Nachdem gelegentliche Ausfälle der Kraftstoffvorförderung (Strang: Rollenzellenpumpe im Tank/ Kraftstofffilter) berichtet wurden,erinnerte ich mich an meinen alten 200er Audi-Benziner mit K-Jectronik, in den ich (nach folgenreicher Panne) nach meinen Anweisungen eine Kraftstoffdrucküberwachung (Manometer) einbauen ließ ( Y-Stück,Druckgeber, elektr. Anzeige v. VDO, ähnlich Fuel pressure indicator für Booster Pump bei Start u. Landung im Tiefdecker, Sicherheit bei Ausfall der Triebwerksspritpumpe) .
Ähnliches plane ich auch f. meinen 2,8l JTD, die ,je älter sie werden, wahrscheinlich immer mehr "Mucken" beim Start oder enroute zeigen werden. Die Zutaten bei VDO, knapp 100€.
Laut Fiat sollte der Förderdruck nach Einschalten der "Zündung" zwischen 2 u. 3 bar liegen u. bei funktionierendem Rückschlagventil gehalten werden. Bei gutem Gehör kann man aber auch ohne Hilfsmittel ( villeicht noch ein Hörgerät :razz: )die Pumpe kurz anlaufen hören, .
Den Druckgeber baue ich hinter dem Filter ein, um dessen Gängigkeit mit zu erfassen. Hat den Vorteil, daß man ihn nach Bedarf u. nicht turnusmäßig wechseln muß,was Geld spart. Weiter wird bei Frost eine evtl. Paraffinisierung erfaßt wenn er z. B.nicht startet. Man kann dann die Zündung dauereinschalten f. d. Filterheizung , um diesen frei zu kriegen. Starker 230V Lader am Netz. Wenn kein solches, Aufbaubatt über WR oder bei mir Generator .Den Erfolg kann man am Manometer ablesen, den Tank kann man mit daruntergelegtem 2 kW Heizlüfter aufheizen, 1 kW geht auch (Honda, 1 kW f. Heizlüfter, 600 W f. Lader = 1,6 kW Ges.-Dauerleistung).
Sollte die Pumpe oder das Relais ausfallen, bleibt der Druck auch unten. Mt Hilfe v. Multiecuscan kann man auch differenzieren, ob Relais oder Pumpe: wenn dieses "knackt", kann es nur die Pumpe oder deren Anschluß sein. Fiat schlägt dazu eine Strommessung an Sicherung oder Kabel (Zange) im Kapitel Fehlersuche vor, geht nat. auch. Gr. Richi

