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Installationen abnehmen lassen?


CocoLoco am 28 Okt 2016 09:20:33

Hallo!

Wir haben einen Mercedes Vario den wir zum Camper ausbauen. Der Vario wurde davor von einer Firma als Transporter benutzt, das heißt wir haben ihn komplett geleert (Wände raus usw) und machen jetz alles von 0 neu. Wir wollen natürlich eine Gas-/ Wasser- und Elektro-Installation machen.

Was die Gasinstallation betrifft wissen wir bescheid, wir verlegen alles, machen genaue Fotos, von den Typenschildern und zeigen es dem TÜV wenn alles fertig is. Das haben wir so mit dem Gas TÜVler abgesprochen.

Was ist aber mit der Elektroinstallation (wollen wir selber machen, haben Hilfe von jemandem der sich auskennt, der aber kein Elektriker is)? Muss die irgendwie, irgendwann abgenommen werden? Von wem? Gibt es eine PFLICHT, diese Installation abnehmen und bescheinigen zu lassen bevor man mit allem fertig is?

Wasserinstallation schätze ich mal muss nich vorher abgenommen werden...?

Danke und viele Grüße!

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frajop am 28 Okt 2016 09:27:53

Die Elektroinstallation bedarf keiner 'Abnahme'. Eine Überprüfung durch einen Fachmann würde ggfs. eurer Sicherheit dienen, ist aber nicht Pflicht.
Wenn das Pflicht würden seeeehr viele Womos durchfallen :wink:

Hier vielleicht noch ein paar grundsätzliche Tipps:
--> Link

Grüße
Frank

CocoLoco am 28 Okt 2016 09:29:43

OK alles klar. Vielen dank für die klare Antwort! :)

Anzeige vom Forum


skysegel am 28 Okt 2016 10:30:08

Mal angenommen, das Auto (Vollkasko) fackelt später mal ab. Überhitzte Leitungsverbindung, gequetschte Leitung mit Masseschluss oder sowas. Möglicherweise lässt sich die genaue Ursache sogar überhaupt nicht mehr zweifelsfrei klären. Wie verhält sich dann die Versicherung? Betrifft ja im Prinzip auch andere Basteleien, aber Selbstbauten bieten sich in diesem Fall für die Erhebung von Zweifeln an der sachgerechten Installation besonders an.
Ich kann denen dann hundertmal erzählen, dass ich das alles nach allen Regeln Ich hab jedenfalls vor den Strömen, die in unseren Kleinspannungsnetzen fließen einen ziemlichen Respekt.der Kunst installiert hab und halt eine unglückliche Verkettung von Umständen zu dem Schaden geführt hat. Eine Versicherung, die nicht zahlen will, wird vermutlich trotzdem versuchen, sich mit dem Verweis auf grobe Fahrlässigkeit aus der Verantwortung zu eiern. Selbst wenn sie da schlussendlich vielleicht nicht mit durchkommen, kann sich das dann bis zur Schadensregulierung hinziehen.
Möglicherweise ist das bei Selbstbau als Nichtfachmann deshalb angezeigt, ein paar Euro in die Hand zu nehmen und nach Fertigstellung die Sache einem Sachverständigen zur Begutachtung vorzulegen.
Übrigens: dass ich einen Schaltplan lesen und auch verstehen kann, heißt noch nicht, dass ich die Installation von elektrischen Systemen fachgerecht hinbekomme. Ich hab jedenfalls vor den Strömen, die in unseren Kleinspannungsnetzen fließen einen ziemlichen Respekt. Installationsvorschriften sind in Normungswerken geregelt, die idR nur ein Fachmann kennt (Elektroniker haben aus guten Gründen eine dreieinhalbjährige Lehrzeit).

Gruß
Ulli

bernie8 am 28 Okt 2016 10:53:20

Hallo Ulli,

Möglicherweise ist das bei Selbstbau als Nichtfachmann deshalb angezeigt, ein paar Euro in die Hand zu nehmen und nach Fertigstellung die Sache einem Sachverständigen zur Begutachtung vorzulegen


Das wäre aber max. zu deiner eigenen Sicherheit.
Im Versicherungsfall wird's nix nützen, weil du keinen Sachverständigen finden wirst, der dir deine Elektroinstallation abnimmt + bescheinigt.

Ich denke Frank hat oben die Frage eindeutig beantwortet.

xbmcg am 28 Okt 2016 10:56:26

Hallo Ulli,

da gebe ich Dir Recht, wer sich das nicht zutraut oder Angst hat, sollte einen Fachmann ran lassen.

Viele "Bastler" wissen was sie tun, sie warten ihre Fahrzeuge selbst, wechseln die Reifen / Bremsbelege, machen
den Ölwechsel, wechseln Zahnriemen / Wasserpumpen / Batterien / Lichtmaschinen... und machen auch die
Installationen von neuen Geräten recht professionell, rüsten Solar nach, stellen die Beleuchtung auf LED um,
bauen Unterhaltungselektronik (SAT / TV / HiFi), Navigation und RV-Kameras ein - denn sie wissen was sie tun.

Nach Deiner Argumentation mit den Versicherungen dürfte man nicht mal eine Sicherung oder Glühbirne selber wechseln
uder Gasflasche tauschen.

Natürlich kann immer mal was schief gehen, auch Profis machen Fehler. Die Versicherung muss aber erst mal
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit als Ursache für den Schaden nachweisen, um sich herauszuwinden, alles andere
ist abgedeckt. Der TÜV prüft nur die Fahrzeugsicherheit für den Straßenverkehr, nicht die Einbauten / Wohnraum
Installation.

skysegel am 28 Okt 2016 11:00:01

bernie8 hat geschrieben:Im Versicherungsfall wird's nix nützen, weil du keinen Sachverständigen finden wirst, der dir deine Elektroinstallation abnimmt + bescheinigt.

Wenn Dein Auto nur noch eine Häufchen Asche ist, natürlich nicht mehr. Deshalb schrieb ich ja auch 'nach Fertigstellung'. Du hast dann eine Prüfbescheinigung, die Du dann zu deinen Unterlagen nimmst wie die Gasabnahme auch. Dass das nicht vorgeschrieben ist, heißt ja noc nicht, dass du keinen findest, der das macht.

Ulli

skysegel am 28 Okt 2016 11:12:34

xbmcg hat geschrieben:Natürlich kann immer mal was schief gehen, auch Profis machen Fehler. Die Versicherung muss aber erst mal
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit als Ursache für den Schaden nachweisen, um sich herauszuwinden, alles andere
ist abgedeckt. Der TÜV prüft nur die Fahrzeugsicherheit für den Straßenverkehr, nicht die Einbauten / Wohnraum
Installation.

Natürlich geht das idR gut. Aber wenn nicht, ist die versehentlich fehlerhafte Montage einer Bremse durch einen Fachbetrieb ein Fall für die Betriebshaftpflicht, während bei der Eigenmontage durch einen Laien mit ziemlicher Sicherheit von vorn herein grobe Fahrlässigkeit unterstellt wird. Das wird dir schwer fallen, nachzuweisen, dass du weißt, was du tust und sich das in diesem Einzelfall nur um einen tragischen Fehler handelt, der nun mal passieren kann. Selbst wenn du in den ggf. darum zu führen Prozessen Recht bekommen solltest, kann das die Schadensregulierung u.U. um Jahre verzögern.

Ulli

gespeert am 29 Okt 2016 09:46:22

Jeder Elektriker nimmt Dir die Anlage gerne mit den wichtigsten Messungen ab.
Mit den neuen Normen wird durch den Neubau auch das Thema Brandschutzschalter-FI bei Dir interessant.

dieter2 am 29 Okt 2016 20:05:30

skysegel hat geschrieben: während bei der Eigenmontage durch einen Laien mit ziemlicher Sicherheit von vorn herein grobe Fahrlässigkeit unterstellt wird.


Grobe fahrlässigkeit setzt immer Vorsatz voraus.

Gruss Dieter

skysegel am 29 Okt 2016 20:36:18

dieter2 hat geschrieben:Grobe fahrlässigkeit setzt immer Vorsatz voraus.

Ich bin zwar kein Jurist, aber ich glaube, das nennen die dann 'vorsätzlich'.

Ulli

rkopka am 02 Nov 2016 11:05:15

bernie8 hat geschrieben:Im Versicherungsfall wird's nix nützen, weil du keinen Sachverständigen finden wirst, der dir deine Elektroinstallation abnimmt + bescheinigt.
skysegel hat geschrieben:Wenn Dein Auto nur noch eine Häufchen Asche ist, natürlich nicht mehr. Deshalb schrieb ich ja auch 'nach Fertigstellung'.

Das Problem ist, daß dann ein guter Teil nicht mehr sichtbar ist, weil hinter Verkleidungen oder irgendwo verbaut. Wie soll der Fachmann bestätigen, daß überall das richtige Kabel und Kabelschutz liegt, wenn er es nicht sieht ? Er kann natürlich Isolationsmessungen machen, besonders für den 230V Teil, aber das wars dann schon. Außer du hast wirklich alle Leitungen leicht erreichbar.

RK

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