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Stromgenerator für Heizungssteuerung div Kühl Gefriersch


chris50 am 22 Jan 2017 19:18:21

Guten Abend,

ich heiße Christian und bin 26 Jahre alt. Ich habe mich hier in dem Forum angemeldet weil ich eine spezielle Frage habe zu der ich im Internet nichts genaues finden konnte. Da die meisten Wohnmobilfahrer ein Aggregat haben, dachte ich ich stelle mein Frage in diesem Forum.

Ich möchte für meinen alten Herren ein Strom Aggregat für unser Haus aussuchen. Er möchte im Falle eines Stromausfalls, die Heizungssteuerung und ein paar Tiefkühltruhen und eventuell Kühlschränke damit betreiben. Es sollte ein Dieselaggregat sein und darf auch bis 3k€ kosten.

Ich habe nun schon zwei Aggregate ausgewählt...

-FME XG-SF5600D

-Pramac E6000

Nun zu meinen Fragen:
Brauche bei einem Dieselaggregat auch ein Inverter? oder geht auch ein Normales? Dieselmotor läuft ja ruhiger als Benzin...
Wie sind eure Erfahrungen zu der Marke FME?
Pramac ist ja eine gute bekannte Marke, deswegen kann man da nichts falsch machen, denke ich :roll:
Könnt Ihr mir eventuell noch ein anderes Modell vorschlagen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

gruß Christian

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Beefeater57 am 22 Jan 2017 22:18:16

Könnte schwierig werden,kaum einer von uns schleppt ein Dieselaggregat mit sich herum,die findet man fast nur in amerikanischen Wohnmobilen.

Bernd

gespeert am 22 Jan 2017 22:37:49

Hole Dir den Multifuelgenerator SP3 von Atg.
Der laeuft notfalls auch mit Frittieroel.
Und ist auch nicht teurer als ein reines Dieselaggregat. Beim Sprit hast Du mehr Auswahl.

Denke nicht mal daran irgend ne billige Kiste zu kaufen!
Wenn Du das Teil benoetigst, muss es auch laufen!
Ohne wenn und Aber, stunden- bis tagelang.
Im worst case auch Monate, also bestell gleich wichtige Ersatzteile mit.
Wenn es soweit ist, wirst Du wahrsch. keine kaufen koennen.

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RolfGS am 23 Jan 2017 11:10:43

Hallo,

ich würde mich nach dem richten, was die Heizungssteuerung - insbesondere wenn es eine Brennwertheizung ist - benötigt.

Ich hatte mich vor Jahren mal mit der Anschaffung eines Notstromgerätes beschäftigt. Damals sagte man zu mir, daß die Heizungssteuerung sehr empfindlich auf wechselnde Stromstärken (hoffe, daß ich es richtig ausdrücke - bin kein Elektriker) reagieren und dabei defekt gehen kann......
Hab ich so in Erinnerung.


Gruß
Rolf

andwein am 23 Jan 2017 12:38:27

chris50 hat geschrieben:..Brauche bei einem Dieselaggregat auch ein Inverter? oder geht auch ein Normales? gruß Christian

Ich habe mal ausfallfreie Netzversorgungen für RZ konzipiert. Keine Ahnung von deinem Verbrauch, ich schäzte mal 4 KVA.
Mit Geld nimmt man einen gewöhnlichen Konverter-Generator und schaltet eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung für eine Überbrückungszeit von 15 Min. dahinter. Damit kann der Diesel anlaufen, einschwingen und die USV glättet und sorgt für Frequenzstabilität.
Die Sparversion ist ein Invertergenerator, der aber im Ausgang zumindest mit einem Netzfilter versehen werden sollte. Auch ein Inverter hat Einbrüche/Spannungsspitzen wenn am Ausgang Lastwechsel auftreten. Und mit Heizung/Pumpe/Tiefkühltruhe treten die garantiert auf.
Gruß Andreas

hampshire am 23 Jan 2017 13:03:05

Schau mal in Computer oder Tonstudio-Foren nach - die haben ebenfalls mit sensibler Elektronik zu tun.

Mein Denkansatz wäre ein handelsübliches Diesel Notstromaggregat z.B. Kipo zu verwenden und in den Weg zur Heizungssteuerung eine ausreichend dimensionierte USV z.B. Xanto zu integrieren. Letztere sorgt für einen elektroniktauglichen Ausgangsstrom und die Kühlgeräte brauchen das ja nicht.

Lasse Dich dennoch besser von einem Fachmann beraten - ich bin keiner.

kintzi am 25 Feb 2017 06:21:08

Um Schäden durch Sp.-Spitzen oder Spannungsschwankungen an Heizung-E-Tronik zu vermeiden, würde ich, ähnlich
wie bei USV diese mit entsprechend der Leistungsanforderung zusammengestellter Einheit
AutomatikLader -Batteriesatz-WR mit Netz die Heizung dauernd betreiben.
Bei Netzausfall geht die Stromversorgung aus dem Battsatz u. dem WR unterbrechungsfrei u. mit suberem Sinusstrom weiter, lediglich der Lader fällt aus. Der Netzausfall wird durch eine Automatik detektiert u. der FM XG SF5600D startet sich selbst u. bedient auf seinem einen Ausgang den Lader.
Auf den 2. Ausgang werden dann Notlicht u. Kühlgeräte betrieben , die Verzögerung ist generatorabhängig, 1/2 bis 1 Min. ist üblich. Bei Wiederkehr des Netzes wird der 2. Ausgang sofort abgeworfen (Vorrang) u. der Gen. abgestellt.
Zur Kopplung ans Hausnetz: unbedingt v. Fachmann mit entsprechendes Anschlußmaterial machen lassen.

Kosten: Generator 2000 € , 1000€ f. Planung, Mat.-Beschaffung u. Installation durch Elektriker.
Kosten Lader/ Batt./ WR hängt von Leistungsanforderung der Heizung ab, schätze 300 W , dann kommt man mit ner Gel 80Ah um 150 € aus, 15-18A IUoU-Lader + 300W WR Sinus 600€ ? Kosten kommen noch oben drauf.
Hatte sowas mal vor 30 J. fürs KH-Labor zusammengestellt, nachdem bei Gewitter wegen Stromausfall der Hitachi- 40-Parameter Blut-Analyseautomat nach 2 h Arbeit ausfiel u. bis der 1500 kVA Notstrom-Schiffsdiesel dann lieferte, alles futsch war. --> Neustart, Verzögerung bis Werte auf Stationen ca. 3h, untragbar f. Funktionsabtlg. Gr. Richi

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