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NMC Akkus als Bordbatterie?


cbra am 16 Nov 2016 16:22:02

durch den anderen thread --> Link habe ich was über NMC akkus gelesen.

auf den ersten Blick liest sich das ja sehr interessant, 15 kg für 200 Ah mal grob überschlagen.

die suche hat mir hier keinen thread gebracht

wo ist der haken bei dieser technologie dass es hier noch nix dazu gibt?

ein beispiel einer zelle

--> Link

einen haufen davon bündeln und gut isses? oder ? ;)

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

willi_chic am 16 Nov 2016 17:05:14

cbra hat geschrieben:einen haufen davon bündeln und gut isses?

da bist Du in guter Gesellschaft, nach meinem Kenntnisstand wird diese Art Zellen von Tesla als Antriebsbatterie verwendet

grüße klaus

Bluebearbalu am 16 Nov 2016 19:51:24

cbra hat geschrieben:...einen haufen davon bündeln und gut isses? oder ? ;)


Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide (NMC) sind Mischoxide von Lithium, Nickel, Mangan und Cobalt.
Cobaltoxid ist teuer, die anderen günstiger. Eigenschaften ähnlich, darin liegt der Vorteil.

Allerdings ist die Steuerung von (diesen wie auch anderen) Lithium-Akkus nicht trivial, da sie empfindlich gegen Tiefentladung und Überladung sind. Im ungünstigsten Fall entsteht dabei ein Feuer, daß -je nach genauem Aufbau der Zellen- mit hohen Temperaturen von bis zu 1000 C brennen kann.
Hersteller von Akkugeräten treiben daher hohen Aufwand für die Kontrolle und Steuerung von Lithiumakkus.
Manchmal ohne Erfolg, wie man kürzlich aus Richtung Samsung hörte.

Vom Selbstbau solcher Akkupacks rate ich ab.

Zu weiteren Infos siehe auch den Thread --> Link

Anzeige vom Forum


cbra am 16 Nov 2016 19:56:09

Bluebearbalu hat geschrieben:...

Vom Selbstbau solcher Akkupacks rate ich ab.


danke

bietet jemand sowas "fertig" an?

Bluebearbalu am 16 Nov 2016 20:02:57

cbra hat geschrieben:bietet jemand sowas "fertig" an?


Z.B. hier --> Link
ein Teil mit 12V/12 Ah für 200 Euro :-)
Da ist inzwischen ein recht breites Angebot am Markt, einfach mal googeln.

gespeert am 16 Nov 2016 20:03:47

Die Cobaltgeschichte hat den Nachteil, dass Du Oxidator und Reduktionsmedium in einer Zelle hast.
Ein Fehler beim Betrieb der Akkus und Dir fliegt der Mist um die Ohren.

cbra am 16 Nov 2016 20:35:03

Bluebearbalu hat geschrieben:...

Z.B. hier --> Link
ein Teil mit 12V/12 Ah für 200 Euro :-)
....


das ist aber LiFePO4, nicht NMC - und deutlich schwerer - oder lese ich das falsch

gespeert hat geschrieben:Die Cobaltgeschichte hat den Nachteil, dass Du Oxidator und Reduktionsmedium in einer Zelle hast.
Ein Fehler beim Betrieb der Akkus und Dir fliegt der Mist um die Ohren.


ok - verstehe ich halbwegs - wenn aber tesla das verwendet - laut obigem beitrag - wie ist es dort gelöst?


ich habs ja nicht eilig, spinne nur rum ob ich meine AGM bordbatterien in ein oder 2 jahren durch was leichteres ersetze...

finde das rumspinnen ganz spannend und lehrreich.

womo abfackeln hört sich aber weniger prickelnd an

Bluebearbalu am 16 Nov 2016 20:55:16

cbra hat geschrieben:das ist aber LiFePO4, nicht NMC - und deutlich schwerer - oder lese ich das falsch


Nö, liest Du richtig. Habe nicht speziell nach NMC gesucht.

cbra am 16 Nov 2016 21:11:47

beim tante goo gefunden

fraunhofers roadmap zur Li batterien

--> Link

was zum schmökern an weihnachten ;)

tober am 16 Nov 2016 22:14:27

cbra hat geschrieben:ok - verstehe ich halbwegs - wenn aber tesla das verwendet - laut obigem beitrag - wie ist es dort gelöst?



Schuss ins Blaue da ich keinen Tesla oder sonstiges E-Auto fahre - Im Gegensatz zur Bordbatterie eines Wohnmobils ( wo fast jeder laie glaubt die materie wäre kein problem und rot auf rot ist die halbe miete) kommt an die "Ladetechnik + Batterie" bei Tesla nur die Fachwerkstatt ran. Du selber kannst nur das Stromkabel einstecken.

lisunenergy am 16 Nov 2016 22:25:11

Es gibt für Autos und Schiffsantriebe die Variante li-ion alt hergebracht. Diese Akkus sind in der Lage, sehr hohe Ströme abzugeben. Ein sehr großer Vorteil ist das Gewicht. Leider haben diese Zellen den Nachteil , bei Störung in Flammen aufzugehen. Im Womo, ist das viel zu gefährlich und ein Selbstbau ausgeschlossen.
Für das Womo gehen folgende Arten von Chemien : Lithiumeisenphosphat , Lithiumeisenyttriumphosphat, Lithiumeisenmanganphosphat, oder Lithiumtitanat.
Diese Formen gibt es in Rundzellen, primatischen Zellen und in Pouch Zellen. Als Selbstbauakku sind Rundzellen mit Schraubanschlüsse oder primatische Zellen gut geeignet. Alle anderen Formen benötigen spezielle Werkzeuge. Rundzellen auf Lifepo4 sind z.B. in Super B, oder in chinesischen Fertig Akkus verbaut.
LG sonnentau 3

andwein am 17 Nov 2016 11:01:24

cbra hat geschrieben:durch den anderen thread habe ich was über NMC akkus gelesen. wo ist der haken bei dieser technologie dass es hier noch nix dazu gibt?

Ich habe den ersten Text gelöscht, ich habe NMC mit NC verwechselt, löschen ging nicht mehr. Also wundert euch nicht
Gruß Andreas

macagi am 17 Nov 2016 22:52:44

Über die Abkürzungen stolpert man einfach so.....

Was tatsächlich verwundert ist dass NMH Akkus nicht (mehr) berücksichtigt werden. Im Toyota Prius taugt so was auf täglicher Basis.

svenhedin1 am 18 Nov 2016 07:47:21

Das ist richtig. Aber Toyota hat mit seiner riesigen Erfahrung auf dem Gebiet im Realbetrieb halt herausgefunden, dass nur bei NMH-Accus (NICHT bei Li) eine relativ extrem hohe Lebensdauer von 10 bis 15 Jahre (Taxis mit über 300 000 km und noch erstem Fahr-Accu beim Prius völlig die "Regel") erreicht werden können nur dann, wenn Ladung und vor allem Entladung (untere maximale Zyklentiefe nur um 40% oder noch höher, zudem noch mal extrem nach jeweiliger Betriebstemperatur geregelt mit noch mal sehr sehr starker betrieblicher Kälteeinschränkung) in einem sehr hohen Masse derart extrem beschränkt werden (Nutzungsfenster also nur zwischen 40 und 75 % Accu-Ladezustand), dass nicht z.B. zu den üblichen Erwartungen von Womo-Nutzer stände - die zwecks indirekter Kapazitätsvergrößerung gerne Zyklentiefen von 80% und noch viel tiefer als die tägliche Regel erwarten - und vor allem auch immer zu 100% aufladen wollen (letzteres von der Toyota-Lade-SW vollkommen unterbunden).

macagi am 18 Nov 2016 14:56:37

Sven, wo hast du diese Info her? So wird es jedenfalls im Prius selbst bei der ladestandsanzeige nicht angezeigt. Da geht es durchaus bis ganz voll oder ziemlich ganz leer.

svenhedin1 am 18 Nov 2016 17:18:50

na ja, wir leben ja im digitalen Zeitalter und dass Anzeigen physikalisch korrekt das anzeigen, was ist, das war vielleicht mal zu den früheren analogen Zeiten. Ist aber heute auch da alles oft "manipuliert". Beispiel Kühlwasseranzeige. Wenn die im Betrieb bergauf/bergab immer schön bei 80 grad C steht, heisst heute im Gegensatz zu früher das noch lange nicht, das die Kühlmitteltemp real auch diese 80 grd C hat. In der Regel ist heute digital/per SW festgelegt, dass Anzeige 80 grad immer dann angezeigt wrid, wenn Kühmittel zwischen z.B. 65 grad und 90 grad C hat usw.

Und die 8 Balken, die z.B. im P3 die Ladeanzeige des NMH-Accus anzeigen, bilden (für den Fahrer auch anzuzeigen weder gewollt noch von Belang ) NICHT den totalen realen Ladezustand des NMH-Accus ab sondern nur DEN Bereich, den Toyota für den NMH-Accu als für den Fahrer per Lade-/Entlade-SW zum Fahr-Gebrauch als nutzbar freigegeben hat -
alles zudem sehr sehr stark temp-abhängig (böse Zungen sagen, der Prius sei eh für Kalifornien konstruktiv optimiert - man meint, klaro die dort strengen Abgasbestimmungen - aber auch die mitleren bis serh warmen Temperaturen dort. Denn alle Prius haben bei warm ihren Minimalverbrauch, weil die Lade-Entlade-Sw halt dann den Accu viel und oft und umfangreich zur Nutzung frei gibt. Im Winter dagegen ist Accunutzung oft teil- bis ganz eingeschränkt mit der Folge, dass z.B. hier in D, wo eh von der mittleren Temp. bedingt immer zu wärmeren Ländern verglichen mehr verbraucht wird, zusätzlich im Winter alle Prius noch ca 0,5 bisd 0,8 Liter merh Benzin Verbrauch haben bei Fahrer/Farhstrecke alles gleich wie im Sommer - Accu-Nutzung ist halt wegen der geringeren Temperatruen im Winter zugunsten seiner Lebensdauer teilgesperrt mit der Folge, dass der Verbrenner halt öfter einspringen muss statt ja sehr oft beim Bremsen/bergab durch kinetische Energie kostenlos geladen der Accu und das treibt für einen gut gefahrenen P3 den Sommerverbrauch dann gleich vonn um die 3,9 l auf 4,5 l/199 km.

Dass in dem Sinne mit Null Balken für den Fahrer z.B. Batt. leer symbolisiert wird in der Betriebsanzeige, in Wirklichkeit dann der NMH aber noch 40% Ladung hat, die zur weiteren Nutzentladung von Toypta zugunsten Accu-Lebensdauer aber per SW halt unterbunden/nicht freigegeben werden (bei Kälte noch weniger), das wird dem Normal-Fahrer gar nicht trassparent, soll es auch nicht und würde ihn (die meisten) eh nur irritieren/überfordern/zu unnötiger Fragerei anstacheln - deshalb - gut ists - nämlich - nur der NMH hält so gut wie ein Autoleben lang

xbmcg am 18 Nov 2016 17:28:18

Mit einem OBD2 BT-Dongle und eine App (z.B. Torque lite) kannst Du alle verfügbaren Temperaturen
und sonstige Sensorwerte ablesen / anzeigen, wenn Du magst (Ladeluftdruck, Ladelufttemperatur,
Kühlwassertemperatur, Batteriespannung, Tacho, Drehzahl...)

svenhedin1 am 18 Nov 2016 17:32:26

klaro - aber das bestätigt ja noch meine Rede - die exakten Sensorwerte sind ja alle da im Motorcomputer - vermutlich viel genauer wie früher zu analogen Zeiten - aber sie werden halt für den Normalnutzer nicht frei gegeben, in dem Sinne manipuliert. Thema Kühlwasser. Im langen Schiebebetrieb bergab je nach Thermostatzustand und und kann es zu starker Auskühlung kommen, die ein Nutzer korrekt angezeigt gleich besorgt machen könnte und zu lästigen Nachfragen anstachelt - dito bergauf im Sommer, wenns bei den ja immer knapperen Auslegungen = billigerer Baueweise schnell an Grenzwerte stößt - auch dazu will man so vermute ich Nachfragen zu abblocken - wird die Kühlmitteltemp halt für den Normalfahrer in weitem Bereich auf 80 grad manipuliert und er meint: alles bestens

übrigends - die obigen 4,5 l sorry Tippfehler waren pro 100 km gemeint

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