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WOMO Hanomag Restaurierung ?


mk9 am 27 Okt 2016 20:05:40

WOMO Hanomag Restaurierung ?

Ein bekannter hat einen alten Hanomag, den er restaurieren möchte. Ich habe ihm gesagt: das wird ein Faß ohne Boden, Kosten nicht überschaubar.
Für den Ausbau stehe ich mit Rat zur Seite. Nur mit Tipps von mir. Selber lege ich keine Hand an. Die notwendigen Arbeiten sind m.E. zu zeitintensiv und unüberschaubar.

Bin mal gespannt, welche Ansichten vertreten werden.

Ein paar Bilder von dem " Schmuckstück ".







Bei diesem Hanomag / MB 508 ( Fahrzeug meines Sohnes ) haben wir die Bremsanlage überholt. Wagen springt einwandfrei an und ist fahrbereit.
Es werden am Radlauf und an den Türen neue Blechteile eingesetzt ansonsten ein 3,8 ltr. Mercedes Dieselmotor. Ob als WOMO ausgebaut wird ? das steht in den Sternen.


Gruß
Manfred

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FWB Group am 27 Okt 2016 20:14:54

Hallo
Mal ehrlich, ich hätte es mir viel schlimmer vorgestellt.
Das die alten Tackerklammern so lange das Ständerwerk zusammengehalten haben, ist schon erstaunlich.

Aus meiner Sicht wird das, so wie du schon schreibst, ein Faß ohne Boden und der dann entstehende "Wert" des Fahrzeuges ist eher grenzwertig.
Soll heissen, Geld kann man damit nicht verdienen.

bluecamper am 27 Okt 2016 21:11:03

Nun ja,
entkernt ist er ja schon.
Wie sieht er denn technisch aus? Motor, Fahrwerk, Lack usw. Und wie sieht denn der Aufbau von außen aus?
Wie alt ist der denn?

Wenn man sonst kein Hobby hat...

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teuchmc am 27 Okt 2016 21:18:51

Moin! Wenn man es uuuuuuuunbedingt will, weil man es will, weil man's braucht, wie auch immer, wäre eine umfassende, ohne die rosarote Brille uffzuhaben, Inspektion der Basis ne Grundvoraussetzung . Selbst wenn die wieder erwarten Top wäre, halte ich es zumindest finanziell für sehr ambitioniert und vom Aufwand her sehr sportlich. Es stellt sich dabei immer wieder auch die Frage: Macht es Sinn?
Uff jeden Fall nicht nur viel Uffriss, sondern rischtisch Uffriss. Mir persönlich wäre es aktuell mehrere Nummern zu dick.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Schrauber71 am 27 Okt 2016 23:08:42

Hm, weiß gar nicht was Ihr habt.
So schlecht ist das doch gar nicht- Ferndiagnose.
Und die frage ist, was draus werden soll. Ein Low-Budget-Ausbau ist auch mit wenig Geld realisierbar:
Wände dämmen, verkleiden (Schrankrückwände vom Sperrgut), "Teppich" aufkleben,... schaut nett aus und muß nicht viel kosten. Mobile Kühlbox, mobiler Campingkocher, Portapotti...damit kommt man schon weit.
Wenn man an professionelle Womos heranreichen will schaut die Sache in finanzieller Hinsicht sicher ganz anders aus.

teuchmc am 28 Okt 2016 05:08:10

Naja, dazu müssten die Wände auch erstmal wieder ne tragende Struktur bekommen. Gehen tut alles. In dem Punkt gebe ich Dir recht. Und auch eine Einfachausstattung ist sicher ein Weg. Aber es bleibt trotzdem sehr sportlich. Generell fehlen uns hier aber grundlegende Erkenntnisse, wie sich der aktuelle Gesamtzustand(z.b.Boden) darstellt. Evtl.jibts da mal nen Nachschlach.
Bleibt für MICH aktuell immer noch einige Nummern zu dick.
Aber wer mag........
Sonnigen weiterhin. Uwe

mk9 am 28 Okt 2016 19:58:06

Es wurde die Frage gestellt, wie der Zustand bzgl. Technik ( Fahrgestellt ) sei, bzw. in welchem Zustand der Boden, Lack und Seitenblechen zu bewerten sei.

Nun meine Ansicht und Eindruck:
1. Motor ist, soweit mir gesagt wurde, in Ordnung.
Auf einem der Bilder ist, durch die Seitentür gesehen, noch ein WOMO zu sehen. Dessen Motor ist defekt und soll durch den Motor des Rest.-Objektes
zunächst mal ersetzt werden. Mit beginn der Restaurierung des " Schmuckstückes " wird also noch einige Zeit vergehen.

2. Der Zustand des Fahrwerkes und der Bodengruppe ist mir nicht bekannt.

3. Lackzustand ist m.E. grauenhaft

4. einige Seitenbleche müssen erneuert werden ( es sind Einzelteile die an der Nahtstelle mit einer Leiste überdeckt werden ). Für mich sehr kuriose
Konstruktion.

Der oder die Vorbesitzer haben sich, so wie ich es sehe, richtig ausgetobt. Man beachte die " Schönheit " des zusätzlichen Armaturenbrettes, Horror und den Einbau des Bullauges ! Na ja, kann man noch gelten lassen. Die Verwendung der -zwischenzeitlich entfernten- Möbelteile: was gerade mal zur Verfügung stand. Wie konnte man auf die Idee der aufgeklebten Styroporplatten kommen ? Darüber kann man evtl. noch hinwegsehen. Dann die Verbindung der einzelnen Holzteile untereinander mit Klammern. Rost ist vorprogrammiert.

Ich werde dem Bekannten mal eine Aufstellung machen, was für vernünftige Isolierung und Möbelausbauplatten alleine als Kostenfaktor anfällt. Zusätzliche Ausgaben für neue Stahlrohre ( Heizung ), Kabel, Seitenbleche usw usw lasse ich einfach unbeantwortet. Eine Antwort stellt sich dann, wenn er mit der Instandsetzung anfängt und alles Gerümpel entfernt hat. Es müssen erst einmal nackte Tatsachen geschaffen werden ( marodes Holz muß m.E. alles raus ).
Wenn dann die nackte Basis zu sehen ist, soll er eine Entscheidung treffen, was und ob überhaupt was gemacht werden soll.

Wenn man einmal zur Restaurierung A gesagt hat, muß es dabei bleiben und nicht das Handtuch werfen. Der Besitzer des Objektes hat bis zu Rente noch einige Jahre vor sich :D Platz hat er und Geschick im Schweißen auch.

Meine Meinung:
Er soll, alles entfernen und auf den Rahmen ( könnte ein stabiler Gitterrahmen sein ) eine gebrauchten Wohnwagen setzen.
Wäre im Endeffekt billiger als die kostenintensive Restaurierung.

Ich werde in jedem Falle weiterhin am Ball bleiben und zur gegebenen Zeit von dem Vorhaben berichten, wann auch immer dies sei.
Darauf habe ich keinen Einfluß. Sollte der Besitzer tatsächlich mit der Arbeit des Neuaufbaues beginnen, so werde ich im -sofern gewünscht- weitere Ratschläge erteilen.

Schönen Abend wünsche ich den interessierten Lesern dieses Vorhabens.

Manfred

PS evtl. Schreibfehler sind unbeabsichtigt.

gespeert am 29 Okt 2016 09:48:59

Platz hat er?
Schweissen kann der Mann auch?
Ich moechte hier nicht uf den Wecker gehen (PN), aber ich haette bei bei meinem Projekt auch was zu schweissen, bin hier noch Anfaenger.
Dafuer kann ich Elektro.

Im Ernst, so schlecht sieht die Basis nicht aus! Allerdings ein Haufen Kleinigkeiten zu erledigen.
Mein Vorschlag fuer eine guenstige Einrichtung waere eine gruendliche Ueberholung innen und aussen und mit dem Wagen ggf. zu IKEA und dort Genehmigung fuer 4 Tage stehen zu holen.

Ulf_L am 29 Okt 2016 10:13:38

Hallo

Für die Freunde der Elektro- und Presslufttacker, die Klammern gäbe es auch in Edelstahl ;-).

Gruß Ulf

teuchmc am 29 Okt 2016 19:57:47

gespeert hat geschrieben:
Im Ernst, so schlecht sieht die Basis nicht aus! Allerdings ein Haufen Kleinigkeiten zu erledigen.
Mein Vorschlag fuer eine guenstige Einrichtung waere eine gruendliche Ueberholung innen und aussen und mit dem Wagen ggf. zu IKEA und dort Genehmigung fuer 4 Tage stehen zu holen.


Das nenn ich mal nenn rosaroten Tunnelblick.
Der Vorschlag von mk9 mit Abriss und nen Wowa "ruffnageln" ,halte ich für eine ziemlich coole Idee. Evtl.nenn BW/NVA/Us-army-Koffer/Shelter wäre ja auch ne Option.
Sonnigen weiterhin.Uwe

FWB Group am 29 Okt 2016 20:55:05

Hallo
Das ist ne gute Idee, wird aber so nicht funktionieren.
Da hätte man sich das entkernen sparen können.

Irmie am 29 Okt 2016 21:40:27

Hallo,

wenn man die Restaurierung nahe genug am Original durchführt, dann wird anschließend der Neuwert dieses Oldtimers deutlich überholt. Denn so viele Hanomags fahren nicht mehr auf unseren Straßen.
Frisch restaurierte T1, ohne Westfalia - Ausstattung, verlassen die Oldtimerwerkstatt meines Schwagers für 90.000€ bis 100.000€! Daher schätze ich den Wert eines fachmännisch restaurierten Hanomags auf 50.000€, aber nur wenn auch die Campingausstattung nahe am Original gehalten wird! Es fehlt halt der Kultstatus.

Irmie

teuchmc am 30 Okt 2016 10:09:45

FWB Group hat geschrieben:Hallo
Das ist ne gute Idee, wird aber so nicht funktionieren.
Da hätte man sich das entkernen sparen können.


Ernsthafte Frage. Warum nicht?
Sonnigen weiterhin. Uwe

FWB Group am 30 Okt 2016 10:44:18

Ernsthafte Antwort :wink:
Wenn man einen Wohnwagen hinten daraufsetzen hätte wollen, macht man einfach 8 Haltepunkte am Rahmen und 4 am Fahrerhaus lose und hebt den alten Kasten runter.
Das gleiche beim Wohnwagen und stellt dessen Kiste einfach auf den Rahmen. Festmachen, TÜV Segen und gut!

Wurde früher häufig gemacht, wenn meist auch aus anderen Gründen und unter anderen Voraussetzungen.

Doch das war nicht die Frage, Uwe

Die Frage war, macht wirklich Sinn das wieder aufzubauen!
Nun, darüber kann man geteilter Meinung sein, ich denke, das es durch aus Sinn macht, allerdings entsteht dann eher ein ideeller Wert, und bei weiten nicht der eines VW T1.

Nachvollziehen könnte ich es, wenn sich mit dem Fahrzeug persönliche Erinnerungen verknüpfen.
So was haben wir auch schon fahrfertig gemacht, allerdings die fahrtechnische Seite.

Beispiel:
Ein Kunde hatte von seinem Vater einen aus Campingsicht völlig unbespielten T4 Cali Coach
aus 1991, mit Motor 1 X ( 4 Zylinder Saugdiesel, rund 60 PS ) mit übersichtlichen 78 000 km geerbt.
Im Fahrerhaus der Charme der 90 iger Jahre -- > einmal ohne Alles!

Nach dem Umbau dann 6 Zylinder Benziner 140 PS, Automatik, vorn und hinten 300 Bremsen innenbelüftet, andere Vorderachse, Klima, el. Fensterheber, ABS, langer Vorderwagen
anderer Tank, andere Auspuffanlage, Aktivkohle Filtersystem, andere Sitze, Autogasanlage, grüne Plakette usw.usw..

Der Umbau hat ca. 10 000 € gekostet.

Vorher




2 Wochen weiter









4 Wochen später


teuchmc am 01 Nov 2016 11:54:08

Moin Frank!Jetzt hab ich es begriffen.
So ein T4-Umbau ist schon Uffriß....Kenn ich von der T4-Gang des Schwiegersohns.Letztes Projekt war da ne 4-türige Doka TDI mit einmal nüscht auf NG-Front zu pimpen und div.Komfortsachen(Klima z.B.) ein zufummeln.Find deinen Preis für eure Arbeit jetzt nichtmal zu teuer.
Mal ganz ehrlich. Wer wäre denn hier z.B. bereit für ein 25Ps-T1 90-100t Eu auszugeben bzw. für den Hanomag 50 tEu?
Ick nicht.
Sonnigen weiterhin.Uwe

FWB Group am 01 Nov 2016 17:23:25

Hi Uwe
In dem Preis ist nicht nur der Umbau enthalten, da sind auch noch 2290 € für die neue Gasanlage drin nebst Abnahme und 2300 € Kaufpreis für den Spender.
(Fahrzeugtechnik, Karosserie + Nebenkosten Vollabnahme, Reifen, Felgen etc.).

Das war ein Vollpaket, was der Kunde in Auftrag gegeben hat.
Dadurch, das wir eine dt.-polnische Fa. sind, ging das so preiswert.

Hier in Deutschland das ganze gemacht, dann wäre das um einiges teurer geworden.

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