Es wurde die Frage gestellt, wie der Zustand bzgl. Technik ( Fahrgestellt ) sei, bzw. in welchem Zustand der Boden, Lack und Seitenblechen zu bewerten sei.
Nun meine Ansicht und Eindruck:1. Motor ist, soweit mir gesagt wurde, in Ordnung.
Auf einem der Bilder ist, durch die Seitentür gesehen, noch ein WOMO zu sehen. Dessen Motor ist defekt und soll durch den Motor des Rest.-Objektes
zunächst mal ersetzt werden. Mit beginn der Restaurierung des " Schmuckstückes " wird also noch einige Zeit vergehen.
2. Der Zustand des Fahrwerkes und der Bodengruppe ist mir nicht bekannt.
3. Lackzustand ist m.E. grauenhaft
4. einige Seitenbleche müssen erneuert werden ( es sind Einzelteile die an der Nahtstelle mit einer Leiste überdeckt werden ). Für mich sehr kuriose
Konstruktion.
Der oder die Vorbesitzer haben sich, so wie ich es sehe, richtig ausgetobt. Man beachte die " Schönheit " des zusätzlichen Armaturenbrettes, Horror und den Einbau des Bullauges ! Na ja, kann man noch gelten lassen. Die Verwendung der -zwischenzeitlich entfernten- Möbelteile: was gerade mal zur Verfügung stand. Wie konnte man auf die Idee der aufgeklebten Styroporplatten kommen ? Darüber kann man evtl. noch hinwegsehen. Dann die Verbindung der einzelnen Holzteile untereinander mit Klammern. Rost ist vorprogrammiert.
Ich werde dem Bekannten mal eine Aufstellung machen, was für vernünftige Isolierung und Möbelausbauplatten alleine als Kostenfaktor anfällt. Zusätzliche Ausgaben für neue Stahlrohre (
Heizung ), Kabel, Seitenbleche usw usw lasse ich einfach unbeantwortet. Eine Antwort stellt sich dann, wenn er mit der Instandsetzung anfängt und alles Gerümpel entfernt hat. Es müssen erst einmal nackte Tatsachen geschaffen werden ( marodes Holz muß m.E. alles raus ).
Wenn dann die nackte Basis zu sehen ist, soll er eine Entscheidung treffen, was und ob überhaupt was gemacht werden soll.
Wenn man einmal zur Restaurierung A gesagt hat, muß es dabei bleiben und nicht das Handtuch werfen. Der Besitzer des Objektes hat bis zu Rente noch einige Jahre vor sich :D Platz hat er und Geschick im Schweißen auch.
Meine Meinung: Er soll, alles entfernen und auf den Rahmen ( könnte ein stabiler Gitterrahmen sein ) eine gebrauchten Wohnwagen setzen.
Wäre im Endeffekt billiger als die kostenintensive Restaurierung.
Ich werde in jedem Falle weiterhin am Ball bleiben und zur gegebenen Zeit von dem Vorhaben berichten, wann auch immer dies sei.
Darauf habe ich keinen Einfluß. Sollte der Besitzer tatsächlich mit der Arbeit des Neuaufbaues beginnen, so werde ich im -sofern gewünscht- weitere Ratschläge erteilen.
Schönen Abend wünsche ich den interessierten Lesern dieses Vorhabens.
Manfred
PS evtl. Schreibfehler sind unbeabsichtigt.