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Automatische Abschaltung Wechselrichter - Schaltung gesucht


ducato666 am 24 Feb 2017 21:34:35

Hallo,

ich habe mir schon die Finger wund gesucht, aber nix vernünftiges gefunden.
Hat schon mal jemand eine Schaltung realisiert, welche den Wechselrichter bei Nichtgebrauch automatisch abschalten?

was ich mir vorstelle:
- Messung des Stromes auf der Eingangsseite mittels Shunt
- Auswertung des Spannungsabfalls am Shunt, bei absinken unter einen definierbaren Schwellwert ->
- Zeitverzögertes Ausschalten (z. B. 10 Min) des Wechselrichters am Remote-Eingang via kleinem Relais.
- Wiedereinschaltung über Taster, welcher die "Ausschaltezeit" (10 Min) von vorne beginnen lässt.

Eine vorgekaute Schaltung hierzu habe ich nicht gefunden. Um selber etwas zu entwickeln, bin ich leider zu lange raus.

Viele Grüße
Ducato666

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

willi_chic am 25 Feb 2017 00:55:45

es gibt WR die über dieses Feature verfügen, zB: Mastervolt MASS Combi



grüße klaus

Solofahrer am 25 Feb 2017 02:12:55

Ich hatte in meinem großen Bimobil nachträglich einen 3,5 kW Sinus Wechselrichter eingebaut. Der schaltete sich selber aus, wenn er der Meinung war, dass keine Leistung mehr abgefordert wurde. Leider schaltete er sich aber auch aus, wenn ich den Laptop oder den Akku für meinen Fotoapparat laden wollte, weil deren Leistungsabruf zu gering war.

Jetzt nutze ich einen Wechselrichter ohne automatische Abschaltung und schalte aus, wann ich es will.

Anzeige vom Forum


ducato666 am 25 Feb 2017 09:13:56

Vielen Dank für euere Antworten.

Eine Bitte hätte ich jedoch: Meine Klein-Verbraucher sind auf 12V. Wenn der Wechselrichter benötigt wird, werden minimal 50W gezogen, also deutlich messbar. Bitte keine OT-Diskussion zu Sinn und Unsinn der Abschaltung entstehen lassen.

Die Frage war:
Automatische Abschaltung Wechselrichter - Schaltung gesucht

andwein am 25 Feb 2017 11:11:56

ducato666 hat geschrieben:... Meine Klein-Verbraucher sind auf 12V. Wenn der Wechselrichter benötigt wird, werden minimal 50W gezogen, also deutlich messbar. Bitte keine OT-Diskussion zu Sinn und Unsinn der Abschaltung entstehen lassen.

Aber genau hier liegt meistens das Problem, bei den Kleinverbrauchern! Bei einem 50W Klein-Wechselrichter gehen ungefähr 20-30% als Verlustleistung in Wärme ab. das sind ca. 15W. Wenn du jetzt ein Handyladeteil mit 5W anschließt ist das noch in der Toleranz wo er abschalten sollte. Für eine sauber arbeitende Abschaltung ist dein Wunsch nicht trivial!
Meine Meinung, Gruß Andreas

gespeert am 26 Feb 2017 12:16:55

Wenn es ums reine Abschalten geht, frage mal nen Fachmann ob eine Lösung mit Netzfreischaltrelais möglich ist.
Das kostet aber etwas Energie zusätzlich.
Besser wäre das händische Abschalten wenn Du sparen möchtest.

Ansonsten gibt es Lösungen, natürlich nicht umsonst

Altmaerker39638 am 28 Feb 2017 11:37:02

Hallo, warum nimmst du nicht das hier: Amazon Link
und um Energie zu sparen dazu : Amazon Link

xbmcg am 28 Feb 2017 11:52:07

Die Schaltung ist einfach zu realisieren.

Du kannst es mit einem Operationsverstärkerbaustein machen, der an den 2 Eingängen
den Shunt zum WR überwacht und dann ein Relais ansteuert, um den WR in Betrieb zu halten.
Der Shunt muss natürlich direkt vor dem WR sein und darf keine anderen Ströme messen.

Einschalten kannst Du über einen Taster, der das Relais im 12V Kreis kurzzeitig überbrückt und
so die Last am 220V Anschluss aktiviert, die Spannung am Shunt fällt ab und die Spannungsdifferenz
wird über den OPV entsprechend verstärkt, am Ausgang wird das Lastrelais angesteuert (z.B. über einen MOSFET
Transistor und es zieht an. So lange eine entsprechende Spannungsdifferenz am Shunt da ist (220V Strom Entnahme)
hält das Relais den Stromkreis aufrecht.

Wenn du den Verbraucher ausschaltest, fällt die Sopannungsdifferenz zusammen, am OPV ist dann an beiden
Eingängen die selbe Spannung und der Ausgang schaltet ab, das Relais fällt dann ab und beendet den Spuk
bis zum nächtsten Tastendruck.

Du kannst den Taster ja auch über einen Wiederstand einkppeln vor dem MOSFET Treiber, dann fließ nur ein sehr
geringer Strom durch den Taster und der Kreislauf wird vom Relaiskontakt geschlossen, wäre eleganter.

Hier ein paar Grundlagen: --> Link
Alternativ als Schmitt-Trigger: --> Link

Du musst den gewünschten Spannungsabfall, der zum Schalten führen soll berechnen (Ohmsches Gesetz) und die
benötigten Wiederstände für die Beschaltung ausrechnen, (Siehe Formeln), mit einem Regelwiederstand
kannst Du das Ganze einstellbar machen.

xbmcg am 28 Feb 2017 12:06:10

PS. Die Zeitsteuerung kannst Du mit einem Kondensator und einem OPV realisieren.

Monostabiler Multivibrator ist das Zauberwort: --> Link
Differenzverstärker: --> Link

Gast am 28 Feb 2017 13:03:59

Warum immer so kompliziert?

Ich habe eine fertige Lösung, die mit NI (Neuronal Intelligence), ähnlich AI (Artificial Intelligence = Künstliche Intelligenz) "fasst" fehlerfrei funktioniert.

Meine Frau!


Meine Frau macht ganz automatisch den WR an - sie will ja ihre Haare Föhnen. Dank NI hat sie das ganz schnell gelernt.
Wenn sie nach dem Föhnen vergisst den WR auszuschalten gibt es einen Rüffel meinerseits. Dank NI vergisst sie nun nur noch ganz selten den WR auszuschalten.
Das System funktioniert jetzt vollautomatisch, egal ob für Föhn oder kleines Handynetzteil <5W.
Nur ab und zu muss ich noch etwas Feinjustage vornehmen, z.B. wenn meine Frau meint, sich zwischen Föhnen und WR abschalten noch schminken zu können.
Die Tolleranzwerte sind bei diesem System übrigens nicht einstell- sondern "verhandelbar".

Andreas

xbmcg am 28 Feb 2017 13:11:07

Nun müssten wir Deine Frau noch klonen, und sie braucht ja dann auch noch Platz
und Versorgung mit Lebensmittel im WoMo... ;-)

Man kann es aber auch Hi-Tech weise Lösen mit einem Microcontrollerboard deiner Wahl,
das einen Analogen Eingang und einen digitalen Ausgang hat (Signal per OPV vorher verstärken)
und dann Schwellwerte und Timer frei programmieren, wenn der Controller auch noch BT oder
WLAN kann, dann kann man das auch noch per App über das Smartphone oder Tablett steuern.

(Arduino oder Raspi oder sonst was)

Die biligste Lösung ist immer noch die weiter oben beschriebene, so um die 15-20€ Material
incl. Relais und Hirnschmalz...

xbmcg am 28 Feb 2017 13:42:23

Die Lösung besteht aus 4 Teilen:

1. Verstärker - Du musst von (1mV pro Ampere) ein brauchbares Signal machen, das etwas schalten kann (ca 100-200 fache Verstärkung), das macht ein OPV-Differenzverstärker recht gut.
2. Eine Schaltung die aus einem analogen Signal ein digitales macht (Schwellwertschalter / Schmitt-Trigger), denn Du willst das Relais ja ein oder ausschalten und nicht brummen lassen.
3. Eine Schaltung, die eine Zeitverzögerung realisiert für das Abschalten (Monostabiler Multivibrator)
4. Eine Leistungsstufe, die den Relaisstrom aushält (MOSFET Transistor, Freilaufdiode)

Dann musst Du an geeigneter Stelle einen Einschalttaster einbauen.

Hier gibt es viele elegante Möglichkeiten.

Wenn Du die Schaltung so dimensionierst, dass beim Einschalten dein Zeitschalter einen Einschaltimpuls erhält, kannst Du per Taster einfach die Stromversorgung der Schaltung aktivieren,
wenn das Relais anzieht, wird die Schaltung mit Strom per Abgriff zwischen Relais und WR versorgt und bleibt so lange an, bis der Ausschaltzustand erreicht ist, danach ist sie wieder stromlos,
hat also keinen Ruhestrom, wenn der WR aus ist... (2 Dioden werden benötigt, eine von der Plusleitung zwischen Relais und Schaltung und eine Leitung Dauerplus zum Taster über die Diode zur Schaltung. Damit ist der Taster entkoppelt und es fließt darüber nicht der Laststrom des WR (falls Du den Laststrom schalten willst und nicht den Fern-Schalteingang des WR verwendest).

Ist wirklich nicht schwer, so was zu entwerfen und zu bauen. Die ersten 3 Komponenten können alle mit je einem OPV realisiert werden, es gibt OPV Bausteine mit 4 Modulen in einem DIL-Gehäuse,
also nur ein Schaltkreis und ein paar Wiederstände, Kondensatoren und Dioden + 1 MOSFET + 1 Taster + 1 Relais, wenn der WR einen externen Schalter hat, kann das ein recht schwaches Relais sein.

ducato666 am 28 Feb 2017 14:11:16

An Bodimobil: Hm, das Problem an deiner automatischen Abschaltung wäre vermutlich, daß sowohl du als auch meine Frau etwas dagegen hätten, wenn ich deine Frau mit auf Reisen nehmen würde.

Was der Link zur Netzvorrangschaltung mit meiner Frage zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Die ist im übrigen mit einem Eltaco-Relais längst verbaut --> Link

Vielen Dank an xbmcg für den konstruktiven Beitrag. So ähnlich habe ich mir das geistig schon zusammengelegt. Aber
Eine vorgekaute Schaltung hierzu habe ich nicht gefunden. Um selber etwas zu entwickeln, bin ich leider zu lange raus.

deswegen meine Hoffnung, daß jemand sowas schon mal umgesetzt hat.

Hier --> Link habe ich gerade eben einen Faden gefunden, in dem der Benutzer fahrstuhl65 sich die gleichen Gedanken gemacht hat und das ganze mit einem Relais nun zeitgesteuert abschaltet.
Wenn nicht noch was kommt, denke ich, ich werde es genauso machen...

xbmcg am 28 Feb 2017 14:29:53

Eine vorgekaute Schaltung hierzu habe ich nicht gefunden. Um selber etwas zu entwickeln, bin ich leider zu lange raus.


... Wenn Du schon mal "drin" warst, dann ist das kein so großes Drama, ist absolut machbar. Ist wie Radfahren, ich habe auch schon
bestimmt 20 Jahre kein Fahrrad mehr bestiegen, traue es mir aber immer noch zu. So was verlernt man nicht. Ist doch ein schönes Projekt.

Man kann auch das Pferd von Hinten aufziehen mit FS20 Komponenten (Master / Slave Schaltung), gibts fertig oder als Bausatz bei ELV.

Der Master (Steckermodul) wird zwischen Verbraucher und Steckdose gesteckt und sendet ein Ausschaltsignal zum Aktor, wenn kein Strom mehr fließt.
Der Aktor kann dann den Strang ausschalten. Zum Einschalten muss man den Aktor nur wieder anschalten. Es gibt Aktoren, die mit 12V
arbeiten im FS20 System z.B. für LED Streifen oder als Schaltrelais Platine mit Vcc 12V. Ist eigentlich fast Plug & Play und Du kannst es per
Fernbedienung an- und ausschalten, Wäre doch was, oder? P.S. beim FS20 kann man auch Impulsschaltungen / Zeitschaltungen programmieren.

uwet am 28 Feb 2017 15:34:45

Hallo ducato666,
folgendes sollte man erst mal wissen:
1. ein WR egal ob Sinus oder Sinus-ähnlich, erzeugt immer zu erst eine Gleichspannung um die 300V aus der dann das geforderte Ausgangssignal, entweder mit einer H-Brücke(kein Sinus) oder mit einem 2. Wandler per PWM-Modulation ein fast Sinussignal, erzeugt wird.
2. die Leistungselektronik die aus den 12V die rund 300V erzeugt wird nie abgeschaltet, nur die Ansteuerung dazu.
3. die Massen der 12V-Seite und der 300V-Seite sind verbunden.
4. auf der 300V-Seite befindet sich immer ein kleiner Widerstand gegen Masse, dort erkennt nämlich der WR wieviel Last dran hängt, um eventuell Lüfter zuzuschalten oder eine Überlast zu erkennen.
Alle modernen WR funktionieren so, der Chinese liefert alle Baugruppen.
Der oben erwähnte Widerstand wird z.B. zur Lastanzeige in einigen WR genutzt, in dem man die darüber abfallende Spannung anzeigt. Man könnte ihn also auch nutzen um Unterlast zu erkennen. In diesem Beitrag --> Link beschreibe ich wie man diese Spannung abgreifen kann, zwar für einen anderen Zweck, mit einem Komparator dahinter und einer Zeitschaltung sollte sich aber dein Wunsch erfüllen lassen. Du überbrückst mit einem Taster und einem Relais den Ein-Schalter des WR. Taster drücken, der Strom fließt durch die Last und das Relais(Selbsthaltung) zieht an, wäre die einfachste Lösung, allerdings würde der WR sofort ausschalten wenn die Last unterschritten ist. Hier käme dann noch die Zeitschleife ins Spiel. Ich habe es allerdings nicht so kompliziert gelöst. 2 Taster, einer startet die Zeit(15min) und es beendet sich automatisch. Der 2. Taster beendet sofort. Alles über ein kleines Relais was den EIN-Schalter des WR überbrückt.

Gruß Uwe

xbmcg am 01 Mär 2017 13:42:01

Das geht natürlich auch, wäre aber ein Eingriff in die WR-Elektronik.

Nichts für schwache Nerven und kann gefährlich werden für den Anwender (Stromschlag),
für den WR (Garantieverlust, Defekt) oder für angeschlossene Geräte - wenn die Schutzfunktionen
des WR durch unsachgerechten Eingriffen außer Kraft gesetzt werden.

So was würde ich nur machen, wenn ich den Original - Schaltplan vom WR habe.
Ich bin eher für eine modulare universelle Lösung, die die Originalkomponenten nicht modifiziert
und austauschbar hällt (z.B. bei einem Defekt oder Upgrade / Markenwechsel).

Man kann aber auch fertige WR kaufen, die das alles können (Phoenix MultiPlus, Quattro, ...)
und in weiten Parametern programmierbar sind. Macht vor allem in teuereren Fahrzeugen Sinn,
wenn Geld keine Rolex spielt, man hat dann auch noch ein Ladegerät mit bis zu 120A pro WR
- optimal für LiFeYPO4 Batterien zur Schnellladung und man kann mehrere WR zusammenschalten
für höhere Ströme bis 30kVA oder sogar 3-Phasen Wechselstrom erzeugen (z.B. für Yachten oder
großen stationären Anlagen).

Mit etwas Hirnschmalz und ein paar wenigen Bauelementen kann man auch einen billigen
China-Kracher für 200€ mit ordentlich Komfort ausstatten.

uwet am 01 Mär 2017 15:32:50

xbmcg hat geschrieben:Das geht natürlich auch, wäre aber ein Eingriff in die WR-Elektronik.

So was würde ich nur machen, wenn ich den Original - Schaltplan vom WR habe.

Das war aber die Antwort auf die ausgangs gestellte Frage.

Wie ich schon schrieb alle WR sind im wesentlichen gleich egal ob China oder von hier. Sie unterscheiden sich nur im mechanischen Aufbau. Der Chinese produziert genau 3 Steuerbaugruppen, eine um aus 12/24V rund 300V zu machen, eine um daraus sinusähnliche Wechselspannung und eine um wenn gewünscht Sinuswechselspannung zu erzeugen. Je nachdem welche Leistungsbauelemente und Trafos man dann nimmt kommt es zum Endergebnis mit dem jeweiligen Herstelleraufdruck.

Es ist sinnlos auf der 12V-Seite eine Unterschreitung der Stromaufnahme messen zu wollen, die Schwelle wäre irgendwo bei 0,1-0,2mV am Shunt. Besser auf der anderen Seite, wie hatte ich beschrieben.

Gruß Uwe

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