etwa 2,50 Meter. Bei den Original-Sandblechen muss man unbedingt die seitlichen Haken entfernen und dafür an beiden Enden eine Textil-Schlaufe anbringen. Denn wer die Sandbleche in ihrem natürlichen Habitat anwendet, muss sie nach erfolgreichen Anfahrversuch ja auch wieder zurück zum Auto schleppen. Und das können gerne auch einmal 500 Meter sein; ohne Schlaufen ist das eine üble Schufterei. Zum Bergen braucht es zudem eine Schaufel mit Quergriff und eine Doppelkolben-Fusspumpe. Fehlt eines davon – dann Problem. :idea: Gruss Flatus . :-o Radstand 366 cm, Raddurchmesser = 76 cm --> Länge Sandblech = 290 cm ?????? Ob das wohl übertrieben ist? Moin Klaus,
Ich war vor zwei Wochen im Sandkasten... ;-) Zunächst war ich überrascht, wie gut ich durch den Sand kam, war so ca. 10cm, ganz ohne Allrad. Boah, alles easy und ich wurde übermütig ;-) Bei ca. 20cm war plötzlich Schluss. Bevor sich die Kiste hinten einbuddeln konnte, die Zwillinge liegen recht gut auf, den Allrad mit Untersetzung rein. Was war? Komplettversagen des 4ETS! Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie sich die Kiste vorne bis zur Achse eingebuddelt hatte. Mit Sperre wäre das gar kein Problem gewesen, aber so war schippen angesagt... An einer anderen Stelle bin ich noch nicht einmal über einen kleinen Sandhaufen von ca. 30cm gekommen. Die Vorderräder wühlten und wühlten, was ja eigentlich ob 4ETS nicht sein dürfte. Ab jetzt begegne ich Sand mit äußerstem Respekt! Nur so nebenbei: Vor einer Woche ging es in den Matschkasten, konnte doch nicht sein, dass das 4ETS so beschissen ist. Oh Wunder, alles palletti, im Matsch war es in der Tat so, als hätte ich Sperren. Ein Rad drehte kurz an und schon wurde es abgebremst. Auch Beinchen heben war kein Problem. Frag mich bitte nicht, warum die Kiste im Sand so versagt hat :nixweiss:
Gar keine, drum lese ich interessiert den Fred :-) Spaten war an Bord und dann wurde das nahe gelegene Wäldchen abgeholzt ;-) Holz ist auch nicht so wirklich optimal, gibt nicht wirklich Grip. Nun, hatte so gerade gereicht, dass ich mit durchdrehenden (dürfte ja nicht sein) Vorderrädern raus gekommen bin. Drum mein Entschluss, Sandbleche müssen her... ;-) LG vom Mikesch topolono666 hatte mich ja auf die Idee gebracht, nochmals zu klären, was SeaBridge jetzt eigentlich mit Unterlegbrettern gemeint hat....Nochmals danke für den Hinweis! Hier nun die Antwort: "Mit den Unterlegbrettern sind Wagenheberauflagen gemeint! Sogenannte Siebdruckplatten haben sich als geeignet erwiesen. Diese können ja passend gesägt werden, sodass sie in ein Fach/Stelle im Fahrzeug passen und noch genügend groß sind, um das Versinken des Wagenhebers im weichen Grund zu vermeiden." Allerdings, nachdem, was ich bislang hier gelesen habe, bin ich ich (immer) noch nicht davon überzeugt, dass ich auf Sandbleche (oder vergleichbare Hilfen) verzichten sollte. Fasse mal zusammen, was hier bislang so vorgeschlagen worden ist (Beispiele): Matrax Sandbleche: --> Link GFK Sandboards: --> Link Alu Sandbleche: --> Link GFK Gitterroste: --> Link Laufroste: --> Link Habe ja noch etwas Zeit mit der Entscheidung. Wir bleiben am Ball! Danke noch mal an alle, die hier mithelfen. Ich glaube, das Problem ist, dass keiner weiß was einen bei einer solchen Tour erwartet. Ich war viel an Sandstränden zum Surfen unterwegs und habe gelernt: Im Zweifelfall aussteigen und die gewählte Linie zu Fuß abgehen, meistens hat es funktioniert. Ich würde auf Bleche verzichten (die müssen ja auch transportiert und verstaut werden) und mich immer auf der Piste der anderen halten. Ich würde auch nicht als erster fahren, sondern nach dem Motto "Jokele geh du voran, du hast die größeren Schuhe an. Und für die, die lachen wollen, meine gefilmten Erfahrungen, Klick links auf grauen Kasten: --> Link Gruß Andreas Vorsicht mit vorhergehendem Abgehen der unbefestigte Strecke ist immer richtig u. wichtig. Zur Traktionshilfe im Sand oder lockerer Krume haben sich bei mir große/schwere Kokosschuhabtreter mit starkem Drahtgerüst im Inneren bewährt, zusammen mit einem Klapp-Spaten u. E-motorischen /hydraulischen Hubstützen mit Holzplatte zum draufstellen. Hat mich schon einige Male, zuletzt diesjährig in Portugal, gerettet, bevor ein Traktor beschafft werden mußte. Zu allererst ist das ASR auszuschalten, dieses ist meist mit dem Gas zum "Autogas"gekoppelt, ohne mech. Diff-Sperre nimmt beim Durchdrehen die Automatik die Leistung bis zum regelmäßigen Abwürgen zurück, selbst beim Anfahren mit Vollgas ! Kupplung grüßt mit zunehmendem Gestank. Mit den mot. Stützen hebt man die Antriebsräder aus den Kuhlen , füllt letztere etwas auf u. legt eine Kokosmatten unter das Rad, eine weitere in Fahrtrichtung davor . Vorher ist aber vor den Antriebsrädern eine schiefe (Aufwärts)-Ebene zu graben, bei Vorderradantrieb einfach , bei Hinterradantrieb bischen blöd unter dem Wagen, wenn man nach vorn rauswill, nach hinten umgekehrt. Beim Losfahren (Stützen nat. vorher rein) kann schon mal eine Matte fliegen , den Draht verbiegt es regelmäßig ganz schön. Wenn in Fahrt ,bloß nicht Anhalten bevor fester Grund unter Antriebsachse. Bei erneutem Festfahren das ganze v. vorne. Toll ist auch eine elektr. Seilwinde, sofern man in Seil-Längen-Reichweite einen Fixpunkt findet. 2 to Zugkraft reichen horizontal bei 3,5-4,5 Tonner aus. Zur Not kann auch ein sicher stehendes Fahrzeug als Fix dienen , welches auch vorsichtig mitziehen kann. Vorsichtig deshalb, weil die Spul-Seile bei Rucken gern reißen oder schlecht montierte Seilwinden davonfliegen können. Deshalb auch keine Personen im Seilbereich, die Segelflieger kennen die tödliche Gewalt eines gerissenen Seiles. Die Matten sind am Boden der Garage, evtl. als Unterlage, leicht unterzubringen u. hindern kaum auch bei kleinen Frachträumen. Was auch noch super sein kann, sind Schneeketten,habe ich mit dabei, auch im Sommer. Sie können. mit motorischen Stützen (ganz sicher die hydraulischen)die Räder der Antriebsachse frei heben, Ketten dann montieren und bei noch mangelnder Traktion mit oben geschilderten Technik freifahren. Gr. Richi
Bitte keine Schneeketten im Sand. Das ist kontraproduktiv. Man gräbt sich umso schneller wieder ein. Das war früher die "Lehrmeinung". Ausprobiert hab ichs nicht. Richi, hast Du das im lockeren Feinsand schon probiert? Dann müsste ich meine Meinung ändern. Im Feinsand unbedingt die Luft aus den Reifen weit ablassen. Beim VW Bus (Heckantrieb) sind wir auf 1 atü gegangen. Bei festem Untergrund baldigst wieder aufpumpen. Deshalb gute Pumpe erforderlich. El., Manuell oder Fußpumpe. Einen 12 V Kompressor (für gut 50 €) hatte ich beim ersten Aufpumpen von 4 Reifen (195/70R15) geschrottet. Bernd Woick hatte mir dann von allen Kleinkompressoren abgeraten. Handpumpe sei zuverlässiger. Oder ein Expeditionskompressor für einige 100 €. Für die Mongoleireise würde ich als Notrettung meines kleinen Mobils meine beiden Sandbleche 1,5 m x 0,40 m aus gehärtetem Alu mitnehmen. Die hats bisher nicht verbogen, auch nicht bei Hilfeleistungen am Sandstrand von Römö. Und natürlich eine leichte Sandschaufel mit kurzem Stiel. Zum Unterlegen unter den Wagenheber nehme ich Multiplexbretter 24 mm stark, ca 20x20 cm groß. Normale Bretter brechen. Schieben ist auch nicht schlecht. Bei einer Gruppenreise hats genug Menschen dabei. Holzbretter haben/hatten wir sowieso dabei...6 Stk. 49x22x4,5 cm.....benötigen wir zum Unterlegen unter MB Hydraulikheber, der bei Allradantrieb deutlich zu kurz (!) ist...übrigens, unsere Holzbohlen sind nicht kaputt gegangen....und zum Niveauausgleich bei unebenem Boden sind sie auch gut. Unser Kompressor tat bislang prima seinen Dienst. Amazon Link Sandschaufel fehlt noch, bislang nur Klappspaten. Schieben bei Gruppenreisen, naja, fahren nicht im Konvoi und hoffentlich auch nicht als letzter :wink: Der Hans hat es bereits beschrieben. Wer im Sand unterwegs ist sollte unbedingt ZEITNAH Luft aus dem Reifen ablassen und beim Erreichen von festem Belag wieder Luft aufpumpen. Das gilt auch für feuchtes Gelände. Und mehr braucht es in den meisten Situationen nicht. Wir sind oftmals in Amiland auf Gravelroads unterwegs gewesen und IMMER hat der Standartheckantreib gereicht. 4x4 wird aus meiner Sicht überbewertet.
Deine Holzbohlen sind ja ordentlich dick. Sollte es Buche oder Eiche sein denke ich auch dass die nicht brechen. Der Kompressor müsste 4 Reifen in Folge aufpumpen, von 1,0 bis ca 4 Atü. Hast Du das ausprobiert? In der Mongolei hats ja mehr Menschen als in der Sahara. Auch die würden wahrscheinlich helfen. Ausser in wirklich menschenleeren Gegenden kamen uns immer Einheimische zur Hilfe. Und dort ist es besser, mit 1 oder 2 Begleitfahrzeugen zu fahren. In der Sahara war das Pflicht. Trotzdem mussten wir über 1500 km Piste alleine fahren. :| Es war niemand da dem wir uns anschliessen konnten. |
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