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Von Portugal bis Niederbayern Oder der Rest vom Bericht


rolandderaeltere am 08 Nov 2016 00:57:53

:thema: Hallo,

mein kompletter, antiker Portugalbeitrag, war zu lang für einen einzigen Teil in diesem Forum.
Hier eben der Rest bis Irnsing in Niederbayern, wo unsere heilige Kuh ihren Stall und wir sämtliche Gehhilfen für ihre, aber auch unsere, Plege wiederfinden...:

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Umstellung von Discounter mit Kundentoiletten in unsere Normalität...

Zum Glück gehört eine andere Umstellung mittlerweile aber schon lange der Vergangenheit an, die wir dann wieder bei der leider unvermeidbaren Rückreise genießen: Wir brauchen keinerlei Pesos, dann aber auch keine Franc mehr zurück tauschen, oder als Münzen an der Tankstelle noch schnell vertanken, noch nicht einmal mehr die Ausweise zücken. Wir bleiben in der EU!

Da die Iris spätestens im Juni ihre Regelaltersrente (welches Wort) beantragen durfte, gab es noch ein wenig Nachschlag auf dem Weg nach Niederbayern.
Im Landesinnern Portugals freuten wir uns über die ewig langen Strecken teils fast unberührter Natur. Auf den Straßen waren wir noch sehr oft alleine! In Spanien freuten wir uns über die immer besser werdenden Straßen, die die Stoßdämpfer unserer heiligen Kuh weniger strapazierten. Wir wunderten uns aber auch wieder einmal über die vielen Neubauten an Straßen und Gebäuden. Unser Navi führte uns wieder recht oft in (als unbebaut ausgewiesenes) Gelände, weil die Straßen einfach so neu und damit noch nicht im Speicher waren.

Kurz vor der französischen Grenze stieg unser Adrenalinspiegel dann noch auf Rekordspitze dieser Reise: Nachdem wir, landesüblich mit eingeschalteter Warnblinkanlage, neben einem öffentlichen Müllbehälter hielten und ich unseren Abfallbeutel einwarf, stürmte eine Handvoll oliv gekleideter Kleiderschränke auf mich zu. Ich wurde angebrüllt. Alles kam mir doppelt spanisch vor. Ich wurde zur Fahrertür gezerrt und verstand "Dokumente, Dokumente". Als Iris die Papiere raus reichte, kam ein "ziviler" auf mich zu und fragte, ob ich englisch spräche. Dann wollte er wissen, was ich da in den Müllbehälter geworfen hätte. Nachdem ich von unserem Abfall sprach, pilgerten wir alle gemeinsam zum Müllbehälter und als ich dann unsere Tüte identifiziert hatte, entspannte sich die Situation: Wir seien in einer security area! Wir waren ja schließlich im Baskenland.
Es war zwar helllichter Tag, aber vielleicht pflegt die ETA gerade dann während einer Bombenablage mit der Warnblinkanlage auf sich aufmerksam zu machen?...
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In Frankreich hatten wir zuerst ein Ziel: Wir wollten zum Canal du Midi, weil wir uns vorgenommen hatten, die in Portugal zu knapp gewordene Fahrradfahrerei dort aufleben zu lassen. Eine ziemlich böse Bronchitis nebst Ausschlag am ganzen Körper nötigte die Iris dann bei Toulouse zu einem Arztbesuch, der einige starke Hämmer an Medikamenten zur Folge hatte. Mit all ihren Nebenwirkungen. Positive Folge: Iris gesundete recht flott und ward auch ihre Bronchitis los. Negativ: Unsere Kondition, die wegen zu geringer sportlicher Betätigung viel zu kurz kam, konnten wir erst wieder zu hause verbessernd in Angriff nehmen. Machen wir aber jetzt recht ausdauernd.
Da der Rentenbeantragungstermin (schöne deutsche Möglichkeit, sich auszudrücken) noch ein wenig in der Ferne lag, gönnten wir uns in Frankreich noch einen kleinen Zuschlag, der dann auch noch nach Paris führte. Da sollten wir, für unsere Begriffe, dann das einzige richtige Abenteuer dieser Reise erleben: Knappe 4 Tage fuhren wir kreuz und quer durch Paris mit unserem Navi zu sämtlichen uns bekannten Sehenswürdigkeiten. Ohne einen einzigen Kratzer in unserer heiligen Kuhhaut! Istanbul vor 35 Jahren, Bangkok, Lagos oder Rom- alles kam uns wie ein ruhiger Klostergarten vor, im Gegensatz zu Paris. So brutal und unfreundlich erlebten wir noch keinen großstädtischen Autoverkehr.
Im gewissen Abstand zu Paris, auch nicht im übrigen Frankreich.
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8.Juni 2010. Stallluft!
Stallluft zieht uns gegen Ende einer jeden Reise wie ein Magnet an, je näher wir in deren Dunstkreis kommen. Wird aber auch zur Routine.
Nun, neben den üblichen häuslichen und gärtnerischen Arbeiten sind noch einmal, aller gründlichste Konservierungsarbeiten an der heiligen Kuh dran, allerdings auch Gummimetalllager der Vorderachse und vordere Stoßdämpfer fällig. Portugiesische Schlaglöcher forderten eben ihren Tribut! Auch sind für die nächste Reise noch ein paar Änderungen an der Inneneinrichtung fällig- sonst würde ja Langeweile aufkommen...

Bei allen Reisezielen, etliche haben wir ja auch schon wiederholt besucht, freuen wir uns nach einigen Jahren, dass wir sie schon vor langer Zeit besuchen durften.
Mittlerweile sind wir meistens einfach zu viele...
Meint aus Niederbayern grüßend
Rolandderältere

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Es ist wieder diese Jahreszeit für Portugal
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